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Herrenknecht AG

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Die Exkursionsgruppe vor dem Schild einer Tunnelbohrmaschine (TBM). Es handelt sich um eine Hartgesteins-Maschine mit Rollmeisseln und einem Bohrkopf-Durchmesser von ca. 8 Metern.

Die Herrenknecht AG in Schwanau bei Lahr (http://www.herrenknecht.de) gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Tunnelvortriebsmaschinen.

Die Funktionsweise einer Tunnelvortriebsmaschine (TBM) für Hartgestein lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der Bohrkopf, eine gehärtete Stahlscheibe, ist mit etwa 50 Rollmeisseln besetzt. Während starke Elektromotoren den Bohrkopf langsam drehen, wird über hydraulische Pressen ein bis über 2000 Tonnen hoher Anpreßdruck gegen den Fels erzeugt. Unter dem großen, punktuellen Druck der Rollmeissel splittern kleine, plattige, tellerförmige Stücke von der Ortsbrust ab. Diese Chips gelangen über Förderbänder in den rückwärtigen Bereich, von wo sie über Bänder, Loren und/oder Lastwagen abtransportiert werden. Ebenfalls im rückwärtigen Bereich befinden sich die Versorgungseinheiten für den Bohrer sowie die Einrichtungen zur Sicherung und zum sofortigen Ausbau des neu geschaffenen Hohlraums (Steuerkabine, Sondierbohrgeräte, Ankerbohrgeräte, Tübbing-Versatzstelle, Mörtelpumpe, Stahleinbau, Spritzbeton, Sohlenbeton, Abdichtung, Wasserhaltung uvm). Der Bohrkopf, der sich durchschnittlich bis zu 20 m pro Tag durch das Hartgestein "fressen" kann, zieht also eine ganze Fabrik hinter sich her - die komplette TBM mit Nachläufer kann bis über 400 Meter lang sein!