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AG Kritische Theorie

Das inhaltliche Ziel dieser AG ist es, den Begriff der Kultur aus der Perspektive der Kritschen Theorie (Frankfurter Schule) sowohl in seiner begrifflich-semantischen als auch seiner historisch-sozialen Dimension zu reflektieren.

Da wir überzeugt sind, dass die Kritische Theorie der Frankfurter Schule für die aktuelle kulturwissenschaftliche Forschung wichtige Impulse liefern kann, widmen wir uns im Rahmen der im März 2010 gegründete Arbeitsgruppe Kritische Theorie der Kultur ihrer kulturkritischen und -theoretischen Arbeit. Unser inhaltliches Ziel ist es, den Begriff der Kultur aus der Perspektive dieser Theorie sowohl in seiner begrifflich-semantischen als auch seiner historisch-sozialen Dimension zu reflektieren.

Trotz der weithin anerkannten Verdienste der Kritischen Theorie im kulturtheoretischen und -kritischen Bereich, bestehen Missverständnisse und Reduktionismen fort, die ihren Beitrag banalisieren. So findet ein Bild weite Verbreitung, das – basierend auf einer verkürzten Lesart der Kulturindustriethesen oder der Jazzkritik Adornos – die Frankfurter Schule in der Tradition konservativer und reaktionärer, in jedem Falle elitärer Kulturkritik sieht, die einer vergangenen hochkulturellen Zeit nachtrauert und in populärer Kultur lediglich Verfall und Verflachung erblickt. Durch eine kritische Lektüre ihrer zentralen kulturtheoretischen Texte wollen wir zu einem differenzierteren Bild kommen und sowohl die Probleme als auch die Stärken, die Aktualität und die Relevanz Kritischer Theorie herausarbeiten.

Vor allem erkennen wir in dieser eine konsequent selbstreflektive Art des Denkens, die den Gegenstand – sei es ein Kunstwerk oder eine gesellschaftliche Begebenheit – nicht in ein striktes Raster vorgefertigter Kategorien presst, sondern sich eingedenk des historisch-sozialen Kontexts dem „Vorrang des Objekts“ hingibt. Den besonderen Vorzug der Kritischen Theorie sehen wir dabei darin, dass sie bei der Analyse kultureller Phänomene auf eine kritisch-selbstreflexive Theorie der Gesellschaft zurückgreifen kann, Kultur für sie immer an Gesellschaft rückgebunden und in einem Spannungsverhältnis mit ihr begriffen ist.

Beginnen wollen wir unsere Arbeit im Sommersemester 2010 mit Treffen, die der gemeinsamen Lektüre und Diskussion zentraler kulturtheoretischer Texte der Kritischen Theorie dienen sollen (z.B. von Adorno, Horkheimer, Benjamin, Marcuse, Löwenthal, Kracauer, Benhabib oder Habermas). Im weiteren Verlauf streben wir die Organisation von Workshops mit externen Referent_innen an. Diese sollen dazu dienen, uns inhaltlich auf das langfristige Ziel unserer Arbeit vorzubereiten: die Ausrichtung einer Konferenz zum Thema "Kritische Theorie der Kultur" im Sommer/Herbst 2011. Interessierte aus allen Fächern sind herzlich eingeladen bei unserer Arbeit mitzuwirken.

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