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Judo DHM: Gießener ahs Männer kämpfen um Bronze

Judo DHM: Gießener ahs Männer kämpfen um Bronze

Foto: Abdul Ataie

 

(AB) Am Wochenende vom 29.11. bis zum 01.12. fanden in Hannover die deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo statt. 530 Athleten waren für beide Tage gemeldet und auch die JLU Gießen schickte gemeinsam mit der THM Judoka an den Start.

Nachdem alle Kämpfer und Betreuer das erste Hindernis, die Waage, am Freitagabend überwunden hatten, ging es gemeinsam zur Übernachtungshalle und im Anschluss essen.

Samstagmorgen machte sich die Gießener Truppe auf den Weg zur Wettkampfhalle, wo die Einzelkämpfe in zwei aneinander grenzenden Hallen auf fünf Matten stattfanden.

Vannel Souopgui Fotso (-60kg) präsentierte sich in der leichtesten Gewichtsklasse in drei Kämpfen mit so viel Spaß und Energie, dass die Stimmung neben der Matte direkt richtig angeheizt wurde.

Außerdem gingen bei den Männern Timo Heinz (-66kg) für die THM und Rafael Steppan (-66kg), der in Gießen trainiert, für die TU Darmstadt an den Start. Timo musste sich leider nach einem starken Kampf in der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden und hatte aber so Zeit den Rest des Teams lautstark neben der Matte zu unterstützen. Rafael gab sein Wettkampfdebüt nach einer einjährigen Verletzungspause und schied nach zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen zufrieden aus dem Turnier aus.

Karl Hache (-73kg), Hanno Keller (-73kg) und Maik Mantler (-73kg) starteten in derselben Gewichtsklasse. Karl kämpfte drei starke Kämpfe und unterstützte zeitgleich noch die Sanitäter, indem er schnell reagierte und erste Hilfe auf der Matte leistete. Hanno geriet leider in der ersten Runde an einen ehemaligen Teamkameraden und schied ebenfalls aus. Auch Maik verabschiedete sich nach zwei starken Kämpfen aus dem Wettkampf.

Jan Dönges (-81kg) und Stefan Lücker (-81kg) gaben den Gießenern jeweils mit einer spektakulären Technik Grund zum Jubeln in ihrer ersten Runde, bevor sie leider in der nächsten Runde ausschieden.

Nick Mattern (-90kg) ließ die AHS-Judoka das erste Mal auf eine Medaille hoffen, indem er sich durch fünf Runden kämpfte, dann aber leider aufgrund des starken Teilnehmerfeldes an einer Medaille vorbei schrammte.

Auch Yannick Kern (-100kg) hatte Lospech und musste sich in der ersten Runde dem späteren Drittplatzierten geschlagen geben.

Bei den Frauen sah es ähnlich erfolgreich aus. Nachdem Melissa Kraft

(-52kg) nach zwei starken kämpfen ausschied, kämpfte Jasmin Flosdorf

(-52kg) sich bis ins kleine Finale vor, musste sich dort aber, nachdem sie sich eine blaue Nase abgeholt hatte, knapp geschlagen geben.

Svenja Becker (-57kg) startete voller Ehrgeiz in den Wettkampf, da auch sie aufgrund einer Verletzungspause die Teilnahme an den deutschen Einzelmeisterschaften verpasst hatte. Umso härter kämpfte sie jetzt und rückte über fünf Runden im teilnehmerstärksten Feld bei den Frauen, nach vorne. Die Medaille verpasste auch sie leider knapp.

Sina Hess (-63kg) gewann ihren ersten Kampf souverän, schied aber leider in der nächsten Runde aus. Astrid Scherer (-63kg) kämpfte das erste Mal und verabschiedete sich ebenfalls nach einem starken Kampf aus dem Turnier.

Zu allem Überfluss zog Annika Wagner (-70kg) sich in ihrem ersten Kampf eine leichte Verletzung an der Schulter zu, weshalb sie nicht nur aus dem Wettkampf ausschied, sondern auch am nächsten Tag nicht für die Mannschaft starten konnte. Johanna Brehmer (-70kg), die auch in Gießen trainiert, aber für die Uni aus Marburg antrat, bestritt vier starke Kämpfe, trotz wenig Training, da sie erst eine Woche zu vor von einer dreimonatigen Tour in Australien und Neuseeland zurückgekommen war.

Alles in allem brachten die Gießener Judoka die Einzelwettkämpfe also wesentlich erfolgreicher über die Bühne, als letztes Jahr. Mit angeschlagenen Stimmen vom vielen Anfeuern und Mitfiebern, ging es dann wieder gemeinsam essen.

Abends ging es geschlossen zur Sportlerparty und die Judoka feierten gemeinsam, bevor sie sich am nächsten Morgen wieder auf der Matte gegenüber standen.

Der Sonntag startete mit den Team-Wettkämpfen der Männer und Frauen.

Erstmals konnte Gießen eine Damen-Mannschaft stellen und trotz Annikas Verletzung, gingen Jasmin, Svenja, Sina und Melissa, die trotz ihrer Gewichtsklasse heute +70kg kämpfte, hochmotiviert an den Start.

In ihrer ersten Begegnung gegen Münster zeigte besonders Melissa sich von ihrer besten Seite, als sie fast die komplette Kampfzeit gegen die rund 20kg schwerere Gegnerin durchhielt. Leider endete die Begegnung knapp 3:2 für Münster, weshalb die Gießener Mädels in die Trostrunde rutschten.

Hier trafen sie auf Bielefeld, die prinzipiell aus Svenjas Oberliga-Mannschaft bestanden. Souverän gewannen Jasmin und Svenja ihre Kämpfe, während Sina drei Minuten in die Verlängerung ging, dann aber den entscheidenden Punkt und somit den Sieg für Gießen holte.

Anschließend trafen sie auf die Mädels der Sport-Uni Hannover und mussten sich leider mit einem knappen 3:2 geschlagen geben.

Die Gießener Männer sorgten in diesem Jahr besonders für Feierlaune, da sie sich sowohl gegen Dresden, als auch gegen den Gastgeber Hannover durch setzten und erst von München auf ihrem Siegesweg aufgehalten wurde. Trotzdem stach besonders Karl hervor, als er sich über drei Minuten gut gegen den Kader-Athleten Michel Adam hielt. Dennoch gaben die ahs-Jungs nicht klein bei und erkämpften sich in der Trostrunde gegen Rostock ihre Teilnahme im kleinen Finale. Hier zeigten die Gießener inklusive Fanclub wahren Teamgeist und so verabschiedeten sich die Gießener Männer nur ein bisschen enttäuscht mit einem starken 5.

Platz aus dem Turnier.

Für eine Überraschung sorgten Vannel, Astrid und Maik beim Newcomers Cup. Die drei hatten am Samstag mit ihren Leistungen so überzeugt, dass sie für die Teams Aachen 1, Hannover und Aachen 2 kämpfen durften. Sie alle lieferten dem Publikum starke Kämpfe und Astrids Team konnte sich am Ende über einen tollen 3. Platz freuen, während Vannel und sein Team sich sogar mit dem Titel krönen durften.

Insgesamt war es ein unglaublich tolles und erfolgreiches Wochenende.

Die Gießener Judoka haben auf und neben der Matte füreinander und miteinander gekämpft und haben wieder einmal bewiesen, was für eine klasse Truppe sie sind. Danke an Abdul Ataie und Karl für das Coaching und danke an alle Fans, die noch mit dabei waren!