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Erektile Dysfunktion

Erektile Dysfunktion und IPP

Dr. Arne Hauptmann

Die Induratio penis plastica ist durch die Symptome peniler Plaque, Deformation mit Verbiegung des Penis, Erektile Dysfunktion und Verlust von Penislänge charakterisiert. Das gesamte Erkrankungsbild kann zu einer erheblichen negativen Beeinflussung der Lebensqualität (u.a. Angst vor Peniskarzinom), der Sexualität und zu einer Reduktion des Selbstwert-gefühls führen. Ca. 50% aller Patienten leiden unter einer klinisch relevanten Depression. Die IPP hat profunde Effekte auf das äußerliche Erscheinungs- bild, die sexuellen Funktionen und Praktiken. Die IPP verursacht Schmerz, Leid sowie eine soziale Stigmatisierung  und Isolation.  Aufgrund dessen, wollen immer mehr Männer, mit einer über Monate unveränderten IPP, eine chirurgische Therapie (erste Gruppe von Patienten).

Es werden Operations-methoden (Plikaturen  nach Essed-Schröder oder Nesbit, Corporoplastik mittels Small-Inzision und Grafting, Begradigung mit Implantation einer Penisprothese) in Abhängigkeit des Deviationsgrades, der Penislänge und der erektilen Funktion angeboten. Ziel aller Methoden ist es, dem Patienten wieder die Durchführung eines „unkomplizierten“ Geschlechtsverkehrs zu ermöglichen.

Die zweite Gruppe entscheidet sich zunächst für ein konservatives Vorgehen, ggf. mit einer chirurgischen Korrektur im späteren Krankheitsverlauf.  Die Detektion eines signifikanten Unterschiedes zwischen den beiden Gruppen bezüglich des Parameters „Quality of life“ und Patientenzufriedenheit sind vorrangiges Ziel einer Studie.