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Artikelaktionen

Herbarium

Informationen rund um das Herbarium Giessen

Aktuelles (19.02.2020)

  • 2019 wurden 1647 Belege neu registriert, damit lag die Gesamtzahl erfasster Belege am 1. Januar 2020 bei 22.005
  • unter den Herkunftsländern der neu erfassten Belege stand Italien an der Spitze (350 Belege - u.a. aus der Sammlung von Frau Prof. Frohild Ringe (gest. 2016) und Gardasee-Exkursion 2017)
  • ebenfalls in 2019 neu erfasst wurden: 254 Belege aus Hessen, 135 aus Niedersachsen (v.a. Ringe), 238 Belege aus dem Botanischen Garten

Aktuelles (15.11.2019)

+ z.Zt. in Bearbeitung:

Sammlung Dr. Theodor Arzt (1905-1973): 1734 Belege aus den Jahren 1868-1930 (Schwerpunkt 1920er), v.a. Hessen (Wetzlar und Umgebung), Baden-Württemberg, Italien, Österreich

Aufsammlungen von Friedrich Schlegel, studentischer Teilnehmer an der Griechenland-Exkursion des Botanischen Instituts im Jahre 1966: ca. 500 Belege

Aufsammlungen aus dem Botanischen Garten und zur Flora von Gießen, sowie aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein aus den Jahren 2010-2019

Aufsammlungen von Prof. Hans Franz Neubauer (1911-1989) aus Indonesien (1950er-Jahre) und Afghanistan (1960er-Jahre)

Aufsammlungen von Otto Degener (1899-1988) und Amy Beatrice Holdsworth Greenwell (1920-1974) von Fiji und Hawaii aus den 1940er und 1950er Jahren


Aktuelles (08.01.2019)

+ 2018 wurden im Herbarium Gießen 2013 Belege neu erfasst, die Gesamtzahl registrierter Belege lag zum Jahreswechsel bei 20.400 (01.01.2019).

Weitgehend abschließen konnten wir die Bearbeitung der uns vor drei Jahren freundlicherweise überlassenen Sammlung von Dr. Jochen Schwandt mit 1529 Belegen, darunter 736 zur Wildflora von Berlin aus den 1960er-Jahren, weitere u.a. aus Bayern, Österreich und Frankreich.

 

Aktuelles (23.11.2018)

+ vor kurzem konnten wir den 20.000. Beleg im Herbarium Gießen registrieren, ein Beleg von Centaurea phrygia L. (Perücken-Flockenblume), gesammelt von Frohild Ringe am 04. August 1961 in Courmayeur (Val Ferret, Aostatal, italienische Alpen).

Frau Ringe (17.01.1939 - 28.05.2016) kam nach Studienjahren in Göttingen und Würzburg nach Gießen wo sie 1967 promoviert wurde und von 1972 bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 2004 als Professorin für Botanik zur Entwicklungsbiologie und –physiologie höherer Pflanzen forschte. Generationen von Studierenden haben sie als engagierte Lehrende in Erinnerung.

Bei der Sichtung ihres Nachlasses wurde eine Sammlung mit 737 Herbarbelegen gefunden, gesammelt zwischen 1959 und 1962 zunächst in Göttingen und Umgebung, später auch in Bayern, Italien und Österreich (v.a. Alpen). Neben den Herbarbelegen fanden sich im Nachlass auch vier Notizbüchlein mit Exkursionsnotizen – hieraus konnten viele Fundortangaben ergänzt werden.

Perücken-Flockenblume


Aktuelles (07.03.2018)

+ dieser Tage konnten wir den 19.000 Beleg im Herbarium Gießen registrieren - aus der umfangreichen Sammlung von Dr. Jochen Schwandt - ein Beleg von Silene otites (Ohrlöffel-Leimkraut), gesammelt Mitte Juni 1964 in Berlin-Gatow.

Die Belege aus dieser Sammlung lassen durchgehend eine große Sorgfalt schon beim Pressen und auch beim Montieren erkennen - einziger Wermutstropfen: zum Befestigen wurden damals Streifen aus selbstklebender Folie verwendet, was ein Ablösen der Pflanzen und damit auch das Ummontieren auf alterungsbeständige Herbarbögen leider unmöglich macht. Nichtsdestotrotz eine sehr wertvolle Sammlung. Die Daten zur Flora von Berlin haben wir den dortigen Kollegen/innen bereits übermittelt.

Silene Otitis



Aktuelles (05.01.2018)

+ im vergangenen Jahr wurden im Herbarium Gießen 2255 Belege neu erfasst, sodass die Gesamtzahl registrierter Belege zum Jahreswechsel bei 18387 liegt (01.01.2018). Unter den Herkünften der Neuzugänge liegt der Botanische Garten mit 756 Belegen mit Abstand an der Spitze - gefolgt von Italien mit 297 Belegen (gesammelt v.a. in den 1950er- bis 1960er-Jahren von Kugler u.a.). 194 der neuen Belege stammen aus Hessen (gesammelt v.a. ab 2010), 145 aus Kanada (Saskatchewan, 1981 von Bertelsbeck & Ledingham) und 136 aus Bayern (ab 1910er-Jahre von Kugler).

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  • erfasste Belege: 22.005 (Stand 01.01.2020)
  • ca. 24% des aktuell erfassten Bestandes stammen aus dem Botanischen Garten der JLU Gießen – v.a. aus den 1960er, 1980er und 2010er Jahren

Geographische Schwerpunkte der bisher erfassten Freilandaufsammlungen sind:

  • Deutschland mit 37% der Belege, v.a. aus Hessen (22%)
  • Europa - Schwerpunkt Mittelmeerraum - mit 32% der Belege, allen voran Italien, gefolgt von Spanien, Österreich, Griechenland, Portugal u.a.
  • aus dem außereuropäischen Ausland stammen etwa 7% der Belege, insbesondere aus Indonesien und Kolumbien

  Alpinia galanga (L.) Willd.Myrtus communis L.Senecio incanus L.Silphium integrifolium Michx.

   Herkunft   Anzahl Belege
  % Anteil am Bestand
Botanischer Garten Giessen 5140 24,2
Deutschland 7821 36,8
Hessen 4654 21,9
Berlin 739 3,5
Niedersachsen 709 3,3
Bayern 672 3,2
Rheinland-Pfalz 365 1,7
Schleswig-Holstein 322 1,5
u.a.
Europa (außer Deutschland) 6774 31,8
Italien 2576 12,1
Spanien 1027 4,8
Österreich 971 4,6
Griechenland 677 3,2
Portugal 428 2,0
Frankreich 330 1,6
Kroatien 179 0,8
Schweiz 160 0,8
Dänemark 100 0,5
u.a.
außereuropäisches Ausland
1544 7,3
Indonesien 536 2,5
Kolumbien 535 2,5
Kanada 146 0,7
u.a.

 

Im aktuell erfassten Bestand stammen die umfangreichsten Aufsammlungen von

  • Prof. Gerhard Gottsberger und Mitarbeitern (insbes. Ulrich Hartmann): 4517 Belege aus den 1980er und frühen 1990er Jahren - v.a. aus Südeuropa (Italien, Portugal, Spanien) und Deutschland (Hessen, Rheinland-Pfalz)
  • Prof. Hans Franz Neubauer (1911-1989): 2177 Belege aus den 1960er und 70er Jahren - v.a. aus dem Botanischen Garten der JLU sowie aus Indonesien
  • Dr. Jochen Schwandt (*1942): 1529 Belege v.a. aus den 1960er Jahren, Schwerpunkte: Berlin (West), Alpenraum (Bayern, Österreich), Süd-Frankreich

  • Dr. Hans Kugler (1903-1985): 1123 Belege v.a. aus den 1960er und 1970er Jahren, älteste Belege von 1910, jüngste Belege von 1977. Schwerpunkt bildet die Mittelmeerregion

 

Schwerpunkte der aktuellen Aufsammlungen sind weiterhin der Botanische Garten der JLU sowie die Flora Hessens, hier insbesondere zur Flora von Gießen.

 

Mit Fragen zum Gießener Herbarium können Sie sich gerne wenden an: Dr. Martin de Jong

 

Sie besitzen ein privates Herbarium, das Sie nicht mehr benötigen? Bitte nicht wegwerfen! Das Giessener Herbarium nimmt es gerne entgegen. Wissenschaftlich besonders wertvoll sind Belege, die mit Datum und Fundort versehen sind. Auch Aufsammlungen von häufigen und verbreiteten Arten sind für uns interessant!


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Herbarium der Justus-Liebig-Universität Gießen

Hermann Hoffmann-Akademie

Senckenbergstraße 17

D-35390 Gießen

Tel. (0641) 99 - 35136