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BION: Pornografiekonsum außer Kontrolle - Veränderungen der Verarbeitung sexueller Reize unter Stress / 8 VP Stunden

Studie im BION zum Pornografiekonsum

Heute ist pornografisches Material für jeden einfach, kostengünstig und anonym über das Internet zugänglich. Verschiedene Untersuchungen konnten zeigen, dass überwiegend Männer Pornografie konsumieren. Während die meisten ihren Konsum als unproblematisch bewerten, scheinen andere im Laufe ihrer Konsumgeschichte einen Kontrollverlust über das Ausmaß ihres Konsums zu erleben. Trotz erheblicher negativer Konsequenzen (z. B. berufliche Schwierigkeiten, Probleme in der Partnerschaft, Vernachlässigung anderer Aktivitäten, psychische Probleme wie Depressionen) können die Betroffenen ihren Konsum nicht nachhaltig reduzieren oder einstellen.

Um besser zu verstehen, wie es zu diesem suchtähnlichen Verhalten kommt, wird in Gießen an der Professur für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften (Leiter: Prof. Dr. Rudolf Stark) eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützte Studie durchgeführt. In der Studie wird erforscht, ob und wie sich die Verarbeitung von pornografischen Reizen im Gehirn verändert, wenn in der Vergangenheit häufig und viel Pornografie konsumiert wurde. Außerdem wird untersucht, ob es unter Stress attraktiver ist, Pornografie zu konsumieren als in Phasen ohne Stress. Hierzu werden die Untersuchungsteilnehmer in einem Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht, während sie sexuelle und nichtsexuelle Reize sehen. Die erwarteten Forschungsergebnisse sollen dabei helfen, bessere Therapien für diejenigen Männer zu entwickeln, die unter exzessivem Pornografiekonsum leiden.

Aktuell werden für diese Studie heterosexuelle oder bisexuelle Männer im Alter zwischen 18 und 45 Jahren gesucht, deren Pornografiekonsum außer Kontrolle geraten ist. Obwohl die Betroffenen unbedingt weniger konsumieren wollen, gelingt ihnen das häufig nicht. 

Für die Teilnahme an dieser Studie müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein:

  • kein Drogenkonsum
  • keine Psychopharmaka-Einnahme
  • Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher
  • Rechtshänder

Da es sich um eine MRT Studie handelt, ist es weiterhin wichtig, dass die Untersuchungsteilnehmer keinen Herzschrittmacher tragen oder metallische Gegenstände wie z. B. Nägel, Platten, chirurgische Clips, Zahnspangen, Retainer oder Zahnimplantate (Kronen stellen kein Problem dar) in ihrem Körper haben.

Die Untersuchung dauert ungefähr 8 h und findet am Bender Institute of Neuroimaging (BION) in Gießen zwischen 11 und 19 Uhr statt.

Der Aufwand für die Teilnahme an der Studie wird mit 10 € pro Stunde vergütet.

Bei Interesse: E-Mail an

Mehr Infos unter: www.uni-giessen.de/fbz/fb06/psychologie/abt/psychologie/psychotherapie/pornstudies/studienteilnehmer

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