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Artikelaktionen

Forschung und Graduiertenausbildung

Research & Publications

Kulturen erforschen

Während der vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich eine interdisziplinäre verstandene Kulturwissenschaft schnell als eine besonders wachstumsstarke Forschungsrichtung der europäischen und nordamerikanischen Geistes- und Humanwissenschaften etabliert. Ihr Verständnis von Texten, sozialen Strukturen und menschlichem Handeln als kulturellen Phänomenen schafft die gemeinsame Basis für einen Dialog zwischen unterschiedlichen Disziplinen.

Kulturwissenschaft am GCSC

Die wissenschaftliche Organisation des GCSC ist Ausdruck eines pluralistischen Verständnisses von Kulturwissenschaft.

Deshalb betrachten wir die verschiedenen kulturwissenschaftlichen Arbeitsweisen – synchrone und diachrone Verfahren, Hermeneutik und Empirie, kontextualisierende und systematische Ansätze – nicht als einander ausschließende, sondern vielmehr komplementäre Sichtweisen, ja geradezu als ‚natürliche Verbündete’. Eine so aufgefasste ‚Kulturwissenschaft’ verpflichtet sich mithin nicht auf einen bestimmten theoretischen Zugang. Vielmehr möchte die Justus-Liebig-Universität Gießen den Dialog zwischen den Disziplinen befördern und so kritisch-selbstreflektierte, interdisziplinäre und international anschlussfähige Zugänge zum Forschungsfeld ‚Kultur’ eröffnen; die dabei gewonnenen Einsichten machen wir über verschiedene Publikationsmöglichkeiten einer breiten Forschungsöffentlichkeit zugänglich.

Neue Zugänge entwickeln

Identität, Performativität und Medialität: Die kulturelle ‚Natur’ und Übertragbarkeit solcher dynamischen Schlüsselkonzepte treibt unser Forschungsprogramm voran.

Eine konzeptbasierte Methodologie ist grundlegende Voraussetzung für einen fruchtbaren interdisziplinären Dialog. Sowohl das Wissen der Disziplinen als auch das Wissen um dessen Beschränkungen müssen in diesem Dialog berücksichtigt werden. Hinsichtlich der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind daher Schlüsselkonzepte nicht als unveränderliche Werkzeuge anzusehen, die schlicht auf ein neues Forschungsfeld transferiert werden müssen. Vielmehr müssen auch ein Verständnis ihres spezifischen Hintergrundes und ein Wissen um die Implikationen einzelner Konzepte kommuniziert werden. Die interdisziplinäre Forschung am GCSC nimmt daher sowohl die Objektebene als auch die Reflexionsebene dynamischer Konzepte in den Blick. Wir erforschen die Übertragbarkeit dieser Konzepte von einer Disziplin und einer Forschungskultur in die andere, wobei Differenz, Diskussion und Dialog gleichermaßen Beachtung finden.

Die Research Areas am GCSC

Am GCSC findet der interdisziplinäre Diskurs seinen Ort in acht Research Areas, die einen lebhaften und fruchtbaren Austausch zwischen den beteiligten ForscherInnen ermöglichen.

Hier findet entlang der kulturwissenschaftlichen Schwerpunkte der Research Areas die konzeptorientierte Arbeit statt, die inhaltlich auch unsere Senior Researchers wie Doris Bachmann-Medick mit den Professoren, Postdocs, Docs und ihren interdisziplinären Projekten verbindet. Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung innerhalb der AGs und Sektionen des GGK sowie der Emerging Topic Research Groups des GCSC mit diesen Research Areas gewährleistet eine Rückbindung an die Konzeptarbeit, die den Kern des GCSC bildet.

 

Methodenpluralismus, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Kooperation mit international renommierten Forschungseinrichtungen bilden den Kern unseres wissenschaftlichen Konzepts. Innerhalb unserer Research Areas bietet sich NachwuchswissenschaftlerInnen nicht nur ein interdisziplinäres Umfeld, in dem sie ihre Forschungsvorhaben mit der bestmöglichen Unterstützung verfolgen können; gemeinsam mit den anderen Promovierenden, den Postdocs und Professoren organisieren die Mitglieder des GCSC zudem Projekte und Events, die ihnen weitere wertvolle Erfahrungen und Qualifikationen einbringen.

Emerging Topics Research Groups