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Symposium der GDM Digitalisierung vom Fach aus (mit-)gestalten

Mit dem Symposium „Digitalisierung vom Fach aus (mit-)gestalten“ wird das Ziel der Entwicklung einer Position der GDM in Bezug auf Digitalisierung im Mathematikunterricht und in der Mathematiklehrerbildung verfolgt. Dabei soll geklärt werden

  1. zu welchen Fragen in Bezug auf Digitalisierung die GDM sinnvoll beitragen kann und 
  2. welche Erwartungen in Bezug auf Digitalisierung an die GDM herangetragen werden.

 

Das Symposium wird an zwei Halbtagen innerhalb des GDM-Monats stattfinden. Am ersten Tag ist ein Kickoff mit drei Impulsvorträgen geplant:

  • Prof. Dr. Birgit Eickelmann (Universität Paderborn) zur "International Computer and Information Literacy Study" (ICILS)
  • Prof. Dr. Volker Frederking (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) zur transdisziplinären Perspektive der GFD auf die Digitalisierung des Fachunterrichts
  • Prof. Dr. Andreas Lachner (Eberhard-Karls-Universität Tübingen) zu Implikationen der Digitalisierung des Fachunterrichts für die Lehrer*innenbildung

 

Im Anschluss werden Arbeitsgruppen zu vier thematischen Schwerpunkten initiiert:

(AG1) Fachliche Kompetenzen digital fördern: Die Entwicklung mathematischer Kompetenzen ist eine zentrale Aufgabe in der Schule, die in Deutschland durch schulstufenspezifische Bildungsstandards festgelegt und beschrieben wird. Forschungs- und Entwicklungsbemühungen der vergangenen drei Jahrzehnte lieferten zahlreiche Erkenntnisse und unterrichtspraktische Impulse für die Entwicklung der in den Bildungsstandards festgeschriebenen Kompetenzen mittels digitaler Medien. In dieser Arbeitsgruppe soll am Beispiel ausgewählter Kompetenzen diskutiert werden, welches Potenzial digitale Werkzeuge bieten, um Schülerinnen und Schüler beim Erwerb dieser ausgewählten Kompetenzerwartungen im Mathematikunterricht unterstützen zu können.

(AG2) Digitale Kompetenzen fachlich fördern: Im Kompetenzrahmen der KMK für "Kompetenzen in der digitalen Welt" finden sich Kompetenzformulierungen, die sich in ähnlicher Weise auch in fachlichen Curricula wiederfinden, z.B. das Problemlösen und das Kommunizieren. Dies lässt Anknüpfungspunkte für den Erwerb digitaler Kompetenzen im Fachunterricht erahnen. Mehr noch sind es die dem Kompetenzrahmen zugrundeliegenden Kompetenzmodelle des ICILS und DigComp, die bei der Konkretisierung eines fachlichen Beitrags zum Erwerb digitaler Kompetenzen helfen können. Auf dieser Grundlage soll in dieser Arbeitsgruppe versucht werden, den Erwerb digitaler Kompetenzen im Fachunterricht zu identifizieren, zu diskutieren und zu konkretisieren.

(AG3) Neue fachliche Kompetenzen durch Digitalisierung: Die Verfügbarkeit digitaler Medien im Bildungsbereich gibt Impulse zur Diskussion über die derzeit für die Mathematik geltenden Bildungsstandards. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, sich über die stärkere (oder auch schwächere?) Bedeutung einzelner Inhaltsbereiche auszutauschen. Inhaltsbereiche, deren Bedeutung im Zuge der Digitalisierung verstärkt wird, deren Förderung aber erst durch den Einsatz digitaler Medien adäquat möglich erscheint, sollen identifiziert werden. Diese sind teilweise curricular noch gar nicht oder nur eingeschränkt abgebildet, wie z.B. das statistische und das algorithmische Denken.

(AG4) Personale digitale Bildung im Fach fördern: In Zeiten rasanter gesellschaftlicher Transformationsprozesse, die mit der Verfügbarkeit digitaler Medien verbunden sind, ist die Diskussion um das Verhältnis von Mathematik und Mensch gerade im Kontext digitaler personaler Bildung sehr aktuell. In der mathematikdidaktischen Forschung gibt es eine lange und intensiv geführte Diskussion über den Beitrag des Faches Mathematik zur (Allgemein-)Bildung, insbesondere sind etwa das Reflektieren und Beurteilen zentrale Charakteristika des mathematisch Mündigseins. Schwerpunktmäßig stehen aus Forschungs- und Entwicklungsperspektive daher Aspekte der Reflexion im Sinne der allgemeinen Mathematik und der Hinterfragbarkeit von an digitale Werkzeuge abgegebene (Arbeits-)Prozesse im Mittelpunkt, die u. a. im Rahmen der Arbeitsgruppe genauer diskutiert werden.

 

Am zweiten Tag werden die Ergebnisse, die in den Arbeitsgruppen zwischen den beiden Terminen erarbeitet wurden, vorgestellt und diskutiert. Eine Schreibgruppe wird anschließend mit dem Schreiben eines Positionspapiers der GDM zum Thema beauftragt.

Zu einer Teilnahme am Symposium und eine Mitarbeit in den Arbeitsgruppen laden wir Sie herzlich ein. Über eine offene Diskussion innerhalb der GDM würden wir uns sehr freuen.

 

Termine: 

  • 8.3.21 (8.30 – 14.00 Uhr) und
  • 24.3.21 (8.30 – 13.00 Uhr). Dazwischen Arbeit in den Arbeitsgruppen.

 

Anmeldung und Information: 

Bitte melden Sie sich bis 25.2.2021 an.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Silke Ladel, Katja Lengnink, Guido Pinkernell, Florian Schacht und Christof Schreiber.

(Planungsteam)