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Schnittstellen von Kultur- und Lebenswissenschaften

Diese Gruppe bietet ein Forum für die Erforschung von Konzepten und Methoden an den Schnittstellen von Kultur- und Lebenswissenschaften. Während eine lange Tradition des Austausches zwischen Kultur- und Lebenswissenschaften besteht, haben insbesondere in den letzten Jahren einzelne Forschungsfelder die zwischen diesen beiden Wissenschaftsbereichen angesiedelt sind - hier wären beispielsweise die Medical Humanities zu nennen - in der kulturwissenschaftlichen Forschung an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus haben Kulturwissenschaftler_innen begonnen, aus den Lebenswissenschaften entlehnte Theorien und Methoden anzuwenden und deren Produktivität zu erproben. Gleichzeitig nehmen auch Lebenswissenschaftler_innen vermehrt die kulturellen Vorbedingungen, Auswirkungen und Verankerungen ihrer Forschung in den Blick. Die Arbeit innerhalb dieser Forschungsfelder bzw. „two cultures“ (C.P. Snow) bleibt indes weiterhin häufig von disziplinären Grenzen getrennt. Deshalb stellt ein interdisziplinäres Forum für die Erforschung von Kernkonzepten und Methoden, die Kultur- und Lebenswissenschaften verbinden, eine zukunftsweisende Bereicherung dar. Mit regelmäßigen Treffen, Publikationen und weiteren Veranstaltungen schafft die Gruppe eine solche Plattform und fördert so die Verständigung zwischen diesen Feldern. Hierbei kann die Gruppe auf die doppelten Forschungsschwerpunkte in den Profilbereichen der JLU sowohl in den Kulturwissenschaften (GCSC) als auch den Lebenswissenschaften (GGL) zurückgreifen. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern untersuchen wir folgende Themen:

  • Travelling concepts zwischen Kultur- und Lebenswissenschaften (z.B. Wachstum, Komplexität, Emergenz, etc.)
  • „Die zwei Kulturen“: Differenzen zwischen geisteswissenschaftlichen und biologischen/medizinischen Ansätzen zu Menschen und ihrer Umwelt
  • Die Frage nach methodologischen „Übersetzungen“ zwischen Kultur- und Lebenswissenschaften und der Möglichkeit der Erarbeitung gemeinsamer Methoden
  • Mögliche Brücken zwischen Kultur- und Lebenswissenschaften in der Entwicklung von post-/transhumanistischen Ansätzen
  • Eine besondere Beachtung kommt dabei dem Feld der Medical Humanities zu.


Aktueller Forschungsschwerpunkt und Aktivitäten:

Die Research Group beschäftigt sich momentan mit dem Thema der Medical Humanities. Der Fokus richtet sich dabei auf den aktuellen Forschungsstand, die verschiedenen Perspektiven innerhalb der Disziplin sowie aktuelle Tendenzen und Entwicklungen. Wir werden unsere Forschung mit einer kollaborativen Zeitschriftenausgabe abschließen, die von den Gruppenmitgliedern editiert wird.

 

Während der vergangenen Semester hat die Research Group verschiedene Veranstaltungen organisiert oder bei deren Umsetzung geholfen:

  • Key Note 22.11.2017: Michael Hagner: Image and Knowledge - A Liaison Postmoderne?
  • Key Note 29.05.2018: Cornelius Borck: How to engage critically and responsibly with cultural neuroscience?
  • Master Class 30.05.2018: Cornelius Borck: How does falsification work? Karl Popper’s exchanges with John Eccles as case study on the rhetoric of scientific argumentation.
  • Key Note 04.12.2019: Vanessa Andreotti: The Enduring Educational Challenges of Setting Horizons of Hope Beyond Modern-Colonial Imaginaries
  • Key Note 18.12.2018: Sophie Ratcliffe: Reading Well: The Trials of Bibliotherapy and the Hospital Library as Contact Zone
  • Key Note 04.12.2019: Vanessa Andreotti: The Enduring Educational Challenges of Setting Horizons of Hope Beyond Modern-Colonial Imaginaries
  • Key Note 18.12.2018: Sophie Ratcliffe: Reading Well: The Trials of Bibliotherapy and the Hospital Library as Contact Zone

 

Vorangehende Schwerpunkte und Fragestellungen beinhalten:

  • Metaphern in den Lebenswissenschaften: Metaphern als Grundlage lebenswissenschaftlicher Erkenntnisgenese und Erkenntnisvermittlung
  • Neuronale Konstanten und ihre kulturellen Ausprägungen
  • Das Konzept des Alterns in den Kulturwissenschaften
  • Epistemische Bilder: Visualisierungs- und Repräsentationsstrategien in den Lebenswissenschaften
  • Neurowissenschaften und Konzepte von Bewusstsein
  • Selbstbestimmmung am Ende des Lebens: Kulturelle Praktiken des Sterbens (insbesondere Patientenverfügung)

 

Aktive Mitglieder

  • Melanie Kreitler (Speaker)
  • Silvia Boide (Speaker)
  • Dr. Burcu Alkan
  • Dominique Autschbach
  • Verena Suchy
  • Dr. habil. Michael Basseler
  • Philipp Brockkötter
  • Susanne Christ
  • Jennifer Kappe
  • Hannah Klaubert
  • Dr. Jens Kugele
  • Dr. Wibke Schneidermann
  • Andrea Züger

 

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