Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Schlosspark Rauischholzhausen

Der Park von Schloß Rauischholzhausen (Kreis Marburg-Biedenkopf).

 

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Annette Otte

Bearbeiterin: Dipl.-Ing. agr. Kirsten Fründt

Laufzeit: 1997 - 1999

Schlagwörter: Gartendenkmalpflege, Naturschutz, Baumkartierung

Kurzbeschreibung:
Der Schloßpark in Rauischholzhausen, im Stil der Englischen Landschaftsgärten gehalten, wurde von einem der bekanntesten Gartenarchitekten des 19. Jahrhunderts , Heinrich Siesmayer, geplant und gilt als historische Parkanlage und Kulturdenkmal. Im Gegensatz zu Baudenkmälern sind historische Parkanlagen lebendige Denkmale mit einer eigenen Dynamik. Entwicklungen und Veränderungen der Pflanzenbestände sind zum großen Teil erwünscht, da sie den Reiz und die Einzigartigkeit einer Parkanlage ausmachen. Damit jedoch ihre gartenkünstlerische Aussage erhalten bleibt, müssen sie in regelmäßigen Abständen neu bepflanzt und beschnitten werden. Trotz kontinuierlicher Pflege ist der heutige Gehölzbestand im Schloßpark durch Überalterung und zunehmende Schädigungen gekennzeichnet. Hinzu kommt eine unkontrollierte Naturverjüngung im Traufbereich von Einzelbäumen und um Gehölzgruppen. Deshalb ist die ursprüngliche Parkgestalt an vielen Stellen heute nicht mehr zu erkennen. Gärtnerische Eingriffe in diese Sukzessionsprozesse, die letzten Endes zur Wiederbewaldung des Parkgeländes führen werden, sind aufgrund naturschutzfachlicher Vorgaben unerwünscht, da damit natürliche Prozesse wie Versaumung und Verbuschung, von denen spezielle Pflanzen und Tieren profitieren könnten, abgebrochen werden.
Ziel des Projektes ist es, unter Berücksichtigung der Belange von Denkmalpflege und Naturschutz, die ursprünglichen Gestaltungsprinzipien des Parks heraus zu arbeiten, um eine Grundlage zu schaffen, wie die ursprüngliche Parkkonzeption durch Auslichtung und Neuanpflanzung wieder annähernd hergestellt werden kann.

Projektträger: Justus-Liebig-Universität Gießen

Veröffentlichungen:
FRÜNDT, K. & OTTE, A., 1999: Im Konfliktfeld zwischen Gartendenkmalpflege und Naturschutz. Der Schloßpark Rauischholzhausen. - Spiegel der Forschung. Wissenschaftsmagazin der Justus-Liebig-Universität Gießen. 16 (1): 66 - 77.