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Stromtalwiesen (BfN)

Erprobung und Entwicklung von Verfahren zur Renaturierung und integrierten landwirtschaftlichen Nutzung von Stromtalwiesen am nördlichen Oberrhein.

 

Beteiligte Wissenschaftler: Dipl.-Biol. Stephanie Bissels, Dipl.-Ing. agr. Tobias W. Donath, PD Dr. Klaus Handke, Dr. Norbert Hölzel, Prof. Dr. Dr. Annette Otte

Laufzeit: 2000 - 2005

Schlagwörter: Auengrünland, Auenwiesen, Mahdgutübertragung, Mähgutübertragung, Naturschutz, Renaturierung


Kurzbeschreibung

Die als Stromtalwiesen bezeichneten Brenndolden-Feuchtwiesen gehören in ganz Mitteleuropa zu den am stärksten gefährdeten Phytocoenosen. Zahlreiche bezeichnende Sippen sind regional bereits akut vom Aussterben bedroht. Durch Grünlandumbruch, Intensivnutzung, Deichbau- und Entwässerungsmaßnahmen sind viele dieser Stromtalarten heute auf kleinste Restflächen zurückgedrängt bzw. oft nur noch in linearen Kleinstrukturen, z. B. entlang von Gräben, Dämmen und Säumen, zu finden.

Seit Mitte der 80er Jahre wurden im Bereich der hessischen Rheinauen großflächig Renaturierungsmaßnahmen eingeleitet, die auf eine Wiederherstellung von Auenwäldern und artenreichen, auenspezifischen Grünlandphytocoenosen aus vormals ackerbaulich genutzten Flächen abzielen. Diese aus Äckern durch regelmäßige Mahd in Grünland umgewandelten Flächen (insgesamt ca. 300 ha) weisen auch nach 20 Jahren noch einen vergleichsweise trivialen Artenbestand auf. Auenspezifische Grünlandgesellschaften und wertbestimmende Arten der Stromtalwiesen konnten sich bisher nicht oder nur in sehr geringem Umfang etablieren.

Hauptanliegen des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung von Renaturierungsverfahren zur effektiven Wiederausbreitung und nachhaltigen Sicherung von seltenen Arten und Pflanzengemeinschaften der Stromtalwiesen.


Projektträger: Bundesamt für Naturschutz (BfN)


Weitere Informationen: Projekthomepage (alt), www.stromtalwiesen.de oder Homepage der Stadt Riedstadt


Veröffentlichungen: