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Über uns

Welcher der abgebildeten Planeten ist unsere Erde?


Quelle: Frank (2015)

                                                                Quelle: Frank (2015)


Planetar denken heißt, die Erde als Planeten ernst nehmen: vom Erdkern bis in den interplanetaren Raum, von der Nanosekunde bis zur Tiefenzeit, vom Elementarteilchen bis zur Erdmasse. Stehen Wechselwirkungen zwischen unserem Heimatplaneten und uns im Zentrum, nimmt ein planetares Wissensparadigma Gestalt an. Es geht einher mit der Relationierung menschlicher Existenz im Universum und der Relativierung der anthropozentrischen Sichtweise. Fragen der Bewohnbarkeit und Gastfreundschaft rücken in den Vordergrund. So bedeutet die Schaffung neuen Wissens stets auch die Schaffung neuer Welten.


 Quelle: nach Frank (2015)

                                                     Quelle: nach Frank (2015)

 

Der Mensch kann stabile planetare Zustände destabilisieren, bislang aber nicht wiederherstellen. Umso wichtiger ist es, eine planetare Gesamtperspektive einzunehmen, Zusammenhänge zu hinterfragen, Folgen abzuschätzen und Denkräume zu schaffen. Das neu etablierte Panel on Planetary Thinking an der Justus-Liebig-Universität Gießen rückt daher die Wechselwirkungen zwischen dem Planeten und dem Menschen in den Mittelpunkt des Erkenntnis- und Handlungsinteresses.                                                                                                                                                                                                     

Im Panel arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JLU aus den geistes-, sozial-, kultur-, natur- und lebenswissenschaftlichen Disziplinen mit sehr unterschiedlichen methodischen Ansätzen zusammen. Das Panel wird das Wissen an der Universität Gießen bündeln, um mittels einer eigenen Forschungsperspektive zum planetaren Denken die international geführte Debatte mitzugestalten. Zudem wird es die im „Entwicklungsplan JLU 2030“ angestrebte Umsetzung einer gesamtuniversitären Nachhaltigkeitsstrategie mit wissenschaftlicher Expertise begleiten. Eine Vernetzung mit weiteren Institutionen, insbesondere mit anderen hessischen Hochschulen, ist angedacht.