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Lehre

 

 Derzeit bietet die Professur für Ernährungssoziologie zwei Module an:

 

Theorien des Essens (MP 198 - Wintersemester)

Bei der Erforschung von Ernährung untersuchen Sozialwissenschaftler gesellschaftliche Fragestellungen. Dieses Modul beschäftigt sich mit sozialwissenschaftlichen Theorien die sich mit Ernährung in Gewohnheiten, Bräuchen und Kulturen beschäftigen. Esskultur und Ernährungsweisen sind ein Ausdruck dafür, wie Verbraucher essen und alles schätzen was mit Essen zu tun hat. In diesem Modul werden die sich ständig verändernden kulturellen, sozialen und politischen Funktionen von Ernährung besprochen. Dies bedeutet nicht, dass verschiedene Esskulturen auf der ganzen Welt betrachten werden, stattdessen steht die gesellschaftliche Prägekraft von Ernährung im Mittelpunkt, zum Bespiel in Bezug auf:

  • individuelle Einstellungen und Annahmen
  • gesellschaftliche Rituale und Überzeugungen
  • Gruppen- und individuelle Identität
  • die Rolle von Ethik und Moral bei der Auswahl von Lebensmitteln
  • Lebensmittel die an bestimmten Orten angebaut, verarbeitet, verkauft und konsumiert werden

 

Ernährung und Gesellschaft (BK 054 -  Sommersemester)

Ernährung hat einen Einfluss auf sowohl Gesundheit als auch eine nachhaltige Entwicklung. Beides hängt mit (gutem) Essen zusammen. Allerdings gibt es keinen gesellschaftlichen Konsens, was als „gutes“ Essen zu verstehen ist. Darüber hinaus ist der Zugang zu Essen gesellschaftlich differenziert. In diesem Modul betrachten wir auf der einen Seite soziale und kulturelle Aspekte von Ernährung wie Alltagsroutinen, Essensgewohnheiten und Ernährungsweisen im Hinblick auf Gesundheit und Nachhaltigkeit. Auf der anderen Seite unterscheidet das Modul die komplexen politischen und ökonomischen Zusammenhänge von Ernährung und gesellschaftlichen Problemen. Das Modul vermittelt die erforderlichen Werkzeuge und Fähigkeiten, um Fragen der Nachhaltigkeit und der (öffentlichen) Gesundheit des Essens in verschiedenen geografischen, kulturellen und sozialen Umgebungen zu analysieren und zu verstehen.

 

Abschlussarbeiten

 Es besteht die Möglichkeit, an der Professur Bachelor- und Masterarbeiten anzufertigen. Bei Interesse wird empfohlen eines der Module der Professur belegt zu haben. Darüber hinaus ist die Verfassung eines Exposés Voraussetzung. Bitte wenden Sie sich vor der Erstellung des Exposés zunächst per E-Mail mit Ihrem gewünschten Thema an uns. Sollte das Thema zu unserem Forschungsgebiet passen, verfassen Sie anschließend Ihr Exposé. Der erste Besprechungstermin wird erst vergeben, wenn wir Ihr Exposé erhalten und gelesen haben.

Mögliche Themen für Abschlussarbeiten:

Zum Forschungsschwerpunkt 1: Ernährungskultur und ErnährungsweisenZum Forschungsschwerpunkt 2: Sozio-politische Dimensionen der Nahrungsversorgung
  • Ernährungsgewohnheiten im historischen Wandel
  • Craft beer / coffee und die sich verändernde Organisationsstruktur der Nahrungsversorgung
  • Teekultur in Deutschland (oder andere Getränke bzw. Speisen)                                                           
  • Community gardens als alternatives Nahrungsversorgungssystem
  • Dick sein und stolz drauf – Fat Studies als Gegengewicht zum Schlankheitswahn
  • Ernährungsaktivismus und Lebensstil: wie verändern soziale Bewegungen wie z.B. “slow food“ Nahrungsversorgungssysteme?
  • Das Butterbrot – eine international vergleichende Perspektive
  • Ernährungsarmut im urbanen Raum
  • Feeding: Leibesfülle als Fetischobjekt
  • Ambivalenz der Ernährung in der digitalen Selbstvermessung

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen sowie vollständige Modulbeschreibungen und Stundenpläne finden Sie in Stud.IP und auf den allgemeinen Seiten des Fachbereichs in der Rubrik Studium.

>> Stud.IP

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