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Dr. Anne Cottebrune

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Stand: 06.01.2014

Biographische Notiz

Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität der Haute-Bretagne (Rennes II/Frankreich), 1996-97 Erasmus-Stipendiatin an der Georg-August-Universität Göttingen, 1997 Magisterarbeit in Geschichte, 1998 DEA (vorbereitendes Diplom zur Promotion) an der Pariser École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS), 1999 Magisterarbeit in Germanistik, 1999-2000 Gastdoktorandin am Institut für europäische Geschichte in Mainz, 2001 Promotion an der EHESS, 2002-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Medizinische Forschungsförderung durch die Notgemeinschaft/DFG, 1920-1970“ am Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg. September 2005 bis Januar 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Psychiatrische Genetik in Deutschland, ca. 1910-1960: Nationale Entwicklungen im internationalen Kontext“. Oktober 2010 bis Dezember 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Humangenetische Beratung in Deutschland/BRD, ca. 1920 bis 1989. Ein Beitrag zur Geschichte der medizinischen Genetik.“

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Genetik, Humangenetik, Eugenik und Rassenhygiene, Geschichte der Psychiatrie, Geschichte der Biologie im 20. Jh.
  • Geschichte des deutsch-französischen Kulturtransfers: Deutschland und die französische Revolution, Geschichte des sog. "deutschen Jakobinismus"
  • Geschichte der französischen Revolution


Publikationen

Aufsätze:

  • The Emergence of Genetic Counselling in the Federal Republic of Germany: Continuity and Change in the Narratives of Human Geneticists, c. 1968-80, in: Bernd Gausemeier, Staffan Müller-Wille u. Edmund Ramsden (Hg.): Human Heredity in the Twentieth Century, London 2013, S. 193-204.
  • The Plannable Human - The German Research Foundation and the Science of Human Heredity 1920-1970, in: Mark Walker, Karin Orth, Ulrich Herbert und Rüdiger vom Bruch: The German Research Foundation 1920-1970. Funding Poised between Science and Politics, Stuttgart 2013, S. 241-254.
  • Eugenische Konzepte in der westdeutschen Humangenetik, 1945-1980, in: Journal of Modern European History. Revue d'histoire européenne contemporaine (Themenheft Eugenics after 1945), vol. 10/2012/4, S. 500-518.
  • Die westdeutsche Humangenetik auf dem Weg zu ihrer universitären Institutionalisierung nach 1945 - Zwischen Neuausrichtung und Kontinuität. In: Anne Cottebrune und Wolfgang U. Eckart (Hg.): Das Heidelberger Institut für Humangenetik: Vorgeschichte und Ausbau (1962-2012). Festschrift zum 50jährigen Jubiläum, Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg, Heidelberg 2012, S. 26-55.
  • "My personal situation has now changed from complete black to complete white" - Friedrich Vogels Berufung auf den neu errichteten Lehrstuhl für Anthropologie und Humangenetik an der Universität Heidelberg. In: Anne Cottebrune und Wolfgang U. Eckart (Hg.): Das Heidelberger Institut für Humangenetik: Vorgeschichte und Ausbau (1962-2012). Festschrift zum 50jährigen Jubiläum, Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg, Heidelberg 2012, S. 56-78.
  • Von der eugenischen Familienberatung zur genetischen Poliklinik. Vorgeschichte und Ausbau der Heidelberger humangenetischen Beratungsstelle. In: Anne Cottebrune und Wolfgang U. Eckart (Hg.): Das Heidelberger Institut für Humangenetik: Vorgeschichte und Ausbau (1962-2012). Festschrift zum 50jährigen Jubiläum, Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg, Heidelberg 2012, S. 170-206.
  • Der planbare Mensch. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die menschliche Vererbungswissenschaft 1920-1970, in: Karin Orth, Willi Oberkrome (Hg.): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft 1920-1970. Forschungsförderung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik, Stuttgart 2010, S. 263-277.
  • Franz Josef Kallmann (1897-1965) und der Transfer psychiatrisch-genetischer Wissenschaftskonzepte vom NS-Deutschland in die USA, in: Medizinhistorisches Journal 44, 2009, S. 296-324.
  • Zwischen Theorie und Deutung der Vererbung psychischer Störungen. Zur Übertragung des Mendelismus auf die Psychiatrie in Deutschland und in den USA, 1911-1930, in: NTM. Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 17/1, 2009, S. 35-54.
  • Blut und “Rasse”. Serologische Forschung im Umfeld des Robert Koch-Instituts, in: Marion Hulverscheidt, Anja Laukötter (Hg.): Infektion und Institution. Zur Wissenschaftsgeschichte des Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus, Göttingen 2009, S. 106-127.
  • Leonore Liebenam, eine Wissenschaftlerin in der Rassenhygiene, in: Oehler-Klein, Sigrid (Hg.): Die medizinische Fakultät der Universität Gießen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit: Personen und Institutionen, Umbrüche und Kontinuitäten, Stuttgart 2007, S. 263-277.
  • Die DFG, der NS-Staat und die Förderung rassenhygienischer Forschung: „Steuerbare“ Forschung durch Gleichschaltung einer Selbstverwaltungsorganisation? in: Zimmermann, Michael (Hg.), Zwischen Erziehung und Vernichtung. Zigeunerforschung und Zigeunerpolitik des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 2007, S. 354-378.
  • Vom Ideal der serologischen Rassendifferenzierung zum Humanexperiment im Zweiten Weltkrieg, in: Wolfgang U. Eckart, Alexander Neumann (Hg.): Medizin im Zweiten Weltkrieg - Militärmedizinische Praxis und medizinische Wissenschaft im "Totalen Krieg" (= Krieg in der Geschichte, hrsg. v. Stig Förster, Bernhard B. Kroener, Bernd Wegner, Bd. 30), Ferdinand Schöningh: Paderborn [u. a.], 2006, S. 43-67.
  • The Deutsche Forschungsgemeinschaft (German Research Foundation) and the “Backwardness” of German Human Genetics After World War II: Scientific Controversy Over a Proposal for Sponsoring the Discipline, in: Eckart, Wolfgang (Hg.): Man, Medicine and the State.The Human Body as an Object of Government Sponsored Medical Research in the 20th Century, Stuttgart 2006, S. 89-105.
  • Erbforscher im Kriegsdienst? Die DFG, der Reichsforschungsrat und die Umstellung der Erbforschungsförderung. In: Medizinhistorisches Journal 40, 2005, S. 141-168.
  • “Deutsche Jakobiner“ im französischen Exil . Paris und Straßburg - Wege zwischen radikaler Akzeptanz und Ablehnung der Revolution (zusammen mit Susanne Lachenicht) in: Francia 31/2, 2004, S. 95-119.
  • "Mainzer auf der Flucht: Geschichte eines politischen Exils im revolutionären Paris 1793-99", Mainzer Zeitschrift, 2003, S. 45-57.
  • "Des 'réfugiés mayençais' dans le Paris révolutionnaire: histoire d'un exil politique 1793/1799", Annales Historiques de la Révolution française, Nr. 331, Januar/März 2003, S. 79-103.

Monographien/Herausgeberschaften:

  • Anne Cottebrune und Wolfgang U. Eckart (Hg.): Das Heidelberger Institut für Humangenetik: Vorgeschichte und Ausbau (1962-2012). Festschrift zum 50jährigen Jubiläum, Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg, Heidelberg 2012.
  • Der planbare Mensch. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die menschliche Vererbungswissenschaft (1920-1970), Stuttgart 2008.
  • „Deutsche Freiheitsfreunde“ versus „deutsche Jakobiner“. Zur Entmythisierung des Forschungsgebietes „deutscher Jakobinismus“, Gesprächskreis Geschichte, Heft 46, Historisches Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn (-Bad Godesberg) 2002.
  • Mythe et réalité du „jacobinisme allemand“. Des „Amis de la Révolution“ face à l’épreuve de la réalité révolutionnaire: limites de transferts culturels et politiques du jacobinisme, Paris: EHESS, Thèse de doctorat, Paris 2001, 431 S.

Rezensionen in

H-Soz-u-Kult Mailingsliste, Archiv für Sozialgeschichte, Gesnerus, Annales Historiques de la Révolution française, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte.