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Community Delivery

CoDe-logo.jpg — Ein kooperatives, nachbarschaftliches Belieferungskonzept für die letzte Meile (CoDe)

Problemstellung

Eine funktionierende und effiziente Gütermobilität ist wesentlich, um die Güterversorgung der Bevölkerung zu bewerkstelligen. Die Logistik als Bestandteil der (Verkehrs-)Geographie befindet sich seit einigen Jahren in einem starken Wachstums- und Veränderungsprozess. Dadurch hat besonders die Zustellungsaufgabe auf der Letzten Meile, dem letzten und kostenintensivsten Wegstück beim Transport der Ware zur Haustüre der Kundinnen, durch eine erhöhte Wettbewerbsintensität, Imageeinbußen und damit verbundenen mangelnden Vertrauen der Kundinnen in die Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP), besonderen Kundenanforderungen (z.B. Taggleiche- und Expresslieferungen) und einem schnell wachsenden E-Commerce an Komplexität zugenommen.

Community Delivery untersucht das Potential eines nachbarschaftlichen Belieferungskonzepts zur Reduzierung verkehrsbedingter Emissionen, Verkehrsunfälle und überlasteter Infrastrukturen auf der Laste Mile. Es fusioniert die Erfolge der Idee der innerstädtischen Konsolidierungszentren mit den Vorteilen der Crowdlogistik, welche Privatpersonen als Zustellerinnen vorsieht. Durch die Bildung von nachbarschaftlichen Communities und der Etablierung von Micro-Community-Hubs, die für Privatpersonen und KEP-Dienstleister zugänglich sind, wird de facto die Letzte Meile an Privatpersonen ausgegliedert, gleichzeitig aber die Zusammenarbeit innerhalb der KEP-Branche gestärkt. Der Ansatz basiert auf einer kooperativen Plattformlogistik- und ökonomie.