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Artikelaktionen

Lucie Michel

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Gebäude: Heinrich-Buff-Ring 26 IFZ

Raum: M003

 

Lucie Michel

 

Interessengebiete / Arbeitsschwerpunkte

 

In meiner Forschung befasse ich mich mit Seevögeln und ihrer Rolle als Indikatoren für bioakkumulierte persistente Schadstoffe in der Meeresumwelt. In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich die Schadstoffbelastung eines Spitzenprädators im Mittelmeer, des Scopoli-Sturmtauchers (Calonectris diomedea), und verbinde sie mit der Ökologie der Nahrungssuche, der Aufnahme von Plastikmüll und deren Auswirkungen auf das Brutverhalten. Ich interessiere mich für die räumlich-zeitlichen Schwankungen der Schadstoffkonzentrationen, ihren Zusammenhang mit der Ernährung und die Aufnahme von Plastikpartikeln als potenziellen Akkumulationsweg für toxische Verbindungen in den Organismus. Um eine nicht-invasive Probenmatrix zu bestimmen, die sich für eine langfristige und hochskalierte Schadstoffüberwachung eignet, untersuche ich die Ablagerung von Schadstoffen in verschiedenen Körperkompartimenten. Die Verschmutzung der Meeresumwelt ist ein Thema von globaler Bedeutung. Das Mittelmeer gilt als Hotspot der Biodiversität und ist ein Lebensraum von besonderer Bedeutung für viele endemische Arten. Zugleich weist es im Vergleich zu den Weltmeeren einen höheren Gehalt an diversen Schadstoffen und Plastikmüll auf. Die Quantifizierung des derzeitigen Verschmutzungsgrads und das Verständnis der Auswirkungen auf die marinen Ökosysteme sind die Grundpfeiler für die Entwicklung wirksamer Schutzmaßnahmen. Mit meinem Projekt möchte ich diese Eckpfeiler zu konsolidieren, indem wir Einblicke in den Zusammenhang zwischen Verhaltensökologie, Physiologie und Schadstoffkonzentrationen bei einer Modellart erhalten, die häufig im Mittelmeer vorkommt und deren Gattung weltweit verbreitet ist.