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Univ.-Prof. Dr. med. vet. Stephanie Krämer

Univ.-Prof.Dr.med.vet.SK Stephanie Krämer
JLU-Pressestelle / Wegst

 

Leitung: Univ.-Prof. Dr. med. vet. Stephanie Krämer

Professur für Versuchstierkunde und Tierschutz & 3R-Zentrum

Klinikum Veterinärmedizin

Justus-Liebig-Universität Gießen

Frankfurter Straße 110, 35392 Gießen

 

Kontakt
Raum: 119
Telefon: ++49 (0)641 9938757
Email:

 











Geboren in Berlin, herangewachsen in Berlin, zur Schule gegangen in Berlin, studiert in Berlin, gelebt in Berlin – bis zum 01.08.2017, von da an Ausdehnung des Streifgebiets bis nach Gießen! Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass mich mein Schicksal ausgerechnet ins beschauliche Hessische und dann ausgerechnet nach Gießen führt! Doch der unbezwingbare Charme dieser Stadt liegt in ihrer Authentizität. Gießen nimmt sich so wie es ist und so, wie die Menschen, die dort wohnen, zu einem großen Teil Studierende aus aller Welt, es mit Leben erfüllen. Das Umland ist zudem wunderschön! Um hier allerdings anzukommen, musste ich einen weiten Weg gehen. Nach dem Abitur arbeitete ich zunächst als Tierarzthelferin (heute bezeichnet man diesen Beruf als „Veterinärmedizinische Fachangestellte“) in einer kleinen Tierarztpraxis in Berlin-Tempelhof. Dann ging ich zum Lette-Verein Berlin und absolvierte eine Ausbildung zur Medizinisch-Technischen Assistentin Fachrichtung Labor. In der Zwischenzeit hätte ich bereits meinen Studienplatz für Tiermedizin antreten können, entschied mich aber dazu, die Ausbildung konsequent zu beenden. Dies sollte sich als äußerst nützlich für meine spätere Tätigkeit in einem Forschungslabor erweisen. Nach dem Studium der Veterinärmedizin an der Freien Universität in Berlin erhielt ich die Möglichkeit eine Doktorarbeit in einer jungen, aufstrebenden Arbeitsgruppe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin anzunehmen. Diese Arbeit war sehr fruchtbar, denn ich konnte hier nicht nur die Doktorarbeit erfolgreich beenden, sondern auch den Grundstein für meine spätere Forschungsarbeit legen. Darüber bot sich die Chance, die Fachtierarztprüfung für Versuchstierkunde (2007) zu absolvieren. Nach fast 10jähriger Tätigkeit an der Charité bin ich nach Potsdam in das Deutsche Institut für Ernährungsforschung gegangen und war hier acht Jahre lang tierärztliche Leiterin des Max-Rubner-Laboratoriums des Instituts. Hier ergab sich wiederum die Möglichkeit, die Lehre auszubauen und über die Universität Potsdam konnte ich im Jahre 2014 im Fach Experimentelle Pharmakologie habilitieren. Schon früh entwickelte sich der Gedanke, mehr für den Tierschutz und die Verbesserung in der versuchstierkundlichen Ausbildung zu tun. So verbindet mich eine lange gemeinsame Zeit mit Frau Dr. Kaepke von den Berliner Fortbildungen. Auch fühlte ich mich stets den forschungsbegleitenden Berufen verbunden und brachte mich daher in die Ausbildung von MTAs, Tierpflegern und Biolaboranten ein. Kurz nachdem ich dann an das Max-Delbrück Centrum für molekulare Medizin wechselte (Europas größte Versuchstierhaltung), mit dem Ziel, die altersbedingte Nachfolge in der Tierhausleitung anzutreten, ereilte mich der Ruf an die Justus-Liebig-Universität nach Gießen. Nach eindringlicher Prüfung und intensiven Tagungen des Familienrates habe ich diesen dann am 01.08.2017 sehr gerne angenommen. Neben der Lehre liegen meine Forschungsschwerpunkte in der Verbesserung von Haltungsmaßnahmen von Versuchstieren, sowie Aspekten zu Verhaltensstörungen von Tieren, die in Gefangenschaft gehalten werden (Stereotypien) und Verbesserung und Objektivierung von Parametern zur Belastungseinschätzung.