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Geschichte des Studiums

Der Studiengang Zahnmedizin wurde in Gießen am 21. Mai 1971 gegründet. Aus 1693 stammt die erste zahnmedizinische Promotion in Gießen. Seinerzeit verfasste Andreas MYRRHEN die Inauguraldissertation "De Odontologia" über den Zahnschmerz. Belegt ist auch, daß sich schon im WS 1879/80 ein Student der Zahnheilkunde in Gießen immatrikulierte.

Direkter Vorgänger der heutigen Zahnklinik war das 1940 gegründete "Zahnärztliche Institut", das als klinisch-wissenschaftliche Forschungsstätte bis zum Jahre 1971 bestand und ab 1950 von Prof. Dr. Albert KEIL geleitet wurde.

Das heutige Zentrum verdankt es seinen Gründern, insbesondere aber der Weitsicht seines Gründungsdirektors, Prof. Dr. Horst PANTKE, dass seit 1971 eine vorbildliche Fächerstruktur besteht.

Neben den klassischen Disziplinen der Zahnerhaltungskunde, der zahnärztlichen Prothetik, der Kieferorthopädie, der zahnärztlichen Chirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie waren als Schwerpunkte auch die Kinderzahnheilkunde, Parodontologie, Propädeutische Prothetik und Experimentelle Zahnheilkunde als Professuren vertreten.

1987 stellte der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen in einer kritischen Analyse fest, dass das Studium der Zahnmedizin in der Bundesrepublik Deutschland vorwiegend pragmatisch-technisch ausgerichtet sei und dass Präventive Zahnheilkunde, Parodontologie, Kinderzahnheilkunde sowie Vorlesungen über Psychologie, Sozialmedizin und verwandte Sachgebiete vernachlässigt würden. Damit wurde das Gießener Modell bestätigt. Diese Bestätigung wurde bei der Novellierung der Zahnärztlichen Approbationsordnung im Jahre 1993 erneuert, indem die Fachgebiete der Kinderzahnheilkunde und Parodontologie zu selbstständigen Ausbildungs- und Prüfungsfächern im Verbund der Zahnerhaltungskunde erhoben wurden.

DENTED-Evaluierung

Im Zeitraum vom 17.6.-21.6.2000 waren fünf europäische Hochschullehrer unter Leitung von Frau Prof. K. Petersson (Malmö/Schweden) im Rahmen des europäischen Dental Education-Programmes am Gießener Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde begutachtend tätig. Ausgangspunkt für die freiwillige Evaluierung durch die Europäische Kommission war der frühe Beitritt der Gießener Ausbildungsstätte für Zahnmedizin in die "Association for Dental Education in Europe" (ADEE) im Januar 1996. Dadurch wurde es möglich, dass Gießen jetzt zu den ersten fünf europäisch zertifizierten der insgesamt 31 Ausbildungsstätten in Deutschland gehört. Übergeordnetes Ziel dieser Evaluierung stellt die Schaffung eines Netzwerkes europäischer Zahnmedizin-Ausbildungsstätten mit vergleichbar hohem und innovativem Standard dar. Zur Vorbereitung bedurfte es zunächst einer umfassenden Selbsteinschätzung aller in Gießen am Zahnmedizinstudium beteiligten naturwissenschaftlichen, medizin-theoretischen und klinischen Ausbildungsfächer. Als Ergebnis der Evaluierungen erhofft man sich neue, kräftige Impulse für eine künftig europaweit vereinheitlichte moderne und problemorientierte Lehre in Kleingruppen mit engerem Patientenbezug und einer direkten Verzahnung von theoretischen und praktischen Lehrinhalten. Als geradezu mustergültig wurde von der Kommission in Gießen die technische Ausrüstung, sowohl was die studentischen Patientenbehandlungsplätze als auch was die Laborplätze angeht, beurteilt. Besondere Anerkennung fanden auch die auf Prävention und Frühbehandlung ausgerichteten Lehrkonzeptionen und die diesbezüglich vorhandenen Abteilungen für Kinderzahnheilkunde und Parodontologie. Des weiteren wurde die Intensivierung des Schwerpunktes Gerostomatologie in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik gewürdigt. Dass dieser Schritt der freiwilligen Evaluierung auch in das künftige Lehrkonzept des Fachbereichs Humanmedizin und der gesamten Universität passt, machten der Dekan des Klinikums, Prof. K. Knorpp, und der Präsident der JLU, Prof. S. Hormuth, anlässlich des Empfanges für die europäische Kommission und Repräsentanten aller beteiligten Gruppen des Zentrums für ZMK-Heilkunde, der Verwaltung des Klinikums und der AGMA in Schloss Rauischholzhausen deutlich.