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Vom Moon Village bis zur Mars-Mission

Sie träumen gern? Gut so.
Sie wollen zur Realisierung wahrhaft hochfliegender Träume Ihren Beitrag leisten? Bestens.
Wie das geht? Das Studienprogramm Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen eröffnet Ihnen diese Möglichkeiten.
Wo? An der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen und an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM).
Und warum dort? Weil dort bereits an der Zukunft der Raumfahrt intensiv gearbeitet wird.

Es gibt Menschen, die hoch hinaus wollen. Und es gibt andere, die lieber auf der Erde bleiben. Die Raumfahrt kann für beide gleichermaßen faszinierend sein. Denn alles, was wir in den Weltraum schießen und von dort an Informationen zurückbekommen, geht vom Boden aus – ganz gleich, ob es sich um Satelliten oder Raumstationen, um bewohnbare Mondbasen oder ferngesteuerte Fahrzeuge auf dem Mars handelt.

Genau darum geht es in dem neuen Studiengang Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen. Es ist ein Studienprogramm, in dem sich Physik und Technologie in der Praxis beweisen müssen. Und zwar unter extremsten Bedingungen. So wie es einst dem Physiker Horst W. Loeb gelang, der an der Justus-Liebig-Universität Gießen geforscht und gelehrt hat. 1962 entwickelte er ein „elektrostatisches Raketentriebwerk mit Hochfrequenzquelle“, das lange Zeit verkannt wurde. Erst 2001 ließ sich die Fachwelt eines Besseren belehren: Damals sorgte sein elektrisches Raumfahrttriebwerk RIT-10 dafür, dass man den 800 Millionen Euro teuren ESA Satelliten „Artemis“ in den richtigen Orbit bringen und damit diese Mission retten konnte.

Inzwischen markiert der Einsatz elektrischer Raumfahrttriebwerke im Weltraum einen Paradigmenwechsel. Seine Weiterentwicklung wird in Gießen maßgeblich vorangetrieben. Weitere Anwendungsfelder im Grenzbereich zwischen Physik und Elektrotechnik kommen hinzu: interdisziplinär und zwischen den Hochschulen. So wurde an der JLU und der THM die Arbeitsgruppe „Raumfahrtelektronik“ ins Leben gerufen. Dabei arbeiten die Forscher und Forscherinnen an JLU und THM eng mit der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zu stärken, Kooperationen zu initiieren und Studierende der Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen exzellent betreuen zu können. Auf dem Boden und im Weltraum.