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Prof. Dr. Katharina Stornig

Kontakt

Kontakt

Prof. Dr. Katharina Stornig

Juniorprofessorin für Kulturgeschichte
Head of the Teaching Centre


Justus-Liebig-Universität Gießen
International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)
Alter Steinbacher Weg 38
35394 Gießen

 

E-Mail: 
Telefon: +49 641 / 9930 023
Fax: +49 641 / 9930 049
Sekretariat: +49 641 / 9930 041


Sprechzeiten (während der Vorlesungszeit)

Tag/UhrzeitErreichbarkeitAusnahmen/Anmerkungen

Mi, 10–12 Uhr


Telefonisch (0641-99 300 23)

Alternative Terminanfragen per E-Mail

Hintergrund und Forschung

Hintergrund und Forschung

Katharina Stornig ist seit Oktober 2016 Juniorprofessorin für Kulturgeschichte am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und dem Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zuvor war sie u.a. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz (IEG), Stipendiatin am Österreichischen Historischen Institut in Rom und Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck. Sie wurde 2010 am Europäischen Hochschulinstitut (EUI) mit einer Dissertation über die Erfahrungen und Aktivitäten katholischer Ordensfrauen in kolonialen Zusammenhängen des späten 19. und 20. Jahrhunderts promoviert.

 

Forschungsinteressen

  • Frauen- und Geschlechtergeschichte (v.a. Geschlecht und Religion)
  • Transnationale Geschichte
  • Kindheit und Familie im 19. und 20. Jahrhundert
  • Katholizismus, Missionsbewegung und religiöser Internationalismus
  • Geschichte der Fotografie, fotografische Praktiken und visuelle Kultur
  • Kulturgeschichte des organisierten Helfens und der Philanthropie

 

Projekte

  • Das „ferne Kind“. Religiöses Engagement und die Globalisierung von Familie, ca. 1830-1930 (Buchprojekt, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG)
  • Sacred Space/s. Perspectives from the Study of Culture (Publikationsprojekt, zusammen mit Doris Bachmann-Medick und Jens Kugele)
  • Migrationsgeschichte an der Schnittstelle von Körper, Gesundheit und Mobilität (zusammen mit Bettina Severin-Barboutie)
  • Arbeit an Europa in Geschichte und Gegenwart. Ein Ausstellungsprojekt von Studierenden für SchülerInnen (gemeinsam mit Bettina Severin-Barboutie)

 

Mitgliedschaften

  • Im GCSC
    • RA 4 Visual and Material Culture
    • ETRG Religion in the Study of Culture
  • AG Geschichtstheorie 
  • Forschungsnetzwerk Queer Studies, Decolonial Feminisms and Cultural Transformations (QDFCT): https://researchnet-femdecol.com
  • Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte (FGMM): https://www.migrationundmenschenrechte.de/ 
  • Sektion „Medien und Geschichte“ des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI)
  • Society for the History of Childhood and Youth (SHCY)
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
  • DFG-Network: Dynamiken interkultureller Begegnungen (2015–2017)

Publikationen

Publikationen (Auswahl)

Monografien

  • Sisters Crossing Boundaries. German Missionary Nuns in Colonial Togo and New Guinea, 1897–1960, Göttingen 2013.

 

Herausgeberschaften

  • mit Esther Möller und Johannes Paulmann (Hg.), Gendering Global Humanitarianism in the Twentieth Century. Practice, Politics and the Power of Representation, London 2020.
  • mit Judith Becker (Hg.), Menschen – Bilder – Eine Welt. Ordnungen von Vielfalt in der religiösen Publizistik um 1900, Göttingen 2018.
  • mit Giulia Calvi (Hg.), Fare famiglie. Adozioni, legami, immaginari in prospettiva globale, Special Issue, Genesis. Rivista della Società Italiana delle Storiche XIV/1 (2015).

 

Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

  • mit Katharina Wolf, Parenthood as Aid. „Fathers“, „Mothers“ and International Child Welfare from the Late 1940s to the 1970s, in: Esther Möller, Johannes Paulmann und Katharina Stornig (Hg.), Gendering Global Humanitarianism. Practice, Politics and the Power of Representation during the Twentieth Century, London 2020, S. 221–254.
  • mit Esther Möller und Johannes Paulmann, Gendering Twentieth-Century Humanitarianism. An Introduction, in: Esther Möller, Johannes Paulmann und Katharina Stornig (Hg.), Gendering Global Humanitarianism. Practice, Politics and the Power of Representation during the Twentieth Century, London 2020, S. 1–32.
  • „Don’t You Take Pity on Your Little Brothers and Sisters in China?“ Missionary Literature for Children and the Distribution of Relational Knowledge in Imperial Germany, in: Simone Lässig und Andreas Weiß (Hg.), The World of Children. Foreign Cultures in Nineteenth-Century German Education and Entertainment, Oxford und New York 2019, S. 182–199.
  • „Die Kinder wachsen ohne Zucht und Ordnung auf“. Religion, Kindheit und Gewalt im kolonialen Neuguinea um 1900, in: Eveline Bowers (Hg.), Katholiken und Gewalt im langen 19. Jahrhundert, Göttingen 2019, S. 189–211.
  • Frauen, Kirche und transnationales Engagement in geschlechtergeschichtlicher Perspektive, in: Andreas Henkelmann u.a. (Hg.), Katholizismus transnational. Beiträge zur Zeitgeschichte und Gegenwart in Westeuropa und den Vereinigten Staaten, Münster 2019, S. 101–122.
  • mit Florian Hannig, Emotionen im Seminarraum. Mitleid und Empathie zwischen Kulturgeschichte und Geschichtskultur, in: Michael Basseler und Ansgar Nünning (Hg.), Fachdidaktik als Kulturwissenschaft. Konzepte, Perspektiven, Projekte, Trier 2019, S. 271–286.
  • Promoting Distant Children in Need. Christian Imagery in the Late Nineteenth and Early Twentieth Centuries, in: Johannes Paulmann (Hg.), Humanitarianism and Media. 1900 to the Present, Oxford und New York 2019, S. 41–66.
  • Sacrifice, Heroism, Professionalization and Empowerment. Colonial New Guinea in the Lives of German Religious Women, 1899–1919, in: Hartmut Berghoff, Frank Biess und Ulrike Strasser (Hg.), Explorations and Entanglements. Germans in Pacific Worlds from the Early Modern Period to World War I, Oxford und New York 2019, S. 237–254.
  • mit Judith Becker, Menschenbilder in Missionszeitschriften. Ordnungen von Vielfalt um 1900, in: Judith Becker und Katharina Stornig (Hg.), Menschen – Bilder – Eine Welt. Ordnungen von Vielfalt in der religiösen Publizistik um 1900, Göttingen 2018, S. 9–32.
  • Humanitäre Bildpraktiken? Zur Visualisierung von menschlichem Leid, Not und Hilfe in Missionszeitschriften, in: Judith Becker und Katharina Stornig (Hg.), Menschen – Bilder – Eine Welt. Ordnungen von Vielfalt in der religiösen Publizistik um 1900, Göttingen 2018, S. 329–358.
  • Catholic Missionary Associations and the Saving of African Child Slaves in Nineteenth-Century Germany, in: Atlantic Studies 14/4 (2017), S. 519–542.
  • Kosmopolitische Praktiken? Katholische Frauenkongregationen im 20. Jahrhundert, in: Bernhard Gißibl und Isabella Löhr (Hg.), Bessere Welten. Kosmopolitismus in den Geschichtswissenschaften, Frankfurt a. Main und New York 2017, S. 133–165.
  • Authentifizierung kultureller Begegnungen durch Fotografie, in: Saeculum. Jahrbuch für Universalgeschichte 66/2 (2016), S. 207–228.
  • Between Christian Solidarity and Human Solidarity: Humanity and the Mobilisation of Aid for Distant Children in Catholic Europe in the Long Nineteenth Century, in: Fabian Klose und Mirjam Thulin (Hg.), Humanity. A History of European Concepts in Practice from the Sixteenth Century to the Present, Göttingen 2016, S. 249–266.
  • Globalisierte Körper? Repräsentationen der Welt und ihrer Bevölkerung in der vatikanischen Missionsausstellung 1925, in: Linda Ratschiller und Siegfried Weichlein (Hg.), Der schwarze Körper als Missionsgebiet. Medizin, Ethnologie, Theologie in Afrika und Europa 1880–1960, Wien, Köln und Weimar 2016, S. 123–152.
  • „Armes Kindlein in der Ferne, – Wie machst du das Herz mir schwer!“ Kindermissionsvereine und die religiösen Verflechtungen des Helfens in Deutschland, Europa und der Welt, 1843–1920, in: Themenportal Europäische Geschichte (2015), www.europa.clio-online.de/essay/id/artikel-3797.
  • Figli della Chiesa. Riscatti e la globalizzazione del welfare cattolico, 1840–1914, in: Genesis. Rivista della Società Italiana delle Storiche XIV/1 (2015), S. 55–83.
  • Cultural Conceptions of Purity and Pollution. Childbirth and Midwifery in a New Guinean Catholic Mission, 1896–c. 1930, in: Judith Becker (Hg.), European Missions in Contact Zones. Transformation through Interaction in a (Post-)Colonial World, Göttingen 2015, S. 107–123.
  • „...denn die ganze Sorge der Schwestern war darauf gerichtet, die Lage des weiblichen Geschlechts zu verbessern“. Geschlecht, Religion und Differenz in der Missionspraxis deutscher Ordensfrauen im kolonialen Togo (1896–1918), in: Rebekka Habermas und Richard Hölzl (Hg.), Mission Global. Eine Verflechtungsgeschichte seit dem 19. Jahrhundert, Wien, Köln und Weimar 2013, S. 111–134.
  • Vielfache Bedeutungen. Missionsfotografie zwischen Neuguinea und Europa, 1899–ca. 1930, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 24/2 (2013), S. 113–138.
  • „Sister Agnes was to go to Ghana in Africa!” Catholic Nuns and Migration, in: Glenda Tibe Bonifacio (Hg.), Feminism and Migration. Cross-Cultural Engagements, Dordrecht u.a. 2012, S. 265–282.

Betreuung Dissertationen

Betreuung Dissertationen

Laufend

  • Stella Frei: Ein „psychologischer Marshallplan“ für Displaced Persons in Nachkriegseuropa? Zur psychosozialen Arbeit mit Displaced Persons in Nachkriegseuropa 1945–1949
  • Lisa Kempus: Selbstzeugnisse von Frauen aus dem Ersten Weltkrieg. Identitäten, Geschlechtskonstruktionen und Kriegserfahrungen
  • Riley Linebaugh: Stolen Archives. The Struggle between Kenya and Britain over the Records of Empire
  • Laura Popa: Protestant Women Teachers in Nineteenth-Century Italy. Nation-Building at the Crossroads of Gender, Culture and Religion
  • Benjamin Roers: Mensch-Tier-Beziehungen im Zirkus im 20. Jahrhundert
  • Katharina Wolf: Vom Waisenhaus zum Weltfrieden. Grenzüberschreitende „Hilfe für Kinder“ im Kontext der SOS-Kinderdörfer zwischen 1949 und 1970

 

Abgeschlossen

Johanna Fernández Castro: Kulturübersetzung in der ethnografischen Praxis. Das Beispiel der frühen deutschen Ethnologie im Amazonasgebiet (1884–1914)