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Leistungsspektrum

Die Innere Medizin der Kleintiere beschäftigt sich mit der Diagnostik sowie der konservativen und zum Teil interventionellen Therapie von Gesundheitsstörungen und Erkrankungen verschiedenster Organsysteme. Dazu gehören Magendarmtrakt (Gastroenterologie), Leber (Hepatologie) und Pankreas, Atemapparat (Pneumologie) Harntrakt (Nephrologie / Urologie), Hauterkrankungen (Dermatologie), Herz- und Gefäßerkrankungen (Kardiologie), Tumore (Onkologie), Erkrankungen endokriner Organe (Endokrinologie), Erkrankungen des blutbildenden Systems, Immunerkrankungen, Vergiftungen sowie teilweise die Notfallmedizin. Tiere mit akuten schwerwiegenden Gesundheitsproblemen (Critical care) werden auch in der Inneren Medizin, und hier auf der Intensivpflegestation (ICU) versorgt und betreut.

In der Inneren Medizin der Kleintiere an der Universität Giessen sind fast alle für die Diagnostik und Behandlung von internistisch erkrankten Hunden und Katzen zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Geräte vorhanden. Ein komplettes Labor für Hämatologie und Blutchemie sowie ein ausgedehntes Notfalllabor für den Bereitschaftsdienst garantieren rasche Resultate. Proben die nicht intern untersucht werden, können oft in anderen Instituten des Fachbereichs (Bakteriologie , Virologie, Parasitologie, Pathologie) untersucht und befundet werden oder sie werden in ein Spezialistenlabor weitergeleitet (z.B. Hormone, Untersuchungen auf spezielle Infektionserreger). Digitales Röntgen, Ultraschall, Echokardiographie, EKG, und eine Endoskopie stehen für die sofortige Untersuchung zur Verfügung. Zudem können in Zusammenarbeit mit der Chirurgie der Kleintiere  Schnittbildverfahren (Magnetresonanztomographie, Computertomographie) durchgeführt werden. Als eine der wenigen Orte in Deutschland können wir zudem Szintigraphien bei Kleintieren durchführen Dabei handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren in welchem die Funktion des Organs untersucht wird.

Folgende Spezialuntersuchungen und Therapien sind in der Inneren Medizin der Kleintiere an der JLU möglich:

Radiojodtherapie der Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) der Katze: hierbei handelt es sich um eine häufige Erkrankung der älteren Katze und die Behandlung mit radioaktivem Jod gilt als beste und schonendste Therapie der Wahl. Verschiedene andere Behandlungsmethoden sind möglich, haben aber alle negative Aspekte: Die medikamentelle Therapie bedingt, dass täglich ein- bis zweimal ein Medikament meist oral verabreicht wird; die operative Entfernung der Schilddrüse bedingt eine längere Narkose und wichtige Strukturen in der Nähe der Schilddrüse können verletzt werden und die Fütterung einer jodarmen Diät funktioniert nur wenn die Katze dieses Futter auch frisst aber sonst nichts. (weitere Informationen →)

Hämodialyse beim Hund bei akuter Nierenerkrankung oder Vergiftung: mittels Hämodialyse wird bei Hunden, welche eine schwerwiegende akute Nierenerkrankung haben und kein Urin mehr produziert wird, die Zeit überbrückt, bis die Nierenfunktion wieder soweit funktioniert, dass Urin gebildet und Abbauprodukte ausgeschieden werden können. Auch bei bestimmten Vergiftungen kann die Hämodialyse helfen die Gifte aus dem Körper zu schwemmen.

Minimalinvasiver Verschluss (Coil) eines angeborenen Lebershunts: der Lebershunt ist eine schwerwiegende Erkrankung bei der nicht alle Gefäße normal angelegt sind und Blut statt durch die Leber zu fliesen und dort entgiftet zu werden, um die Leber herumfließt. Mittels minimalinvasivem Zugang über ein peripheres Blutgefäß kann eine Drahtspirale (Coil) in die abnormal fließende Vene gelegt und verschlossen werden. Es bilden sich dann langsam kollaterale Gefäße in der Leber  womit die normale Leberdurchblutung gewährleistet ist.

Bluttransfusion: Die Innere Medizin verfügt über eine eigene Blutbank (weitere Informationen →). Bei Tieren mit akuter hochgradiger Blutarmut (Anämie) kann es unter Umständen lebensrettend sein wenn eine Bluttransfusion erfolgt.  Hund und Katzen haben auch Blutgruppen und somit ist es nötig eine Transfusion mit der korrekten Blutgruppe zu geben. Für diese Blutbank werden immer wieder gesunde Hunde und Katzen  zur Aufnahme ins Spendenprogramm gesucht. Damit die Blutspende zu keinen Gesundheitsproblemen führt und ausschließlich einwandfreie Blutpräparate verabreicht werden, gelten strenge Aufnahmebedingungen für neue Mitglieder. Als kleines Dankeschön erhalten die Spender entweder Futter oder ein anderes Geschenk.

Endoskopie (Spiegelung): In der Inneren Medizin sind eine Vielzahl von Endoskopen zur minimalinvasiven Untersuchung folgender Bereiche möglich: Ösophagus (Speiseröhre), Magen, oberes Duodenum (Dünndarm) à Ösophago-gastro-duodenoskopie; Colon (Dickdarm) und Ileum (unterer Dünndarm) à Colo-ileoskopie; Blase à Zystoskopie; Nase à Rhinoskopie; Pharynx, Larnyx (Rachenraum) à Pharyngo-larnygoskopie; Trachea (Luftröhre) und Bronchien à Tracheo-bronchoskopie. In all diesen Endoskopien können nebst diagnostischen Tests (Biopsieentnahme, etc) auch therapeutische Verfahren (Fremdkörper entfernen, Stent legen, lasern, etc.) erfolgen.

 

 

Mitarbeitende (Abteilung Innere Medizin)

Forschungsprojekte (Abteilung Innere Medizin)

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