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Gleichstellungsfragen

Das Chancengleichheitskomitee (Equal Opportunities Committee, EOC) des GCSC verfolgt seine Arbeit in Übereinstimmung mit den konzeptuellen Zielen Geschlechtergerechtigkeit und gleichberechtigtem Zugang zum Wissenschaftsbetrieb, ohne Ansehen von ethnischen, kulturellen, geographischen oder gesellschaftlichen Hintergründen, körperlicher und gesundheitlicher Verfassung, sexueller und geschlechtlicher Identität. Das Komitee strebt die weitere Chancenangleichung bezüglich der Stipendien- und Stellenvergabe sowie hinsichtlich der organisatorischen Hierarchien.

Bei Promovierenden, StipendiatInnen und MitarbeiterInnen sollten die Geschlechterrelationen ausgeglichen sein. Schlüsselkriterien für die Vergabe von Stipendien und Stellen bleibt jedoch das individuelle, wissenschaftliche wie persönliche, Profil der BewerberInnen. Entsprechend strebt das EOC eine Personalentwicklung an, in der die Aspekte Geschlecht, Kultur und individuelle Bedürfnisse in einem ausgewogenen Verhältnis Berücksichtigung finden, um so auch in Zukunft Chancengleichheit und Vielfalt an GCSC und GGK zu gewährleisten.

Um diese Ziele noch besser in das Tagesgeschäft von GCSC und GGK integrieren zu können, möchten wir die Bemühungen des EOC in Einklang mit den organisatorischen und Personalrichtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) weiter professionalisieren. Die Benchmarks der DFG weisen dabei insbesondere auf die diskursiv erarbeiteten Leitlinien hin, zu deren Einhaltung sich die von der Exzellenzinitiative geförderten Institutionen selbst verpflichtet haben: dem Zwischenbericht von 2011 und der Evaluierung der Gleichstellungssituation aus dem Jahr 2013.

Kernpunkte dieser Leitlinien sind die folgenden Aufgabenfelder:

  • Sensibilisierung für Gender- und kulturelle Differenz, um deren Bedeutung im Kontext von, beispielsweise, bestehenden universitären Strukturen zu beleuchten, insbesondere mit Blick auf die Bedeutung von Gleichstellungsfragen innerhalb der Exzellenzinitiative;
  • Analyse Gender-bezogener Problemfelder sowie solcher, die GCSC-Mitglieder mit familiären Verpflichtungen betreffen, um die Ergebnisse dieser Analysen dann in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen;
  • Förderung von Kompetenzen in den Bereichen von kultureller Sensibilisierung, Barrierebewusstsein und Gender;
  • Verankerung von Gender und Difference Studies im Forschungsprofil;
  • Implementierung geschlechtergerechter Sprache und barrierefreie Präsentation von Informationen für alle Mitglieder;
  • Entwicklung von Messvorgaben zur Unterstützung potentiell unterrepräsentierter Gruppen (z. B. nach Geschlecht, Nationalität, körperlicher und gesundheitlicher Verfassung) auf sämtlichen Hierarchieebenen von GCSC und GGK.

 

Das EOC sieht es als eine grundlegende Aufgabe an, die Vereinbarkeit von Familie und (wissenschaftlicher) Karriere weiter zu fördern. In diesem Zusammenhang möchte das EOC beides sein, Ansprechpartner und Interessenvertretung. Gemeinsam mit dem Programm „Vereinbarkeit von Wissenschaft & Familie“ von GCSC und GGK setzt sich das EOC für die Bedürfnisse und Anliegen aller Eltern, Betreuungs- und Pflegepersonen an GCSC und GGK ein.

Neben seinen Beiträgen zur Entwicklung von GCSC und GGK im Rahmen seiner Kooperationen mit dem Auswahlkomitee und dem Direktorium bietet das EOC Workshops an, die auf die weitere Sensibilisierung für und Reflexion von Differenz innerhalb der institutionellen Strukturen des Graduiertenzentrums zugeschnitten sind. Diese Workshops vermitteln grundlegendes Wissen um zentrale Felder der Gleichstellungs- und Gleichberechtigungsproblematik und fördern zugleich Kompetenzen für deren praktische Umsetzung im Wissenschaftsbetrieb bis zur professoralen Ebene. Weiterhin vermitteln Workshops und Vorträge Informationen über die Möglichkeiten potentiell benachteiligter Gruppen im Postdoc- und Hochleistungs-Forschungsbereich. Auch Fragen zur Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und familiärer Verantwortung finden hier ihren Platz.

Das Chancengleichheitskomitee besteht aus zwei ProfessorInnen, zwei Postdocs und drei DoktorandInnen, von denen eine/r die internationalen Promovierenden repräsentiert. Die EOC-Delegierten werden von den Mitgliedern von GCSC und GGK bei der jährlichen Vollversammlung gewählt. ProfessorInnen werden für drei Jahre gewählt; alle anderen Delegierten für jeweils ein Jahr

Gewählte Delegierte:

  • Prof. Dr. Katrin Lehnen
  • Prof. Dr. Katharina Stornig
  • Dr. Wibke Schniedermann
  • Dr. Paul Vickers
  • Alina Jasina
  • Oliver Klaassen
  • Maria Coors

 

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