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Artikelaktionen

Herbarium

Informationen rund um das Herbarium Giessen

Aktuelles (23.04.2021)

+ kürzlich konnten wir den 24.000. Beleg im Herbarium Gießen registrieren, ein Acker-Gelbstern (Gagea villosa), gesammelt vor 100 Jahren in Wetzlar von Theo Arzt

Gagea villosa

 

Aktuelles (15.01.2021)

2020 wurden 1512 Belege neu registriert, womit der Gesamtbestand digital erfasster Belege am Jahresende bei 23.517 lag.

Im vergangenen Jahr haben wir damit begonnen, die Sammlung von Theo Arzt (Wetzlar, 1905 – 1973) einzusortieren, insgesamt umfasst diese 1734 Aufsammlungen. Die ältesten Belege stammen aus dem Zeitraum 1868 bis 1899. Er selbst hat v.a. in den 1920er-Jahren gesammelt. Diese machen 25% der im vergangenen Jahr neu erfassten Belege aus.

Abgeschlossen werden konnte die Erfassung einer kleinen Sammlung von Otto Degener (1899 - 1988), auf die Flora von Hawaii spezialisierter Botaniker und Naturschützer. Die Belege wurden 1940 und 1941 auf Fiji (12 Stück) sowie von 1949 bis 1955 auf Hawaii (91 Stück) gesammelt. Auf den Hawaii–Inseln war daran sehr häufig seine in Berlin geborene Frau Isa Degener (1924 - 2018) beteiligt, die ebenfalls Botanikerin war. Das Konvolut fanden wir vor einigen Jahren in einer Kiste auf dem Dachboden des Hauses Senckenbergstraße 25, das viele Jahre vom Botanischen Institut genutzt wurde. Wie die Sammlung nach Gießen gelangte, ist ungeklärt. Wahrscheinlich ist, dass eine Verbindung zu Rüdiger Knapp (1917 - 1985) bestand, der in seiner Zeit als Professor an der JLU auch Arbeiten zur Vegetation der Hawaii-Inseln veröffentlichte (1957 und 1965).

Betrachtet man die weiteren Herkünfte der neuen Belege, so liegt bei den aus Deutschland stammenden wieder Hessen mit 719 Aufsammlungen weit vorne. Unter den weiteren europäischen Ländern sind Italien mit + 163 und Griechenland mit + 156 Belegen an der Spitze.

 

+ z.Zt. in Bearbeitung:

Sammlung Dr. Theodor Arzt (1905-1973): 1734 Belege aus den Jahren 1868-1930 (Schwerpunkt 1920er), v.a. Hessen (Wetzlar und Umgebung), Baden-Württemberg, Italien, Österreich

Aufsammlungen von Ulrich Hartmann (1955-2018): über 2000 Belege aus dem Nachlass (Hessen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien)

Aufsammlungen von Friedrich Schlegel, studentischer Teilnehmer an der Griechenland-Exkursion des Botanischen Instituts im Jahre 1966: ca. 500 Belege

Aufsammlungen aus dem Botanischen Garten und zur Flora von Gießen, sowie aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein aus den Jahren 2010-2020

Aufsammlungen von Prof. Hans Franz Neubauer (1911-1989) aus Indonesien (1950er-Jahre) und Afghanistan (1960er-Jahre)

 

(19.02.2020)

  • 2019 wurden 1647 Belege neu registriert, damit lag die Gesamtzahl erfasster Belege am 1. Januar 2020 bei 22.005
  • unter den Herkunftsländern der neu erfassten Belege stand Italien an der Spitze (350 Belege - u.a. aus der Sammlung von Frau Prof. Frohild Ringe (gest. 2016) und Gardasee-Exkursion 2017)
  • ebenfalls in 2019 neu erfasst wurden: 254 Belege aus Hessen, 135 aus Niedersachsen (v.a. Ringe), 238 Belege aus dem Botanischen Garten

(08.01.2019)

+ 2018 wurden im Herbarium Gießen 2013 Belege neu erfasst, die Gesamtzahl registrierter Belege lag zum Jahreswechsel bei 20.400 (01.01.2019).

Weitgehend abschließen konnten wir die Bearbeitung der uns vor drei Jahren freundlicherweise überlassenen Sammlung von Dr. Jochen Schwandt mit 1529 Belegen, darunter 736 zur Wildflora von Berlin aus den 1960er-Jahren, weitere u.a. aus Bayern, Österreich und Frankreich.

 

(23.11.2018)

+ vor kurzem konnten wir den 20.000. Beleg im Herbarium Gießen registrieren, ein Beleg von Centaurea phrygia L. (Perücken-Flockenblume), gesammelt von Frohild Ringe am 04. August 1961 in Courmayeur (Val Ferret, Aostatal, italienische Alpen).

Frau Ringe (17.01.1939 - 28.05.2016) kam nach Studienjahren in Göttingen und Würzburg nach Gießen wo sie 1967 promoviert wurde und von 1972 bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 2004 als Professorin für Botanik zur Entwicklungsbiologie und –physiologie höherer Pflanzen forschte. Generationen von Studierenden haben sie als engagierte Lehrende in Erinnerung.

Bei der Sichtung ihres Nachlasses wurde eine Sammlung mit 737 Herbarbelegen gefunden, gesammelt zwischen 1959 und 1962 zunächst in Göttingen und Umgebung, später auch in Bayern, Italien und Österreich (v.a. Alpen). Neben den Herbarbelegen fanden sich im Nachlass auch vier Notizbüchlein mit Exkursionsnotizen – hieraus konnten viele Fundortangaben ergänzt werden.

Perücken-Flockenblume


(07.03.2018)

+ dieser Tage konnten wir den 19.000 Beleg im Herbarium Gießen registrieren - aus der umfangreichen Sammlung von Dr. Jochen Schwandt - ein Beleg von Silene otites (Ohrlöffel-Leimkraut), gesammelt Mitte Juni 1964 in Berlin-Gatow.

Die Belege aus dieser Sammlung lassen durchgehend eine große Sorgfalt schon beim Pressen und auch beim Montieren erkennen - einziger Wermutstropfen: zum Befestigen wurden damals Streifen aus selbstklebender Folie verwendet, was ein Ablösen der Pflanzen und damit auch das Ummontieren auf alterungsbeständige Herbarbögen leider unmöglich macht. Nichtsdestotrotz eine sehr wertvolle Sammlung. Die Daten zur Flora von Berlin haben wir den dortigen Kollegen/innen bereits übermittelt.

Silene Otitis



(05.01.2018)

+ im vergangenen Jahr wurden im Herbarium Gießen 2255 Belege neu erfasst, sodass die Gesamtzahl registrierter Belege zum Jahreswechsel bei 18387 liegt (01.01.2018). Unter den Herkünften der Neuzugänge liegt der Botanische Garten mit 756 Belegen mit Abstand an der Spitze - gefolgt von Italien mit 297 Belegen (gesammelt v.a. in den 1950er- bis 1960er-Jahren von Kugler u.a.). 194 der neuen Belege stammen aus Hessen (gesammelt v.a. ab 2010), 145 aus Kanada (Saskatchewan, 1981 von Bertelsbeck & Ledingham) und 136 aus Bayern (ab 1910er-Jahre von Kugler).

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  • erfasste Belege: 23.517 (Stand 01.01.2021)
  • ca. 23% des aktuell erfassten Bestandes stammen aus dem Botanischen Garten der JLU Gießen – v.a. aus den 1960er, 1980er und 2010er Jahren

Geographische Schwerpunkte der bisher erfassten Freilandaufsammlungen sind:

  • Deutschland mit 38% der Belege, v.a. aus Hessen (24%)
  • Europa - Schwerpunkt Mittelmeerraum - mit 32% der Belege, allen voran Italien, gefolgt von Österreich, Spanien, Griechenland, Portugal u.a.
  • aus dem außereuropäischen Ausland stammen etwa 7% der Belege, insbesondere aus Indonesien und Kolumbien

  Alpinia galanga (L.) Willd.Myrtus communis L.Senecio incanus L.Silphium integrifolium Michx.

   Herkunft   Anzahl Belege
  % Anteil am Bestand
Botanischer Garten Giessen 5165 22,7
Deutschland 8740 38,3
Hessen 5373 23,6
Berlin 739 3,2
Niedersachsen 715 3,1
Bayern 674 3,0
Rheinland-Pfalz 386 1,7
Schleswig-Holstein 337 1,5
u.a.
Europa (außer Deutschland) 7246 31,8
Italien 2739 12,0
Spanien 1034 4,5
Österreich 1049 4,6
Griechenland 833 3,7
Portugal 432 1,9
Frankreich 332 1,5
Kroatien 179 0,8
Schweiz 219 1,0
Dänemark 100 0,4
u.a.
außereuropäische Länder
1647 7,2
Indonesien 536 2,5
Kolumbien 535 2,5
Kanada 146 0,7
u.a.

 

Im aktuell erfassten Bestand stammen die umfangreichsten Aufsammlungen von

  • Prof. Gerhard Gottsberger und Mitarbeitern (insbes. Ulrich Hartmann): ca. 5000 Belege aus den 1980er und frühen 1990er Jahren - v.a. aus Südeuropa (Italien, Portugal, Spanien) und Deutschland (Hessen, Rheinland-Pfalz)
  • Prof. Hans Franz Neubauer (1911-1989): 2177 Belege aus den 1960er und 70er Jahren - v.a. aus dem Botanischen Garten der JLU sowie aus Indonesien
  • Dr. Jochen Schwandt (*1942): 1529 Belege v.a. aus den 1960er Jahren, Schwerpunkte: Berlin (West), Alpenraum (Bayern, Österreich), Süd-Frankreich

  • Dr. Hans Kugler (1903-1985): 1123 Belege v.a. aus den 1960er und 1970er Jahren, älteste Belege von 1910, jüngste Belege von 1977. Schwerpunkt bildet die Mittelmeerregion

 

Schwerpunkte der aktuellen Aufsammlungen sind weiterhin der Botanische Garten der JLU sowie die Flora Hessens, hier insbesondere zur Flora von Gießen.

 

Mit Fragen zum Gießener Herbarium können Sie sich gerne wenden an: Dr. Martin de Jong

 

Sie besitzen ein privates Herbarium, das Sie nicht mehr benötigen? Bitte nicht wegwerfen! Das Giessener Herbarium nimmt es gerne entgegen. Wissenschaftlich besonders wertvoll sind Belege, die mit Datum und Fundort versehen sind. Auch Aufsammlungen von häufigen und verbreiteten Arten sind für uns interessant!


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Herbarium der Justus-Liebig-Universität Gießen

Hermann Hoffmann-Akademie

Senckenbergstraße 17

D-35390 Gießen

Tel. (0641) 99 - 35136