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Forschung

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über die interdisziplinäre Forschung des Fachbereichs 09 - Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement im Bereich der angewandten Lebenswissenschaften.

Forschungsschwerpunkte

Der Fachbereich vertritt im Bereich Lehre und Forschung folgende sechs Schwerpunkte:

  1. Innerhalb der Agrarwissenschaften verfolgt der Fachbereich das Ziel, durch Optimierung von Produktionsverfahren sowie durch Zucht- und biotechnische Methoden und ökonomische Begleitforschung zur Weiterentwicklung von gesunden, ertragreichen und gegen Stress widerstandsfähigen Nutzpflanzen sowie von leistungsstarken, gesunden Nutztieren in tiergerechten Haltungsverfahren beizutragen. Damit werden Voraussetzungen für eine nachhaltige globale Nahrungsmittelproduktion und die Erzeugung qualitativ hochwertiger und gesunder Lebensmittel geschaffen.
  2. Der Forschungsschwerpunkt Umwelt- und Ressourcenmanagement setzt sich zum Ziel, eine nachhaltige Nutzung der biotischen und abiotischen Ressourcen zu erreichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse der Auswirkungen von Klima- und Landnutzungsänderungen auf Prozesse und Funktionen natürlicher Ökosysteme und Agrarlandschaften.
  3. Die Ernährungswissenschaften untersuchen die Zusammensetzung und Wirkung von Nahrungsmitteln. Sie definieren biochemische und physiologische Mechanismen, über welche Ernährungsfaktoren Gesundheit fördern und Krankheit verursachen. Ein Fokus liegt auf der Primärprävention von mit Fehlernährung assoziierten Erkrankungen wie metabolischem Syndrom sowie vorzeitiger Alterung. Zudem werden Ernährungsanpassungen im Rahmen der Sekundär- und Tertiärprävention bewertet. Neben epidemiologischen und Interventions-Studien am Menschen kommen analytische, molekulare, zelluläre und tierexperimentelle Untersuchungen zum Einsatz. Es bestehen enge wissenschaftliche Interaktionen mit den Fachbereichen 08 (Biologie und Chemie), 10 (Veterinärmedizin) und 11 (Medizin).
  4. Das Versorgungsmanagement und die Verbrauchsforschung werden als Themenschwerpunkte des Fachbereichs ausgebaut. Einerseits gewinnt die Entwicklung von bedarfsgerechten Versorgungs- und Beratungskonzepten für diverse Verbraucher- und Zielgruppen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, des Klimawandels und technologischer Entwicklungen stark an Bedeutung, andererseits werden Fragestellungen der Sicherung und Förderung gesunder Ernährung und Lebensstile thematisiert.
  5. In der Agrar- und Ernährungsökonomie werden Instrumente zur Gestaltung und Führung von Unternehmen und Organisationen entwickelt, individuelles Entscheidungsverhalten sowie die Funktionsfähigkeit von Märkten untersucht und Wirkungen wirtschaftspolitischer Eingriffe auf die Agrar-und Ernährungswirtschaft analysiert. Diese Forschungs- und Lehraktivitäten tragen dazu bei, Verbraucherinnen & Verbraucher mit einem qualitativ hochwertigen und sicheren Angebot an Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen zu versorgen sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem wissensbasiert und zukunftsorientiert zu gestalten.
  6. Ein weiteres innovatives Forschungsfeld liegt zudem in der Insektenbiotechnologie: Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler des Fachbereichs leiten das LOEWE Zentrum für Insektenbiotechnologie & Bioressourcen an der Justus-Liebig-Universität, an dem neben der JLU (Federführung) die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) und das Fraunhofer IME mit dem Institutsteil Bioressourcen am Standort Gießen beteiligt sind. Forschungsgegenstand ist die Erschließung von Organismen als biologische Ressource für neue Leitstrukturen und die Entwicklung von innovativen Strategien für ihre Anwendung in der Medizin, im Pflanzenschutz und in der industriellen Biotechnologie. Die Insektenbiotechnologie ist eine junge, weltweit prosperierende Disziplin mit hohem Wertschöpfungspotenzial, in der das Institut für Insektenbiotechnologie der JLU durch Wissenschaft und Lehre eine Pionierrolle übernommen hat