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EIKSA

Innovative Ansätze zur Steigerung der Produktivität von Öko-Weizen- und Sojasorten im Einzelkornsaat-Anbausystem

 

Herausforderung

Die erfassten Ertragslücken zwischen ökologisch zu konventionell angebaut liegen im bei Weizen mit > 50 % am Höchsten. Entscheidend für Maßnahmen zur Ertragsverbesserung im Klimawandel ist jedoch ein Ursache-Wirkung Verständnis: Wie entstehen Differenzen zwischen den erreichbaren und den tatsächlich möglichen Erträgen bzw. welche Bedingungen für hohe Produktivität gibt es im Ökolandbau? Ertragssteigerungen in Kombination mit einer Anpassung der Pflanzen an den Klimawandel sind notwendig.

Aussichtsreiche Voruntersuchungen haben bei Öko-Weizensorten mit 90-120 g Korn/Pflanze ein bisher ungenutztes Ertragspotential (Ertrag unter Ausschluss von Konkurrenz um Licht & Nährstoffe) entdeckt. Vor diesem Hintergrund ist eine Optimierung der Standraumverteilung notwendig, um die Wachstumsbedingungen und die Anpassung der Pflanzen an den Klimawandel systematisch zu verbessern.

 

Geplante Innovation und Zielsetzung

Die Innovation besteht 1. in der Einführung von Precision-Farming Werkzeugen (Einzelkornsaat: Weizen, Soja, Gleichstandsaat) und 2. soll eine Ertragskurve in Abhängigkeit von der nutzbaren Bodenfläche/Pflanze für Weizen und Sojasorten ermittelt werden. Das übergeordnete Ziel liegt darin, ein Einzelkornsaat-Anbausystem mit optimaler Standraumverteilung & Produktivität durch Vermeidung kontraproduktiver Konkurrenz um Licht, Nährstoffen & Wasser kommt, praxisnah auszuarbeiten. Es sollen Maßnahmen zur Ertragsverbesserung im Klimawandel mit hierfür geeigneten Ökosorten oder Sortentypen dargestellt werden.

 

Durchführung 

Optimierung der Standraumverteilung im Einzelkornsaat-Anbausystem (EIKSA)am Beispiel von ökologisch gezüchteten Weizensorten & Sojasorten: Etablierung von gleichmäßig verteilten Pflanzen in der Reihe (z.B. 25 x 5 cm = 80 Pflanzen/m2) oder im Dreieck- oder Quadrat-verband bei 16-100 Pflanzen/m2 mit Drillsaat als Kontrolle. Effiziente Unkrautreduzierung mit 2D-Hackmaßnahmen in Quadratsaat (z.B. 15 x 15 cm). Anhand einer Ertragskurve (Ertrag und Fläche/Pflanze) wird der für hohe Samenerträge notwendige Mindestabstand zwischen Pflanzen & der Einzelpflanzen-Flächenbedarf ermittelt. Es soll gezeigt werden, wie zukünftig der Flächen-ertrag im Einzelkornsaat-Anbausystem gesteigert und die Pflanzen besser als aktuell an den Klimawandel angepasst werden können.

Anlage einer Split-Plot-Versuchsanlage (7 Saat-Varianten, 3 Sorten, 4 Wiederholungen mit insgesamt 84 Parzellen je 1,5 m x 12 m) auf dem Öko-Versuchsfeld des LLH (Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, LLH) in Ober-Erlenbach (Trockenlage in der Wetterau im S-Bahnbereich von Frankfurt). Einzelkornsaat von 3 Sojasorten und anschließend 3 Weizensorten mit zunehmenden Saatdichten und abnehmenden Abständen zwischen Pflanzen.

 

Hauptverantwortliche (Lead Partner) und Operationelle Gruppe

Justus Liebig Universität Gießen, Professur für Ökologischen Landbau

Dr. Ludger Linnemann

Eva Völker M.Sc.

 

Operationelle Gruppe

Dr. Andreas Hammelehle (LLH)
 

Laufzeit des Projekte

2021 bis 2024

 

Finanzierung

Ökoaktionsplan Hessen (Umweltministerium)