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Promotion von Einschreibung bis Veröffentlichung

Wie promoviert man eigentlich?

Was Sie für eine Promotion nach dem Studium brauchen, ist eine Professorin oder einen Professor, der bereit ist, Sie zur Promotion anzunehmen, und ein Thema, für das Sie sich auch über einen Zeitraum von vielen Jahren begeistern können. Alles andere liegt bei Ihnen. Die Promotionszeit ist nicht normiert oder systematisch vorstrukturiert. Sie können schnell oder langsam promovieren, Sie können Vollzeit oder Teilzeit promovieren, Sie können sich im GGK engagieren und die Angebote nutzen, Sie müssen aber nicht. Wer neben der Berufstätigkeit promoviert, nimmt eine längere Promotionsphase in Kauf. Das inhaltliche Fortschreiten Ihrer Promotion besprechen Sie in regelmäßigen, aber weitmaschigen Terminen mit Ihrer/Ihrem Betreuer_in. Nach üblicherweise 3 bis 5 Jahren reichen Sie das Manuskript zur Begutachtung ein und halten am Ende einen Vortrag mit anschließender Aussprache (Disputation). Aber erst nachdem das Manuskript (online oder gedruckt) publiziert wurde, dürfen Sie sich im

FB 03 "Dr. rer. soc." oder "Dr. phil."

und in den

FBs 04 und 05 "Dr. phil."

nennen.

Formalia Promotion

  • Schritt 1: "Annahme als Doktorand_in" und Einschreibung an der JLU
  • "Annahme als Doktorand_in": Um sich zur Promotion an der JLU einzuschreiben, müssen Sie zunächst alle Unterlagen für den Promotionsausschuss sammeln und im Dekanat bei Frau Schneider (für den FB 03) (Anmeldeformular für den FB 03), zusätzlich finden Sie alle einzureichenden Unterlagen für die Annahme unter § 11 in der Promotionsordnung) oder im Akademischen Prüfungsamt bei Frau Rittinger (für die FB 04 und FB 05) (http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/paemter/gwiss/mitarbeiter/rittinger/Downloads ) einreichen. Der Promotionsausschuss entscheidet, ob Sie als Doktorand_in an der JLU angenommen werden. Dies ist eine rein formale Hürde.
  • Einschreibung: Sie müssen während Ihrer Promotion an der JLU in den FB 04 und 05 formal nur 2 Semester eingeschrieben sein. Im FB 03 ist eine Einschreibung laut Promotionsordnung keine Voraussetzung zur Promotion. Beachten Sie aber bitte, dass Sie dann kein Mitglied des GGK sind. Zur Einschreibung als Promotionsstudent_in an der JLU benötigen Sie
  1. die schriftliche Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors,
  2. einen Arbeitstitel des Promotionsprojekts,
  3. sämtliche Zeugniskopien,
  4. sämtliche Sprachnachweise, wie sie in der Promotionsordnung für Ihr Fach geregelt sind,
  5. Krankenversicherungsnachweis
  6. ein Lichtbild
  7. die (für Sie zutreffenden) ausgefüllten Formblätter des Studierendensekretariats http://www.uni-giessen.de/cms/studium/bewerbung/promotion
    UND
  8. die Bescheinigung des Prüfungsamts, dass Sie alle Unterlagen eingereicht haben.
  • Schritt 2: Lesen Sie die Promotionsordnung! Wer nach Juni 2011 mit der Promotion begonnen hat, für den gilt die Ordnung 7.40.04 Nr. 1. Bitte prüfen Sie in Absprache mit Frau Schneider (FB 03) oder Frau Rittinger (FB 04 und FB 05), welche Ordnung auf Sie zutrifft! Erfüllen Sie alle sprachlichen Anforderungen? Muss Latein nachgeholt werden?
  • Schritt 3: Zulassung zur Promotion
    • Antrag auf Eröffnung des Prüfungsverfahrens im Fachbereich 03: Zwei Wochen bevor der Promotionsausschuss tagt, reichen Sie alle Unterlagen und die Dissertation in fünffacher Ausführung ein, um das Prüfungsverfahren zu eröffnen. Im Antrag auf Zulassung können Sie bereits Vorschläge für die Zusammensetzung der Prüfungskommision machen.
    • Antrag auf Eröffnung des Prüfungsverfahrens in den Fachbereichen 04 und 05: Ein halbes Jahr bevor Sie Ihr Manuskript abschließen, müssen Sie den Antrag auf Zulassung zur Promotion im Prüfungsamt stellen und reichen dafür alle Unterlagen ein (endgültiger Titel, Zusammensetzung der Prüfungskommission, die vorher vom/von der Dekan_in Ihres FBs abgesegnet wurde, Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis über die Zahlung der Promotionsgebühr). Hier wird noch einmal geprüft, ob Sie eventuelle Sprachauflagen erfüllt haben. Sobald Sie die schriftliche Bestätigung der Zulassung haben, dürfen Sie Ihre Arbeit in sechsfacher gebundener Ausfertigung  plus einer digitalen Version im Prüfungsamt abgeben.
  • Schritt 4: Sobald die Gutachten der beiden Betreuer_innen im Prüfungsamt eingegangen sind, muss die Arbeit zwei (im Semester) bis vier (in den Semesterferien) Wochen für die Hochschulöffentlichkeit zugänglich im Prüfungsamt ausliegen. Sie haben während dieser Zeit außerdem die Möglichkeit, die Gutachten ihrer Promotionsbetreuer_innen einzusehen. Sie dürfen nun außerdem mit der Prüfungskommission einen Termin für die Disputation ausmachen.
  • Schritt 5: Die Disputation findet vor der Prüfungskommission statt. Wie sich diese zusammensetzt bzw. zusammensetzen kann, entnehmen Sie bitte ihrer jeweiligen Promotionsordnung. Zugelassen sind nur Habilitierte, Juniorprofessor_innen oder Professor_innen. Externe Gutachter_innen sind ebenfalls möglich. Zwei der fünf Kommissionsmitglieder müssen aus einem anderen Fach stammen. Die Disputation ist hochschulöffentlich. Allerdings ist es Ihnen überlassen, ob Sie die Disputation nur in Anwesenheit der Kommission oder mit Gästen abhalten wollen.
  • Schritt 6: Nach der Disputation haben Sie im FB 03 ein Jahr und in den FB 04 und 05 zwei Jahre Zeit, die Arbeit online oder gedruckt zu publizieren. Solange sind Sie auch noch Mitglied am GGK.

Mitglied am GGK werden

Um Mitglied am GGK zu werden, müssen Sie keine Bewerbung einreichen. Sobald Sie an der JLU an einem der Fachbereiche 03-05 zur Promotion eingeschrieben sind, sind Sie automatisch Mitglied des GGK. Um allerdings die Angebote des GGK nutzen zu können, müssen Sie im Rahmen der Promotionssprechstunde oder bei einen Nutzungszugang beantragen.

Finanzierung

Die Entscheidung zu einer Promotion hängt nicht unwesentlich von der Finanzierung ab. Es gibt mehrere Wege, eine Promotion zu finanzieren, je nach dem, welches Promotions- oder Lebensmodell zu Ihnen passt. Wer nicht Teilzeit neben einem Job promoviert, muss sich um eine alternative Finanzierung kümmern. Die drei häufigsten Wege sind:

  1. eine (halbe) Mitarbeiter_innenstelle an der Universität,
  2. die Mitgliedschaft in einem (bundesweit verstreuten) DFG-geförderten Graduiertenkolleg
    oder
  3. ein Stipendium über eine Stiftung.

Der Erfolg einer Bewerbung bei einer dieser Möglichkeiten hängt maßgeblich von Ihrem persönlichen Profil ab. In der Promotionssprechstunde wird Ihr persönliches Profil analysiert, um die beste Fördermöglichkeit für Sie zu finden.