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MOFs + Koordinationspolymere

CPs_und_MOFs.png


Koordinationspolymere (CPS) und Metal-Organic Frameworks (MOFs) stellen Untergruppen der Koordinationsverbindungen dar. Sie bestehen aus Metallatomen oder -ionen, welche durch organische Liganden koordiniert werden, weshalb sie auch als anorganisch-organische Hybridmaterialien bezeichnet werden. Durch mehrzähnige Liganden, wie beispielsweise 4,4'-Bipyridin, Pyrazin oder Terephthalat-Anionen, erfolgt eine mehrdimensionale Verknüpfung. Es ergeben sich eindimensionale Stränge, zweidimensionale Schichten oder dreidimensionale Gerüststrukturen. Eine Eigenschaft, welche MOFs von den Koordinationspolymeren abgrenzt, ist eine hohe Porosität und die damit einhergehende, große innere Oberfläche. Je nach Größe der Poren und der entsprechenden Eintrittsfenster sind sie in der Lage, Atome, Ionen oder kleine Moleküle zu adsorbieren. Hierüber eröffnen sich Applikationsgebiete, wie Katalyse, Gasfilterung oder -speicherung und Sensorik. In letzterem Bereich finden Lanthanid-haltige, lumineszierende Verbindungen Anwendungen, welche auf äußere Einflüsse mit einer optisch wahrnehmbaren Änderung der Lumineszenzeigenschaften reagieren können.

© Wiley-VCH, 2018; DOI: 10.1002/zaac.201800347

 


Unserer Arbeitsgruppe ist es gelungen Kooridinationsverbindungen und MOFs auf Basis von Hauptgruppenelementen, Übergangsmetallen oder Lanthaniden zu synthetisieren, welche aufgrund ihres Eigenschafstprofils beispielsweise als dielektrische Materialien oder als Bestandteild von Kompositpartikel mit feuchtigkeitssensorischen und mechanosensorischen Eigenschaften.