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AG Simulium

Allgemein

Kriebelmücken (Simuliidae) sind weltweit verbreitete, kleine Mücken von fliegenähnlichem Aussehen, deren Entwicklung an das Vorhandensein von Fließgewässern gebunden ist und die jahreszeitlich beschränkt i. d. R. von Februar bis November auftreten. Im Frühjahr kommt es ggf. zu einem Massenschlupf, der in überfallartigen Massenbefall der Tiere resultieren kann. Die dann resultierende, z. T. tödlich verlaufende Simuliotoxikose betrifft v. a. das Rind und kann mit lokal und generalisiert auftretenden Blutungen und Ödemen sowie einem Versterben der Tiere unter perakuten bis akuten Schocksymptomen verbunden sein. Obwohl diverse Speichelproteine von Simuliiden mit unterschiedlichen Wirkweisen beschrieben wurden, sind die der Simuliotoxikose zugrundeliegenden, toxisch wirkenden Komponenten weder experimentell identifiziert noch weitergehend untersucht. Auch ist die vielfach diskutierte Endothelwirkung der Speicheldrüsenmoleküle nicht weitergehend charakterisiert worden.

In der AG Simulien streben wir erste Schritte hinsichtlich der Identifizierung und Charakterisierung solcher Moleküle und Reaktionen an. Dabei wird mit vollständigen und fraktionierten Homogenaten isolierter Speicheldrüsen von Simulium ornatum gearbeitet. Eine Charakterisierung der Homogenate erfolgt über Proteom-, Transkriptom- und Glykolisierungsanalysen. Zudem ist vorgesehen, die toxische Wirkung der Speicheldrüsenantigene auf Endothelzellen zu untersuchen. Microarray-Analysen zu mit Homogenaten stimulierten Endothelzellen, sollen einen breiten Überblick in induzierte Transkriptionsmuster und beteiligte Signalwege ermöglichen. Zudem soll der Einfluss der Speicheldrüsenmoleküle auf ausgesuchte, endotheltypische Abwehrreaktionen (z. B. Adhäsion von neutrophilen Granulozyten, Transkription immunmodulatorisch wirkender Moleküle) analysiert werden.