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Artikelaktionen

Ergebnisse

Hier finden Sie alle die Berichte über DHM, DHP, adh-Open und adh-Trophy. Klicken Sie doch mal rein, es lohnt sich.

2020

Erfolgreicher Start ins Wettkampfjahr 2020 durch die Leichtathleten

Am 12. Februar 2020 begann das Wettkampfjahr für die JLU mit den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathleten in der Halle. Wie in den vergangenen Jahren fanden diese in der Leichtahletikhalle in Kalbach/Frankfurt statt.

 

Erfolgreicher konnte das Jahr sportlich nicht starten. Lukas Abele gewann die 1500m souverän und sicherte sich damit den ersten deutschen Hochschulmeistertitel in 2020 für die JLU.

Über die 60m gingen Elias Goer und Antonino Faga an den Start. Elias Goer qualifizirte sich für das A-Finale und errung dort den hervorragenden 3.Platz hinter Philipp Trutenat (Uni Bochum) und Steven Müller (Uni Kassel).

2019

Zwei Top 10-Platzierungen für JLU-Golfer bei der DHM im GC Winnerod

 

Mit insgesamt fünf Golferinnen und Golfern war die JLU bei der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft vertreten, die von der THM Mittelhessen im Golfclub Winnerod ausgerichtet wurde. Dabei konnten die Spielerinnen und Spieler in einem teilweise doch sehr hochklassigen Teilnehmerfeld, unter ihnen einige Plushandicaper, zwei Achtungserfolge erzielen. In der Einzelwertung belegte Dr. Yvonne Zimmer-Ackermann mit Runden von 85 und 88 Schlägen einen beachtlichen neunten Platz in der Damenwertung. Ebenfalls in den Top 10 landete das JLU-Team, bestehend aus Dr. Yvonne Zimmer-Ackermann, Tim Gorr, Marius Strippelmann und Dr. Marco Danisch, das den sechsten Platz belegte.

In der Einzelwertung der Herren landeten die Golfer der JLU im Mittelfeld. Marius Strippelmann belegte den 16. Platz (161 Schläge), Tim Florian Gorr Platz 22 (168 Schläge) und Dr. Marco Danisch den 25. Platz (174 Schläge). In der Damenwertung belegte Franziska Brust mit insgesamt 213 Schlägen den 11. Platz.

Ein besonderer Dank gilt den Ausrichtern, der THM Mittelhessen sowie dem GC Winnerod, die nicht nur einen sportlich anspruchsvollen, sondern auch top gepflegten Platz bereitgestellt haben. Darüber hinaus wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch ein sehr abwechslungsreiches Rahmenprogramm und eine hervorragende kulinarische Versorgung geboten.

Doppelzweier der JLU wird Deutscher Vizemeister

 

Foto: Julia Ackermann

Foto: Julia Ackermann


(JA) Vom 28.06.2019 bis 30.06.2019 fanden auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe
die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern statt. Drei Sportlerinnen der JLU
Gieÿen waren mit dabei und kämpften bei weit über 30 Grad um die Platzierungen
bis am Sonntagnachmittag starker Wind und Wellen zu einem frühzeitigen Ende der
Veranstaltung führten.
Zunächst ging es jedoch bei guten Wasserbedingungen am Samstag für Mara Weber
und Norma Diel im Doppelzweier auf die 1000m-Strecke. Durch einen Sieg im Vorlauf
sicherten sich die beiden den direkten Einzug ins Finale, in dem sie dann Vizemeister
hinter einem Boot aus Duisburg-Essen wurden!
Am Sonntag stieg Mara mit Ruderinnen aus Leipzig in den Achter. Die acht Riemerinnen
plus Steuerfrau gewannen ihren Vorlauf mit deutlichem Vorsprung vor Booten
aus Karlsruhe und Mainz und konnten sich damit auf die Finalteilnahme freuen.
Die dritte Gieÿener Teilnehmerin, Julia Ackermann, ging im Leichtgewichtseiner an
den Start. In einen stark besetzten Vorlauf gelost, musste sie anschlieÿend noch in den
Honungslauf. Dort reichte es mit Platz drei knapp nicht für den Einzug ins Finale.
Wie sich später herausstellen sollte, fand das Finalrennen allerdings gar nicht mehr
statt, und die EUG-Nominierung ging an die Zeitschnellste der Vorläufe, eine Sportlerin
der Polizeihochschule Wiesbaden.
Im Zweier ohne waren wegen eines kleineren Meldefeldes keine Vorentscheidungen
nötig. Das eingefahrene Gieÿener Duo, Norma und Mara, wollte die Chance nutzen,
zum dritten Mal in Folge Deutsche Hochschulmeister in dieser Bootsklasse zu werden.
Voller Erwartungen fuhren Norma und Mara zum Start. Dort hieÿ es jedoch erstmal
abwarten, da der aufkommende Wind für eine Verzögerung im Zeitplan sorgte. Nach
und nach wurden dieWellen immer stärker und schlieÿlich entschied die Regattaleitung,
die Regatta aus Sicherheitsgründen vorzeitig abzubrechen. Momentan ist noch nicht
bekannt, nach welchen Kriterien nun entschieden wird, welcher Zweier ohne nächsten
Sommer an der EUG teilnehmen darf. Zunächst darf man jedoch gespannt sein, wie
Norma und Mara bei den diesjährigen EUC in Jönköping abschneiden.

Gold für die WG Gießen im Herrensäbel

Foto: Ramona Baum

Foto: Ramona Baum

 

(RB/KS) Am Wochenende, dem 22. und 23. Juni, versammelten sich die Fechterinnen und Fechter der Universitäten und Hochschulen in Heidelberg um die Titel der Deutschen Hochschulmannschaftsmeister auszufechten. Die Wettkampfgemeinschaft der THM und JLU aus Gießen stellte 5 Teams.

Am Samstag begannen die Titelkämpfe mit dem Herrendegenwettbewerb. Hier vertraten Julian Kaupe, Tobias Durchholz (beide JLU) und David Klein (THM) die WG Gießen. In einer Vorrunde mit Jena, Heidelberg 2 und Stuttgart 1 konnten die Herren zwei Gefechte für sich entscheiden und waren dadurch im Folgenden 32-er K.O. auf Platz 13 gesetzt. Das Team München 2 war zu stark, somit mussten sich die Gießener 28:45 geschlagen geben und beendeten den Wettbewerb auf Platz 17. Den Titel des Deutschen Mannschaftshochschulmeisters im 29 Teilnehmer starken Feld erfocht sich das Team München 1 mit Julian Kulozik, Jonas Gudera und Justus Obrich.

Laura Eisenträger, Lisa Odenthal und Ramona Baum vertraten die JLU im Damenflorett. Für Laura und Lisa war der Start in dieser Waffe eine Premiere, da sie normalerweise einen Säbel bzw. Degen in der Hand halten. Mit starkem Teamgeist fanden die Damen immer besser in die Gefechte und siegten gegen die Teams Uni Marburg 2 und WG Göttingen. Knapp geschlagen wurden sie von der WG Mainz. Auf Platz 5 gesetzt fochten die Damen im Achtelfinale souverän gegen die WG Freiburg. Im Viertelfinale wurde es spannend, die Führung wechselte mehrmals zwischen der WG Gießen und der UNI Tübingen. Die Fechterinnen der Uni Tübingen hatten zum Schluss die besseren Nerven und entschieden das Gefecht 45:42 für sich. Damit landeten die Damen auf einem respektablen 6. Platz unter den 15 Teams. Der Titel ging an die Favoriten der WG Aachen 1 mit Ilsa Scheuch, Alice Krohmer und Zsofia Posgay.

Im letzten Wettbewerb des ersten Wettkampftages wurde außerdem der Titel im Herrensäbel ausgefochten. Lian Saura-Mortazawi, Maciek Chojnacki (beide JLU) sowie Silas Schwabe und Kevin Schäfer (beide THM) bildeten dafür eine Startgemeinschaft. Mit zwei deutlichen Siegen gegen Aachen (45:18) und Heidelberg (45:12) in der Vorrunde sicherte sich das Gießener Team den ersten Platz auf der Setzliste für den Direktausscheid. Nach einem Freilos im Achtelfinale konnte die WG Göttingen im Viertelfinale mit 45 zu 19 bezwungen werden. Im Halbfinale kam es zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinals. In einem sehr spannenden Gefecht konnten sich die Gießener am Ende auch dank der Unterstützung der anderen Gießener Fechter mit 45 zu 42 für die Niederlage im letzten Jahr revanchieren. Im Finale trafen die Gießener Studenten auf die WG Mainz. Mit einem 45 zu 21 Sieg wurde die WG Gießen Deutscher Hochschulmeister im Herrensäbel.

Am Sonntag starteten David Klein, Silas Schwabe und Kevin Schäfer zusammen mit Lian Saura-Mortazawi von der JLU mit dem Florett. Die Vorrunde beendeten die Gießener mit einem Sieg gegen Aachen 2 sowie einer Niederlage gegen Kaiserslautern auf dem 15. Platz. Im 32er K.O. setzten sich die Gießener ungefährdet mit 45 zu 10 gegen Freiburg 3 durch. Im anschließenden Achtelfinale waren die späteren Turniersieger aus Bonn eine Nummer zu groß. Die WG Gießen beendete den Wettbewerb somit auf dem 13. Platz.

Das letzte Gießener Team ging am Sonntagmittag im Damendegenwettbewerb an den Start. Bereits einen Wettkampftag in den Beinen vertraten Lisa Odenthal und Ramona Baum mit Kristina Chen die JLU. Mit ein wenig Pech beim Setzen landeten die Damen in einer 3er Vorrunde. Der Start in das Gefecht gegen die WG Mainz 1 verlief holprig und ging mit 23:45 verloren. Die Damen steigerten sich und konnten so einen deutlichen Sieg gegen die WG Köln erfechten. Unter den 18 anwesenden Mannschaften erhielten sie mit dieser Leistung ein Freilos für das 32er-K.O. Im anschließenden Viertelfinale behielten sie die Nerven und setzen sich gegen die WG Stuttgart mit 45:37 durch. Im Viertelfinale fehlten jedoch die Kräfte um gegen die auf 1 gesetzte WG Münster etwas ausrichten zu können. Damit beendete das Damenteam den Wettbewerb auf dem siebten Platz. Den Titel errang die UNI Frankfurt (Main) mit Joanna Hesdahl, Nadine Stahlberg und Eva Jonas.

Im Damensäbel stellte die WG Gießen keine Mannschaft. Der Titel ging an die WG Aachen mit Henriette Süß, Ilsa Scheuch, Miriam Koller und Zsofia Posgay.

adh-open Wellenreiten

Foto: Felix Kreutz

Foto: Felix Kreutz

 

Dieses Jahr fand in der Woche vom 08.06. bis 15.06.2019 die größte deutsche Surfmeisterschaft in Seignosse Plage an der Atlantikküste Südfrankreichs statt. Insgesamt nahmen 240 Studenten aus ganz Deutschland an der Hochschulmeisterschaft im Wellenreiten Teil. Für die JLU ging Felix Kreutz an den Start und kam bis in die dritte Runde.

In insgesamt vier Klassen wurden im Laufe der Woche die Siegerinnen und Sieger ermittelt.

In der Klasse Open Man konnte Marc Piwko von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf den Wettbewerb für sich entscheiden. Der Ehemalige Deutsche Meister von 2015 erreichte auch in der Klasse Longboard Men den ersten Platz und fuhr somit einen Doppelsieg ein. Die Klasse Open Women konnte Valeska Schneider von der TU München für sich entscheiden und in der Klasse Longboard Women landete Lilly von Treuenfels für die Hochschule Anhalt auf dem ersten Platz.

Aber auch neben dem Contest hatten die ADH Open 2019 einiges zu bieten. Mehr als 1600 Studierende sind nach Südfrankreich angereist, um die Teilnehmer ihrer Universitäten zu unterstützen. Neben Zahlreichen Nebenevents, wie einem Spikeballturnier am Strand, einem Waterslide Contest und einem Surfflohmarkt ließ auch das Abendprogramm mit erstklassigen Bands und DJs keine Wünsche offen.

Rückblick auf die DHM Ultimate Frisbee in Marburg

Foto: Lena Weiß

Foto: Lena Weiß

 

Am vergangenen Wochenende stand das erste offizielle Turnier der Outdoor-Saison auf dem Programm:Die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Marburg.

Leider hatten wir bereits im Vorfeld ein klein wenig Pech, da der Spielplan es vorsah, dass wir bereits in der Vorrunde gegen zwei heiße Anwärter auf den Titel spielen würden - auf die Gastgeber aus Marburg und auf den amtierenden Vizemeister aus Aachen.
So kam es wenig überraschend, dass wir die ersten beiden Spiele in unserem Pool verloren. Dennoch zeigten wir gute Spiele und nutzten sie, um uns als Team zu finden.

Dies sollte uns in den folgenden Spielen zugutekommen, die wir allesamt für uns entscheiden konnten =>In der Poolphase gewannen wir 6-4 gegen Kassel und 11-2 gegen Chemnitz, dazu kam ein 13-0 im Pre-Achtelfinale gegen Ulm.
Das wohl heißeste Spiel hatten wir dann am Samstagabend gegen Bonn. Rückstand für uns, Aufholjagd und ein ständiges Hin und Her prägten das Achtelfinale, welches wir am Ende aber leider mit 6-8 verloren.

So wollten wir am Sonntag dann im Bracket um die Plätze 9 bis 16 noch um eine Top10-Platzierung kämpfen.Durch drei Siege gegen Stuttgart (11-9), Karlsruhe (13-6) und Magdeburg (9-6) wurde die Platzierung am Ende sogar einstellig und wir können sehr zufrieden und stolz auf unseren 9. Platz sein, welcher übrigens die zweitbeste Platzierung ist, die ein Gießener Hochschulteam je erspielen konnte.
Glückwunsch noch an unsere mittelhessischen Erdferkel-Freunde, die es endlich geschafft, den Titel (total verdient!!) an die Lahn zu holen.

 

Mit Bestleistung von der DHM Leichtathletik zurück gekehrt

Foto: Lisa Strieder

Foto: Lisa Strieder

 

(ls) Da die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln in diesem Jahr Pflicht für die Athleten waren, die die internationale Universiade in Neapel erreichen wollen, waren die Teilnehmerfelder stark besetzt. So auch im Dreisprung an dem unter anderem auch die EM-Teilnehmerin von Berlin im letzten Jahr, Jessie Maduka gemeldet war. Als Meldelisten zwölfte von 17 Teilnehmerinnen waren meine Chancen auf den Einzug in den Endkampf der besten acht eher gering einzuschätzen.


Trotzdem wollte ich in den ersten drei Sprüngen mein Bestes geben und die Atmosphäre und die guten Bedingungen in Köln nutzen um möglichst weit zu springen. Nach einem etwas holprigen Auftakt kam ich gut in den Wettkampf und konnte mit 11,48m im dritten Versuch bis auf 3cm an meine Bestleistung heranspringen, was gleichbedeutend mit Rang acht des Vorkampfs und damit dem Einzug in den Endkampf war. Schon zufrieden mit diesem Ergebnis konnte ich entspannt in den
Endkampf gehen und nochmal alles auf eine Karte setzen. Im sechsten Versuch gelang mir ein nahezu optimaler Sprung, der mit 11,76m vermessen wurde. Damit konnte ich nicht nur eine neue persönliche Bestleistung aufstellen, sondern auch noch eine weitere Konkurrentin hinter mir lassen. Hoch zufrieden konnte ich so die Heimreise antreten.

Den Titel sicherte sich Jessie Maduka der DSHS Köln mit 12,70m vor Maria Purtsa (TU Chemnitz/ 12,68) und Stefanie Kuhl (UNI Potsdam/12,60m).

Erfolgreiche Rückkehr von der DHM Marathon/Halbmarathon

Am ersten Mai-Wochenende 2019 fand die deutsche Hochschulmeisterschaft im Marathon und Halbmarathon statt. Insgesamt nahmen drei Studentinnen und zwei Studenten von der Justus-Liebig-Universität Gießen an dem Wettbewerb im Mainz teil.

Besonders in der Disziplin Marathon der Frauen konnten die zwei Studentinnen, Maria Schmidt und Sophie Rhiel, mit Ihren Leistungen überzeugen. Maria Schmidt, welche als Favoritin ins Rennen gegangen ist, lief die Strecke mit einer Zeit von 3:05:53 und belohnte sich mit dem ersten Platz. Sophie Rhiel erreichte mit einer guten Zeit nach Zieleinlauf den vierten Platz.
Einen weiteren Treppchen-Platz belegte Karolin Klumb in der Disziplin Halbmarathon der Frauen. Mit einer Zeit von 1:29:15 konnte sie sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und den zweiten Platz erreichen.
Die zwei männlichen Teilnehmer, Julian Francesco Jung und Simon Ibald, können, mit einem siebten und einem 17. Platz, zufrieden auf ihre Leistungen blicken.

Die fünf Läuferinnen und Läufer kommen folglich mit zwei Podiumsplätzen und einer tollen Erfahrung aus Mainz nach Gießen zurück.

2018

Erfahrungsreiche Teilnahme an der DHM Reiten

Foto: Jannika Kluge

 

Am zweiten Dezemberwochenende 2018 fand die deutsche Hochschulmeisterschaft im Reiten auf der Anlage des Hannoveraner Verbands statt. Das erste Mal seit 2015 hatte sich auch ein Team der Wettkampfgemeinschaft Gießen qualifiziert. So machten sich Jonas Dietz (THM), Leonie-Marie Daum, Lea-Sophie Baberg und Mannschaftsführerin Jannika Kluge (alle JLU) auf den Weg nach Verden.  

Als erster auf den noch etwas aufgeregten Pferden, hatten die Gießener in der Dressur ein eher schwieriges Los gezogen. Trotzdem erritten sie eine gute Mannschaftsnote. Für Jonas reichte es sogar für den Einzug in die nächste Runde. Hier musste er sich jedoch auch geschlagen geben. Am nächsten Tag im Springen gaben die drei Reiter ihr Bestes, doch die Stangen wollten nicht liegen bleiben. Am Finaltag drückten die Gießener dann ihren Nachbarn aus Mainz und Marburg, die die Plätze 1 und 2 in der Mannschaftswertung belegten, die Daumen. Dritter wurde das Team aus Osnabrück. In der Einzelwertung gewann Kevin R. aus Göttingen sowohl die Spring- als auch die kombinierte Wertung. Den Titel der deutschen Hochschulmeisterin in der Dressur gewann Kristina E. von der Reitgruppe Hamburg.

Die Gießener Mannschaft belegte letztendlich den 12. Rang, Jonas Dietz zudem den 14. Platz in der Einzelwertung Dressur. Trotz wenig erfolgreicher Leistungen im sportlichen Teil, war es  ein tolles Wochenende, für das mehr als 15 Reitgruppenmitglieder extra aus Gießen angereist waren, um die Reiter anzufeuern und mit Freunden aus ganz Deutschland zu feiern.

Deutschen Meistertitel im Ruder Zweier erfolgreich verteidigt

 

Foto: Julia Ackermann

 

Am 7. und 8. Juli fanden die deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern in Brandenburg
statt. Wie auch im vergangenen Jahr schickte die JLU die drei Sportlerinnen Julia Ackermann,
Mara Weber und Norma Diel an den Start.
Julia startete im leichten Fraueneiner. Im Vorlauf konnte sie sich mit einem zweiten Platz
direkt für das A-Finale qualizieren. Damit hatte sie auch schon bewiesen, dass sie die vergangenen
Monate gut trainiert hat, war sie doch im Jahr zuvor nur ins B-Finale gefahren.
Mit wenigen Zehntelsekunden schrammte sie dann an der Bronzemedaille vorbei. Einen kleinen
Trost bot das hochkarätige Meldefeld: Die meisten Gegner von Julia haben sich schon international
bewiesen.
Mara und Norma traten im Frauenzweier ohne Steuermann die Titelverteidigung an. Gegenmeldungen
gab es nur aus Hannover und Leipzig. Vom Start an führten die beiden Gieÿener
Medizinstudentinnen das Feld deutlich an und wurden am Ende mit der Goldmedaille und
der Qualikation für die EUC 2019 in Schweden belohnt. Kommendes Wochenende reisen die
Beiden nach Portugal zu den EUG, für die sie nach ihrem Sieg im vergangenen Jahr nominiert
wurden.
Für Mara schien es ein goldenes Wochenende zu werden: Neben dem Zweier startete sie in
einer Renngemeinschaft mit Münster, Leipzig und Essen im Vierer. Auch in dieser Bootsklasse
heimste sie den Sieg für die JLU ein. Um die Siegesserie zu komplettieren, stieg sie zum Abschluss
noch in den Achter mit Steuermann. Doch mit den sieben anderen Sportlerinnen aus
ganz Deutschland musste sie diesmal den besser eingefahrenen Teams aus Erlangen, Karlsruhe
und Hamburg den Vortritt lassen.

Volleyball Herren: Titel-Hattrick verpasst

Die Wg Gießen wird Dritter der deutschen Hochschulmeisterschaft

 

Mit einer ernüchternden Vorstellung hat die Kooperation aus THM und JLU die Titelverteidigung verpasst. „Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein“, kommentierte Mannschaftskapitän Philipp Schumann den kraftlosen Auftritt. Im Final4, zu dem sich in Vorrundenturnieren die vier besten Hochschulen qualifiziert hatten, verlor die WG Gießen gegen die Uni Bremen überraschend deutlich mit 0:3. In allen drei Sätzen konnte das Team nur zu Beginn mithalten. Zur Satzmitte alle drei Durchgänge lagen die Norddeutschen bereits deutlich vorne. „Es hat in allen Elementen gehapert, aber besonders die Annahme und den Aufschlag können wir deutlich besser“, sagte Schumann. Bremen spielte solide und vor allem mit deutlich weniger Fehler. Im Finale unterlag man dann allerdings der WG Bochum mit 1:3.

 

Symptomatisch für den gebrauchten Tag stand eine Spielaktion im dritten Satz. Volkan Ü. (Name geändert) warf sich den Ball selbstbewusst zum Aufschlag an. Er wollte mit einem taktischen Aufschlag den gegnerischen Annahmeriegel unter Druck setzen. Allein: das Timing fehlte, sodass er unter dem Ball durchsprang und den Ball nur mit den Fingerspitzen touchierte. Eine Slapsticknummer, die bei einer aufnehmenden Kamera wohl ganz bestimmt in diversen Highlightvideos im Netz zu finden wäre. Die Aktion sollte die WGG als Ansporn nehmen: Abhaken und auf die nächste Aufgabe konzentrieren.

 

Bei den EUSA Games in Coimbra (Portugal) haben die Gießener die Chance, es besser zu machen. Bis zum Vergleich der besten europäischen Hochschulmannschaften sind es gerade einmal noch 1 ½ Wochen, die zum intensiven Training genutzt werden. Das Ziel ist klar: beim letzten Mal in Polen war in der Vorrunde Schluss, dieses Jahr will die WGG ins Viertelfinale. „Dort müssen wir konzentrierter auftreten, denn die Trauben werden dort noch einmal deutlich höher hängen“, prophezeit Schumann.

WG Gießen Damen holt den 3. Platz bei der DHM Volleyball

Nach einer erfolgreichen Zwischenrunde letzten November qualifizierten sich die Volleyballerinnen der Justus-Liebig-Universität und der Technischen Hochschule Gießen für die deutsche Hochschulmeisterschaft. Insgesamt kämpften vier Teams um den Titel des Deutschen Meisters – mit dem Ausrichter aus Bayreuth, Münster und Halle gab es somit zwei Halbfinalspiele am Samstag und zwei Platzierungsspiele am Sonntag. Durch die Auslosung bestritt die WG Gießen das Halbfinale gegen Münster, hatte jedoch mit einem deutlichen 3:1 das Nachsehen. Lediglich im ersten Satz kam Gießen besser ins Spiel, konnte mit starken Aufschlagserien überzeugen und fand im Angriff effektive Lösungen. Münster konnte jedoch im weiteren Verlauf des Spiels die Gießener Annahme verunsichern und somit den Spielaufbau stören. Das Spiel kippte und Münster gewann die weiteren drei Sätze deutlich.

Somit spielte das Gießener Team am Sonntag gegen die Mannschaft aus Halle, welche Bayreuth im anderen Halbfinale mit einem 0:3 unterlag. Gießen begann auch hier erneut dominant und konnte routiniert überzeugen. Im zweiten Satz wendete sich erneut das Blatt, im Angriff wurden keine Lösungen gefunden und Halle glich zum 1:1 aus. Die Gießenerinnen fanden jedoch erneut zu alter Stärke zurück und konnten den dritten und vierten Satz und somit den dritten Platz ungefährdet gewinnen.

Foto WG Gießen(Frauke Teßmer): Yva Cesar (JLU), Pauline Dörsch (JLU), Christine Glaab (JLU), Svenja Hemmer (JLU), Anne Kapitel (JLU), Benja Lensing (JLU), Jewgenia Rücker, Frauke Teßmer (JLU), Theresa Will (JLU), Julia Maslanka (THM), Milena Potpara (THM)

Säbelfechter erneut bei DHM erfolgreich

PDF document icon Bericht DHM Fechten Team Tübingen 2018.pdf — PDF document, 485 KB (497145 bytes)

adh-Open im Wellenreiten unter JLU-Beteiligung

„Meine Motivation, an den adh-Open 2018 im Wellenreiten in Seignosse, Frankreich teilnehmen zu wollen war ziemlich hoch, da es für mich die letzte Chance war, an diesem Event teilzunehmen. Zwar war ich schon des Öfteren als Gast dabei, jedoch nie als Teilnehmer, da sportliche Wettkämpfe im Allgemeinen nicht zu meinen Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören. Nach einigen Jahren auf dem Brett und mehreren Monaten an der Atlantikküste wollte ich es jetzt doch aber noch einmal wissen.

Um es aber vorweg zu nehmen, weiter als die erste Runde bin ich leider nicht gekommen. Man könnte jetzt damit argumentieren, dass mein Heat (der Zeitraum, in dem mehrere Teilnehmer gleichzeitig im Wasser um die besten Wellen kämpfen, nennt sich so) sehr stark war, denn ich bin sowohl gegen den Zweitplatzierten des Contests, als auch gegen einen Halbfinalisten angetreten; oder dass meine beste Welle um wenige Sekunden zu spät kam und nicht mehr gewertet wurde.

 

Ich für meinen Teil aber hatte bei besten Bedingungen viel Spaß mit den Jungs im Wasser und bin trotz dem etwas mickrigen Ergebnis zufrieden mit dem, was ich dort zeigen konnte. Meiner Crew, die mich vom Strand aus angefeuert hat, ging es glaube ich ähnlich und es freut mich, eine tolle Woche mit tollen Menschen bei besten Wetter auf einem super Event verbracht zu haben.“

David Giess

 

Fotos: Jonas Mohr

Beachtliche Erfolge bei der DHM Schwimmen

DHM Schwimmen in Würzburg

 

Mit der Erwartung ein sportliches und spaßiges Wochenende zu haben, ging es für die beiden JLU-Athleten Amelie Koch und Henning Kunkel nach Würzburg.

Bei den stark besetzten deutschen Meisterschaften der Studierenden konnte gerade Amelie Knitsch mit einem 7. Platz über 100m Schmetterling und einem 11. Platz über 50m Schmetterling überzeugen. Henning Kunkel konnte, trotz zuletzt wenig Trainingsaufwand, einen 13. Platz über 200m Brust und einen 26. Platz über 200m Lagen verzeichnen.

Der Gastgeber, die WG Würzburg, dominierten die Gesamtwertung der diesjährigen Hochschulmeisterschaften, gefolgt von der Uni Bochum und der WG München. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung.

 

DHM Volleyball Zwischenrunde – WG Gießen scheitert knapp an Qualifikation für DHM

 

 

Am 16.05.2018 war die Volleyball-Mannschaft der Wettkampfgemeinschaft der Justus-Liebig-Universität und der Technischen Hochschule Mittelhessen in Würzburg und trat zur Qualifikation für die diesjährige Deutsche Hochschulmeisterschaft am 30.06.2018 an.

Ebenfalls teilgenommen haben die Mannschaften der WG München, Uni Würzburg und Uni Konstanz. Gespielt wurde in einer Gruppe Jeder gegen Jeden, wobei nur der erstplatzierte die Qualifikation für die DHM schaffte. Somit war die Zielsetzung für die WG Giessen eindeutig.

 

Im ersten Spiel trat man gegen die Uni Würzburg an, welche mit einigen Zweitligaspielern des DJK Hammelburg besetzt war. In diesem Spiel konnte das Team der WG Gießen das Spiel durchgehend beherrschen und den Gegnern ihr Spiel aufdrücken. Schlussendlich wurde es mit 2:0 gewonnen und war ein gelungener Auftakt des Tages.

 

Im zweiten Spiel stand die WG München auf der anderen Netzseite. Diese schlug deutlich besser auf und bereitet der WG Gießen im  ersten Ballkontakt, der Annahme, deutliche Schwierigkeiten. Aufgrund dessen konnte das Team sein gewohntes Spiel nicht aufziehen und stand ab Mitte des ersten Satzes immer im Rückstand. Folglich wurde der erste Satz deutlich verloren. Im zweiten Satz setzte sich das Spiel identisch fort. München schlug gut auf, die Annahme der WG wackelte und im Angriff konnte die Konsequenz aus dem ersten Spiel nicht umgesetzt werden. Schlussendlich wurde auch der zweite Satz deutlich verloren.

 

Mit dem herben Dämpfer aus dem zweiten Spiel versuchte die WG Gießen im dritten Spiel gegen die Uni Konstanz noch das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, um die Chance für die Qualifikation für die DHM zu wahren. Die Uni Konstanz kannte man noch aus dem Finale der DHM des letzten Jahres, wo ein 2:1 Sieg und dadurch auch die Qualifikation für die diesjährigen EUSA Games im portugiesischen  Coimbra erzielt werden konnte.

Entgegen dem zweiten Spiel konnte die WG hier wieder an ihre gewohnte Leistung anknüpfen und hat im ersten Satz zu keinem Zeitpunkt die Führung abgegeben. Im zweiten Satz versuchte der Gegner nochmal alles, das Spiel zu drehen, scheiterte jedoch bei diesem Versuch. Gegen Mitte des Satze schien der Wille der Gegner gebrochen, sodass die WG davonziehen und des Satz deutlich gewinnen konnte.

 

Am Ende des Spieltages hatten sowohl die WG München als auch die WG Gießen jeweils zwei 2:0-Siege und eine 0:2-Niederlage auf ihren Konto. Somit Punkt- und Satzgleich. Die Regularien sehen es vor, dass in diesem Falle die Differenz der Ballpunkte entscheidet, welches Team besser platziert ist. Unglücklicherweise hat die WG Gießen im Spiel gegen München zu wenige Punkte gemacht, sodass die Münchener schlussendlich 3 Ballpunkte mehr auf ihrem Konto hatten und den ersten Platz einnahmen. Damit scheiterte das Gießener Team an der Qualifikation zur diesjährigen DHM.

 

Für die WG Gießen spielten: Peter Schlecht (Trainer- THM ), Philipp Schumann (JLU), Oliver Brand (JLU), Max Froböse (JLU), Marek Bender (THM), Davin Peters (JLU), Volker Zimmermann (JLU), Rene Martin (THM) und Peter Preisendörfer (JLU)

DHM Halbmarathon in Mainz erfolgreich bestritten

 

 

 

Letztes Jahr bin ich zum ersten Mail für die JLU bei der DHM Halbmarathon in Mainz an den Start gegangen. Der Lauf hat mir so gut gefallen, dass ich diese Erfahrung gerne nochmal erleben wollte. Meine Leistung konnte ich bei dem diesjährigen Gutenberg-Marathon in Mainz deutlich verbessern und sogar in einer Zeit von 2:05:48 den 10. Platz erzielen, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Das perfekte Wetter und die tolle Stimmung während des Laufes in der Stadt haben mich motiviert und auch zur Verbesserung der Leistung beigetragen. Ich finde es toll, dass die Hochschuleinrichtungen solche Wettkämpfe für Studenten anbieten, die Kosten des Marathonlaufes übernehmen und damit den Studierenden ermöglichen solche Erfahrungen erleben zu können. Ich hatte solchen Spaß während dieses Halbmarathons gehabt, sodass ich an den ING Night Marathon in Luxemburg am 12 Mai auch teilgenommen habe. Ich werde in Zukunft auch an Marathonläufen in verschiedener Städte teilnehmen.

3 erfolgreiche Sportler von der DHM Karate zurückgekehrt

DHM Karate am 28.04.2018 in Darmstadt
Mit der DHM am 28.04. in Darmstadt ging für drei Athleten des KD Lich das erste Wettkampfhalbjahr
2018 zu Ende. Anna-Marie Albrecht, Oskar Czajkowski und Jonas Glaser bildeten die Delegation, die
für die Justus-Liebig Universität Gießen an den Start gingen.
Die drei Kata Spezialisten trafen in ihren Disziplinen auf ein stark besetztes Starterfeld, bei einem
insgesamt kleinen Wettkampf mit 110 Teilnehmern.
Anna-Marie unterlag in der ersten Runde der Deutschen Hochschulmeisterin von 2017, die ihren Titel
verteidigen konnte. Dadurch zog Anna-Marie in die Trostrunde ein und erkämpfte sich den 5. Platz.
Ähnlich erging es Oskar, der in der ersten Runde auf den späteren Finalisten traf. Mit seiner ganzen Routine gewann er Runde um Runde und erreichte ebenfalls einen sehr guten 5. Platz.
Erfolgreich verlief auch der Wettkampf für Jonas. In den ersten drei Runde präsentierte er sich souverän und entschied alle Begegnungen einstimmig für sich. Im Kampf um den Einzug ins Finale zeigte er Nerven, sodass die Kampfrichter für seinen sehr starken Kontrahenten und späteren Gewinner stimmten.
Den darauffolgenden Kampf um den dritten Platz konnte Jonas gewinnen.
Nicht nur das erreich
te Ergebnis, sondern auch die wunderbare Atmosphäre bei einer sehr gut
organisierten DHM machten den Wettkampf zu tollen Erfahrung.

Leichtathletikstaffel der WG Gießen verteidigt erfolgreich ihren Titel bei der DHM

 

 

Die Staffel der WG Gießen mit Christopher Wenzel (JLU), Marcel Kalmes, Nikolai Schütze und Niklas von Weschpfennig (alle THM) verteidigen in der Staffel ihren Titel erfolgreich und werden in der Zeit von 3:34,89 deutscher Hochschulmeister.

Benjamin Lückert belegt den 8. Platz über 800m.

2017

adh-Open Rugy: Erfolgreiche Wettkampfgemeinschaft mit RWTH Aachen

Team Libelle Revival - Deutsche Hochschulmeisterschaften 2017 

 

Ein Traum wurde wahr, dem Team Libelle (Spielgemeinschaft Aachen/Gießen) konnte im Zuge der Deutschen Hochschulmeisterschaft noch einmal Leben eingehaucht werden. Die Meisterschaft wurde am letzten Septemberwochenende in München ausgetragen und die Libellen wollten an alte Erfolge anknüpfen. Traditionsgemäß wurde das Team von zwei Captains durch das Turnier geführt: Ronny Schneider und Sarah Biesenbach.

Dreizehn Libellen waren in München bereit alles zu geben (ob für das eigene oder die anderen Teams) und starteten stark in den Wettkampf. Ihr erstes Spiel bestritten sie gegen Augsburg und gewannen mit 22:5. Die Spielgemeinschaft dominierte das Match zwar klar, konnte aber nicht in ihr Spielsystem finden, was in den folgenden Spielen zu einem Problem werden sollte. Anstatt die Reihe auszuspielen, wurde der Kontakt gesucht und auch die Verteidigung war eher durchwachsen.

Mit dem Ziel besser in der Verteidigung zu arbeiten, die Tackles zu setzen und die Linie zu halten, zogen die Libellen in das zweite Spiel. Gegen Jena wurden die Vorsätze jedoch nicht umgesetzt und auch das Angriffsspiel blieb hinter den Erwartungen zurück. Zur Halbzeit stand es noch 5:5 und Aachen/Gießen hätte durchaus gewinnen können, musste sich schließlich aber den von Mainzerinnen unterstützten Spielerinnen aus Jena mit 27:5 geschlagen geben.

Neues Spiel, neues Glück sagt man, Glück hatten die Libellen jedoch nicht. Im dritten Spiel trafen sie auf die späteren neuen Hochschulmeisterinnen aus Potsdam und hatten große Schwierigkeiten mit der Stärke der Gegnerinnen und deren Geschwindigkeit und Kraft in den Rucks. Das Spiel endete ohne einen einzigen Versuch für die Libellen.

Als Gruppendritte trafen die Libellen im letzten Spiel des Tages auf die Studentinnen aus Göttingen. Die Libellen wollten noch einmal alles geben und die Enttäuschungen aus den vergangenen zwei Spielen mit schöner Teamarbeit vergessen machen. Diesmal wurden die Vorsätze umgesetzt: Die Reihe stand tief und spielte den Ball nach außen. In der Verteidigung wurde konzentriert und auf Linie gearbeitet. Die Versuche entstanden nach einem harten Kampf, an dem die gesamte Mannschaft beteiligt war. Bis zwanzig Sekunden vor Abfiff stand es 17:14 für die Libellen. Den Göttingenerinnen gelang es aber, in der letzten Aktion durchzubrechen und den entscheidenden Versuch zu legen, sodass sich die Libellen knapp geschlagen geben mussten.

Am zweitem Spieltag sollten die Libellen eigentlich auf die Frauen aus Bad Honnef treffen. Die hatten ihre Teilnahme am Turnier jedoch nach einigen Verletzungen am ersten Spieltag zurückziehen müssen. Daher erhielt Aachen/Gießen ein Freilos und zog ohne Mühe in das Spiel um Platz fünf gegen Tübingen ein. 
Die Libellen dominierten das Spiel zwar und schon bald stand es 10:0, doch die Tübingenerinnen zogen nach. Sie verteidigten hart und schenkten den Libellen keinen Meter. Kaum im Ballbesitz, suchten die Gegnerinnen immer wieder den Kontakt und die Libellen mussten ein Tackle nach dem anderen setzen, diesmal jedoch erfolgreich. Zuletzt konnten die Libellen das Spiel mit 20:5 für sich entscheiden und beendeten das Turnier auf dem fünften Platz. Es sollte erwähnt werden, dass die hochmotivierten Libellen auch anderen Teams aushalfen und ab und an in den Trikots aus Jena, Bad Honnef und Augsburg auf dem Platz standen.

DHM Titel im Rudern für Norma Diel und Mara Weber

DHM Rudern 23/24.9.2017 Brandenburg an der Havel, verfasst von Mara Weber

 

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Bei den dieses Jahr erst am 23/24.09 stattfindenden Hochschulmeisterschaften der Ruderer in Brandenburg an der Havel war Gießen, nachdem in den letzten Jahren regelmäßig ein Frauendoppelvierer gestellt werden konnte, dieses Jahr nur in den Kleinbooten auf der 1000m langen Strecke vertreten.

Julia Ackermann von den Mathematikern, leider im Vorfeld durch einen Infekt geschwächt, startete im Fraueneiner der Leichtgewichte. Im Frauenzweier ohne Steuerfrau trat ein neu formiertes Gießener Team mit den Medizinstudentinnen Norma Diel und Mara Weber an. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst im Boot, aber als Trainer dabei, war Johannes Birkhan aus dem Fachbereich Sport.

Das Meldefeld war in diesem Jahr so groß, dass in beiden Rennen Vorläufe gefahren werden mussten, um die Finals vorzusortieren. Acht Boote starteten im Zweier ohne der Frauen, sogar elf im leichten Fraueneiner. Bei zwei Vorläufen kommt jeweils nur das siegreiche Boot weiter, alle anderen Teilnehmer müssen über Hoffnungsläufe um den Einzug ins Finale mit 6 Startplätzen kämpfen. Im Feld der Frauenzweier wurden zwei Boote eliminiert, während die leichten Einer der Damen auch ein mit 5 Booten besetztes kleines Finale ausfuhren.

Erst am Freitag wieder genesen konnte Julia am Sonntagmorgen leider ihren Vorlauf nicht für sich entscheiden. Im Hoffnungslauf musste sie sich im Duell um Platz zwei, der zur Teilnahme am A-Finale berechtigt hätte, knapp der WM-erfahrenen Lisa Peterson von der Universität Hamburg geschlagen geben. Im Finale um die Plätze sieben bis elf startete Julia ambitioniert und konnte sich anfangs vor das Feld legen. Gegen Streckenhälfte musste sie zwei Gegnerinnen passieren lassen und beendete den Wettkampf mit dem dritten Rang im B-Finale. Die Medaillen in diesem Rennen gingen an Sina Schäfer von der Uni Würzburg, Janika Köblin aus Konstanz und Vera Spanke, die für Düsseldorf am Start war.

Norma und Mara waren ursprünglich nur in den Zweier gestiegen, um ein wenig Abwechslung vom Trainingsalltag im Einer zu bekommen. Trotz ihrer festen Verankerung im Skullbereich war nach wenigen Kilometern im Riemenboot das Potential der Crew klar. In der kurzen verbleibenden Vorbereitungszeit konnte mit Trainer Johannes noch eine deutliche Steigerung erzielt werden, die prompt mit einem klaren Vorlaufsieg belohnt wurde. „Nach den Vorläufen, war mir klar, dass die Mädels das Finale gewinnen können. Die Rennansprache lautete also, einfach das Gelernte abspulen und den Anderen das eigene Tempo aufzwingen. Der Schiebewind, der über den Tag immer stärker wurde, kam den beiden auch entgegen, da er technische Unsauberkeiten hart bestraft und wir diesbezüglich das beste Boot aufs Wasser gebracht haben.“ sagt der junge Trainer dazu.
Nach Steuerschwierigkeiten auf der ersten Streckenhälfte geschah auch genau dies und die Gießenerinnen lösten sich auf den verbleibenden 500m deutlich aus dem Feld. Vor den Kontrahentinnen aus Mainz und Hannover holten sie den deutschen Titel und die Qualifikation für die European University Games nach Mittelhessen.

DHM Sportschießen in Paderborn

DHM Sportschießen in Paderborn

 

An dem Wochenende vom 29.09 bis zum 01.10.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Sportschießen statt. Diese wurden dieses Jahr von der Universität Paderborn auf dem Schießstand des Schießsportvereins St. Hubertus Elsen e.V. ausgetragen. Geschossen wurden dabei die Gewehrdisziplinen Luftgewehr, KK liegend und KK 3x20, sowie die Pistolendisziplinen Luftpistole und Sportpistole. In den beiden Pistolendisziplinen trat für die Justus-Liebig-Universität Gießen Isabella Oberheim an.

Am Samstag wurde zunächst die Disziplin Luftpistole geschossen. Die acht besten des Vorkampfes qualifizierten sich mit ihrem Ergebnis für das anschließende Finale. Dabei konnte sich Isabella Oberheim, mit einem Vorkampfergebnis von 356 Ringen auf dem 7. Platz für das Finale qualifizieren. Im Finale konnte sie jedoch ihre Platzierung nicht weiter ausbessern, sodass sie auch als 7. platzierte aus dem Finale ausschied. Ein spannendes Finale lieferten sich jedoch die Favoriten Carina Wimmer (Vorkampfergebnis 383), Andreas Heise (Vorkampfergebnis 379) und Dietrun Laube (Vorkampfergebnis 371). Dabei konnte sich die Nationalkaderschützin Carina Wimmer als neue Deutsche Hochschulmeisterin absetzen.

Bei der Disziplin Sportpistole, bestehend aus einem Präzisions- und einem Duellteil wurde neuer Deutscher Hochschulmeister Andreas Heise mit einem überragenden Gesamtergebnis von 583 Ringen. Gefolgt von Robin Januszek mit 575 Ringen und Dietrun Laube mit 574 Ringen. Isabella Oberheim belegte hier den 5. Platz mit 549 Ringen. Ein Finale wurde in dieser Disziplin nicht ausgetragen.

DHM Beachvolleyball auf neuer Anlage in München

Bei den diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball war die JLU Gießen mit zwei Teams im Damenbereich und zwei Teams im Herrenbereich vertreten.

Für die Damenteams Smekal/Stark und Kapitel/Teßmer begann der Wettkampf mit der direkten Teilnahme am Hauptfeld. Kapitel/Teßmer trafen im ersten Spiel auf Apel/Kerger, die das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden konnten und sich am Ende Platz 5 des Turniers sicherten. Smekal/Stark verloren ihr erstes Spiel knapp gegen Bauer/Kuhrig. Auf Grund der Auslosung trafen nun beide gießener Teams in der Verliererrunde aufeinander, wobei sich Smekal/Stark durchsetzen konnten. In der folgenden Begegnung mussten sie sich Hippeli/Urbaniec geschlagen geben, die sich letztendlich Platz 7 bei der DHM erspielten.

Das Herrenteam Schulz/Willems startete am Montag in der Qualifikation, konnte sich aber nach zwei Niederlagen leider keinen Startplatz im Hauptfeld erspielen.

Krippes/Schumann, das zweite gießener Herrenteam, konnte die Qualifikation überspringen und ebenso wie die Damen direkt im Hauptfeld starten. Nach zwei Siegen trafen sie dort auf die späteren Turniersieger Wolf/Wolf und mussten sich im zweiten Satz denkbar knapp geschlagen geben. In der Verliererrunde warteten nun die auf Platz 1 gesetzten Doranth/Höfer. Der Sieg ging auch hier an das gegnerische Team, sodass Krippes/Schumann das Turnier auf dem neunten Platz beendeten.

Sensationeller Doppelsieg im Turnen

Sensationeller Doppelsieg für die Uni Gießen

DHM  Gerättturen- Würzburg

Am 7./8. Juli traf sich die Elite der Hochschulturner/innen in Würzburg. Über 400 Athleten aus ganz Deutschland waren am Start, um ihre Mannschaftsmeister und Einzelsieger zu ermitteln. Fabian Lotz und Janine Trzinski holen mit starken Leistungen jeweils einen Hochschultitel nach Gießen.

In der am Freitag stattfinden Mehrkampfentscheidung konnte sich Lotz in einem starken Feld nicht nur einen 5. Platz erturnen, sondern sich gleichzeitig auch für gleich 4 von 6 Einzelgerätefinals qualifizieren. Ein unerwarteter Sturz am Barren verhinderte das 5. Finale und eine Platz unter den Top 3 im  Mehrkampf.

Einem deutlich stärkeren Leistungsfeld, als in den letzten Jahren musste sich auch Janine Trzinski stellen. Nachdem sie letztes Jahr aufgrund von unklarer Regularien das Sprungfinale verpasst hatte, war dies nun ihr Ziel im Rahmen der Qualifikation am Freitag. Mit zwei gestandenen Sprüngen konnte sie ihre Erwartungen sogar übertreffen  und qualifizierte sich sogar der höchsten Wertung am Sprung  für das angestrebte Finale. Im Mehrkampf landete sie trotz der starken Konkurrenz auf einem guten 12. Platz.

Keine 24h später fanden dann die Finals statt. Janine musste direkt  als erste Starterin des Wettkampfes über den Sprungtisch und zeigte erneut zwei  saubere Sprünge und gab damit Ihren Konkurrentinnen eine schwere Aufgabe. Bis zur Siegerehrung musste sie zittern, doch dann stand das denkbar knappe Ergebnis fest. Mit 0,05 Punkten Vorsprung sicherte sie sich den Titel vor der ehemaligen Nationalmannschaftsturnerin Steffanie Hamann von der TU Dresden.

Das oberste Treppchen teilte sie sich mit Fabian Lotz, der sich bei seinen letzten Deutschen Hochschulmeisterschaften noch  einmal über einen Titel freuen konnte. Am Pauschenpferd siegte er souverän mit über einem Punkt Vorsprung und verwies die anderen Starter deutlich auf die Plätze. Lotz sicherte sich zudem mit  dem 3. Platz am Boden eine weitere Platzierung auf dem Treppchen. In seinem letzten DHM Finale am Königsreck ging er ebenso wie die die anderen Starter 2 „aufs Ganze“ und lieferte dem Publikum eine „Flugshow“. Leider musste er dabei einen Sturz hinnehmen und verpasste das Treppchen mit Platz 4 knapp.

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Gießener Staffel wird Deutscher Hochschulmeister

WG Gießen holt Titel bei der DHM Leichtathletik (Halle)

 

 

Am vergangenen Mittwoch, den 1. Februar 2017, wurden die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik wieder in der tollen Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach ausgetragen. Dabei war auch drei THM´ler vertreten, die hier gemeinsam mit einem Studenten der Justus-Liebig-Universität als Wettkampfgemeinschaft (WG) Gießen in einer Staffel starteten. Traditionell wird bei den Hochschulmeisterschaften die olympische Staffel ausgetragen. Die Besonderheit bei dieser Disziplin liegt darin, dass die unterschiedlichen Strecken 800m, 200m, 200m und 400m gelaufen werden müssen. Somit sind Mittelstreckler und Sprinter gefragt.

Die THM stellte mit Niklas von Weschpfennig, Julius Grau und Nikolai Schütze die Sprinter auf den 200m und 400m Strecken. Christopher Wenzel von der JLU sollte die 800m laufen. Allesamt gehören die Athleten dem Leichathletikverein LAZ Gießen an und sind aktive Leichtathleten.

Als die Läufer am 1. Februar nach Frankfurt anreisten, hatten sie sich viel vorgenommen. Anhand des eigenen Leistungsvermögens der einzelnen Athleten und durch Analyse der Ergebnislisten des Staffel-Wettkampfs der vergangenen Jahre schien eine Medaille durchaus realistisch.

Mit dem großen Ziel, eine Medaille zu holen, ging die Staffel in die Wettkampfvorbereitung und das Rennen.

Nach einer beherzten Eröffnung des Staffel-Rennens durch Christopher Wenzel über die 800m lag die WG Gießen bereits in Führung, als dieser dann auf Niklas von Weschpfennig wechselte. Diese Führung galt es also nun zu halten bzw. auszubauen. Niklas von Weschpfennig übergab das Staffelholz nach weiteren 200m an Julius Grau, der ebenfalls 200m zu laufen hatte. Beim letzten Wechsel übergab Julius Grau das Staffelholz schließlich auf Nikolai Schütze, der als Schlussläufer nun die letzten 400m vor sich hatte. Die WG Gießen gewann ihren Lauf gegen die Staffeln der WG Köln und der WG Bayreuth deutlich, wobei im Ziel eine Zeit von 3:34,57 min für die Gießener zu Buche stand. Damit war zwar der erste Lauf, doch noch nicht der Wettkampf gewonnen. Denn im zweiten und gleichberechtigten Zeitlauf standen weitere vier Staffeln am Start. Somit musste zunächst der zweite Lauf mit Spannung verfolgt und die Siegerzeit abgewartet werden, bevor für die Gießener das Ergebnis in der Gesamtwertung feststand. Den zweiten Lauf gewann die WG Karlsruhe in einem packenden Duell mit der WG Wiesbaden knapp in 3:36,62 min vor 3:37,07 min.

Dies bedeutete mit der schnellsten Gesamtzeit den Sieg für die WG Gießen. Das Team freut sich sehr über diesen sensationellen Erfolg und den Titel des Deutschen Hochschulmeisters 2017.

FechterInnen nahmen an DHM in Heidelberg teil

DHM Fechten 2017

Foto: ahs-Bildarchiv/Schäfer

 

Vom 10.02. bis 12.02.2017 traten 11 Athleten für die Justus Liebig Universität bei den Deutschen Hochschuleinzelmeisterschaften im Fechten, in Heidelberg, an. Ausgefochten wurden die Hochschulmeister und -meisterinnen in den Disziplinen Florett, Degen und Säbel. Austragungsort war zum wiederholten Male Heidelberg.

Das Wochenende begann traditionell mit dem Wettbewerb im Herrendegen. Im 74 Teilnehmer starken Starterfeld gingen mit Tobias Durchholz, Julian Kaupe, Jan-Tobias Maurer, Benjamin Grünhagel, Ralf Liebermann und Julian Schwarz die meisten Gießener Fechter an den Start. Die Vor- und Zwischenrunde beendeten die JLU’ler mit durchwachsenen Ergebnissen. Julian Kaupe, Übungsleiter beim Hochschulsport, schloss die Vorrunde mit vier Siegen aus fünf Gefechten am erfolgreichsten ab. In der Zwischenrunde reichte es etwas unglücklich nur zu zwei Siegen aus vier Gefechten. Damit reihte er sich für den Direktausscheid auf dem 24. Platz ein und musste zunächst gegen den 41. antreten. Nach einem ungefährdeten 15:10 Sieg ging es für Kaupe im Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale gegen Nikolaus Bodozci, den Deutschen Meister von 2014. Der Gießener unterlag mit 15:06 und reihte sich am Ende auf dem 25. Platz ein. Auch Ralf Liebermann und Benjamin Grünhagel starteten mit drei Siegen aus fünf Gefechten gut in das Turnier. Beide haben erst im letzten Jahr beim Hochschulsport mit dem Fechten angefangen und nahmen zum ersten Mal bei den Hochschulmeisterschaften teil. Für Grünhagel war es sogar das erste Turnier. Grünhagel konnte mit zwei Siegen in der Zwischenrunde seine Quote leider nicht halten, verlor aber zum Teil auch nur knapp mit 4:5. Für Liebermann reichte es nur noch für einen Sieg bei ähnlich knappen Niederlagen. Die beiden JLU’ler mussten sich anschließend im 64er-Direktausscheid auf den Plätzen 39 und 45 eingereiht, auch ihre Gesamtplatzierung, geschlagen geben, sammelten aber einiges an Erfahrung. Auf den weiteren Plätzen folgten Jan-Tobias Maurer (48.), Tobias Durchholz (61.) und Julian Schwarz (69.).

 

Im zweiten Wettbewerb des Tages ging Martha Herkommer mit dem Florett für die JLU an den Start. Trotz langer Trainingspause konnte sie vier ihrer sechs Vorrundengefechte gewinnen und verlor die anderen Gefechte jeweils nur knapp mit 4:5. In der Zwischenrunde bestätigte Herkommer ihre Form und behielt mit fünf Siegen in fünf Gefechten eine weiße Weste. Im anschließenden Direktausschied verließ sie mit einem deutlichen 15:02 die Bahn und zog in das Achtelfinale ein. Hier unterlag sie überraschend Charlotte Bez aus Tübingen und musste das Turnier auf dem neunten Platz beenden.

 

Auch im Herrensäbel ging nur ein Starter, Lian Saura-Mortazawi, für die JLU an den Start. Mit jeweils sechs Siegen aus sieben Gefechten reihte Saura-Mortazawi sich nach Vor- und Zwischenrunde auf dem vierten Platz ein. Nach einem Freilos im 32er-Direktausscheid musste Saura-Mortazawi gegen den ebenfalls in Madrid aufgewachsenen Miguel Garcia im Achtelfinale antreten und setzte sich mit 15:05 durch. Im darauf folgenden Viertelfinale unterlag Saura-Mortazawi in einem spannenden Gefecht Michael Berger mit 15:11 und platzierte sich am Ende auf dem 5. Rang.

 

Der Sonntag begann zunächst mit dem Florettwettbewerb der Herren. Hier ging Jonathan Evenius trotz zweier Klausuren in der Folgewoche für die JLU an den Start. Mit drei und vier Siegen aus fünf Gefechten in Vor- bzw. Zwischenrunde zog der Gießener als 19. in den Direktausscheid und blieb damit hinter seinen Erwartungen. Im 64er-Direktausscheid setzte Evenius sich mit 15:08 ungefährdet durch. Im anschließenden 32er-Direktausscheid traf er auf Peter Bitsch, den Sieger des Degenwettbewerbs. Nach dem Evenius bereits mit 0:6 hinten lag, drehte er das Gefecht und setzte sich am Ende mit 15:11 durch. Im Achtelfinale musste Evenius sich dann 11:15 dem späteren Turniersieger, Nils Müller, aus Konstanz geschlagen geben und landete auf dem 14. Platz.

Im letzten Wettbewerb mit Gießener Beteiligung gingen Martha Herkommer, Iana Bylik und Laura Werner mit dem Degen an den Start. Die Vorrunde schlossen die drei Fechterinnen mit ein, zwei bzw. drei Siegen ab. In der anschließenden Zwischenrunde verbesserte Herkommer sich auf zwei Siege, Bylik konnte nur noch eins und Werner nur noch zwei Gefechte für sich entscheiden. Sie ging damit als 19. in den 32er-Direktausscheid und besiegte hier zunächst die an 14 gesetzte Anna Wieprecht. Im Achtelfinale hieß Herkommers Gegnerin Zita Zippelius. Das Gefecht gestaltete sich sehr spannend. Kurz vor dem Ende lag die JLU’lerin gegen die dritte der Setzliste noch mit 11:13 hinten, konnte dann aber 7 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer erzielen, um dann wiederum in der Schlusssekunde den Ausgleich zu erzielen. Auch in der einminütigen Verlängerung behielt Herkommer die Nerven und konnte sich 14:13 durchsetzen. Im Viertelfinale unterlag die Gießenerin der späteren Siegerin, Lynn Strasser, mit 11:15 und beendete damit das Turnier auf dem 8. Platz. Bylik und Werner mussten sich beide im 32er-Direktausscheid geschlagen geben und landeten auf den Plätzen 21 und 20.

(Bericht: K. Schäfer)

Karate Titel geht an die JLU

Zum dritten Mal in Folge fand nun die DHM Karate in Halle an der Saale statt. So macht sich ein kleines Kontingent aus drei Sportlern der JLU auf den Weg um ihre guten Ergebnisse aus den letzten Jahren zu wiederholen. Insgesamt circa 140 Sporterlinnen und Sportler nahmen in diesem Jahr an den Wettkämpfen teil. Aus Gießen waren Anna-Maria Albrecht, Kristian Agsten und Jonas Glaser in der Disziplin Kata Einzel wie auch im Team gemeldet.

Anna-Marie hatte in der ersten Runde mit einer Landeskaderathletin aus NRW ein schweres Los gezogen. Mit einer knappen 2:3 Entscheidung gegen sich war der Wettkampf für sie somit früh beendet. Jonas ereilte ein ähnliches Schicksal. Nach einer guten ersten Runde musste er sich gegen den drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft diesen Jahres geschlagen geben.

Für Kristian, der sein Comeback nach 4-jähriger Wettkampfpause gab, lief es deutlich besser. In den ersten drei Runden konnte er sich souverän gegen seine Gegner durchsetzen. Im nachfolgenden Kampf um den Einzug ins Finale zog er gegen einen Bundeskaderathleten den Kürzeren. Über den schlussendlich  gewonnen 5. Platz zeigte sich Kristian aber hoch erfreut.

Im Team-Wettbewerb, der Paradedisziplin der Studierenden aus Gießen, gaben sie sich keine Blöße und sicherten sich den 1. Platz.

 


Foto: Jonas Glaser

Erfahrungsreiche Teilnahme an der DHM (Halb-)marathon

Am 07.05.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im (Halb-)Marathon, in Mainz, statt.

Das war mein erster Halbmarathonlauf. Vorher bin ich kleinere Strecke wie GP Morgan (5,6 km) in Frankfurt und Firmenlauf mit Eckes-granini (5 km) in Mainz mitgelaufen. Ich dachte zuerst, dass ich den Halbmarathon unter 2 Stunde schaffe, aber meine Laufzeit war 2:08:29. Ich muss sagen, dass ich mit meiner Leistung sehr zufrieden bin. Ich fand es toll, dass die Hochschulen solche Wettkämpfe für Studenten anbieten und auch die Kosten übernehmen, damit die Studenten mitlaufen und diese Erlebnisse erfahren dürfen. Die ersten drei Plätze in Halbmarathon (Frauen) haben die Hochschulen MTG Mannheim mit Laufzeit 1:13:11, HS Furtwangen mit Laufzeit 01:21:21 und Uni Bonn mit Laufzeit 1:23:12 belegt. Die Stimmung fand ich auch ganz nett und hat mich motiviert weiter und bis zu Ende zum Ziel zu laufen. Ich werde in der Zukunft an den anderen Halbmarathonläufen teilnehmen. 

(Bericht & Fotos: Samin Heravi)

Starker 6. Platz für Annika Gruber auf der DHM Schwimmen

Vom 19.05 – 21.05.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen im Darmstädter Freibad statt.

Insgesamt reisten über 500 Studenten von den verschiedensten Universitäten in Deutschland an. Darunter auch Europameister Yannick Lebherz (FU Berlin).

Die Lehramt- Studentin Annika Gruber war die einzige Teilnehmerin der Uni Gießen. Am Freitag ging die 20- jährige Schwimmerin über die 200m Freistil Distanz an den Start. Bei sehr schlechtem Wetter, mit kühlen Temperaturen und Dauerregen, gelang Annika ein gutes Rennen. Unter stark besetzter Konkurrenz mit DSV Schwimmerin Leonie Beck von der Uni Würzburg, belegte sie einen tollen 6. Platz in einer Zeit von 2:14,86 min. Insgesamt gingen 29 Damen aus ganz Deutschland über die 200m Freistil an den Start.

Annika Gruber war damit schnellste Hessin. Da sie am selben Wochenende bei den Int. Hessischen Meisterschaften in Wetzlar an den Start ging, blieb es bei dem einen Rennen bei den DHM. 

 

(Bericht: A. Gruber)

WG Gießen holt DHM Bronzemedaille im Herrensäbel

Vergangenes Wochenende (03.-04.06.2017) luden die Fechterinnen und Fechter des Karlsruher Institut für Technologie zu den Hochschulmeisterschaften Mannschaft ein. Für Gießen gingen Wettkampfgemeinschaften der Justus-Liebig-Universität und der Technischen Hochschule Mittelhessen an den Start.

 

Begonnen wurde das Wettkampfwochenende mit dem Degenwettbwerb der Herren. Hier bildeten Jonas Pfeiffer, Osman Khalil (beide THM) und Dominik Itter (JLU) eine Mannschaft. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen in der Vorrunde qualifizierte sich die Wettkampfgemeinschaft als 21. für den Direktausscheid. Hier unterlagen die Degenfechter der WG Kiel mit 29:45 und beendete das Turnier auf dem 21. Platz.

 

Am Nachmittag starteten Jonathan Evenius, Lian Saura-Mortazawi (beide JLU), Silas Schwabe und Kevin Schäfer (beide THM) als Titelverteidiger in den Säbelwettbewerb. Nach einer durchwachsenen Vorrunde reihte sich die Wettkampfgemeinschaft auf dem 5. Platz der Setzliste ein. Im Viertelfinale trafen die Gießener nun auf den Gastgeber Karlsruhe und gingen mit 45:27 als Sieger von der Planche. Im anschließenden Halbfinale trafen die Säbelfechter auf das favorisierte Team aus Bochum und unterlagen in einem spannenden Gefecht letztendlich mit 40:45. Trotz dem verlorenen Halbfinale sicherten sich die Gießener damit die Bronzemedaille.

 

Der Sonntag wurde von den Herren im Florett eröffnet. Hier gingen Jonathan Evenius (JLU), Silas Schwabe und Kevin Schäfer (beide THM) an den Start. Nach einem Fehler des Veranstalters beim Aufstellen der Setzliste erwischten die Gießener eine schwere Vorrunde. Diese schloss das Gießener Team ohne Sieg auf dem 20. Platz ab. Im unvollständigen 32er K.O. trafen die Florettfechter nun auf die WG Münster. Nach einem ungefährdeten 45:26 Sieg gegen die Münsteraner hieß der nächste Gegner TU Berlin. Die nach der Vorrunde auf dem dritten Platz liegenden Berliner mussten sich 42:45 der Gießener Mannschaft geschlagen geben. Im Viertelfinale traf die WG Gießen nun auf die WG Karlsruhe. Hier setzte sich Karlsruhe mit 45:25 durch, die Gießener beendeten das Turnier somit auf dem achten Platz.

 Als letztes Team vertraten Iana Bilyk, Martha Herkommer und Victoria Grewe Gießen im Degenwettbewerb der Damen. Nachdem Bilyk sich bereits im ersten Gefecht verletzte und sich nur noch eingeschränkt bewegen konnte schlossen die Gießenerinnen die Vorrunde mit nur einem Sieg auf dem 9. Platz ab. Im 16er K.O. trafen die Degenfechterinnen auf die WG Freiburg und siegten mit 45:35. Im darauf folgenden Viertelfinale mussten sich die Gießenerinnen den späteren Turniersiegerinnen der Uni Duisburg-Essen mit 29:45 geschlagen geben. Damit beendeten sie den Wettkampf auf dem achten Platz.

 

Bericht: K. Schäfer

Platz 10 auf DHM Leichtathletik am 25.05.2017

Aufgrund der diesjährigen Universiade waren die diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften generell sehr gut besucht. Schon beim Anblick der Meldeliste war klar, dass es für mich schwierig werden würde, den Endkampf im Dreisprung zu erreichen. Also war das Ziel Spaß haben und technisch saubere Sprünge zu liefern, und dann zu schauen wofür es reicht. Bei bestem Wetter und Rückenwind startete der Wettkampf mit etwas Verzögerung. Insgesamt waren 12 Teilnehmerinnen am Start. Mit einer Leistung von 10,73m und dem 10. Platz konnte ich nicht besonders zufrieden sein, wobei für eine bessere Platzierung beziehungsweise einer Qualifikation für den Endkampf wäre eine neue Bestleistung nötig gewesen. Dennoch hätte ich mir gewünscht bei den guten Bedigungen eine Weite über 11m zu erreichen.
Die Atmosphäre während des Wettkampf war aber sehr gut und die Entscheidung des Wettkampfs war sehr spannend und hochklassig. So konnte sich Neele Eckert (Universität Göttingen) den Titel mit 14,05m sichern, was nur 5cm unter WM-Quali liegt. Die weiteren Plätze belegten Birte Damerius (13,45m/ Uni Potsdam) und Maria Purtsa (13,23m).

 

Bericht: L. Strieder

Patrick Wirth erreichte Achtelfinale auf der DHM Tennis

Mehr als 80 Tennisspieler/innen hatten sich am 30.05. auf der Tennisanlage des Marburger TC für die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Tennis eingefunden. Die Uni Marburg stellte mit 11 Teilnehmern, vor Bayreuth mit 10 Teilnehmern und Mainz mit 8 Teilnehmern die Meisten Spieler und Spielerinnen. Gespielt wurden je 2 Herren- und Damenkonkurrenzen.  
Mit Patrick Wirth war im B-Feld der Herrenkonkurrenz auch ein Student der JLU Gießen am Start.

In der ersten Runde startete ich gegen einen Local Hero aus Marburg, der nicht nur in Marburg studiert, sondern dessen Heimverein auch die DHM ausrichtete. Nach einer guten Leistung und großem Kampf, gelang mir der Sieg nach über zwei Stunden mit 5:7, 6:1, 10:8. Im Achtelfinale wartete ein vermeintlich leichterer Gegner, ebenfalls Student in Marburg, gegen den ich leider nicht das gute Tennis der 1.Runde abrufen konnte und knapp mit 4:6, 5:7 verlor.

Die Sieger der Konkurrenzen waren schließlich folgende:
Herren A-Feld: Thomas Jan Dafcik (München)
Herren B-Feld: Jerome Rup (Frankfurt)
Damen A-Feld: Vanessa Pinto (Heidelberg)
Damen B-Feld: Johanna Jahns (Augsburg)

Die Deutschen Hochschulmeisterschaften waren für mich sehr zufriedenstellend, da ich nicht erwartet hatte, ein Spiel zu gewinnen und viele neue Kontakte für Studium und Tennis knüpfen zu können.  Ich würde mich weiterhin freuen, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

 

Bericht: P. Wirth

Teilnahme an DHM Tischtennis

Vom 09.-11.06.2017 fanden die Deutschen Tischtennishochschulmeisterschaften in Hamburg statt.

Die Teamwettkämpfe wurden am Freitag ausgetragen. Samstag und Sonntag standen die Einzel-, Doppel- und Mixedkonkurrenzen auf dem Plan.

In dem mal wieder hochkarätig besetzten Feld, indem etliche Zweit- und Drittligaspieler antraten, hatte ich mir die Qualifikation in die Hauptrunde als Ziel gesetzt. Dazu musste ich in der ersten Runde mindestens zweiter in meiner Vierergruppe werden. Dies gelang durch zwei 3:0 Siege,  bei einer Niederlage.
In der Hauptrunde wurde anschließend im K.O.System gespielt. Dort traf ich auf einen zu starken Gegner und musste mich mit einer klaren Niederlage aus der Einzelkonkurrenz verabschieden.

Im Doppel bildete ich ein Duo mit David Rommelspacher (Uni Marburg). Nach einem guten Start in der ersten Runde, die wir mit 3:0 gewonnen haben, schieden wir knapp mit 1:3 in der zweiten Runde aus.

Insgesamt war es wieder mail ein gut organisiertes Turnier, indem der FairPlay-Gedanke hochgehalten wurde und eine gute Stimmung unter den Teilnehmenden herrschte.

 

Bericht: Marco Specht

8. Platz auf der DHM Ultimate Frisbee

DHM Ultimate Frisbee 2017 - München, 24.-25.06.2017
Am Freitag, den 23.06.2017 starteten 12 Gießener Richtung bayrischer Hauptstadt zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Ultimate Frisbee. Einen Spieler mussten wir verletzungsbedingt in Gießen zurücklassen.

Nach kurzfristiger Änderung des Spielplans ging es Samstagmorgen im ersten Gruppenspiel gegen Darmstadt. Die noch nicht zu 100 Prozent wachen Gießener unterlagen 8 zu 5. Die weiteren Gruppenspiele liefern wesentlich besser. Die Gießener konnten ihre Leistung deutlich steigern und nach einem 10:5 gegen Kiel sowie einem 7:4 gegen Münster mit zwei Siegen als Gruppenzweiter aus der Gruppenphase hervorgehen.
Somit mussten sich das Gießener Team im Achtelfinale gegen Ulm behaupten. Dieses Spiel entwickelte sich zum Drahtseilakt. Gießen, noch etwas träge von der Mittagspause, verschlief den Start des Spiels und Ulm konnte 5:0 in Führung gehen. Doch Gießen zeigte sich kämpferisch, riss sich zusammen und konnte auf 7:7 ausgleichen. Nach dem 8:7 für Ulm konnte unser Gegner ein Break holen und zu 9:7 ausbauen. Nach Ablauf der Zeit fiel das 9:8 für Ulm. Somit, durch Cap 1, Spiel auf 10. Gießen drehte zu Höchstform auf und konnte das Spiel im Universpoint mit 10 zu 9 für sich entscheide.

Bericht: Johannes Ebert

Baggern und Pritschen auf höchstem Niveau - WG Gießen Platz 1 und Platz 2

Fotos: Katrina Friese

Ein Highlight des studentischen Wettkampfsports fand gegen Ende des Sommersemesters in den Sporthallen der Herderschule statt: die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Volleyball 2017 der Damen und Herren.

Die Hochschulsporteinrichtungen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und der JLU richteten vom 16. bis 18. Juni die Deutsche Hochschulmeisterschafts-Endrunde im Volleyball 2017 der Damen und Herren aus. Mannschaften aus ganz Deutschland reisten nach Gießen, um den Titel des deutschen Hochschulmeisters Volleyball zu erspielen.  Beste Stimmung und sportliche Höchstleistungen waren garantiert

Für die Volleyballerinnen und Volleyballer ging es bei der Veranstaltung nicht nur um den DHM-Titel, sondern auch um die Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr. Als Titelverteidiger gingen bei den Frauen die WG Köln und bei den Männern die WG Gießen an den Start.


Nach spannenden zwei Spieltagen konnten sich beide Titelverteidiger durchsetzen. Bei den Frauen siegten die Damen der WG Köln vor der Gießener Damenmannschaft. Bronze ging an die TU Dresden.
Bei den Herren siegte der Titelverteidiger - die WG Gießen - nach einem spannenden Finale gegen die Herren der WG Konstanz. Die Herren der WG Kiel holten sich Platz 3.
Somit qualifizierten sich die Herren zum zweiten Mal für die Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) 2018 in Portugal.

Für die Teams um die Hochschulsport-Leiterinnen Dagmar Hofmann (THM) und Lena Schalski (JLU) war die Ausrichtung eine tolle Möglichkeit, studentischen Wettkampfsport vor Ort in Gießen zu erleben beziehungsweise erlebbar zu machen.

„Wir können auf zwei tolle sportliche und faire Wettkampftage in den Sporthallen der Herderschule zurückblicken“, so resümieren Dagmar Hofmann und Lena Schalski die DHM. Für die Gießener Herren-Mannschaft galt dieses Turnier zugleich als Generalprobe für die  Europäische Hochschulmeisterschaft Volleyball in Polen, für die sich das Herren-Team im vergangenen Jahr mit dem Sieg der DHM Volleyball 2016 qualifiziert hatten. „Wir wünschen dem Team viel Erfolg und erhoffen uns einen der vorderen Plätze bei der EUC“, so Hofmann und Schalski einhellig.

Um solch ein Event durchführen zu können, bedurfte es vor Ort starker Partner und Unterstützer. Bei dieser Volleyball-DHM konnten die Universitätsstadt Gießen als Unterstützer und „Santander Universitäten Deutschland“ als Hauptsponsor gewonnen werden. Auch die Techniker Krankenkasse unterstützte die DHM Volleyball 2017.

Fotos sind hier veröffentlicht

DHM Titel im Rudern

DHM Rudern 23/24.9.2017 Brandenburg an der Havel, verfasst von Mara Weber

 

Bei den dieses Jahr erst am 23/24.09 stattfindenden Hochschulmeisterschaften der Ruderer in Brandenburg an der Havel war Gießen, nachdem in den letzten Jahren regelmäßig ein Frauendoppelvierer gestellt werden konnte, dieses Jahr nur in den Kleinbooten auf der 1000m langen Strecke vertreten.

Julia Ackermann von den Mathematikern, leider im Vorfeld durch einen Infekt geschwächt, startete im Fraueneiner der Leichtgewichte. Im Frauenzweier ohne Steuerfrau trat ein neu formiertes Gießener Team mit den Medizinstudentinnen Norma Diel und Mara Weber an. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst im Boot, aber als Trainer dabei, war Johannes Birkhan aus dem Fachbereich Sport.

Das Meldefeld war in diesem Jahr so groß, dass in beiden Rennen Vorläufe gefahren werden mussten, um die Finals vorzusortieren. Acht Boote starteten im Zweier ohne der Frauen, sogar elf im leichten Fraueneiner. Bei zwei Vorläufen kommt jeweils nur das siegreiche Boot weiter, alle anderen Teilnehmer müssen über Hoffnungsläufe um den Einzug ins Finale mit 6 Startplätzen kämpfen. Im Feld der Frauenzweier wurden zwei Boote eliminiert, während die leichten Einer der Damen auch ein mit 5 Booten besetztes kleines Finale ausfuhren.

Erst am Freitag wieder genesen konnte Julia am Sonntagmorgen leider ihren Vorlauf nicht für sich entscheiden. Im Hoffnungslauf musste sie sich im Duell um Platz zwei, der zur Teilnahme am A-Finale berechtigt hätte, knapp der WM-erfahrenen Lisa Peterson von der Universität Hamburg geschlagen geben. Im Finale um die Plätze sieben bis elf startete Julia ambitioniert und konnte sich anfangs vor das Feld legen. Gegen Streckenhälfte musste sie zwei Gegnerinnen passieren lassen und beendete den Wettkampf mit dem dritten Rang im B-Finale. Die Medaillen in diesem Rennen gingen an Sina Schäfer von der Uni Würzburg, Janika Köblin aus Konstanz und Vera Spanke, die für Düsseldorf am Start war.

Norma und Mara waren ursprünglich nur in den Zweier gestiegen, um ein wenig Abwechslung vom Trainingsalltag im Einer zu bekommen. Trotz ihrer festen Verankerung im Skullbereich war nach wenigen Kilometern im Riemenboot das Potential der Crew klar. In der kurzen verbleibenden Vorbereitungszeit konnte mit Trainer Johannes noch eine deutliche Steigerung erzielt werden, die prompt mit einem klaren Vorlaufsieg belohnt wurde. „Nach den Vorläufen, war mir klar, dass die Mädels das Finale gewinnen können. Die Rennansprache lautete also, einfach das Gelernte abspulen und den Anderen das eigene Tempo aufzwingen. Der Schiebewind, der über den Tag immer stärker wurde, kam den beiden auch entgegen, da er technische Unsauberkeiten hart bestraft und wir diesbezüglich das beste Boot aufs Wasser gebracht haben.“ sagt der junge Trainer dazu.
Nach Steuerschwierigkeiten auf der ersten Streckenhälfte geschah auch genau dies und die Gießenerinnen lösten sich auf den verbleibenden 500m deutlich aus dem Feld. Vor den Kontrahentinnen aus Mainz und Hannover holten sie den deutschen Titel und die Qualifikation für die European University Games nach Mittelhessen.

Bilder

2016

FechterInnen erfolgreich!

Die Teilnahme der Gießener Fechter an den Deutschen Mannschaftshochschulmeisterschaften vergangenes Wochenende (21.-22.04.2016) in Aachen verlief außerordentlich erfolgreich.

Den Auftakt am Samstag machten die Herren im Degenfechten. Hier gingen zwei Gießener Mannschaften an den Start. Gießen I mit den Fechtern Julian Kaupe, Julian Schwarz und Tobias Durchholz (alle JLU) startete mit zwei Siegen aus zwei Gefechten in der Vorrunde. Dies bedeutete Platz sechs für den 22 Teilnehmer starken Direktentscheid. Im unvollständigen 32er K.O. sprang damit ein Freilos für die Gießener raus. Nach einer längeren Pause hieß der Gegner Aachen III. Nachdem man sich in der Vorrunde noch durchsetzen konnte, musste man sich jetzt geschlagen geben. Damit schied Gießen I im Achtelfinale aus und belegte am Ende Platz zehn.
Für Gießen II, mit den Fechtern Osman Khalil und Jonas Pfeiffer von der THM sowie Sebastian Albrecht und Dominik Itter von der JLU, die beide erst vergangenes Semester im Rahmen des Hochschulsports ihre Fechtkarriere begonnen haben, lief die Vorrunde nicht ganz so gut. Nach einer knappen 45:43 Auftaktniederlage gingen auch die beiden folgenden Vorrundengefechte verloren.  Nachdem sich die Gießener auch im anschließenden Direktentscheid gegen Halle nicht durchsetzen konnten, beendeten sie das Turnier auf Platz 19.

Als nächstes starteten die Damen in den Florettwettbewerb. Die Studentinnen Ramona Baum, Victoria Grewe und Martha Herkommer von der JLU erwischten einen perfekten Start und gewannen ihre Vorrundengefechte deutlich mit 45:2, 45:5 und 45:21. An Position eins gesetzt zogen die Damen problemlos mit einem Freilos im Achtefinale und einem deutlichen Sieg im Viertelfinale ins Halbfinale ein, bevor es ein erstes Mal spannend wurde. Im Halbfinale traten die Gießenerinnen gegen die WG Hamburg an. In einem lange Zeit ausgeglichenen Gefecht ließ Ramona Baum als Schlussfechterinnen nichts anbrennen und sorgte für einen 45:42 Sieg. Im anschließenden Finale mussten sich die Gießener Damen dann allerdings Aachen mit 34:45 geschlagen geben, konnten sich aber trotzdem über den Silberrang freuen.

Den Samstag abschließend startete der Säbelwettbewerb der Herren. Hier gingen zwei Mannschaften für Gießen an den Start.  Gießen I mit den Fechtern Maciek Chojnaki, Marlon Hirzmann (beide JLU) und  Kevin Schäfer (THM) schloss die Vorrunde souverän mit drei deutlichen Siegen aus drei Gefechten ab. Auch Gießen II mit Jonathan Evenius und Christian Endl von der JLU sowie Silas Schwabe von der THM blieb in der Vorrunde ohne Niederlage. Dabei stellte sich das Gefecht gegen die WG Kiel als sehr ausgeglichen und umkämpft dar. Am Ende konnten sich die Gießener allerdings mit 45:43 durchsetzen. Der Sieg war besonders wichtig, da sich die Gießener Teams somit auf den Plätzen eins und zwei der Rangliste für den Direktausscheid einreihten und erst im Finale aufeinander treffen konnten. Auch die Gefechte des Direktausscheids verliefen nach Plan, so dass es zum Gießener Finale kam. Hier setzte sich Gießen I gegen Gießen II mit 45:24 durch. Maciek Chojnaki, Marlon Hirzman und Kevin Schäfer gewannen somit Gold, Christian Endl, Jonathan Evenius und Silas Schwabe silber.

Am Sonntag startete zunächst der Wettbewerb im Herrenflorett. Hier gingen Christian Endl, Jonathan Evenius, Kevin Schäfer und Silas Schwabe als WG Gießen an den Start. Auch wenn teilweise knapp behielten die Gießener in der Vorrunde eine weiße Weste und schlossen die Vorrunde ohne Niederlage ab. Auf Platz sechs liegend hatten die Gießener im 32er K.O. zunächst ein Freilos. Im anschließenden Achtelfinale setzten sie sich mit 45:31 gegen die zweite Mannschaft aus Karlsruhe durch. Im Viertelfinale musste sich das Gießener Team dann 45:29 gegen die Florettfechter aus Mainz geschlagen geben und beendete das Turnier auf dem sechsten Platz.

Als letztes gingen noch Ramona Baum, Victoria Grewe, Martha Herkommer und Laura Werner (alle JLU) im Degenwettbewerb der Damen an den Start. Nach drei Siegen und Rang drei nach der Vorrunde waren die Gießener Damen erst im Halbfinale zu stoppen. In einem spannenden Gefecht gegen Aachen I übergab Victoria Grewe mit einem 35:40 Rückstand an die Schlussfechterin Martha Herkommer, die noch einmal alles versuchte und mit einer starken Aufholjagd auf 43:45 ran kam. Dennoch mussten sich die Gießenerinnen geschlagen geben und mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Somit endeten die Hochschulmeisterschaften mit eine Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille für die Fechter und Fechterinnen aus Gießen.


(Bericht: Schäfer, K.)

1x Gold 1x Silber und 2xBronze bei der DHM Karate 2016

Am Samstag, den 21.Mai 2016, war es wieder soweit, die alljährliche deutsche
Hochschulmeisterschaft im Karate fand, wie im vergangenen Jahr, in Halle an der Saale, statt. Indiesem Jahr nahmen mehr als 150 Sportler an den Wettkämpfen in den Disziplinen Kata(Form) undKumite(Zweikampf)teil und damit zählte diese DHM zu einer der größeren Veranstaltungen des Allgemeinen Hochschulsportverbands.

Für die Justus-Liebig-Universität gingen dieses Jahr vier Wettkämpfer, alle in der Disziplin Kata, an den Start. Leider waren es dieses Jahr weniger Starter als in den Vorjahren, aber dafür nicht minder erfolgreich. Für Anna-Marie Albrecht war es in diesem Jahr der erste Start in der Oberstufe (ab 3.Kyu). Aber auch hier konnte sie beweisen, dass sie sich durchaus mit den erfahreneren Sportlerinnen messen kann und errang durch zwei gewonnene Begegnungen in der Trostrunde den dritten Platz. Jonas Glaser, Ian Pocervina und Jan Urke starteten parallel in der Oberstufe bei den Herren. Leider hat es für Jonas Glaser in der zweiten Runde, trotz guter Leistung, nicht für eine Platzierung gereicht. Ian Pocervina präsentierte sich in den Vorrunden gut und ging ohne Flaggenverlust in das Halbfinale gegen Teamkollegen Jan Urke. Hier konnte sich Jan Urke durchsetzen und erreichte somit das Finale. Pocervina konnte sich aber in der Trostrunde noch einmal beweisen und errang den 3. Platz.
Jan Urke konnte trotz hervorragender Leistung im Finale die Kampfrichter nicht von sich überzeugen und landete am Ende auf Platz 2.

Zum Abschluss des Wettkampftags starteten Glaser, Pocervina und Urke noch gemeinsam im Kata-Team. Hier geht es darum eine Kata synchron und technisch perfekt zu zeigen und im Anschluss noch das Bunkai (die Anwendung) zu präsentieren. Im Finale behaupteten sich die Jungs gegen die TU Darmstadt mit einer
ausgezeichneten Leistung und gewannen mit 5-0 erneut den Titel des Deutschen Hochschulmeisters.
Die Bilanz ist 1x Gold, 1x Silber und 2xBronze, womit die vier Starter der Uni Giessen sehr zufrieden sein können.

Bericht: J. Glaser

DHM Tischtennis in Wuppertal (17.-19. Juni 2016)

Vom 17. bis 19. Juni fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften 2016 in der Uni- Halle Wuppertal statt. Für die JLU starteten Marco Specht und ich, Christian Schneider.  Wir beide starteten gut in den Einzelwettbewerb und konnten unsere Vorrundengruppen ungeschlagen gewinnen. In der mit zahlreichen 2. und 3. Bundesligaspielern stark besetzten Endrunde schied Marco in der Runde der letzten 64 und Christian in der Runde der letzten 32 aus. Da wir beide gegen deutlich höher gesetzte Spieler verloren, können wir zufrieden mit unserem Abschneiden sein. Im Doppel erreichten wir die 3. Runde des KO- Feldes.

Marco nahm auch am Mixed Wettbewerb teil und spielte hier mit Natalia Zherebina von der Uni Marburg. Nach einem Sieg mussten sich beide in der 2. Runde knapp geschlagen geben.

In den Finalspielen am Sonntag setze sich bei den Herren Arne Hölter (TU Berlin) vor Minh Tran Le (Ruhr Uni Bochum) durch. Bei den Damen siegte Huong Do Thi (Uni Leipzig) vor Anna-Marie Helbig (Uni Halle).

Unsere Erwartungen an das Turnier wurden voll erfüllt. Die Organisation durch den Uni- Sport Wuppertal,  die Bedingungen in der Uni Halle und die Stimmung unter den Teilnehmern waren sehr gut und haben zu einem gelungenen Wochenende beigetragen.

Disziplinen und Platzierungen:

Marco Specht:

  • Mixed: 2. Runde (Letzte 32)
  • Doppel: 2. Runde (Letzte 32)
  • Einzel: 2. Runde (Letzte 64)

Christian Schneider:

  • Doppel: 2. Runde (Letzte 32)
  • Einzel: 3. Runde (Letzte 32)

 

DHM Tischtennis 2016

 

Bericht & Foto: Schneider, C.

Wettkampfgemeinschaft Gießen holt Hochschulmeistertitel im Volleyball

Kassel, Essen, Paderborn, Rzeszow.
Die Volleyballer der WG Gießen haben in diesem Spieljahr nicht nur einige Kilometer zurückgelegt, sondern vor allem viele (meist erfolgreiche) Spiele absolviert. Die weiteste Reise steht jedoch noch bevor. Doch der Reihe nach.
Im Vorentscheid auf Südwest-Ebene (teilnehmende Universitäten aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) erreichte man den zweiten Platz, der die Qualifikation für die Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft bedeutete. Dort konnte Gießen die Uni Frankfurt im Tiebreak mit 15:13 besiegen und revanchierte sich damit für die Niederlage in der ersten Runde. Gleichzeitig war die Teilnahme an der DM in Paderborn gesichert.
Die Zielsetzung für diese Endrunde war nicht an eine feste Platzierung gekoppelt. Der Spaß am Spiel sollte im Vordergrund stehen, denn angesichts der Konkurrenz mit einigen Spielern aus der 2. Bundesliga und sogar dem ein oder anderen Bundesligaakteur, rechnete sich das Team aus Gießen, größtenteils zusammengesetzt aus dem TV Waldgirmes (3. Bundesliga), keine besonders große Chancen aus. Dass diese Einschätzung schnell obsolet war, zeigte sich bereits im Auftaktspiel gegen die Uni Würzburg – deren Meriten alles andere als verstaubt sind. Nach einem souveränen 2:0-Sieg gegen den amtierenden deutschen Hochschulmeister war bereits früh klar, dass mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung alles möglich ist. Das wurde auch in Spiel Nummer zwei offensichtlich, als die Mitfavoriten aus Essen mit 2:1 geschlagen werden konnte. Im abschließenden Spiel gegen Karlsruhe reichte ein Satzgewinn bereits zum Gruppensieg – doch damit gab sich das Team um Kapitän Philipp Schumann nicht zufrieden. 2:0 hieß es zum Ende des Tages. Nach einer bestmöglichen Regeneration mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr ließen die Lahnstädter auch im Halbfinale gegen die WG Potsdam keine wirkliche Spannung aufkommen. Die Satzergebnisse von 25:18 und 25:20 unterstrichen abermals die Qualität des Teams und ließ darüber hinaus die Motivation in unbekannte Höhen schießen. Jener im Turnier immer größer werdende Kampfgeist und Willen sollte auch im Finale zum Zünglein an der Waage werden, in einem Spiel, welches für jeden Buchmacher von Friedrichshafen bis Flensburg eindeutig zu bewerten gewesen wäre. So stehen nahezu alle Spieler der Universität Paderborn beim benachbarten Zweitligisten Delbrück in Lohn und Brot – besser gesagt: in Trainingsanzug und Einspielshirt. Davon war im ersten Satz nichts zu sehen: die WG überrannte die Ostwestfalen mit einer überragenden Blockarbeit und druckvollen Aufschlägen. Doch die Gastgeber fingen sich im zweiten Abschnitt, der ebenso deutlich verlief – nur in die gegenläufige Richtung. Somit musste der Tiebreak entscheiden, in den Gießen furios mit 8:2 startete, um sich beim Stand von 10:10 zu fragen, was in den letzten 10 Ballwechseln eigentlich passiert war. Da die WG Gießen jedoch ohne Trainer angereist war, konnte auch keiner diese unangenehme Frage stellen. Folge Nummer eins: das Team fing sich wieder und sicherte sich am Ende mit zwei Assen die deutsche Meisterschaft. Folge Nummer zwei: komplette Eskalation. Folge Nummer drei: im nächsten Jahr erfolgt der Angriff auf die internationalen Edelmetalle bei der EUC in Polen!


(Bericht: Max Müller)

(Foto: Bernd Mühle)

7. Platz bei DHM 10km Straßenlauf 18.06.2016

Im Rahmen des 16. Mosbacher Stadtlaufs fanden am Samstag,18.06.2016, ausgerichtet von der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) Mosbach die deutschen Hochschulmeisterschaften im 10 km Straßenlauf statt.
Auf der gut organisierten und schönen Veranstaltung führte ein 2 km Rundkurs durch die Altstadt der Fachwerkstadt Mosbach und über eine Brücke durch einen Park, der einst für die Landesgartenschau angelegt worden war. Somit war die Strecke landschaftlich sehr schön, aber nicht immer gut zu laufen, da es oft recht eng und uneben war, was zusammen mit den zahlreichen Überrundungen einen gleichmäßigen Laufrhythmus erschwerte.
Deutsche Hochschulmeisterin wurde Fabienne Amrhein von der Uni Heidelberg mit einer Siegerzeit von 37: 02,04 min.
Mit einer bisherigen persönlichen 10 km Bestzeit von 46.09 min wusste ich schon im Vorfeld des Rennens, dass ein Großteil der Läuferinnen auf einem anderen Niveau laufen würde als ich, weshalb ich es mir in erster Linie als Ziel setzte, meine persönliche Bestzeit zu verbessern und nach Möglichkeit nicht den letzten Rang zu belegen. Ich peilte somit einen Kilometerschnitt von 4.35 min an, was auf eine Endzeit von 45.50 min hinaus gelaufen wäre, war mir aber im Vorfeld nicht sicher, ob dieses Vorhaben nicht etwas zu ambitioniert sei.
Im Laufe des Rennens erwies sich dieses Tempo aber als genau richtig, und ich konnte die 5 Runden mehr oder weniger gleichmäßig laufen. Auch wenn es zum Ende hin recht hart wurde, konnte ich mich, getragen durch die gute Stimmung am Streckenrand, nach 46.03, 2 min (netto: 45:59,2) ins Ziel kämpfen, was für mich völlig überraschend den 7. Platz im 14 Läuferinnen starken Feld bedeutete. So kehrte ich sehr zufrieden mit Bestzeit und einer Top- Acht-Platzierung aus Mosbach zurück.

DHM Straßenlauf 2016 Neunzerling 

Bericht & Foto: Neunzerling, B.

Vorrunde Hochschulmeisterschaften im Volleyball der Damen

Am Freitag den 27. Mai 2016 wurde in Köln die  Vorrunde der Volleyball Hochschulmeisterschaften der Damen ausgespielt. Die beiden erstplatzierten Teams qualifizierten sich für die Endrunde in Paderborn.  Neben der WG Gießen waren Teams der Unis Köln, Marburg und Mainz vertreten.

Im ersten Spiel wartete der letztjährige deutsche Hochschulmeister Köln.  Durch starke Aufschläge und eine konstante Annahme- und Abwehrleistung konnte Gießen bis zur Mitte des Satzes auf Augenhöhe bleiben. Dann setzte sich allerdings die Klasse des Gegners durch, der mit dieser Mannschaft am Spielbetrieb in der zweiten Bundesliga teilnimmt. Starke Angriffe und Blocks führten zur 1:0 (25:18) Führung durch Köln. Im zweiten Satz musste sich Gießen 25:10 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel zeigten sich in der gießener Mannschaft Abstimmungsprobleme, sodass die erspielten Chancen nicht genutzt werden konnten. Mainz gewann das Spiel deutlich 2:0.

Im letzten Spiel des Tages traf Gießen auf die Uni Marburg. Im ersten Satz funktionierte alles das, was gegen Mainz schief ging, sodass der Satz mit 25:20 an Gießen ging. Der zweite Satz verlief deutlich enger. Am Ende hatten die Damen der Uni Marburg den längeren Atem und sicherten sich den Satzgewinn. Den Tiebreak holten sich die Marburgerinnen knapp mit 15:11.

 Köln und Mainz qualifizierten sich für die Endrunde in Paderborn und konnten sich dort den ersten (Köln) und dritten (Mainz) Platz sichern.

 

(Bericht: Teßmer, F.)

JLU-Teilnahme an der World University Equestrian Championship (WUEC) in Flyinge

Bei der 11. World University Equestrian Championship (WUEC) in Flyinge (Schweden) vom 28.06.2016 bis zum 02.07.2016 haben sich insgesamt 18 Nationen mit jeweils 3 Reitern  in den Disziplinen Dressur und  Springen gemessen. Die deutschen Farben vertraten dabei Friederike Willmers  von der Universität Münster, Till Möller von der Uni Göttingen und Daniela Graé von der Uni Gießen.  Als Ersatzreiterin war Johanna Hüttich von der Universität  Marburg nominiert. Der Wettkampf wurde auf der schönen und sehr traditionsreichen Anlage des schwedischen Nationalgestüts in Flyinge ausgetragen und wurde am Dienstagabend durch eine Eröffnungszeremonie eröffnet.

Am Mittwochmorgen startete das deutsche Team mit der Mannschaftsdressur als erstes in den internationalen Wettkampf. Jedoch erwiesen sich die zugelosten Pferde als schwierig. Trotzdem gelang es den Reitern eine gute Mannschaftsleistung abzuliefern und Daniela Graé schaffte es sogar in die nächste Runde.

Am nächsten Tag konnte sich Daniela auf einem noch jungen und unerfahrenen Pferd  souverän gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich für das Viertelfinale qualifizieren. Nachmittags stand dann noch die erste Runde im Springen auf dem Zeitplan, auf das sich das ganze Team besonders gefreut hatte. Leider wurden die Deutschen vom Pech verfolgt. Denn trotz solider Runden, konnte sich keiner aus dem Team gegen die Konkurrenten aus dem Ausland durchsetzen, da alle Reiter leider einen Abwurf zu viel geleistet hatten.

So blieb nur noch die Chance auf eine Medaille in der Einzelwertung Dressur. Am nächsten Tag traten die besten 6 Reiter im Viertelfinale gegeneinander an. Daniela Graé musste hier als erste Reiterin auf einem sehr sensiblen Pferd vorlegen. Doch auch diesmal konnte keiner der Konkurrenten an das Ergebnis heran reiten und somit sicherte sich Daniela den Einzug ins Viertelfinale.

Vom Lospech verfolgt musste Daniela Graé auch im Halbfinale der besten 4 Dressurreiter vorlegen und als erste Reiterin aufs Pferd. Doch auch dieses Pferd erwies sich als sehr sensibel und war zu dem sehr nervös und von der Atmosphäre in der Halle stark abgelenkt. Im Laufe der Prüfung gewöhnte sich das Pferd jedoch an die Atmosphäre, sodass die nachfolgende Konkurrentin einige Vorteile aus der ausgelosten Startfolge ziehen konnte.

Für Daniela Graé und das deutsche Team endete somit die Hoffnung auf eine Medaille und Katja BERG aus Dänemark konnte auf Grund einer gelasseneren Vorstellung ins Finale einziehen.

Auch das Finale entschied die Dänin für sich. Die Silbermedaille ging an Ian CASSELS aus Irland und die Bronzemedaille an Koki Nakamura aus Japan.

Im Springen konnte sich die Finnin Tuuli SOPANEN gegen den Japaner Ryoichi OKIHIRO und Clarissa Christine Luke DE LYRA aus Hong Kong durchsetzen. In der Teamwertung siegte Schweden vor Irland und Japan. Für das deutsche Team blieb der 9. Platz. Zudem sicherte sich Daniela Graé neben dem tollen 4. Platz in der Dressur noch einen 9. Platz in der kombinierten Wertung.


Bericht: Daniela Graé

 

 Foto: Britta Knaup

Ruderinnen holen bei DHM 2x Bronze und 1x Silber

Nach einem Jahr Pause konnte die Justus-Liebig-Universität am ersten Juliwochenende diesen Jahres wieder Mannschaften zu den deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern, die dieses Jahr in Bremen ausgerichtet wurden, entsenden.
Dieses Jahr waren Aline Bruchmeier und Lisa Gerß im leichten Doppelzweier am Start. Lynn Jessen und Mara Weber hatten den Frauen zweier ohne Steuermann der offenen Klasse gemeldet. Gemeinsam mischte das Quartett außerdem noch im Feld des Frauendoppelvierers mit.

Wegen des großen Meldefelds von 19 Uni-Booten mussten die Doppelvierer bereits am Freitag Abend Vorläufe bestreiten.
Da einige Mannschaften noch nicht vollzählig waren und ihre Boote zu dritt oder gar zu zweit ins Ziel rudern mussten, um für die Hoffnungsläufe zugelassen zu werden, dienten diese Rennen jedoch zu keiner ersten Standortbestimmung. Der Vorlauf mit dem gießener Boot war vollständig und versprach, ein richtiges Rennen zu werden. Das ebenfalls diesem Lauf zugeloste Boot aus Bochum mit internationalen Rudergrößen an Bord dominierte den Lauf vom Start weg. Um den zweiten Platz, der nötig war, um direkt in die Halbfinals einzuziehen, duellierten sich Gießen und Karlsruhe erbittert. Auf dem letzten Viertel der 1000m Strecke mussten sich die Gießener dann aber geschlagen geben und den Weg in die Hoffnungsläufe nehmen.
Hier lieferten die Vier Damen ihre erste überzeigende Vorstellung des Wochenendes ab und schoben sich mit einem ungefährdeten Startzielsieg weiter in den Kampf um die Plätze 1 bis 12. Im Halbfinale rächte sich die Zusatzbelastung und die Platzierung reichte nur für den Einzug in das Finale B um die Plätze 7 bis 12.
Hier musste sich die Mannschaft von der Lahn ein weiteres Mal geschlagen geben und kam leider über den Zwölften Platz nicht hinaus.
„In Anbetracht unseres immensen Krankeits- und Verletzungspechs in der Vorbereitungsphase für diese Regatta und der Doppelbelastung, der Aline und ich uns ausgesetzt sahen, ist das Ergebnis wohl akzeptabel. Die Zielsetzung bei Beginn unseres Meisterschaftsprojekts war jedoch eine andere!“ bewertet Schlagfrau Lisa Gerß das Ergebnis im starken Meldefeld der Frauenvierer.

Eine knappe Stunde vor dem Finale des Doppelvierers hatten Bruchmeier und Gerß bereits ihr Finale im leichten Doppelzweier bestritten. Da exakt 6 Boote gemeldet hatten, fand hier nur das Finalrennen statt, was zwar einerseits Kräfte schont, andererseits einen Sprung in kaltes Wasser bedeutet, da man seine Gegner vorher keines Weges einschätzen kann.
Die einzig zulässige Taktik ist es, vom Start weg das Rennen absolut kompromisslos anzugehen und zu hoffen, dass die Kraft bis zum letzten Schlag reicht. Da das leichte Duo einiges an Wettkampferfahrung mit sich bringt, sich dank regelmäßigem Triathlontraining auch fitnesstechnisch nicht verstecken muss und mit Laktatschmerz umzugehen weiß, fuhren die beiden erwartungsgemäß in die Medallienränge.
Am Ende ging der Bronzefarbene Anstecker des Hochschulsportbundes nach Gießen.
Silber holte Konstanz, Gold sicherten sich die Damen aus Leipzig.

Nachdem sie den Samstag ohne eine Medaille beenden mussten, wollten sich Jessen und Weber in ihrem Finallauf im Frauenzweier ohne Steuermann beweisen. Ähnlich wie schon im leichten Doppelzweier hatten hier nur 6 Boote gemeldet, so dass man mit allen denkbaren Überraschungen rechnen musste.
So waren die vermeintlichen Favoritinnen aus Mainz schnell abgehangen und es entwickelte sich ein Rennen zwischen Gießen, Heidelberg und Bremen um die vorderen Platzierzungen.
Der auf der ablandigen Außenbahn deutlich zu spürende Seitenwind drückte das gießener Boot immer wieder in die Bojenkette , was starke Korrekturen mit dem Fußsteuer nötig machte. So immer wieder ausgebremst, ließen sich die gießener auf den dritten Platz durchreichen.
Als Trostpflaster gilt wohl der im direkt im Anschluss erruderte Silberrang im Frauenachter in Renngemeinschaft mit Bremen, Lübeck und Bochum. Der durch vorherigen Rennverzug so knapp am Start ankam, dass schon fast die Disqualifikation drohte. Mit nicht ganz fertig eingestellten Stemmbrettern und Sitzplatzhöhen ging es ein letztes Mal auf die 1000m-Strecke. Nur der Achter der Wettkampfgemeinschaft Hamburg hatte am Ende den Bug weiter vorne. Knapp hinter der Mannschaft mit gießener Beteiligung (Lynn Hessen, Mara Weber) schob sich die von Mainz dominierte Renngemeinschaft über die Ziellinie.
„Mit einer Medaille im Zweier nach Hause zu fahren war das Mindestziel. Über den dritten Platz sind wir eher enttäuscht als glücklich. Ob wir mit Bremen um Gold hätten kämpfen können, sei dahin gestellt, aber das Rennen um Silber haben wir den Heidelbergerinnen zu einfach gemacht.“ resümiert die routinierte Zweierschlagfrau Lynn Jessen im Anschluss.
„Wir wissen, dass wir schneller sind, als wir dieses Wochenende zeigen konnten. Zielsetzung für das kommende Jahr ist es, die Leistung punktgenauer abrufen zu können“ so das gemeinsame Credo der Riemerinnen.

Bericht: Mara Weber

DHM Beachvolleyball - Gießen scheiterte knapp an der Qualifikation

Vom 20 - 22.Juni fand in Bayreuth im Rahmen des Summer Feelings 2016 die deutsche Hochschulmeisterschaft im Beachvolleyball statt.

Die Universität Gießen wurde hier gleich von zwei Teams im Damenbereich vertreten, nämlich von Amrei Smekal und ihrer Partnerin Sarah Starck, sowie das Team bestehend aus Anne Kapitel und Svenja Hemmer. Beide Teams traten am Montag in der Qualifikation an mit dem Ziel am Dienstag im Hauptfeld zu starten. Gespielt wurde in drei zugelosten 4er oder 5er Gruppen, von denen jeweils die ersten beiden Teams ins Hauptfeld vorrücken durften. Das Team Kapitel/Hemmer startete mit einem ungefährdeten 2:0 Sieg in die Quali, konnte aber im zweiten Spiel gegen die Mädels aus Leipzig nur einen Satz holen. Auch im nächsten Spiel gegen den letztendlich Gruppenersten konnte nur mitgehalten und nicht gewonnen werden, weswegen die Qualifikation leider verpasst wurde.

Beim Team Smekal/Starck war die ganze Geschichte knapper. Schon das erste Spiel gegen das Team aus Würzburg verloren sie knapp 2:1. Im zweiten Durchgang gegen die Mädels aus Darmstadt mussten sie dann richtig Nervenstärke beweisen. Nach dem ersten gewonnen Satz wurde der zweite ein Krimi, der mit 28:26 für die Darmstädterinnen ausging. Doch die Mädels aus Giessen bissen sich durch und holten sich den dritten Satz. Leider ging dann das letzte Spiel 2:1 an die Gegner aus Nürnberg und so verpasste auch das Team Smekal/Starck denkbar knapp den Einzug ins Hauptfeld. Dennoch war es ein gelungenes Turnier, das Lust auf die nächste DHM macht.

 

Bericht: Starck, S.

Fabian Lotz holt Silber auf der DHM Gerätturnen (4.-5.11.2016) in Chemnitz

Vom 04.11. bis 05.11.2016 fanden in Chemnitz die deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Die Justus-Liebig-Universität Gießen startete mit einer Frauenmannschaft sowie einem Einzelturner bei den Männern.

Fabian Lotz sicherte sich den Vizemeistertitel im Mehrkampf und schaffte den Einzug in das Pferd-, Barren- und Reckfinale. Am Pferd konnte er sich noch den Deutschen Hochschulmeisterschaftstitel sichern.

Die Frauenmannschaft mir Denise Herrmann, Liz Keiner, Juliana Neumann, Janine Trzinski und Katharina Zipp kam nach durchwachsenen Wettkampf auf einen guten sechsten Platz. Durch Verletzungen geschwächt und unklarer Regularien wurden Finalplatzierungen nur knapp verpasst.

Insgesamt war es jedoch ein tolles Wochenende gemeinsam mit Turnern und Turnerinnen aus ganz Deutschland.

(Bericht u. Foto: Katharina Zipp)

 

Hier gelangen Sie zum offiziellen adh-Bericht:

http://www.adh.de/medien/newsarchiv/news/spannende-titelkaempfe-bei-der-dhm-geraetturnen.html

 

 

 

Bericht zur DHM Crosslauf 20.11.2016

Im Rahmen  des Darmstadt-Cross fanden auch in diesem Jahr wieder die deutschen Hochschulmeisterschaften im Crosslauf statt.

Im hochklassig besetzten Feld siegte Caterina Granz von der FU Berlin vor Thea Helm von der TU München und Cornelia Griesche von der Uni Regensburg.
Wie im letzten Jahren waren 5 große Runden sowie eine Einführungsrunde auf einem Wiesenkurs mit zwei kurzen, aber steilen Bergauf- und Bergabpassagen sowie einigen Heuballenhindernissen zu absolvieren. Zudem erschwerte in diesem Jahr starker Wind das Laufen.

Für die JLU Gießen ging Brit-Christin Neunzerling an den Start.

Sie benötigte für die 6,6 km lange Strecke 31.27 min und erreichte damit den 54. Platz in der Meisterschaftswertung. Wirklich zufrieden war sie mit dem Rennverlauf und ihrem Ergebnis allerdings nicht. Um nicht von Startweg alleine hinten laufen zu müssen,  sondern Anschluss an eine Gruppe von circa vier, fünf Läuferinnen zu halten, musste sie schon in den erste beiden Runden deutlich schneller laufen als ihr lieb war, weshalb die darauf folgenden Runden ziemlich hart wurden und sie kaum Anschluss halten und ihre Zeit aus dem Vorjahr nicht erreichen konnte.

Benedikt Hehn startete auf der DHM Ju-Jutsu

Im Rahmen der deutschen Hochschulmeisterschaften im Ju-Jutsu, die am Samstag, den 03. Dezember in der Sporthalle der hessischen Schule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden stattfand, startete Benedikt Hehn für die Uni Gießen.

In seiner Wettkampfklasse, Newcomer Open Class (+85kg), startete nur ein weiterer Teilnehmer, sodass der Wettkampf zusammen mit der Klasse Professional +85kg ausgetragen wurde.
Gekämpft wurde im Poolsystem mit jeweils drei Kämpfern in beiden Pools, sowie einem Finale zwischen den beiden Gruppensiegern. Den ersten Kampf verlor er gegen einen Kämpfer aus Wiesbaden, der sich seinen Gewichtsvorteil von 20kg zunutze machte. Sein zweiter Gegner schaffte es, einen Triangle Choke anzusetzen und ihn so zu submitten.
Das Turnier verlief äußerst fair und verletzungsfrei, sodass allen Sportlern und Zuschauern ein angenehmer und spannender Wettkampftag geboten wurde. Das Ranking der Hochschulen gewann die hessische Schule für Polizei und Verwaltung, gefolgt von der Uni Würzburg und der Uni Jena auf Platz drei.

Benedikt Hehn landetet auf dem fünften Platz.

 

(Bericht: Benedikt Hehn)

Dritter Platz bei der DHM Judo 2016

Bei der diesjährigen DHM im Judo, die in Bonn ausgetragen wurde und mit einer Teilnehmeranzahl von 527 Meldungen einen neuen Melderekord verbuchen konnte, gingen für die JLU Gießen 5 Athleten an den Start.

Daniel Munder startete in der stark besetzten Gewichtsklasse -90kg. 44 Studenten versuchten hier den Titel des deutschen Hochschulmeisters zu gewinnen. Nach einem sehr engagierten ersten Kampf, musste sich Daniel jedoch knapp geschlagen geben, konnte aber seinen zweiten Kampf souverän gewinnen. Seinen dritten Kampf verlor Daniel aber knapp und war somit ausgeschieden.  Maximilian Schubert von der Uni Potsdam konnte in dieser Klasse den Titel für sich gewinnen.

Für Daniel Schmack, der in der Gewichtsklasse -73kg an den Start ging und damit in der Gewichtsklasse mit den meisten Teilnehmern (75 Starter) lief zunächst alles nach Plan. Er gewann seine ersten drei Kämpfe durch sehenswerte Würfe. In seinem vierten Kampf musste er sich geschlagen geben, konnte dann aber den 5. Kampf wieder für sich entscheiden. Im Kampf um Platz 5. verlor er gegen den letztjährigen Hochschulmeister und deutschen Meister Tobias Schirra und sicherte sich somit einen starken 7. Platz.  Hochschulmeister in der Gewichtsklasse bis 73kg wurde Martin Setz von der Uni Potsdam.

Für die Frauen gingen für die JLU Gießen Sina Hess (Gewichtsklasse -63kg) und Dschaniena Brammer (ebenfalls -63kg) an den Start.  Sina Hess konnte den ersten Kampf für sich entscheiden, verlor dann aber ihren zweiten Kampf knapp. Da auch ihre Gegnerin ihren darauffolgenden Kampf verlor, schied sie aufgrund des Doppel KO System aus. Dschaniena Brammer schied leider bereits nach ihrem ersten Kampf, den sie durch einen Hebel verlor aus. In dieser Gewichtsklasse wurde Vanessa Müller von der Uni Heidelberg Hochschulmeisterin, die sich somit unter 29 Kämpferinnen durchsetzte.

Insgesamt war es ein tolles Wochenende, an dem sich die Gießener Judokas in einem bundesweiten Turnier auf hohem Niveau messen konnten. Sogar Szaundra Dietrich (-70kg, TH Köln), die im Nationalkader ist und viele weitere Bundesligakämpfer kämpften in Bonn.

Ein großer Dank geht auch an unseren mitgereisten Betreuer Anna Müller, Harald Altenkirch und Stefan Lücker, die uns neben und auf der Matte tatkräftig unterstützen.

 

Verfasserin: Sina Hess

Bilder 2016

2015

DHM Leichtathletik (Halle) 04.02.2015 Frankfurt-Kalbach MS: 13.01.2015

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Medaillenregen bei Deutscher Karate Hochschulmeisterschaft

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DHM Karate 2015

Rebecca Bender DHM 2015 Weitsprung

DHM Leichtathletik 14.05.2015 in Münster

Ein eher ernüchternder Wettkampf für die Humanmedizinerin Rebecca Bender, die im Weitsprung der Frauen für die Justus-Liebig Universität an den Start ging.
Bei frühsommerlichen Temperaturen startete um 13:30 Uhr die Gruppe A des Frauen Weitsprungs im Stadion der Uni Münster. Die zwanzig jährige Studentin, Rebecca Bender, ging motiviert an den Start, konnte jedoch nicht wirklich zeigen was in ihr steckt. Bei ständig wechselndem Wind übertrat die Stuttgarterin drei Mal knapp und musste mit dem ernüchternden Ergebnis von 3 Ungültigen Versuchen den Wettkampf beenden. Als Siegerin aus diesem Wettkampf ging Lena Malkus hervor, die für die Uni Münster an den Start ging. Sie konnte sich im letzten Versuch nochmals steigern und gewann verdient mit neuer deutschen Jahresbestleistung von 6,48m.
Bericht: Rebecca Bender

Rebecca Bender DHM 2015 Weitsprung

Foto: Florian Bauder

DHM Fechten - Titelverteidigung im Herrensäbel

Am Pfingstwochenende (23.-24.05.2015) fanden in Heidelberg die Hochschulmeisterschaften im Fechten statt. Auf Grund organisatorischer Probleme fanden dieses Mal die Einzel- und Mannschaftswettbewerbe zusammen statt.

Eröffnet wurden die Hochschulmeisterschaften mit dem Florettwettbewerb der Herren. Hier vertrat Jonathan Evenius die JLU. Nach einer erfolgreichen Vorrunde mit drei Siegen und einer knappen Niederlage platzierte sich Evenius auf Rang 26. Damit sicherte er sich im 128er K.O. ein Freilos. Im anschließenden 64er K.O. traf der Gießener auf Fabian Sälzer aus Marburg. Trotz starker Aufholjagd musste sich Jonathan Evenius mit 09:15 geschlagen geben und landete am Ende auf dem etwas enttäuschenden 35. Platz.

Weiter ging es mit dem Teamwettbewerb im Damendegen. Für die JLU Gießen gingen Ramona Baum, Victoria Grewe, Martha Herkommer und Laura Werner zusammen an den Start. Die Vorrunde verlief besser als erwartet, sodass sich das Team auf Platz 5 der Setzliste einordnete. Im folgenden 16er-KO konnten sich die Gießenerinnen deutlich mit 45:31 gegen die Fechterinnen aus Osnabrück durchsetzen. In einem spannenden letzten Gefecht im Viertelfinale behielt Grewe die Nerven und sicherte dem Team mit einem 45:44 Sieg gegen die Uni des Saarlandes den Einzug ins Halbfinale. Dort waren die favorisierten Fechterinnen aus Münster dann allerdings eine Nummer zu groß, das Gefecht endete 45:30 für die Fechterinnen aus Münster und Gießen gewann die Bronzemedaille.

Im Anschluss ging es für Laura Werner und Martha Herkommer um die Entscheidung des Einzelwettbewerbes im Degen. Während Herkommer in der Vorrunde vier Gefechte für sich entscheiden konnte, reichte es bei Laura nur für einen Sieg. Beide erkämpften sich ein Freilos für den folgenden 128er K.O. Laura traf im 64er K.O. auf Marie-Louise Klare und unterlag 06:15 und erreichte so den 52. Platz. Martha Herkommer setzte sich  im 64er K.O. souverän mit 15:06 durch und qualifizierte sich damit für den 32er K.O., der am Sonntagmorgen fortgeführt wurde. In einem nervenstarken Gefecht konnte sie sich trotz eines 12:14 Rückstandes 15:14 gegen  Lena Lärm aus Halle durchsetzen und so in das Achtelfinale einziehen. Hier musste sie sich 13:15 Anne Lea Engel aus Freiburg geschlagen geben und beendete den Einzelwettbewerb auf Platz  15 von 67.

Am Sonntag begannen zunächst die Säbelfechter mit ihren Mannschaften. Jonathan Evenius, Marlon Hirzmann und Norman Hirzmann von der JLU bildeten zusammen mit Kevin Schäfer von der THM eine Startgemeinschaft. Nach einer souveränen Vorrunde mit drei deutlichen Siegen platzierte sich die Mannschaft auf dem ersten Platz der Setzliste. Im Viertelfinale kam es zu einem verdienten 45:13 gegen Tübingens dritte Mannschaft. Das anschließende Halbfinale gegen Koblenz gestaltete sich deutlich spannender. Nach dem sechsten Gefecht führte Koblenz noch mit 30:28, Kevin Schäfer konnte aber nach einem starken Auftritt mit 35:30 an Norman Hirzmann übergeben. Dieser konnte den Vorsprung halten und sogar ein bisschen ausbauen, so dass Marlon Hirzmann den Sieg perfekt machen konnte. Im Finale kam es nun zum dritten Mal hintereinander zum Aufeinandertreffen von Gießen und Aachen. Auch diesmal verlief das Mannschaftsgefecht sehr spannend. Die Führung wechselte mehrmals. In den letzten drei Gefechten konnten dann aber zunächst Kevin Schäfer und Norman Hirzmann die vorher erarbeitete Führung halten und ausbauen, bevor Marlon Hirzmann gegen den stärksten Fechter im Turnier, Benedikt Beisheim, die Führung ins Ziel rettete. Gießen glückte somit mit einem 45:39 Sieg die Titelverteidigung im Herrensäbel.

In der zweiten Gießener Startgemeinschaft startete neben Christian Endl und Silas Schwabe von der JLU auch noch Christoph Schrod von der THM. Auch die zweite Mannschaft startete gut ins Turnier und musste sich in der Vorrunde nur Aachen geschlagen geben, so dass sie auf Platz drei gesetzt wurde. Das Viertelfinale verlief nach Plan, Gießen II besiegte Karlsruhe mit 45:29. Im Halbfinale hieß der Gegner erneut Aachen. Nach zwei schönen Gefechten von Silas Schwabe und Christian Endl ging Christoph Schrod mit einer 45:38 Führung in das letzte Gefecht, in dem er sich dann allerdings Benedikt Beisheim deutlich geschlagen geben musste. Der Mannschaftskampf endete mit 45:41 für Aachen, damit errang Gießen II den dritten Platz.

Anschließend begann die Entscheidung im Einzel der Florettfechterinnen. Hier starteten für die JLU im 54 Teilnehmerinnen starken Feld Ramona Baum und Martha Herkommer. Ramona Baum musste sich in der Vorrunde nur einmal geschlagen geben und ordnete sich auf Platz 9 ein und erhielt damit ein Freilos für den 64er K.O. Im 32er K.O. traf sie auf Susanne Maurer aus Freiburg und setzte sich mit 15:02 durch. Im Kampf um den Einzug ins 8er Finale fand sie leider zu spät ins Gefecht und musste sich wie im Vorjahr der Mainzerin Sophie Renz 15:11 geschlagen geben. Damit beendete Ramona Baum den Wettkampf mit dem 13. Platz. Herkommer erreichte in der Vorrunde zwei Siege und platzierte sich auf Rang 27. Im 64er K.O. besiegt sie Sarah Link aus Freiburg 15:05. Im folgenden 32er K.O. scheiterte sie knapp mit 12:15 an Sophie Böhm aus Aachen und beendete den Wettbewerb auf dem 25. Platz.

Im letzten Wettbewerb am Sonntag betraten für Gießen Philipp Böttner, Tobias Durchholz, Julian Kaupe und Johannes Schrod die Planche. Philipp Böttner belegte nach einer guten Vorrunde mit vier Siegen und einer Niederlage den 19. Platz. Sein Gefecht im 128er K.O. verlief dementsprechend einfach, er gewann ungefährdet 15:02. Auch im nächsten Gefecht behielt er mit 15:12 gegen Marcus Hempel die Oberhand. Das Gefecht um den Einzug in das Achtelfinale verlief nicht nach Plan. Böttner musste sich in einem spannenden Gefecht 14:15 Moritz Weitbrecht geschlagen geben. Am Ende belegte der Gießener den 19. Platz. Bei Tobias Durchholz verlief die Vorrunde nicht so erfolgreich. Er konnte nur eins seiner Vorrundengefechte gewinnen, reihte sich auf  dem 90. Platz ein und musste sich im anschließenden 128er K.O. Jens Kientzle geschlagen geben. Damit sprang für ihn der 91. Platz heraus. Der nächste Gießener, Julian Kaupe, konnte die Hälfte seiner Vorrundengefechte gewinnen und platzierte sich damit auf dem 62. Rang. Sein 128er K.O. meisterte er ohne Probleme und gewann 15:08. Im darauf folgenden 64er K.O. zog  er dann aber gegen den späteren dritten, Toni Kneist, den Kürzeren und beendete das Turnier auf dem 57. Platz. Johannes Schrod begann das Turnier mit einer starken Vorrunde und reihte sich dank vier Siegen und einer Niederlage auf dem 22. Platz ein. Der 128er K.O. stellte ihn vor keine Probleme, er sicherte sich den Einzug in den 64er K.O. mit einem 15:03 Sieg über Julian Donner. Im 64er K.O. verlor er dann allerdings sehr unglücklich mit 13:15 gegen Jens Keller. Das bedeutete für Johannes Schrod den 38. Platz in der Ergebnisliste.

Am Pfingstmontag starteten Martha Herkommer, Victoria Grewe und Ramona Baum noch einmal für die JLU als Team im Wettbewerb der Florettfechterinnen. Ohne große Erwartungen starteten die drei in die Kämpfe. In der Vorrunde wurden Clausthal und Köln I jeweils 45:39 besiegt, lediglich Tübingen behielt mit 36:45  die Oberhand. Nach der Vorrunde platzierten sich die drei auf Rang 5, so dass sie im 16er K.O. gegen die zwölftplatzierte Mannschaft Köln II fechten mussten. Souverän lösten Baum, Grewe und  Herkommer ihre Aufgaben und besiegten Köln II 45:2. Im Viertelfinale ging es nun darum sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Im Kampf gegen Freiburg 1 konnte Baum mit einem fehlerfreien letzten Gefecht den 45:32 Sieg sichern. Im Halbfinale gegen die erstplatzierten Hamburgerinnen wechselte die Führung im Laufe des Gefechts mehrmals. Mit konzentrierten Gefechten schafften Baum, Grewe und Herkommer eine Überraschung und entschieden das Gefecht 45:38 für sich und zogen ins Finale ein. Der Finalgegner lautete Tübingen. Nachdem in der Vorrunde das Gefecht verloren ging, wollten die drei nun die Möglichkeit zur Revanche nutzen. Nach einem ausgeglichen Start fehlten zum Schluss die Kräfte, so dass sich Tübingen mit 45:39 durchsetzte. Gießen belegte somit den Silberrang.

Im zweiten Wettbewerb des Tages ging es für die Säbelfechter Christian Endl, Jonathan Evenius und Silas Schwabe um den Titel. Vor allem Christian Endl startete gut ins Turnier und behielt nach der Vorrunde mit vier Siegen aus vier Gefechten eine weiße Weste. An Platz drei gesetzt erhielt er im 32er K.O. ein Freilos, anschließend konnte er sich im 16er K.O. problemlos 15:02 gegen Hellfried Hoffmann durchsetzen. Im Viertelfinale musste er sich 12:15 Lukas Rüller geschlagen geben und belegte am Ende den fünften Platz. Nicht ganz so gut lief es für die anderen beiden Gießener Starter. Evenius und Schwabe gewannen jeweils zwei ihrer vier Gefechte in der Vorrunde. An Platz 10 und 12 gesetzt ging es in den 32er K.O. Hier konnten sich Jonathan Evenius 15:07 gegen Linus Stoll und Silas Schwabe 15:11 gegen Kai Klärner behaupten. Eine Runde später verabschiedete sich Jonathan Evenius dann mit einem 06:15 gegen Christoph Rünz und dem 10. Platz aus dem Turnier. Auch für Schwabe lief es nicht viel besser. Er unterlag Adrian Nolte 08:15 und beendete das Turnier auf dem 12. Platz.

Im Herrendegen gingen zwei Gießener Mannschaften an den Start. Philipp Böttner, Julian Kaupe und Johannes Schrod bildeten die erste Mannschaft. Nach zwei ungefährdeten Siegen in der Vorrunde und Platz sechs auf der Setzliste gab es zunächst ein Freilos im 32er K.O. Im 16er K.O. hieß der Gegner Stuttgart. Nach einem etwas verschlafenen Start und einem deutlich Rückstand, konnten die Gießener noch einmal aufholen, am Ende mussten sie sich allerdings 39:45 geschlagen geben und landeten auf dem neunten Platz. In der zweiten Degenmannschaft gingen Tobias Durchholz und Julian Schwarz von der JLU zusammen mit Jonas Pfeiffer von der THM an den Start und besiegten in der Vorrunde nur das Team aus Halle. An Platz 17 gesetzt ging es in das 32er K.O. In einem umkämpften Gefecht gelang ein 45:40 Sieg gegen Dresden. Im 16er K.O. war dann der spätere Sieger Aachen eine Nummer zu groß, so dass die Gießener sich mit dem 16. Platz zufrieden geben mussten.

(Bericht: K. Schäfer)

 

DHM Fechten 2015

Gießener Schwimmerinnen erfolgreich bei der DHM Schwimmen

Mit guten Leistungen und einigen persönlichen Bestzeiten auf der langen Bahn (50m) konnte Helena den Wettkampf beenden. Sie ist über 50m und 100m Brust und Freistil und 50m Schmetterling gestartet. Ihre Zeiten waren über 50m Brust (0:44,13), 100m Brust (1:35,26), 50m Freistil (0:32,71), 100m Freistil (1:12,82) und 50m Schmetterling (0:40,46).
Ann Kristin konnte sich über 100m Schmetterling für das Finale der besten acht Schwimmerinnen qualifizieren. Ihre Vorlaufzeit von 1:11,42 und Platz sechs bestätigte sie im Endlauf (1:11,84). Eine weitere Punkteplatzierung erreichte sie im letzten Wettkampf dieses Wochenende. Über 200m Lagen konnte sie in 2:42,89 auf Platz fünf schwimmen. Weitere Zeiten waren über 50m Brust (0:38,42), 100m Brust (1:25,11), 200m Brust (3:03,11)50m Freistil (0:29,88), 50m Schmetterling (0:31,59).
(Bericht: A.K. Stein)

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(Foto: A.K. Stein)

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DHM Judo 06.06.2015 in Rostock

Am Freitag den 5. Juni 2015 ging es für 7 Judokas des Unisports Gießen um 8 Uhr in der Früh los
nach Rostock zur DHM. Nach der Akkreditierung ging es erst einmal auf die Waage. Nachdem
alle unsere Athleten ihr Gewicht hatten, war die erste Hürde geschafft.

Für die Gießener Judokas ging am nächsten Tag als erstes Tilmann Nun an den Start, der in der zweitstärksten besetzten Gewichtsklasse -81kg an den Start ging. 63 Studenten versuchten hier den Titel des deutschen Hochschulmeisters zu gewinnen. Nach einem sehr engagierten Kampf, musste sich Tilmann jedoch knapp geschlagen geben. Ähnlich erging es Stefan Lücker, der in derselben Gewichtsklasse an den Start ging. Er musste sich nach einem hart umkämpften Kampf seinem Gegner geschlagen geben. Stefan Oldenburg von der Uni Bochum konnte in der Gewichtsklasse bis 81kg alle Kämpfe für sich entscheiden. Für Philip Edelmann, der gemeinsam mit Karl Hache in der Gewichtsklasse -73kg an den Start ging, lief zunächst alles nach Plan. Seinen 1. Kampf konnte er mit einer schönem Konter gewinnen. Leider verlor aber dann auch Philip seinen 2. Kampf und war aufgrund eines Doppel-
KO-Systems auch wie Stefan und Tilmann ausgeschieden. Karl Hache kämpfte einen Kampf über die volle Kampfzeit und verlor diesen nur mit einem halben Punkt. Hochschulmeister in der Gewichtsklasse bis 73kg wurde der amtierende Deutsche Meister Tobias Schirra von der TU Darmstadt, der sich damit im größten Starterfeld von insgesamt 69 Startern durchsetzte.

Für die Frauen gingen für die JLU Gießen Sina Hess (Gewichtsklasse -63kg) und Svea Sela (-48kg) an den Start. Sina Hess konnte sich nach 4 Kämpfen den 7. Platz erkämpfen. In dieser Gewichtsklasse wurde Sheena Zander von der Uni Düsseldorf Hochschulmeisterin, die sich somit unter 30 Kämpferinnen durchsetzte. Svea Sela konnte sich ebenfalls den 7. Platz erkämpfen. Hochschulmeisterin wurde hier die amtierende Deutsche Meisterin Katharina Menz von der HS Esslingen.
Ein großer Dank geht auch an unseren mitgereisten Coach Adrian Drechsel, der aufgrund
einer Verletzung leider nicht mitkämpfen konnte.
Insgesamt war es ein tolles Wochenende, an dem sich die Gießener Judokas in einem bundesweiten
Turnier auf hohem Niveau messen konnten.

(Bericht: K. Hache)

 

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(Foto: K. Hache)

DHM Tischtennis 29.-31.05.2015

Vom 29.5.-31.05.2015 fanden die diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften im Tischtennis in Hamburg statt. Marco Specht und ich, Daniel Dithmar waren zum ersten Mal auf diesem Turnier und freuten uns auf ein sportliches Wochenende. Unsere Erwartungen an das Turnier wurden vollkommen erfüllt, die Organisation und die Räumlichkeiten waren ideal für das Turnier. Der Ablauf des Turniers lief hervorragend ab, nur leider war das Starterfeld extrem stark besetzt.Mit mehreren Spielern aus der 1. bzw. 2. Bundeslige, sodass wir im Einzel in der zweiten Hauptrunde ausgeschieden sind. Im Doppel lief es etwas besser und wir kamen bis in die dritte Runde. Dort scheiterten wir an einem Spieler aus der zweiten und einem Spieler aus der dritten Bundesliga. Am Sonntag fanden dann die Finalspiele statt und es gewann Alexander Flemming (Uni Leipzig) vor Michael Servaty (Uni Wuppertal). Im Dameneinzel gewann Katharina Michajlova 8Uni Bielefeld) vor Yuko Imamura (Uni Köln). Das Wochenende hatte viel zu bieten und wir reisten mit einigen neuen und schönen Erinnerungen nach Hessen zurück.

 

DHM Tischtennis 29.-31.05.2015 Specht und Dithmar

(Bericht: Dithmar; Foto: Specht)

DHM Tischtennis 29.-31.05.2015 Specht und Dithmar

DHM Rudern 20.-21.06.2015 in München

Auf der Olympia-Regattaanlage in München fanden am Wochenende vom 19. bis 21. Juni die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern statt. Nachdem in den letzten beiden Jahren die Uni Gießen auf der DHM Rudern erfolgreich von einem Team aus mehreren Sportlern vertreten wurde, war in diesem Jahr lediglich eine Athletin der JLU, Julia Ackermann, unter den etwa 500 Teilnehmern der Regatta.

Die Anreise mit dem Fernbus verlief nicht ganz ohne Probleme. Mit fast zwei Stunden Verspätung kam ich am Freitagabend in München an, sodass nicht mehr ausreichend Zeit war, um eine kurze Trainingseinheit zu absolvieren. Stattdessen fuhr ich direkt zu meiner Übernachtungsmöglichkeit. Am nächsten Tag ging es dann zur Regattastrecke in Oberschleißheim. Da meine Rennen erst für Sonntag geplant waren, hatte ich Gelegenheit, bei einigen spannenden Rennen zuzuschauen und die Atmosphäre auf dem Regattaplatz zu genießen. Außerdem baute ich den Einer auf, der auf dem Bootshänger der Marburger Hochschulruderer mitgenommen worden war. Als am Abend die Strecke für den Trainingsbetrieb freigegeben wurde, nutzte ich die Chance, um mich an das für mich noch unbekannte Bootsmaterial zu gewöhnen. Leider musste ich feststellen, dass die Skulls doch sehr hart waren und sich auch nicht mehr weicher stellen ließen.

Der Renntag begann für mich mit dem Verwiegen, da ich im Leichtgewichts-Einer startete. In dieser Klasse hatten zehn Ruderinnen gemeldet, sodass es zwei Vorläufe gab. Jeweils die ersten beiden Boote sollten sich direkt für das Finale qualifizieren, und für die restlichen Teilnehmer gab es im Hoffnungslauf noch einmal die Chance auf zwei Startplätze für das Finale. Ich wurde in den Vorlauf mit zwei der drei Favoritinnen gelost und musste dann auch erwartungsgemäß in den Hoffnungslauf. Dort gelang mir ein guter Start, doch dann machten sich die harten Skulls bemerkbar und die Tatsache, dass ich dieses Jahr krankheitsbedingt noch keine Regatta gefahren war. Auf den 1000 Metern kam ich mit einem Rückstand von fünf Sekunden auf die Erste ins Ziel und leider reichte meine Platzierung nicht für eine Finalqualifikation.

Im Finale siegte Carolin Franzke von der Sporthochschule Köln vor der Vorjahressiegerin aus Saarbrücken und einer Ruderin aus Würzburg.

(Bericht: J. Ackermann)

Gießener Lacrosse-Teams trotzen der Hitze

Auch zu den diesjährigen Lacrosse- Hochschulmeisterschaften in Schweinfurt am ersten Juliwochenende (03.-05.07.2015), machten sich das Damen- und Herrenteam des Gießener Lacrosse Hochschulsports wieder auf den Weg. Bei Höchsttemperaturen weit über 35 Grad kämpften sie mit 23 weiteren Damen- und 26 Herrenteams, um eine gute Platzierung.

Über 600 Sportler nahmen dieses Jahr an den ADH, dem Highlight des Unisporttrainings, teil. Ganz zur Freude von Veranstalter Gerri Friede, der darin auch eine weitere Verbreitung des bisher in Deutschland noch eher unbekannten Sports sieht.

Die Teams machten sich Freitagabend mit bis unter das Dach bepackten Autos auf den Weg in Richtung Bayern. Denn neben der sperrigen Ausrüstung und neuen Trikots, musste auch das Campingequipment transportiert werden. Da nicht alle Teilnehmer in den Turnhallen untergebracht werden konnten, durfte die Gießener Mannschaft gemeinsam mit Siegen und Bayreuth in der Nähe der Spielfelder zelten – bei den Temperaturen ein glücklicher Zufall.

Trainerin Olivia konnte dieses Jahr ein Damenteam mit 14 Spielerinnen aus Gießen zusammenstellen, sodass keine Spielgemeinschaft mit einer anderen Uni, wie in den letzten Jahren nötig war.  Gespielt wurde mit 7 Feldspielerinnen plus Goaly auf dem Kleinfeld. Da Lacrosse ein sehr schnelles, anstrengendes Spiel ist,  war das Vorhandensein von Auswechselspielern vor allem bei den heißen Temperaturen  von Vorteil. Leider konnte sich das Damenteam, das neben einzelnen erfahrenen Spielerinnen vorwiegend aus Anfängerinnen besteht, in den ersten zwei Spielen am Samstagmorgen nicht gegen die starken Mannschaften aus Stuttgart und Karlsruhe behaupten. Durch das Spielsystem rutschten die Damen daher bereits nach 2 verlorenen Spielen in die Spielgruppe um die letzten Plätze. Dennoch ließen sie sich die Motivation nicht nehmen. Im Derby gegen Marburg konnten sich die Gießenerinnen unterstützt durch die anfeuernde Herrenmannschaft wieder durchsetzen. Nach einem weiteren Sieg gegen Siegen am Sonntagmorgen belegten sie den 21. Platz.

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Die Herren zeigten sich von ihrer besten Seite und landeten letzten Endes im guten Mittelfeld auf dem 12. Platz. Zwei Mal verlor das Team von Trainer Andi ganz knapp und in Verlängerung gegen den deutschen Meister München, die sich durch viele Fouls und harten Körpereinsatz durchsetzen konnten. Trotz blauer Flecke und Schürfwunden ließ die Mannschaft aber nicht locker, gegen Darmstadt und die Spielgemeinschaft aus Tübingen/Freiburg konnten sie durch gezielte Tore, starken Goaly und cheerende Damen überzeugen. Am Sonntag hatte das Team erneut etwas weniger Glück und wurde im letzten Spiel erneut knapp von Aachen besiegt.

Die FH Schweinfurt zeigte sich von ihrer besten Seite. Neben 7 gepflegten Rasenplätzen und den sanitären Anlagen wurde bei entsprechenden Temperaturen auch besonders auf die Wasserversorgung wert gelegt.

Zum Teambuilding wurde am Samstagabend auch mit den Spielern aus Siegen gemeinsam Pizza gegessen und dabei über Taktiken, Mannschaften und Spielzüge diskutiert. Denn trotz der Tatsache, dass man sich im Wettkampf auf dem Feld als Gegner gegenüberstand, wurde jegliche Rivalität nach Abpfiff begraben und die gemeinsame Begeisterung für den Sport trat in den Vordergrund.

Den Abschluss dieses heißen, aufregenden Sportwochenendes, bildete die Siegerehrung der Gewinner aus Würzburg (Herren) und Münster (Damen). Danach traten die Teams erschöpft aber glücklich den Heimweg an.

 Lacrosse 2015

(Bericht & Fotos: E. Wilkens)

Lacrosse 2015

Lacrosse_Damen_2015

Erfolgreiche Qualifikation zu den deutschen Hochschulmeisterschaften im Reiten in Mainz

Am Freitag, den 06.11.2015 machten wir uns mit zwei Autos auf nach Ingelheim am Rhein, wo die Studentenreitgruppe der Uni Mainz die diesjährige Qualifikation zu den deutschen Hochschulmeisterschaften ausrichtete. Der Eintreffabend fand unter dem Motto „Superhelden“ statt. Unsere Reitgruppe durfte sich als Wonderwoman verkleiden, was in Anbetracht der Überzahl unserer weiblichen Mitglieder ein sehr passendes Motto war. Außer uns gingen Reitgruppen aus Dresden, Hamburg, Ulm, Kassel, Osnabrück, Leipzig, Erlangen-Nürnberg, Hohenheim, Kiel, Tübingen und Iserlohn an den Start.
Am Samstag startete man wie immer mit einer Mannschafts A-Dressur. Hier legten wir mit einer Mannschaftsnote von 7,3 den Grundstein für unsere gute Platzierung. Daniela Graé konnte sich mit einer 7,2 auf Ihrem Pferd gegen die anderen beiden Reiter aus Kiel und Tübingen durchsetzen und durfte in die nächste Runde. Lea Baberg und Diana Pabst mussten sich mit kleinen Differenzen geschlagen geben. Daniela ritt bis ins Halbfinale, wo sie sich gegen Vivian Pfoh aus Hohenheim leider nicht durchsetzen konnte.
Am Samstagabend fand auch noch die erste Runde des Springens statt, in welcher Lea und Daniela beide eine Runde weiterkamen und Diana sich wieder mit einer kleinen Differenz geschlagen geben musste. Am Sonntag ritt Daniela wieder bis ins Halbfinale und es ließ sich eine gute Platzierung für uns erahnen.
Im Großen und Ganzen bleibt zu sagen, dass wir uns gegen ein starkes Starterfeld durchsetzen konnten und uns riesig freuen, dass Gießen nach 9 Jahren wieder als Mannschaft an einer DHM teilnehmen darf!

 

(Bericht: D. Pabst)

CHU Gießen 2015

Vom 16. – 18.10.2015 fand wieder das alljährige Turnier der Studentenreitgruppe Gießen auf der Anlage des Gießener Reitvereins in der Hardtallee statt.
Dazu trafen bereits am späten Freitagabend 12 Reitgruppen aus ganz Deutschland ein. Diese waren in der Turnhalle der Ludwig-Uhland-Schule untergebracht. Nach dem alle Luftmatratzen aufgeblasen waren, machten wir uns auf den Weg zur Grillhütte „Am Hellberg“ in Kleinlinden. Hier fand unsere Mottoparty zum Thema „Bauer sucht Frau“ statt. Die eingeladenen Reitgruppen aus Paderborn, Kassel, Düsseldorf, Bonn, Mainz, Mannheim, Frankfurt, Münster, Köln, Darmstadt, Aachen und Marburg verkleideten sich hier zu unter anderem als Schäfer Heinrich, Narumol oder als gackernde Hühner.
Am nächsten Tag ging es dann früh zur Reitanlage, wo der Dressurtag des Wochenendes mit einer Mannschaftsdressur der Klasse A begann. Die Teams, die immer aus drei Reitern bestehen, werden dabei sowohl einzeln, als auch als Mannschaft von den Richtern bewertet. Dabei kommt es also sowohl auf den Sitz und die Einwirkung jedes einzelnen an, als auch auf die Abstände und das Gesamtbild der Mannschaft. Für beides wird eine Wertnote zwischen 4,0 und 10,0 vergeben. Der Reiter der auf seinem Pferd die höchste Wertnote erhält darf in die nächste Runde, einer Dressurprüfung der Klasse L auf Trense. In diesem K.O. System werden zum Schluss die beiden Finalisten ermittelt, die in der Dressurprüfung Klasse M gegeneinander antreten. Die Mannschaft aus Marburg erhielt dieses Jahr mit 7,5 die höchste Mannschaftsnote und konnte damit bereits einen guten Grundstein für die abschließende Gesamtwertung legen.
Gegen 17.00 Uhr waren die beiden Finalisten, Valerie Kampe aus Kassel und Katharina Plaßmann aus Bonn, ermittelt. Nach einem kurzen Rahmenprorgamm und anschließendem Abendbrot, folgte (nach der dringend benötigten Ruhepause) die zweite Party des Wochenendes.
Am Samstagmorgen ging es dann weiter mit dem Springsport. Hier wurde, wie in der Dressur auch, mit einem Stilspringen der Klasse A gestartet. Das Springen konnte, zur Freude aller Teilnehmer, trotz leichten Nieselregens auf dem in diesem Jahr vergrößerten Springplatz stattfinden.
Das Finale im Springen konnte Valerie Kampe von der Uni Kassel gegen Felix Stein von der Uni Köln für sich entscheiden. In der Dressur musste Valerie Kampe dann Katharina Plaßmann den Vortritt lassen. Durch die guten Leistungen in der Dressur und im Springen konnte sich Valerie Kampe dann noch den Sieg in der Kombinierten Wertung sichern.
Rückblickend bleibt zu sagen, dass wir stolz sind, behaupten zu können, ein tolles Turnier organisiert zu haben, bei dem alles reibungslos funktioniert hat und wir uns innerhalb unserer Reitgruppe immer aufeinander verlassen konnten. Es gab durchweg positive Rückmeldung der teilnehmenden Reitgruppen die dieses Jahr vor Allem die überdurchschnittlich guten Pferde gelobt haben. Nicht oft gibt es während des Springens keine Verweigerung. Aber auch die Pferdebesitzer waren durchaus beeindruckt von dem starken Starterfeld, welches dieses Jahr von den Reitgruppen gesandt worden ist. Ein Turnier mit fairem und guten Sport, ausgelassenen Parties und einer tollen Stimmung, das keiner von uns so schnell vergessen wird. Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr!

Joscha Müller

Nils Döhner

Team Jujutsu

DHM Crosslauf 2015

DHM Reiten 2015 Endrunde

2014

DHM Rennrad 2014

Droste holt Bronze bei den nationalen Meisterschaften der Studenten

 

- Der Heizomat-Profi fährt in Leipzig auch ohne Mannschaft ganz vorne mit -

 

Der Gießener Jan-Niklas Droste konnte am Sonntag, den 11.05.2014 bei den nationalen Meisterschaften der Studierenden im Rahmen der Neuseen-Classics in Leipzig Platz 3 ersprinten. Nachdem der Medizinstudent vergangene Woche seinen Titel als hessischer Meister verteidigen konnte, erreichte er nur eine Woche später das nächste Ziel seiner Saison. "Ich wollte hier in Leipzig vorne mitfahren. Das Treppchen habe ich mir fest vorgenommen! Natürlich wäre ich gerne Deutscher Meister geworden, aber dafür hat mir das Glück heute im Finale nicht in die Karten gespielt...", bilanzierte Droste nach dem Rennen, in dem er als einziger Fahrer für Gießen am Start stand.

Um 9.20 Uhr fiel der Startschuß über die 125km. Mit Über 100 Startern war die DHM hochklassik besetzt und auch wenn das Umland von Leipzig topographisch keine allzu großen Hindernisse bereit hält, war das Rennen durch starken Wind und viele Richtungswechsel anspruchsvoll.

Eine 3-köpfige Spitzengruppe prägte den ersten Teil des Rennens, die jedoch durch Tempoverschärfungen insbesondere vom Max Walscheid ( Team Stölting - Uni Heidelberg ) und Jan-Niklas bei Kilometer 90 wieder gestellt wurde. Das Fahrerfeld war zu diesem Zeitpunkt bereits auf 25 Mann dezimiert. Im Finale an der Alten-Messe in Leipzig bestimmte vor allem die zahlenmäßig stark vertretene Equipe der Uni-Dresden das Renngeschehen. Droste fuhr an der 1000m Marke an einer guten Position, wurde dann jedoch durch den Fehler eines  Fahrers, der ein Loch aufgehen ließ, gestört und musste die Lücke erst wieder schließen. Auf der mit Zuschauern gefüllten Zielgerade konnte er dann noch den Anschluß an die Spitze schaffen und auf Platz 3 vorfahren. Den Sieg sicherte sich Max Walscheid (Heidelberg) vor Christian Kux ( Dresden).

Die Deutschen Hochschulmeisterschaften waren ein Nominierungskriterium für die Weltmeisterschaften den Studierenden in Polen. Ob Droste im Aufgebot von Deutschland steht wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Erstmal steht er am kommenden Wochenende beim Pro Race in Berlin am Start, bevor die internationale Bayern-Rundfahrt als höchstwertiges deutsches Etappenrennen Ende Mai bevorsteht.

DHM Schwimmen: Schwimmer feiern erfolgreiches Wochenende in Bayreuth.


Schwimmer feiern erfolgreiches Wochenende in Bayreuth

 

Wieder einmal ging es für die Schwimmerinnen und Schwimmer aus ganz Deutschland bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften vom 16.-18.05.2014 um die Wurst.
Ein Wochenende mit wenig Schlaf und zahlreichen sportlichen Höhepunkten stand in Bayreuth auf dem Programm.
Über 500 Athleten, darunter renommierte Nationalmannschaftsschwimmer und EM-Teilnehmer wie Lisa Graf, Johannes Neumann, Nils Wich-Glasen oder Sören Meißner, traten bei diesem hochklassigen Wettkampf gegeneinander an.
Auch die Uni Gießen, die zusammen mit der TH Mittelhessen eine Wettkampfgemeinschaft bildete, hatte ein kleines Team nach Oberfranken entsandt.
Bei Wettkämpfen mit zum Teil über 100 Startern verkauften sich die Gießener Studenten hierbei außerordentlich gut.
Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden hatte Maike Lang, die jüngste Starterin im Bunde. Die Medizinstudentin lieferte einen tadellosen Wettkampf, erreichte immer Platzierungen unter den Top 10, konnte zudem zweimal ins Finale der besten Acht Schwimmerinnen vorstoßen und erreichte mit einem ausgezeichneten 4. Platz über 100m Rücken Ihr bestes Ergebnis.
Ann Kristin Stein stand ihr in nichts nach. Genau auf den Höhepunkt fit zeigte sie hervorragende Leistungen und glänzte besonders auf den längeren Strecken mit einem fantastischen 5. Platz über 200m Schmetterling, einem 6. Platz über 400m Freistil und einem 7. Platz über 400m Lagen.
Auch Mona Bohner (12. über 200m Brust), Isabel Marzi (12. über 200m Rücken) und Norbert Teubener (11. über 100m Rücken) schwammen dicht an die Top 10 heran.
Eine sichere Bank der Gießener waren jedoch die Staffeln. In der Besetzung Maike Lang, Mona Bohner, Ann Kristin Stein und Isabel Marzi zeigten die Mädels, was das starke Geschlecht auf dem Kasten hat und wurden über 4 x 100m Lagen 6. Noch knapper war es für die vier über die 4 x 100m Freistil, bei denen sie nur knapp an der Medaille vorbeischrammten und als 5. im Ziel anschlugen.
Nicht weniger erfolgreich waren alle Mix-Staffeln. Hier konnten die Gießener immer in die Punkteverteilung und damit unter die besten 8 Mannschaften schwimmen. Besonders hervorzuheben ist dabei der 7. Platz (von 34 Uni-Mannschaften) über 6 x 50m Freistil in der Besetzung Ann Kristin Stein, Isabel Marzi, Maike Lang, Pascal Steinbart, Tobias Luh und Norbert Teubener. Noch einen Platz besser belegten sie zusammen mit Mona Bohner und Marc Birkhölzer über die 8 x 50m Lagenstaffel.
Letzten Endes platzierte sich die Wettkampfgemeinschaft Gießen in der Punktewertung auf einem hervorragenden 11. Platz (von über 50 Hochschulen). Dabei ließ man sogar Sportunis wie Köln, Leipzig oder Heidelberg im Gesamtklassement hinter sich.

Für die Uni Gießen starteten: Jane Weßeler, Maike Lang, Ann Kristin Stein, Mona Bohner, Isabel Marzi, Pascal Steinbart, Marc Birkhölzer und Norbert Teubener

Für die TH Mittelhessen war Tobias Luh am Start.

DHM Fechten

Hochschulmeisterschaften Fechten 2014 - Titel fürs Herren-Säbel-Team

 

Vom 07.06.2014 bis zum 08.06.2014 fanden in Marburg die Hochschulmeisterschaften Mannschaft im Fechten statt. Insgesamt gingen 78 Teams von 22 Hochschulen auf die Planche.

 

Am Samstag starteten zunächst zwei Mannschaften im Herrendegen für die Uni Gießen.

Die erste Mannschaft, bestehend aus Philipp Böttner, Julian Kaupe, Lukas Otto und Johannes Schrod, startete souverän in die Vorrunde und schloss diese mit drei Siegen ab. An Platz 4  liegend gab es für die Gießener im 32er Direktausscheid zunächst ein Freilos. Im anschließenden 16er K.O. setzte sich die Mannschaft mit 45 zu 38 gegen Mainz I durch. Im Viertelfinale war dann Schluss. Leider konnte Philipp Böttner die knappe Führung im letzten Gefecht nicht über die Zeit retten und so setzte sich Aachen I mit 45 zu 44 durch. Im Endeffekt landete Gießen I somit auf dem 6. Platz.

Die zweite Gießener Mannschaft, mit Tobias Durchholz, Lauritz Englisch, Osman Khalil und Jonas Pfeiffer, schloss die Vorrunde etwas glücklos mit drei Niederlagen ab. Ganz bitter war dabei die 44 zu 45 Niederlage gegen Tübingen. Leider konnten sich die Gießener im 32er K.O. nicht gegen Aachen II durchsetzen und schieden somit als 18. aus.

Um 14 Uhr begann der Säbelwettbewerb der Herren. Die Fechter Jonathan Evenius, Marlon Hirzmann, Kevin Schäfer und Christoph Schrod bildeten für die JLU und THM eine Startgemeinschaft. In der Vorrunde behielt die Mannschaft aus Gießen eine weiße Weste und sicherte sich den ersten Platz im Tableau. Daraus folgte ein Freilos im 16er Direktausscheid. Im Viertelfinale ging es zum zweiten Mal gegen Göttingen I. Die Gießener setzten sich ungefährdet mit 45 zu 12 durch. Auch das Halbfinale gewannen die Säbelfechter deutlich mit 45 zu 11 gegen Karlsruhe I. Im Anschluss kam es dann zur Wiederauflage des letztjährigen Finales. In einem spannenden Mannschaftsgefecht konnten Kevin Schäfer und Christoph Schrod einen kleinen Vorsprung herausholen, den Marlon Hirzmann mit einer starken Leistung im letzten Gefecht gegen Benedikt Beisheim verteidigen konnte. So gelang die Revanche und die WG Gießen wurde mit 45 zu 41 Deutscher Hochschulmeister 2014.

 

Am Sonntag ging es zunächst im Herrenflorett weiter. Auch hier traten zwei Gießener Mannschaften an.

Die erste Mannschaft, mit Jonathan Evenius, Marlon Hirzmann, Kevin Schäfer und Carl-Götz Valentin beendete die Vorrunde mit drei deutlichen Siegen gegen Heidelberg I, Tübingen II und Mainz II. An Position zwei gesetzt gab es auch hier zunächst ein Freilos im 32er Direktausscheid. Im anschließenden 16er K.O. trafen die Gießener auf stark auftretende Göttinger. Etwas glücklos und mit einer schwachen Kampfrichterin schied die Mannschaft mit 44 zu 45 aus und belegte am Ende den 9. Platz.

Philipp Böttner, Julian Kaupe und Lukas Otto, das zweite Gießener Team, erwischten einen nicht ganz so guten Start und verloren ihre drei Vorrundengefechte. Auch im 32er K.O. konnten sie sich nicht durchsetzen und landeten am Ende auf dem 18. Platz.

 

Zuletzt gingen auch noch zwei Mannschaften im Damendegen für Gießen an den Start.

Die erste Mannschaft bestand aus Ramona Baum, Martha Herkommer und Veronika Zink. Die Damen errangen in der Vorrunde gegen Hamburg einen deutlichen und gegen Freiburg einen knappen Sieg, verloren aber gegen Heidelberg und platzierten sich somit auf Rang 5. Im 16er K.O. gab es zunächst wieder ein Freilos, bevor sie sich dann im Viertelfinale Köln geschlagen geben mussten. Damit hielten sie ihren fünften Platz.

Die zweite Damenmannschaft mit Laura Greilich, Solveig Hambruch und Laura Werner schlossen die Vorrunde leider ohne Sieg ab und konnten sich auch im 16er Direktausscheid gegen München nicht durchsetzen. Am Ende wurden sie 11.

 

Bericht der Gießener Allgemeinen Zeitung

Gießen ist Deutscher Hochschulmeister - Zeitungsartikel

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Drei Titel an Boxer der Uni Gießen

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WUC Karate 2014: Teilnahme des JLU-Studenten Jan Urke

 

Der Gießener JLU-Student und derzeitige deutsche Vizemeister im Karate, Jan Urke, nahm als nominierter Kaderathlet an der 9. Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) Karate 2014 in Bar Montenegro erfolgreich teil. Würdevoll vertrat Jan Urke das deutsche Karateteam gemeinsam mit 7 weiteren deutschen Kaderathletinnen und -athleten unter Begleitung des adh-Sportdirektors Thorsten Hütsch und des adh-Disziplinchefs für Karate Matthias Tausch bei der WUC Karate vom 19.-22.06.2014.

Am Donnerstag ging Jan Urke im Kata-Einzelwettbewerb mit guten Chancen auf eine Finalplatzierung an den Start. Während der ersten Begegnungsrunde im international hochklassig besetzen Teilnehmerfeld zeigte sich Jan Urke mit 4:1 Richterstimmen gegenüber dem Rumänen  Adrian Guta deutlich überlegen.

In der zweiten Runde der letzten 16 Starter besiegte Jan Urke in einem beeindruckenden Kampf den international erfahrenen Karateka aus dem Iran, Farid Haghighi, mit 3:2.

Im Viertelfinale begegnete der deutsche Vizemeister dem an Platz eins gesetzten Mijat Vojvodic aus Montenegro. Trotz starker Leistungen musste sich Jan Urke mit 2:3 Richterstimmen geschlagen geben. Da Vojvodic das Halbfinale gegen den  Japaner Chikashi verlor, konnte Jan Urke die Bronzemedaille nicht über eine Trostrunde gewinnen und schied im Viertelfinale aus.

Auch wenn der erhoffte Medaillengewinn ausblieb, zeigte der Gießener JLU-Student während des gesamten Wettkampfes „internationale Topleistungen“, lobte adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch. Wir gratulieren deshalb zu dieser erfolgreichen WUC-Teilnahme ganz herzlich.

Uni Gießen tanzt sich beim Sport-Dies Marburg zum Sieg

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DHM Beachvolleyball

 Nichts zu holen für Gießens Beachvolleyballer

 

Bei der Deutschen Beachvolleyball Hochschulmeisterschaft 2014 vom 23.6 bis 25.6. in Berlin gab es für die Teams aus Gießen nichts zu holen.

Auf der Anlage „Beach Mitte“ im Herzen Berlins mussten alle Teams der Uni Gießen in der Qualifikationsrunde die Segel streichen, was aufgrund der Besetzung des Teilnehmerfeldes mit deutschen Elitespieler aber keine allzu große Verwunderung darstellte.

„In der Hauptrunde wäre es für unsere Teams ganz, ganz schwer geworden“ so P. Schumann, der mit seinem Partner D. Peters die Hauptrunde am knappsten verpasste.

Am Montag mussten sich die heimischen Beacher in Vierergruppen für ein Ticket der Hauptrunde qualifizieren. In diesen Gruppen war der Erstplatzierte direkt für die Hauptrunde qualifiziert, der Zweitplatzierte spielte über Kreuz die letzten Plätze für das Hauptfeld aus.

In ihren Gruppen konnten sich alle Gießener Teams den zweiten Platz sichern und somit am späten Montagnachmittag um ihren Platz unter den besten 32 Teams spielen. Leider schafften es sowohl Matthias Mülke/Peter Schlecht (Uni Gießen,THM) als auch Max Froböse/Maro Schossee (beide Uni Gießen) nicht, ihre Spiele positiv zu gestalten. Somiten mussten beide Teams nach einem 0:2 zusehen wie Philipp Schuhmann/Davin Peters ihr Spiel nach 0:1 Satzrückstand zwar drehen konnten, letztendlich aber im Entscheidungssatz verloren und ebenfalls ausschieden. Gewinnen konnten die deutschen Hochschulmeister die „smart Beachtour“ erfahrenen Spieler Becker/Rohmund (Mainz Münster) vor Rübensam/Hessling von der Uni Rostock.

 

DHM Rugby (Damen) Bericht

PDF document icon Damen Bericht2014.pdf — PDF document, 140 KB (143855 bytes)

Gießener Lacrosse Teams bei den Hochschulmeisterschaften 2014

Quelle: Raasch

Quelle: Raasch

 

Die fünften Lacrosse Hochschulmeisterschaften fanden an dem Wochenende vom 25.07.2014 bis 27.07.2014 in Duisburg statt. Über 400 Spieler und Spielerinnen aus ganz Deutschland, insgesamt 16 Damen- und 24 Herren-Teams pilgerten nach Duisburg um an der ADH teilzunehmen.

Die ADH sind das jährliche Highlight des Lacrossetrainings. Daher brach das Gießener Lacrosse-Team am Freitagabend, trotz Unwetterwarnungen für das Wochenende, mit vielen Zelten, Ausrüstung, neuen Trikots und Autos nach Duisburg auf. Nach dem Aufbau der Zelte und der Verteilung der Ausrüstung wurde einem Spieler des Herrenteams noch ein Geburtstagsständchen gesungen und wir ließen den Freitagabend ruhig ausklingen.

Das erste Spiel der Damen, die dieses Jahr eine Spielgemeinschaft mit Siegen hatten, gegen Erlangen-Bayreuth fand Samstagmorgen als eines der Ersten statt und verlangte unseren Damen Einiges an Durchhaltevermögen ab. Durch die kurzfristigen Ausfälle von 4 Spielerinnen, stand die Damenmannschaft auf einmal mit nur einer Auswechselspielerin da. Da Lacrosse ein unglaublich schnelles Spiel ist, wurde die Kondition der Damen schon bereits im ersten Spiel bis auf das Äußerste getestet. Den Draw, welcher zu Beginn des Spiels durchgeführt wird, zum Spielauftakt gegen Erlangen-Bayreuth gewann Juliane Pohl für Giessen. Somit war der Auftakt getan und der Ball wurde nun von einer Seite des Feldes auf die andere gepasst. Das Spiel wurde  zunehmend schneller und Erlangen-Bayreuth erwies sich als ein ebenbürtiger Gegner. Die nächsten Spiele der Vorrunde folgten Schlag auf Schlag. Während das Wetter wärmer und heißer wurde, merkte man das kräftezehrende Spiel unseren Damen an. Nach einem dritten Platz in der Gruppe, bestritt man das letzte Spiel nachmittags um vier gegen den Gruppenvierten Ulm. Anschließend stand allen Spielerinnen die Vorfreude über eine kalte Dusche ins Gesicht geschrieben.

Das Herren-Lacrosse unterscheidet sich nicht wesentlich von dem Damen-Lacrosse, allerdings wird rauer gespielt. Manche nennen es daher auch „Football mit Stöcken“ und so ging es auch los. Nach einem etwas unglücklichen Start in die erste Gruppenphase, hielten Schürfwunden, blauen Flecken und Prellungen unsere Herren nicht davon ab, in der folgenden Gruppenphase ein Spiel nach dem anderen für sich zu entscheiden. Sie verteidigten ihr Tor meisterhaft und gewannen so schlussendlich 5 von 7 Spielen. Nach einem erfolgreichen Spieltag ging es dann am Samstagabend an die Planung des nächsten Tages, an Strategiebesprechung und auch an die Pflege des Teamgeistes. So wurde der Abend mit einem Essen bei dem Chinesen um die Ecke beendet.

Der Sonntagmorgen war gezeichnet von Muskelkater und kaltem Wetter. Die ersten Spiele wurden auf dem noch nassen Rasen ausgetragen und die Sonne lies auf sich warten. Das angesagte Unwetter blieb glücklicherweise aus und so konnten die letzten und entscheidenden Spiele am Sonntagmittag mit der Sonne im Rücken erfolgreich – auf Platz 15 bei den Damen und Platz 17 bei den Herren - beendet werden.

Bericht von: Nele Raasch

Erfolgreiche Karateka dei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2014

Sieben Karate-Hochschulmeistertitel für Wettkampfgemeinschaft Gießen – JLU-Student Jan Urke zeigte Top-Leistungen bei der Studierenden Weltmeisterschaft Karate in Montenegro

 

cl/sz. Sieben deutsche Hochschulmeistertitel, drei Vizemeistertitel und fünf Drittplatzierungen: Die Wettkampfgemein-schaft Gießen mit Athle-tinnen und Athleten von der JLU und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) war das erfolgreichste Team der Deutschen Hochschul-meisterschaft (DHM) Karate im Mai in Wies-baden. Damit konnte die Wettkampgemeinschaft Gießen an den Erfolg der Vorjahre anknüpfen.

Besonders erfreulich war die wiederholte Nominierung des Kaderathleten und aktuellen deutschen Vizemeisters Jan Urke zur Studierenden-Weltmeisterschaft Karate im Juni in Bar (Montenegro). Der JLU-Student vertrat das deutsche Karate-Team gemeinsam mit sieben weiteren deutschen Kade-rathletinnen und -athleten. Im Viertelfinale begegnete er dem an Platz eins gesetzten Mijat Vojvodic aus Mon-tenegro. Trotz starker Leistungen musste sich Jan Urke mit 2:3 Richter-stimmen geschlagen ge-ben. Da Vojvodic das Halbfinale gegen den  Japaner Chikashi verlor, konnte Jan Urke die Bronzemedaille nicht über eine Trostrunde ge-winnen und schied im Viertelfinale aus.

Auch wenn der erhoffte Medaillengewinn aus-blieb, zeigte der JLU-Student während des gesamten Wettkampfes „internationale Top-Leistungen“, lobte der mitgereiste Sportdirektor des Allgemeinen Deutschen Hochschulsport-verbandes  (adh) Thorsten Hütsch.

ahs-Badmintonsommerturnier 2014

Auch in diesem Semester fand das mittlerweile zur Tradition gewordene Semesterturnier der ahs-Badmintongruppen statt. Am Sonntag, den 22.06.2014 lieferten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ahs-Badmintongruppen in der Spielhalle am Kugelberg spannende und faire Spiele. Mit immer wieder neuen Partner/-innen und Gegner/-innen  konnten sowohl die Badmintoneinsteiger/-innen als auch die Badmintonerfahrenen ihr Können unter Beweis stellen. Bei schönem Wetter ließen die Sportlerinnen und Sportler das Turnier mit einer gemütlichen Grillrunde ausklingen. Und die, die immer noch nicht genug hatten, boten sich im Anschluss noch weitere interessante Matches, mit dem Ziel, immer den letzten Punkt zu machen.

 

DHM Halbmarathon und 10km-Lauf Fulda 2014

Im Rahmen des 21. Fulda-Marathons wurde der DHM Straßenlauf über 10 Kilometer sowie ein Halbmarathon ausgetragen. Unter den 2051 Teilnehmern und Teilnehmerinnen liefen insgesamt 17 Studentinnen (sechs im HM) und 36 Studentin (18 im HM). Bei den Damen gewann über die HM-Distanz Anna-Lisa Bechtloff von der Uni Jena mit 1:27:09, bei den Herren Sammy Schu mit 1:13:24 von der HTW Saarland. Jette Stockhausen von der Uni Gießen konnte mit einer Zeit von 1:57:34 krankheitsbedingt leider  nicht an die Leistungen aus dem vergangenen Jahr anknüpfen. 

Im 10 Kilometer Straßenlauf verpasste der Gießener Ökotrophologie Student Fabian Fiedler mit 33:22 Minuten knapp eine Medaille. Bereits nach dem ersten Kilometer setzte sich Titelverteidiger Bubel von dem Läuferfeld ab und sicherte sich mit 32:05 klar den Sieg. In einem spannenden Kampf um die weiteren vorderen Plätze konnte sich das Duo Fiedler und Schröder unbemerkt auf die Plätze zwei und drei vorschieben, da die bis dahin Zweit- und Drittplatzierten Lutz und Ilya von Streckenposten falsch geleitet wurden. Ein Umweg von rund 100 Metern warf die zwei knapp hinter das einstige Verfolgerduo zurück. Erst nach ca. fünf Rennkilometern schloss Fabian Lutz wieder zu Fiedler und Schröder auf und machte somit die Medaillenvergabe wieder spannend. Mit einer enormen Tempoverschärfung auf der durch steile Hügel geprägten Rennstrecke konnte sich Lutz trotz des Rückschlags durch die Fehlleitung die Silbermedaille mit 32:47 Minuten sichern, dicht gefolgt von Schröder, der mit 32:59 Minuten als dritter das Ziel durchlief. „Platz vier ist undankbar, in diesem starken Feld aber vollkommen in Ordnung. Die Zeit ist zwar nicht ansatzweise zufriedenstellend, aber eben auch geprägt von der schwierigen Topografie und den zahlreichen engen Kurven“, so zieht Fiedler ein Fazit über das Rennen, welches auch von Titelverteidiger Niels Bubel mit den Worten „Auf dieser Strecke kann man mit Sicherheit 40 Sekunden oder mehr abziehen, um auf ein realistisches Zehn-Kilometer-Ergebnis auf einer flachen Strecke zu kommen“ bestätigt.


Foto: Fabian Fiedler

CHU Gießen 2014

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CHU Marburg 2014

1.Platz für die Gießener Studentenreiter auf dem CHU Marburg vom 3.-5.Oktober 2014

 Die Siegerinnen
Foto: Achterberg

Zwei Wochen vor unserem eigenen Turnier in Gießen waren wir mit einem Team auf dem Studentenreitturnier in Marburg am Start. Insgesamt waren dort 12 Mannschaften von Universitäten aus ganz Deutschland eingeladen und auch zum Wettkampf angetreten. Das Team bestehend aus Daniela Graé, Theresa Sommerfeld und Friederike Achterberg  konnte schon in der Dressur am Samstag eine gute Mannschaftsnote erzielen und Daniela schaffte es sogar in die zweite Runde.

Am Sonntag passte es mit den zugelosten Pferden perfekt und alle drei Reiter qualifizierten sich für die zweite Runde im Springen. Dort mussten sie sich dann leider der Konkurrenz geschlagen geben ;-)

Durch die guten Leistungen schafften es alle drei Reiter sich neben den Einzelplatzierungen im Springen und/oder der Dressur auch in der kombinierten Wertung  eine Platzierung zu sichern.

 Alles zusammen gerechnet holte sich das Gießener Team dann am Ende sogar den Mannschaftssieg , worüber wir uns riesig gefreut haben J Ein super Start in die neue Saison J

Es war ein tolles Wochenende bei unseren Nachbarn in Marburg, was uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

CHU Gießen Oktober 2014

CHU Gießen Oktober 2014

Halbfinale Springen mit "Lady Loona"
Halbfinale Springen mit „Lady Loona“ (Foto: Achterberg)

Zum 60. Mal veranstaltete die studentische Reitgruppe Gießen im Oktober ihr traditionelles Studentenreitturnier (Concour hippique universitaire kurz: CHU) auf der Anlage des Gießener
Reitvereins in der Hardtallee. Dazu wurden 12 Reitgruppen aus ganz Deutschland eingeladen,
ihr reiterliches Können ein Wochenende lang unter Beweis zu stellen. Anders als bei einem
normalen Reitturnier, müssen die Teilnehmer kein eigenes Pferd mitbringen, sondern
bekommen diese von der ausrichtenden Reitgruppe zur Verfügung gestellt. Die Reitgruppe, die
ein Turnier veranstaltet, ist dabei also immer auf großzügige Pferdebesitzer aus der Region
angewiesen die bereit sind, ihre Pferde an einem oder zwei Tagen eine Spring- oder
Dressurprüfung mit den Teilnehmern laufen zu lassen.
Das Turnier startete am Freitagabend, dem sogenannten Eintreffabend, mit einer Mottoparty
zum Thema “Skandal in Gießen”. Dazu bekamen die startenden Reitgruppen Untermottos, wie
z.B. Burger King Hygiene Skandal, Uli Hoeneß Steuer-Skandal oder Limburger Skandal
Bischof, zu denen sie sich verkleiden mussten. Eingeladen waren die Mannschaften aus
Aachen, Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt, Göttingen, Hannover, Kassel, Köln, Mainz,
Mannheim, Marburg und Münster.
Am Samstagmorgen um 10.00 Uhr begann der Dressurtag des Wochenendes mit einer
Mannschaftsdressur der Klasse A. Die Teams, die immer aus drei Reitern bestehen, werden
dabei sowohl einzeln, als auch als Mannschaft von den Richtern bewertet. Dabei kommt es also
sowohl auf den Sitz und die Einwirkung jedes einzelnen an, als auch auf die Abstände und das
Gesamtbild der Mannschaft. Für beides wird eine Wertnote zwischen 4,0 und 10,0 vergeben.
Der Reiter der auf seinem Pferd die höchste Wertnote erhält darf in die nächste Runde, einer
Dressurprüfung der Klasse L auf Trense. In diesem K.O. System werden zum Schluss die
beiden Finalisten ermittelt, die in der Dressurprüfung Klasse M gegeneinander antreten.
Der Dressurtag verlief bei strahlendem Wetter und bester Pferdequalität reibungslos und man
konnte tollen Ritte und eine großartige Stimmung auf der Anlage des Gießener Reitvereins
erleben. Gegen 17.00 Uhr waren die beiden Finalisten ermittelt. Nach einem kurzen
Rahmenprorgamm und anschließendem Abendbrot, folgte (nach der dringend benötigten
Ruhepause) die zweite Party des Wochenendes.
Am Samstagmorgen ging es dann weiter mit dem Springsport. Hier wurde, wie in der Dressur
auch, mit einem Stilspringen der Klasse A gestartet. Das Springen konnte zur Freude aller
Teilnehmer bei bestem Wetter auf dem großen Außenplatz des Reitvereins stattfinden. Dieses
trug auch zu der ausgelassenen Stimmung am Samstag bei.
Das Finale im Springen konnte Justus Ohde von der Uni Marburg gegen Corvin Porten von der
Uni Frankfurt für sich entscheiden. In der Dressur setzte sich Caro Heck von der Uni Mainz
durch. Auch den Mannschaftssieg konnte sich das Team der Universität Mainz sichern.
Rückblickend bleibt zu sagen, dass wir stolz sind, behaupten zu können, ein tolles Turnier
organisiert zu haben, bei dem alles reibungslos funktioniert hat und wir uns innerhalb unserer
Reitgruppe immer aufeinander verlassen konnten. Es gab durchweg positive Rückmeldung der
teilnehmenden Reitgruppen und auch die Pferdebesitzer waren von vielen Ritten der Studenten
begeistert. Ein Turnier mit fairem und guten Sport, ausgelassenen Parties, einer tollen Stimmung und großartigem Wetter, dass keiner von uns so schnell vergessen wird. Wir freuen
uns bereits aufs nächste Jahr!

Geschrieben von Diana Pabst

Übersicht des Jahres 2014

Ergebnisübersicht des Jahres 2014

Anzahl der DHMs an denen JLU-AthletenInnen teilgenommen haben

16

Anzahl der adh-Open an denen JLU-AthletenInnen teilgenommen haben

 

2

Anzahl der entsendeten Athletinnen

 

55

Anzahl der entsendeten Athleten

 

58

Anzahl der 1. Plätze

 

11

Anzahl der 2. Plätze

 

2

Anzahl der 3. Plätze

 

11

Anzahl der 4. Plätze

 

4

Anzahl der 5. Plätze

 

7

Bilder

2013

Übersicht der Erfolge bei DHMs 2012-2013

PDF document icon Übersicht der Erfolge DHM 2012_13_Presse.pdf — PDF document, 154 KB (158100 bytes)

DHM Fechten am 1. und 2. Juni 2013 in Heidelberg

 

 

Am Wochenende fanden zum wiederholten Mal in Heidelberg die Deutschen Hochschulmeisterschaften Mannschaft im Fechten statt.

Im Fechten besteht eine Mannschaft aus drei Fechtern plus eventuellem Ersatzmann. Ein Mannschaftsgefecht geht insgesamt auf 45 Punkte, es fechtet jeder gegen jeden, ein einzelnes Gefecht geht auf 5 Punkte. Da kontinuierlich weiter gezählt wird, besteht also die Möglichkeit, dass einzelne Fechter einen Rückstand aufholen können.

Begonnen hat das Turnier am Samstag mit dem Herrendegen. Hier gingen für die Wettkampfgemeinschaft Giessen mit Philipp Böttner, Osman Khalil und Dustin Siewert drei Fechter der JLU an den Start. In der Vorrunde ging es zunächst gegen Münster, wo die Giessener die Planche deutlich mit 45:12 als Sieger verließen. Das nächste Gefecht gegen Dresden 2 verlief deutlich knapper, am Ende mussten sich die Giessener mit 43:45 geschlagen geben. Nach der Vorrunde waren sie als 14. gesetzt und trafen im unvollständigen 32er K.O. auf Wuppertal. Das Gefecht ging 45:25 für Giessen aus. Somit zogen die Giessener in das Achtelfinale ein, wo sie gegen den späteren 2. Karlsruhe 1 ausschieden. Damit wurden sie 14. von 25.

Mittags begann der Wettbewerb im Herrensäbel. Hier liefen für die Wettkampfgemeinschaft Giessen Jonathan Evenius und Marlon Hirzmann von der JLU sowie Kevin Schäfer und Christoph Schrod von der THM auf. Im ersten Gefecht der Vorrunde ging es gegen den Favoriten aus Aachen, die allerdings zunächst ihren besten Mann, Benedikt Beisheim, schonten. Somit gelang Giessen ein recht deutlicher 45:29 Erfolg. Leider verletzte sich Kevin Schäfer bei seinem letzten Gefecht an der Hand und musste von da an von Jonathan Evenius vertreten werden. Auch die nächsten beiden Vorrundengefechte gegen Mainz 2 und Clausthal gewannen die Gießener deutlich. Nach der Vorrunde an Platz eins gesetzt ging es im Viertelfinale gegen den achten Mainz 2. Auch dieses Gefecht entschieden die Giessener für sich. Im Halbfinale gewann Giessen danach gegen Mainz 1 mit 45:31. Im Finale ging es nun wieder gegen Aachen, diesmal von Anfang an mit Benedikt Beisheim. Außerdem rückte Kevin Schäfer wieder in das Giessener Team. In einem guten Gefecht, in dem die Giessener das Glück nicht unbedingt auf ihrer Seite hatten, mussten sie sich am Ende mit 28:45 geschlagen geben. Damit wurde die WG Gießen zweiter.

Am Sonntagmorgen ging es für die Giessener im Herrenflorett weiter. Mit Jonathan Evenius, Marlon Hirzmann und dem noch immer angeschlagenen Kevin Schäfer gingen drei der vier Säbelfechter an den Start. In der Vorrunde gewannen die Gießener zunächst deutlich gegen Freiburg und Mainz 4. Das dritte Gefecht der Vorrunde  verloren sie trotz zwischenzeitlich deutlicher Führung mit 44:45 gegen Dresden 1. An Platz 11 gesetzt ging es im ersten K.O. gegen Mainz 2, wo sich Giessen mit einem 45:32 Erfolg durchsetzte. Im Achtelfinale trafen die Giessener nun erneut auf Dresden 1. Mit einer veränderten Aufstellung sah es zunächst sehr gut für die Giessener aus, am Ende setzte sich Dresden aber dann doch noch mit 45:38 durch, was nicht zuletzt am Obmann lag. Am Ende stand Platz 10 von 29 zu Buche.

Zuletzt startete mit Larissa Jungblut, Neßrin Schmiedel und Laura Werner, alle JLU, noch ein Team im Damendegen für Giessen. In der Vorrunde waren sie zunächst Paderborn mit 40:45 unterlegen. Das zweite Gefecht gewannen sie mit 45:35 gegen Münster. Im Achtelfinale ging es dann direkt noch einmal gegen Münster. Diesmal setzten sich die Gießener mit 45:30 durch. Im darauf folgenden Viertelfinale mussten sich die Gießener mit 27:45 dem späteren zweiten Freiburg 1 geschlagen geben und landeten letzten Endes auf dem 7. Platz.

Bericht von: Kevin Schäfer (THM)

Fechten 1 DHM 2013 Fechten 2 DHM 2013 
 Fechten 3 DHM 2013  Fechten 4 DHM 2013

Vorrunde DHM Frisbee am 3. Juni in Bochum

 

 

Gestern (3.6.2013) wurde das Spiel Gießen vs Bochum ausgetragen bei schönem Wetter, guten Spirit und ohne Verletzungen. In einem hart umkämpften, fairen Spiel konnte sich Bochum mit 11: 10 durchsetzten. 

Folgende Spieler spielten für Gießen:

Robert Hamann, Carsten Schäfer, Vincent Kettnaker, David Giess, Christian Senft, Nikolaus Dittrich,
Katharina Gindler, Lena Kimmelmann, Anna-Lena Schwarz, Maximilian Fischer, Gregor Dekevic

 

 

DHM Fußball Herren

 

Am  21.05.13 fand in Frankfurt die Vorrunde Fußball der Männer auf dem Sportgelände der Uni Frankfurt statt. Unsere Mannschaft lief in diesem Jahr das erste Mal auf und wir waren dementsprechend gespannt, welches Niveau uns erwarten würde.

Das erste Spiel spielten unsere beiden Gegner Mainz und Frankfurt gegeneinander und so konnten wir schon den ersten Blick auf die beiden starken Mannschaften werfen.

Frankfurt gewann das Spiel gegen Mainz denkbar knapp mit 2:1. Unsere Mannschaft hatte ihr erstes Spiel gegen die Universität Mainz und hatte es mit einem, durch das erste Spiel, bereits müden Gegner zu tun und gewann verdient mit 3:1. Das abschließende Spiel gegen Frankfurt wurde so zu einem Endspiel, da der Gewinner die Zwischenrunde erreichen würde.

Das Spiel fand auf einem hohen Niveau statt, was durch die Anwesenheit von mehreren Hessenliga Spielern auf beiden Seiten bestätigt wurde.

Durch die bessere Chancenauswertung konnten wir das Spiel letztendlich ebenfalls mit 3:1 für uns entscheiden. Damit war uns die Teilnahme an der Zwischenrunde in Karlsruhe sicher und die Freude entsprechend groß.

 

Die Zwischenrunde auf dem Campus der Uni Karlsruhe fand am 04.06.13 statt und war zugleich der erste richtig  heiße Tag des Jahres. Nach Stau auf der Autobahn kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Anpfiff und hatten es direkt mit der Heimmannschaft als Gegner zu tun. Auf Grund einiger verletzungsbedingter und spielplanbedingter Absagen musste unsere Mannschaft auf einigen Positionen verändert werden. Das Spiel gegen Karlsruhe fand auf einem äußerst hohen Niveau mit enormem Tempo statt. Karlsruhe hatte zwar mehr Ballbesitz und auch die bessere Spielanlage, dafür konnten wir die größeren Chancen verzeichnen. Daraus resultierte auch die Enttäuschung nachdem es am ende der 70 Minuten 0:0 stand. Außerdem hatten wir bereits zwei Verletzte zu verzeichnen und somit keine Wechsler mehr für das anschließende Spiel gegen den Favoriten der Uni Stuttgart. Der Sieger hatte eine große Chance weiterzukommen.

Nach nur 10 Minuten Pause ging es weiter. Es wurde jedoch schnell klar, dass auf Grund der hohen Temperaturen und der fehlenden Wechselmöglichkeit die Kräfte bei vielen nicht mehr ausreichend waren. So war es auch nicht überraschend, als das erste Tor für die Uni Stuttgart fiel. Nach einer weiteren Verletzung und der damit verbundenen Unterzahl konnte die Uni Stuttgart schließlich einen 8:0 Kantersieg gegen uns einfahren, der leider die erbrachte Leistung in keiner Weise widerspiegelt.

So überwog dann am ende doch die Enttäuschung obwohl man eigentlich zu den besten Mannschaften bisher gehört hatte.

Nächstes Jahr soll dann mit einem verstärkten und vergrößerten Kader dann das nächste Ziel erreicht werden, nämlich die Finalrunde und vielleicht sogar mehr.

 

Flo Schraml

DHM Gerätturnen 14.-16.6.2013 in Köln

 

 

 

SiegerInnen bei der DHM Gerätturnen

 

Sebastian Spies, Fabian Lotz, Lisa Rübsamen, Nicole Althen, Denise Hermann, Ann-Katrin Remmele und Katharina Zipp nahmen vom 14.-16.6.2013 in Köln erfolgreich an der DHM Gerätturnen teil. Die Frauen belegten in der Mannschaftswertung der Frauen Platz 6.

Fabian Lotz (auf dem Bild der Herr im grünen T-Shirt) wurde neben seinem vierten Rang in der Einzelkonkurrenz auch noch Deutscher Hochschulmeister am Pauschenpferd sowie Deutscher Vizemeister am Barren und am Reck (an beiden Geräten war nur Fabian Hambüchen besser!).

Fabian Lotz war in allen sechs Gerätefinals vertreten. Das zeigt seine Leistungsstärke und seine Vielseitigkeit (4. Platz am Boden und an den Ringen, 5. Platz beim Sprung).

Darüber hinaus wird Fabian an der Universiade 2013 im Turnen teilnehmen.

Deutsche Gerätturner erfolgreich bei der Universiade in Kasan

Vierter Platz für deutsche Turner
Kurz vor Ende des heutigen Mannschaftsfinales Turnen bei der Universiade brach die Internetverbindung zusammen. Spannender hätte der Ausgang letztlich nicht sein können, denn Rang zwei und drei trennten nur 0,25 Punkte im Ergebnis. Sieger wurde die Russische Mannschaft mit 273,15 Punkten vor der Ukraine (269,95 Pkte) und Japan (269,7 Pkte).
Das deutsche Team, das im vierten von fünf Durchgängen gesetzt war, erreichte mit 260,5 Punkten Rang vier. Mit dem Start am Barren hatten die Deutschen Männer nicht die beste Ausgangsposition. Nach einem leider unsicheren Felgangang von Andreas Brettschneider und einer technisch nicht einwandfreien Übung (D-Wert 6,2/E-Wert 8,05), konnte auch Fabian Hambüchen in der Ausführung nicht so punkten, wie erhofft, trotz D-Wert von 6,1. Fabian Lotz hingegen wurde für seine gute Präsentation mit einem E-Wert von 8,8 Punkten belohnt. Helge Liebrich war der vierte an diesem Gerät, jedoch war sein Ausgangswert der niedrigste, entsprechend bildeten die anderen drei Noten das Endergebnis am Barren, Rang neun im inoffiziellen Ranking der Teams an diesem Gerät. Thomas Taranu begann am Reck (E-Wert 8,6), dann zeigte Fabian Lotz (E-Wert 8,3) eine ähnlich gute Ausführung. Das Team - unterstützt von ca. 50 SportlerInnen des adh aus den unterschiedlichsten Disziplinen - hatte so bereits einen guten Beginn am Reck gehabt, dann half aber das "Häng" beim Kovac mit 1/1 Schraube bei Andreas Brettschneider nicht. Kurzfristig stellte er danach seine Übung um (D-Wert 5,5). Letzter Turner für die Mannschaft war Fabian Hambüchen (D-Wert 6,8). Er kämpfte sich durch seine Übung mit dem Resultat, dass er sich als bester für das Gerätfinale am Mittwoch qualifiziert hat (15,5 Pkte). Einen noch höheren Schwierigkeitswert (7,0) zeigte nur Emin Garbov aus Russland an diesem Tag.
Am Boden zeigte der Schraubenspezialist Helge Liebrich den einen oder anderen Standfehler bis hin zum Verlassen der Fläche, Andreas Brettschneider beendete seine Abschlussbahn erst im Stand und dann im Sitz, Thomas Taranu, der beim Podiumstraining und selbst beim Kurzeinturnen stets mit seinem Doppeltwist haderte, bekam ihn heute in den Stand und turnte sich mit 6,5/8,5 als achter Turner unerwartet ins Finale an diesem Gerät. Fabian Hambüchen schaffte ebenfalls als drittbester Turner dank der höchsten Ausführungsnote an diesem Tag (8,95) die Qualifikation ins Finale am Boden. Mit dem Schwierigkeitswert von 6,3 Punkten liegt er deutlich hinter dem an diesem Gerät heute führenden Turner aus Russland, Denis Ablyazin (7,1 D-Wert). Insgesamt war die Mannschaftsleistung am Boden (drittbeste Teamwertung heute) für die Turner der Hauch von Vorsprung, der später gegenüber Brasilien zum besseren Resultat führte (Deutschland: 260,5/ Brasilien: 260,25). Am Pauschenpferd hatte das Team um Sven Kwiatkowski lange überlegt, wer zum Einsatz kommen sollte. Die Entscheidung fiel für den Mehrkämpfer Andreas Brettschneider. Zunächst ging Fabian Lotz ans Gerät und hatte einen Absteiger. Dann kämpfe sich Helge Liebrich durch seine Übung und wurde von den Zuschauern förmlich akustisch in den Handstand gedrückt, so dass er den Abgang letztlich doch noch präsentieren konnte und bester Turner der Mannschaft an diesem Gerät wurde. Andreas Brettschneiders Vortrag war kurz (5,0/8,4), Fabian Hambüchen konnte durch seine gute Ausführung (8,95 E-Note) punkten.
Dass das drittbeste Gerät der deutschen Männer die Ringe sein würden, war vorher nicht absehbar. Von Gerät zu Gerät steigerte sich Andreas Brettschneider, fast ins Finale wäre Fabian Hambüchen gekommen, der mit 8,9 Punkten die drittbeste Ausführungsnote von allen Turnern an den Ringen erhielt. Thomas Taranu gelang es mit seinem Vortrag (6,3/8,7), dass die Deutschen Turner am Mittwoch an den Ringen nochmals vertreten sein werden.
Beim abschließenden Sprung waren die Stützen des Teams Helge Liebrich (14,9), Andreas Brettschneider mit seinem Handstützüberschlag-Doppelsalto (14,55) sowie Thomas Taranu, der eine für ihn so unerwartet hohe zweite Flugphase zeigte, dass er nicht in den sicheren Stand kam. Weder Helge noch Fabian Hambüchen schafften es, sich mit ihren beiden unterschiedlichen Sprüngen für das Finale zu qualifizieren. Rang sieben an diesem Gerät sprach eine deutliche Sprache.
Im Resumee sagte Sven Kwiatkowski, dass sich das Team gut präsentiert habe, wenn auch die Männer ca. drei Punkte "liegen gelassen" hätten. Das Ziel der Qualifikation für Andreas und Fabian für das 24er-Mehrkampffinale haben beide erreicht mit Platz 22 bzw. Rang sieben. Vor Fabian Hambüchen liegen jeweils zwei Turner aus der Ukraine, Japan und Russland, eben von den drei erstplatzierten Teams des heutigen Mannschaftskampfes. Die jeweils zwei Chancen von Thomas Taranu und Fabian Hambüchen in den Gerätfinals werden sie gewiss nutzen.

DHM Judo 27.-28.4.2013 in Tübingen

 

 

Kampfgemeinschaft Uni und THM bei den Judo Hochschulmeisterschaften

 

Am letzten Aprilwochenende (26-28.April) fanden in Tübingen die Judo-Hochschulmeisterschaften statt.  Am Freitag fuhren alle 12 Teilnehmer gemeinsam von Gießen aus nach Tübingen. Dort angekommen fanden Anmeldung und Wiegen statt. Samstags traten 3 Starter der THM und 6 Judoka der Uni Gießen bei den Einzelmeisterschaften an. Nicole Ratkay (THM) erkämpfte sich die Bronzemedaille der +78 kg Klasse, Daniel Schmack und Christoph Schröder (beide Uni Gießen) traten in der mit 75 Kämpfern stark besetzten -73kg Klasse an und erarbeiteten sich nach sechs und fünf Kämpfen Platz sieben und neun. Adriani Botez (THM, -66kg) gewann trotz Sehbehinderung seinen ersten Kampf mit Ippon durch Uchi-mata, musste sich aber im weiteren Verlauf gegen den späteren Sieger aus Karlsruhe geschlagen geben. Des Weiteren traten Tom Skazidroga, Jens Linder, Marcel Kapahnke, Karl Hache (alle Uni Gießen) und Jens Krist (THM) an, mussten sich aber gegen die starke Konkurrenz nach jeweils einem Kampf geschlagen geben. Insgesamt traten über 500 Teilnehmer an!

Nach einer ausgelassenen gemeinsamen Sportlerparty am Abend ging es Sonntagmorgen mit den Mannschaftsmeisterschaften (26 Mannschaften) weiter. Hier bildeten die THM und Uni Gießen eine Kampfgemeinschaft. Jede Mannschaft bestand aus 5 Kämpfern, die in den Gewichtsklassen 66kg, 73kg, 81kg, 90kg und +90kg antraten. Im ersten Kampf mussten sie sich gegen den späteren Vizemeister Karlsruhe geschlagen geben. Im Kampf gegen Hamburg war ein Sieg zum greifen nahe, konnte aber nicht errungen werden, was das aus bedeutete.

Im zusätzlichen Newcommerscup konnten sich alle Neulinge, bis zum grünen Gürtel, messen. Hier traten Tom Skazidroga, Tim Helbig und Medard Vazul Solecki, der Uni Gießen, gemeinsam mit Ulrich Tankeu (THM) an. Nach guten Kämpfen, bei denen besonders Ulrich eine super Figur machte mussten sich die Jungs aber gegen Magdeburg (1.Platz) und Halle (3.Platz) geschlagen geben.

Wir hatten ein super Wochenende mit schönen Kämpfen und viel Spaß!

Wer Interesse hat kann jeden Dienstag und Donnerstag  am Kugelberg mit trainieren!

Jens Krist

 

DHM Judo 27.-28.4.2013 in Tübingen

Gold bei der EUC Karate für JLU-Starter

 

 

Europäischer Hochschulmeistertitel geht nach Gießen

Erwartungen bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft weit übertroffen

Die Europäischen Hochschulmeisterschaften im Karate fanden dieses Jahr in Budapest statt. Vom 12. bis 14. Juli hatten Jan Urke, Kristian Agsten (beide JLU), Jonas Glaser und Harris Dzigal (beide THM) die Chance sich auf europäischer Ebene zu beweisen. Als Teil einer großen Wettkampfdelegation aus Deutschland machten sie sich, mit ihrem Coach Detlef Herbst auf den Weg in die ungarische Hauptstadt. Die mehrmaligen Deutschen Hochschulmeister in allen Disziplinen des Wettkampfkarates der WG Gießen hatten sich bereits im letzten Jahr, für die in diesem Jahr zum 6. Mal statt findende, EUC qualifiziert.

Am ersten Wettkampftag stand für Jan, Kristian und Jonas der Einzelwettbewerb an. Jan und Jonas hatten es auf ihrer Seite des Wettkampftableaus mit mehreren Nationalkaderathleten, unter ihnen auf der amtierende Europäische Hochschulmeister aus der Slowakei, zu tun. Jonas setzte sich in der ersten Runde ohne Flaggenverlust gegen seinen Kontrahenten durch, verlor in Runde zwei aber ebenso deutlich gegen einen der späteren Drittplatzierten aus Montenegro. Jan kämpfte sich bärenstark und ohne seinen Gegner den Hauch einer Chance zu lassen, bis in die Runde der letzten Acht vor. Dort traf er, wie zu erwarten, auf den amtierenden Champion und es kam zur Neuauflage der Finalbegegnung der letzten EUC. Die Entscheidung der Kampfrichter war ebenso deutlich wie unverständlich. Es waren nicht nur die Mitglieder der deutschen Wettkampfgemeinschaft, die sich aufgrund des 5:0 Ergebnisses gegen Jan ungläubig anschauten. Jan war in bestechend guter Form, der Slowake dagegen gab keine wirklich überzeugende Präsentation zum Besten. Schließlich musste sich Jan mit dem für ihn etwas enttäuschenden 5. Platz begnügen. Zur gleich Zeit war Kristian in das Poolfinale Runde eingezogen, nachdem er starke Konkurrenten unter anderem aus dem polnischen und deutschen Nationalteam besiegt hatte. Sein Widersacher aus Portugal gab sich keine Blöße und gewann 5:0 gegen Kristian. Die Freude über den gewonnen dritten Platz bei seiner ersten Teilnahme an einer EUC war bei Kristian und dem deutschen Team riesengroß. Gleich im ersten Wettbewerb konnte eine Platzierung auf dem Siegertreppchen bejubelt werden.

Am darauf folgenden Samstag konnte auch endlich Harris in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Er ging wie gewohnt in der Kategorie +84 kg im Kumite an der den Start. Der Wettkampf verlief leider wenig erfreulich für den Studenten der THM. Harris musste sich in der ersten Runde seinem Gegenüber geschlagen geben.

Für Jan, Kristian und Jonas war der Wettkampf dagegen noch nicht beendet. Sie traten zusammen als WG Gießen in ihrer Parade-Disziplin, dem Teamwettbewerb, an. In der ersten Runde trafen sie auf ein Hochschulteam aus Montenegro. Sie ließen sich nicht aus ihrem Rhythmus bringen, entschieden die spannende Begegnung schließlich mit 5:0 Kampfrichterstimmen für sich und standen somit im Finale des Wettkampfs. Dort wartete diesmal das montenegrinische Nationalteam auf die drei Athleten aus Gießen. In dem nervenaufreibendem Finale zeigten Jan, Kristian und Jonas eine sehr starke Kata. Das darauf folgende Bunkai, die Anwendung der Techniken aus der zuvor gezeigten Kata, wurde für die EUC neu entwickelt und in Budapest zum ersten Mal präsentiert. Entsprechend groß war der Jubel des Publikums über die präzise ausgeführten Block-Konter-Situationen und die spektakulären Höhepunkte. Auch die Kampfrichter zeigten sich beeindruckt und stimmten mit 4:1 Flaggen für das Team der WG Gießen. Nun kannte der Jubel erst recht kein Halten mehr und die Freude über den kaum zu erwarteten Europäischen Hochschulmeistertitel musste lautstark bekundet werden.

Damit endete für die Teilnehmer der WG Gießen ein überaus erfolgreicher und schöner Wettkampf in Budapest.

8 Medaillen für die Licher Karateka auf der DHM 2013

 

 Unsere Karateka glänzten mit ihren Leistungen

Am vergangen Samstag den 04. Mai fand die 10. Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Karate statt, die in diesem Jahr von der Universität Paderborn ausgerichtet wurde.

Für die Technische Hochschule Mittelhessen und die Justus-Liebig-Universität Gießen starteten insgesamt 12 Studenten, worunter acht aus dem Karate Dojo Lich e.V. kamen. Betreut wurden die Starter von Detlef Herbst.

 

Der Wettkampf begann mit den Disziplin Kata-Einzel Herren. Auf vier Kampfflächen zeigten die Athleten der Ober- und Unterstufe ihr Können. In der Oberstufe erkämpfte sich Kristian Agsten die Bronzemedaille. Jonas Glaser belegte den fünften Platz. Damit verteidigten beide Karateka ihre Platzierungen des Vorjahres. Wolf Mühlhans, der dieses Jahr für die Universität Münster startet, erkämpfte sich den zweiten Platz. Philipp Haas, für den es sein erster Wettkampf war, startete im Pool der Unter- und Mittelstufe, in dem er sich als Sieger durchsetzte und somit die Goldmedaille errang.

 

In der gleichen Disziplin starteten nach den Herren die Damen. Für die Oberstufe traten Jutta Heselhaus und Franziska Holz an, die sich in den ersten Runden ihren Gegnerinnen geschlagen geben mussten. In der Unter- und Mittelstufe startete Laura-Katharina Beresheim, die ihre Silbermedaille des Vorjahres verteidigen konnte.

 

Im Anschluß an die Einzeldisziplinen fanden die Mannschaftskämpfe statt. Hier startete die WG Gießen mit Laura-Katharina Beresheim, Timo Brückel und Philipp Haas als Kata-Team in der Unter- und Mittelstufe. Die drei Karateka setzen sich gegen ihre Gegner durch und errangen im Finale den ersten Platz.

 

Nach Abschluß der Kata-Disziplinen begannen die Kämpfe im Bereich Kumite. Hier war die WG Gießen stärker vertreten als im Jahr zuvor. So errang das Kumite-Team der Damen mit unter anderem Franziska Holz, und Jutta Heselhaus den zweiten Platz. Das Kumite-Team der Herren unter anderem mit André Stang, Jonas Glaser und Timo Brückel belegte den dritten Platz. Zudem erkämpfte sich Timo Brückel in der Disziplin Kumite Herren Unter- und Mittelstufe den zweiten Platz und verbessert somit seine Leistung vom Vorjahr deutlich. 

 

Insgesamt errangen die Karateka des Karate Dojo Lich e.V. acht Medaillen und zeigten sich damit deutlich erfolgreicher als im Jahr zuvor. In der Gesamtwertung errang die WG Gießen zum dritten Mal in Folge den Titel „Erfolgreichste Hochschule“.

 

Im Bereich der Einzelkämpfe der Disziplin Kumite zeigten die Karateka Katharina Beitler, Sarah Bustian und Haris Dzingal gute bis sehr gute Leistungen, genauso wie Kevin Daxenberger, der in der Unter- bis Mittelstufe der Disziplin Kata-Einzel Herren den dritten Platz belegte. Mit ihren Erfolgen und durch ihre Unterstützung in den Teamdisziplinen trugen die vier Studenten ebenfalls zum Erfolg der WG Gießen bei.

Gießener Lacrosser erfolgreich bei den Hochschulmeisterschaften 2013

 

 

Hoch fliegt der Ball durch die bayrische Abendluft und wird gekonnt auf der anderen Seite gefangen – kurz abgefedert mit dem Schläger und direkt zurück zum Absender. Die Gießener Studenten haben selbst nach fünf Spielen an einem Tag nicht genug von Lacrosse, der schnellen Sportart der Ureinwohner Nordamerikas. Dieses Wochenende ist für sie auch ein besonderes. Viele nehmen zum ersten Mal an der allgemeinen deutschen Hochschulmeisterschaft für Lacrosse teil. Auf dem Sportgelände der Bundeswehr Universität in München trifft man auf 14 Damen- und 26 Herrenteams. So viele Teilnehmer gab es bislang noch nie.
Mit Lacrosse angefangen haben viele Gießener Studenten beim Hochschulsport der Universität Gießen. Für viele war es die Neugier an einer neuen Sportart, die sie zum ersten Training zog. Andere wurden kurzerhand von Freunden überzeugt. „Toll finde ich, dass es zum einen ein Mannschaftssport ist, bei dem es wichtig ist, dass man als Team aufeinander abgestimmt ist und harmoniert“, ist Trainerin Maren Seyfried fasziniert von dem Sport. „Gleichzeitig spielen die eigenen Fähigkeiten, mit dem Schläger umzugehen, eine große Rolle. Seit zwei Jahren nun leitet sie schon das Damentraining. Zusammen mit Herrentrainer Evangelos Panagioutou setzt sie auf ein gezieltes Training, bei dem der Spaß aber nicht zu kurz kommt. Auf den Hochschulmeisterschaften erspielten die Gießener Damen dadurch den siebten Platz aus ganz Deutschland. Die Herren erreichten den 16. Platz. Auch, wenn sie sich eine höhere Platzierung ausgerechnet hatten, brachte das Wochenende in München viele neue Erfahrungen.
Ursprünglich wurde der Sport von den Indianern der Großen Seen im Nordosten der USA gespielt. Große Bedeutung hatte Lacrosse als Spiel zur Kriegsvorbereitung oder als spirituelles Spiel, mit dem man versuchte Krankheiten zu vertreiben. Im 19. Jahrhundert wurde der Sport von einem französischen Missionar entdeckt. Der Schläger mit dem netzartigen Ende erinnerte ihn an einen Bischofsstab. So erhielt das Spiel nach dem französischen Wort für Bischofsstab, la crosse, seinen heutigen Namen.
„Mir gefällt an dem Sport die athletische Komponente mit Ausdauer und Schnelligkeit“, sagt Maren Seyfried. Gespielt wird dabei mit einem Tennisball großen Hartgummiball, der von den Spielern mit einem Schläger gefangen und weiter gepasst wird. Ziel ist es, die meisten Tore zu erzielen. Und schnell geht es dabei wirklich zur Sache. Nicht umsonst wird Lacrosse nachgesagt, die schnellste Mannschaftssportart auf zwei Beinen zu sein.
Über neue Spieler freut sich das Gießener Hochschulteam immer. Das Ziel: Auch bei der nächsten Hochschulmeisterschaft 2014 zu zeigen, was die Gießener Lacrosser zu bieten haben.


Von Olivia Becker und Matthias Schmitz

 

SchwimmerInnen erfolgreich bei DHM 2013

SchwimmerInnen DHM 2013 Wieder einmal
„In das Becken, in das Becken – hey, hey!!!“
hieß es für die Studentinnen und Studenten der Uni Gießen. Zusammen mit der TH Mittelhessen bildeten sie eine Wettkampfgemeinschaft bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeister-schaften in Erfurt.

Für die Uni Gießen gingen an den Start:
Isabel Marzi, Jane Weßeler, Mona Bohner, Corinna Wahl, Ann Kristin Stein, Frederic Faust, Marc Birkhölzer und Norbert Teubener.

Tobias Luh von der TH Mittelhessen komplettierte die Wettkampfgemeinschaft.


Über 500 Teilnehmer von mehr als 70 Hochschulen aus ganz Deutschland hatten sich in Thüringens Landeshauptstadt zusammengefunden, um die Besten unter Ihnen zu ermitteln. Selbst Größen wie Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer Jan-Philipp Glania oder Johannes Neumann ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Entsprechend zufrieden kann demzufolge die Wettkampfgemeinschaft Gießen sein. Mit einer kleinen Gruppe von nur 9 Schwimmern gelang es Platz 23 der Mannschaftswertung zu belegen. Sportstarke Unis wie die Uni Stuttgart, Freiburg, Göttingen oder die TU Darmstadt konnten dabei im Gesamtklassement hinter sich gelassen werden.

Den größten Anteil am hervorragenden Abschneiden hatten dieses Jahr insbesondere die Staffeln. Die 4 x 100m Freistilstaffel der Damen belegte in der Besetzung Ann Kristin Stein, Isabel Marzi, Mona Bohner und Corinna Wahl einen ausgezeichneten 6. Platz. Ebenso erfreulich lief es für die 6 x 50m Brust-Staffel Mix mit einem 7. Platz (Besetzung: Jane Weßeler, Ann Kristin Stein, Tobias Luh, Mona Bohner, Frederic Faust und Norbert Teubener).

Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden hatte aber einmal mehr Ann Kristin Stein. Über die Delfinstrecken konnte sie wertvolle Punkte einfahren und belegte über die 200m Distanz ihre beste Platzierung mit einem 6. Rang. Über die halbe Distanz schwamm sie sogar ins Finale und konnte dort mit einem hervorragenden 7. Platz glänzen.

Nicht weniger erfolgreich lief es für Mona Bohner. Über 400m Lagen gab sie sich keine Blöße und schwamm zu einem überragenden 6. Platz.

Knapp an den Top-Ten vorbei, aber dennoch mit einer ausgezeichneten Leistung beendete Corinna Wahl die Wettkämpfe. Über 50m Freistil kam sie als 14. von 99 gestarteten Schwimmerinnen ins Ziel.
Ebenfalls knapp an den Top Ten scheiterte der etwas angeschlagene Marc Birkhölzer mit einem 11. Platz über die 400m Freistil. Wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn ihm nicht eine kleinere Erkältung in die Quere gekommen wäre…

Alles in allem zeigten sich die Gießener Studierenden also in äußerst guter Form. Mit durch die Bank vorderen Platzierungen im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes konnten alle bei diesem hochklassigen Wettkampf zufrieden sein.
Wir danken an dieser Stelle dem Allgemeinem Hochschulsport für die tatkräftige Unterstützung unseres Teams.

Gießener Ruderer waren bei der DHM Rudern 2013 sehr erfolgreich

 

 

Sechs giessener Sportler sammelten am Wochenende vom 28-30.06 in Brandenburg an der Havel neue Erfahrungen im Rudersport. Statt für den Verein ging es bei der 66. Deutschen Hochschulmeisterschaft im Rudern für die Universität in den Wettkampf.

Für die Goetheuniversität zu Frankfurt am Start waren Johannes Birkhan und Patrick Quoika im Männerdoppelzweier. Die Giessener Justus-Liebig-Universität  und die Technische Hochschule Mittelhessen schickten als Wettkampfgemeinschaft Gießen einen Frauendoppelvierer mit Lisa Gerss, Luisa Klein, Mara Weber (alle JLU) und Flora Duchow(THM) auf die Strecke.

Bis zuletzt mussten beide Boote bangen, ob ein Start möglich sein würde. Verletzungspech und Krankheit hatten bis zum Wettkampftag selbst das Training  unmöglich gemacht.

Das erklärte Ziel war es also möglichst wenige Rennen zu fahren oder anders gesagt, den Hoffnungslauf zu vermeiden.

Dem Quartett aus Gießen gelang dies in einem spannenden Vorlauf, in dem sie sich nur knapp dem favorisierten Boot aus Hamburg geschlagen geben musste. Der zweite Platz reichte für den Direkteinzug in das große Finale.

Die Männer machten es noch interessanter. Erst nach Auswertung der Zielkamera war, dass auch hier der erste Platz im Vorlauf verpasst wurde. Ärgerlich für die beiden Sportler war, dass aufgrund der Vielzahl an Meldungen nur der Vorlaufsieg zur direkten Finalqualifikation gereicht hat. Also ging es über den Hoffungslauf.

In diesem zeigte das Dou sein können und dominierte das Feld. Das A-Finale war erreicht.

Im Finale zeigte sich schließlich doch das Trainingsdefizit und der nicht ganz optimale Gesundheitszustand. Birkhan und Quoika fuhren vom Start an ein ambitioniertes Rennen, mussten aber nach 500m das spätere Siegerboot vorbei lassen. Auf der zweiten Streckenhälfte schwanden die Kräfte immer weiter und so reihten sie sich am Ende nur auf Platz 5 ein. Unter normalen Umständen wären die Chancen auf einen Podiumsplatz groß gewesen, da das Feld sehr dicht im Ziel beisammen lag.

Die Kombination der JLU und THM ging ausgeruhter an den Start. Die Damen konnten fast über das gesamte Rennen den Schwung aus dem Vorlauf mitnehmen und lagen lange Zeit an erster Position. Auf den letzten 250m direkt vor der Zuschauertribüne sorgten die Mannschaften durch ihren finalen Endspurt nochmal für Spannung. Hier zeigte sich aus Sicht der Giessener leider, dass sich die Hamburgerinnen das Rennen besser eingeteilt hatten. Dennoch war im Boot der Wettkampfgemeinschaft Giessen die Freude über den zweiten Platz immens.
Flora Duchow startete außerdem noch im Einer der Seniorfrauen. Eigentlich hatten in diesem Rennen nur fünf Frauen gemeldet, weswegen es nur zu einem Finale kam. Nach zwei Nachmeldungen wurde das Finale dann aber unter sieben Kontrahentinnen ausgemacht.

Unerklärlicherweise bekam die regulär gemeldete giessener Sportlerin die windige Außenbahn auf der Mitte des Beetzsees zugewiesen und es kam, wie es wohl kommen musste. Nach sauber gefahrenen 750m lag Flora auf Platz drei und hatte sich sogar einen nennenswerten Vorsprung herausfahren können, als ein mächtiger Windstoß sie in die Bahnbegrenzung drückte. So ausgebremst verlor Sie ihren Rhythmus und musste sich wider Erwarten mit dem schmerzlichen vierten Platz begnügen.

Trotz dieses Wehrmutstropfens, kann die 66. Deutsche Hochschulmeisterschaft im Rudern, bei der fünf von sechs unserer Sportler debütierten, von giessens Ruderern als positiver Einstieg in ein neue Wettkampfebene gesehen werden.

DHM/ adh-Open Rugby 2013 in Göttingen

 

 

Die diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften im Rugby fanden, zum Dank vieler Hundert Rugbyspieler und Rugbyspielerinnen, in Göttingen statt. Die JLU Gießen war natürlich, wie immer, mit einer Herren und einer Damenmannschaft vertreten.

Einen sensationellen 9. Platz belegte dabei das Herrenteam der JLU Gießen. Diese Leistung ist umso beachtender, da das Teilnehmerfeld mit 38 Mannschaften nie größer gewesen ist und man sich in der Vorrunde mit dem Serienfinalisten aus Potsdam herumschlagen musste.

Das erste Spiel, immer eine unangenehme Gelegenheit, da die Mannschaften in der Regel nicht eingespielt sind, konnte trotzdessen gegen starke Braunschweiger mit Zwei zu Eins Versuchen gewonnen werden. Die anschließende lange Erholungspause von fast 2,5 Stunden trug eventuell dazu bei, dass man das Spiel gegen Potsdam mit Zwei zu Vier Versuchen abgeben musste. Obwohl die Gießener auch hier eine bärenstarke Leistung boten, konnten sie sich gegen etliche ehemaliger Nationalspieler am Ende leider doch nicht ganz behaupten. Ein Sieg gegen ein unerfahrenes Team aus München musste folgen – und folgte ohne Gegenversuch, aber mit Fünf Eigenen. Das letzte und entscheidende Spiel folgte leider erst am Sonntagmorgen um 9 Uhr in der Früh. Die Auswirkungen der legendären Rugbyparty, welche immer samstagabends stattfindet, machten sich folglich sowohl bei den Gießenern als auch bei den gewohnt soliden Würzburgern bemerkbar. Trotz einer knappen Eins zu Zwei Niederlage an dieser Stelle, konnten sich die Gießener aufgrund mehr gelegter Versuche für die Endrunde qualifizieren, durften aber nur auf Außenseiterchancen gegen Heidelberg hoffen.

Leider konnten sich am Ende die Jungs aus Heidelberg In einer hart aber sehr fair geführten Partie beider Mannschaften mit Zwei zu Drei durchsetzten.

Unterm Strich war also auch diese DHM für die UNI Gießen ein voller Erfolg. Deutscher Hochschulmeister 2013 ist übrigens Heidelberg geworden, die das Finale sehr deutlich gegen Potsdam gewinnen konnten.

adh-Open Rugby Frauen 2013 in Göttingen

 

 

Über eine erfolgreiche Teilnahme an den deutschen Hochschulmeisterschaften 2013 konnten sich die Spielerinnen der Uni Gießen freuen. In diesem Jahr trat man zusammen mit den Spielerinnen der RWTH Aachen an. Unter der spielerischen Leitung von Robbie Grieveson konnte auf dem ersten großen gemeinsamen Turnier ein erfolgreicher 5. Platz erspielt werden.

Das erste Spiel der Vorrunde wurde gegen Münster deutlich gewonnen und auch gegen die Spielerinnen aus Bonn konnte die junge Mannschaft ihre spielerische Stärke unter Beweis stellen. Im letzten Spiel des ersten Turniertages traf man auf die Polizeiakademie Niedersachsen. Im bisher härtesten Spiel der Vorrunde konnten die Spielerinnen der SG Aachen- Gießen ihren Siegeswillen unter Beweis stellen, und mit Ausdauer und gutem Teamplay auch das letzte Spiel an diesem Tag für sich entscheiden und so konnte der erste Turniertag erfolgreich mit drei Siegen beendet werden.

Der zweite Turniertag startete mit dem letzten Vorrundenspiel, in dem man gegen die Mannschaft aus Bad Honnef an die gestrigen Erfolge anknüpfen wollte, musste sich jedoch zunächst mit einem Unentschieden zufrieden geben. Als Gruppensieger konnte selbstbewusst in die Endphase gestartet werden, wo man im Viertelfinale auf Mainz traf. Unglücklich musste man sich den Mainzerinnen und ihrer großen Erfahrung geschlagen geben.

Trotz dieser Niederlage kämpfte das Team weiter und ließ sich zu keiner Zeit demotivieren und so konnten anschließend die Mannschaften aus Darmstadt und Nürnberg- Erlangen geschlagen werden.

Die Spielerinnen der SG Aachen- Gießen zeigten an diesem Wochenende anschauliches Rugby und konnten durch Teamgeist und nicht zuletzt bemerkenswertem Siegeswillen aus sieben Spielen mit nur einer Niederliege und einem erfolgreichen 5. Platz das Turnier beenden.

Hochschulmeisterinnen wurden die Gastgeberinnen aus Göttingen.

Es spielten für die Uni Gießen: Caroline Mayser, Olga Berkulian, Anna Ronshausen, Anneke Wieck, Anna-Vanessa Kullanek und Anne Hoffmann.

DHM Sport- und Bogenschießen 2013 Hannover

Ernüchternd. So könnte das Fazit der diesjährigen DHM und des BHvS ausfallen, waren doch 4 wackere Krieger aus dem beschaulichen Gießen nach Hannover aufgebrochen, um zu zeigen, dass Gießen auch Schützen zu bieten hat.
Anfahrt am Donnerstag, 16. Juni, Standbegehung und freies Training. Der erste Eindruck der Anlage kein schlechter. Die 40 Stände umfassende elektronische Luftgewehranlage (Distanz für den Schützen bis zur Scheibe: 10m) ist ein wenig düster, aber an sich in Ordnung. Nach einem Trainingswettkampf ging es weiter auf den Kleinkaliberstand. Dort durften wir erst einmal warten, bis die indische Nationalmannschaft ihre Trainingseinheit beendet hatte. Es scheint, dass besagte indische Schützenschwestern und –brüder es mit der Pünktlichkeit nicht allzu genau nahmen, hatten sie doch 30 Minuten länger als geplant die Stände belegt. Nach dieser kleineren Hürde konnte dann aber doch das freie Training auf der offenen KK-Anlage beginnen, auf der die Scheiben 50m entfernt sind. Mit dieser Anlage waren wir auch zufrieden, es ist nicht sonderlich windig oder warm, insgesamt beinah optimale Bedingungen.

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Fazit des Trainingstages: Wir sind voller Optimismus und freuen uns auf die Wettkämpfe, wobei man leider sagen muss, dass die vorgegebenen Startzeiten eher suboptimal sind und auch die Konkurrenz überraschend sehr stark sein würde – Nationalkaderschützen inklusive.
Nun konnte am Freitag der Wettkampf richtig losgehen, bei für KK angenehmen Temperaturen und etwas Sonnenschein. KK 100m (stehend freihand) und KK Sportgewehr, bei denen jeweils 20 Schuss in den Anschlägen liegend, stehend, kniend zu absolvieren sind, standen für Theda Thies auf dem Programm, und am Nachmittag für Eric Kreßner und Leon Schmieder die Disziplin Luftgewehr stehend freihand. Die 30 Schuss im KK-100m verliefen nicht sehr glücklich, fand Theda doch in der ersten Wertungsserie nicht in den Wettkampfrhythmus. Auch das anschließende 3x20-Ergebnis konnte nicht so recht zufrieden stellen. Für die Herren lief es auch beim Luftgewehr eher wechselhaft. So war die Anlage aufgrund der Tageszeit und etwas suboptimalen Belüftungssituation der Halle nicht besonders angenehm zu benutzen. Es war etwas zu warm und stickig, ein Problem, welches schon in der Vergangenheit besonders auf Meisterschaften auftrat.

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So verlief der Freitag zwar nicht nach Wunsch, doch noch lag der Samstag vor uns, wo wir unsere Schokoladendisziplinen in Aussicht hatten.
Samstag morgen, 9 Uhr. Diese Startzeit hatten wir vor uns. Das bedeutete, dass wir wirklich sehr früh aufstehen mussten. Für Eric und Leon stand ein Mammutprogramm auf der Tagesordnung:
Zunächst das Sportgewehrprogramm 3x20 und dann noch 60 Schuss liegend für den KK-Liegendkampf hinterher. Es sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass es in der Nacht stark abkühlte und zudem auch noch Wind und im Laufe des Vormittags Regen aufkamen, was das Schießen auf der offenen Anlage nicht unbedingt einfacher gestaltete. Kalte Finger und Körper, eventuelles Zittern – nicht unbedingt Idealbedingungen für einen Sport, der so, wie das Schießen, auf absolute Ruhe und Konzentration auf jeden einzelnen Schuss ausgelegt ist.

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Für Theda stand an dieser Stelle zunächst der KK-Liegendkampf und später dann der Wett-kampf mit dem Luftgewehr auf dem Programm. Auch Isabell Müller hatte nun am Nachmittag ihren einzigen Start mit dem Luftgewehr. Beide blieben etwas hinter ihren Erwartungen zurück, weil sie mit der Anlage, der überaus starken Konkurrenz und der Belastung durch den Vierfachstart haderten.
Leider konnten somit keine Punkte für die Uniwertung errungen werden, bei der für eine bestimmte Platzierung Punkte erreicht werden konnten (beispielweise im Luftgewehr eine Platzierung unter den ersten 15 mit der Punktzahl von 15 bis 1 Punkten).

Das Rahmenprogramm der DHM war durchaus sehr interessant: Zunächst gab es für alle Teilnehmer bei der Anmeldung ein T-Shirt, und zudem die Möglichkeit, an einem außerhalb der Reihe laufenden Wettbewerb, dem Cross-Wettbewerb, teilzunehmen. Dabei werden in Luftgewehr und Luftpistole je 7 Schuss ohne eigene Ausrüstung abgegeben und im Bogen 12 Pfeile geschossen. Eigentlich war geplant, dass neben Isabell auch Eric, Leon und Theda daran teil nehmen, zumal sie am Freitag die Luftdruckbedingungen bereits erfüllt hatten. Jedoch hatte es Samstag unaufhörlich geregnet, sodass ein Schießen auf der komplett unüberdachten Bogenanlage nicht sehr verlockend klang.

Fazit der verlebten 3 Tage: Eine Erfahrung war das Abenteuer DHM 2013 allemal wert, doch ist bei manchen die Einsicht eingekehrt, dass man sich eventuell auf die Paradedisziplinen konzentrieren sollte, um ein für sich zufriedenstellendes Ergebnis erreichen zu können.

(Fotos und Bericht von Theda Thies)

Ergebnisse:

Name   Disziplin    Ergebnis     Platzierung DHM/BHvS
       
Eric Kreßner LG (max. 400 Ring) 378 28./ 30.
  KK Sportgewehr (max. 600 Ring) 540  
  KK Liegendkampf (max. 600 Ring) 579  
       
Isabelle Müller LG (max. 400 Ring) 378 27./29.
  Cross 81 70.
       
Leon Schmieder LG (max. 400 Ring) 362 33./ 37.
  KK Sportgewehr (max. 600 Ring) 540 ---/ 19.
  KK Liegendkampf (max. 600 Ring) 557 ---/ 31.
       
Theda Thies LG (max. 400 Ring) 379 25./ 27.
  KK Sportgewehr (max. 600 Ring) 530 ---/ 21.
  KK Liegendkampf (max. 600 Ring 563 ---/ 29.
  KK 100 m (max. 300 Ring) 275 ---/ 17.
       
Mannschaft:      
(Kreßner, Schmieder, Thies) LG (max. 1200 Ring) 1119 4./ 6.
  KK Sportgewehr (max. 1800 Ring) 1597 ---/ 6.
  KK Liegedkampf (max. 1800 Ring) 1699 ---/ 6.

Vorrunde DHM Volleyball Damen am 8. Mai 2013 in Mainz

 

Leider haben wir gestern das Wunder von Mainz nicht geschafft. Im ersten Spiel ging es direkt gegen die erst- und zweitligabesetzte Mainzerinnen. Wir konnten in jedem Satz gut mithalten aber am Ende fehlte auch das gewisse Quentchen Glück um den Satz zu zu machen. Auf jeden Fall haben sich unsere Mädels sehr gut und meiner Meinung nach auf jeden Fall über wert verkauft.

 

Das zweite Spiel waren dann die Mainzerinnen gegen eine AHS Mannschaft aus Darmstadt, die Bezirksliga-Niveau spielten. Zwei Sätze einstellig und nach 50 Minuten war die Sache zugunsten Mainz entschieden.

 

Somit war das letzte Spiel gegen Darmstadt nur noch Formsache und die B-Elf von uns konnte auch mal zeigen was sie drauf hat. Und es war dann auch ein 3:0 für Gießen.

 

Alles in allem kann man sagen, dass wirklich so Spielerinnen wie Eva oder Anni vielleicht den kleinen Unterschied ausgemacht hätten. Aber ich bin zufrieden mit der Leistung und ich hoffe wir Männer haben nächsten Mittwoch ein wenig bessere Nachrichten im Gepäck, wenn wir die Heimreise antreten.

Bericht: Marian Schürmann

Vorrunde DHM Volleyball Damen 2013 a Vorrunde DHM Volleyball Damen 2013 b

Bilder

2012

Schwimmer/innen erfolgreich auf den DHM

Schwimmer/innen erfolgreich auf den DHM

 

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Die diesjährigen Titelkämpfe um die neuen deutschen Hochschulmeister/ -innen im Schwimmen wurden vom 22.06 - 24.06.2012 in Wiesbaden ausgefochten.
In einem hochklassigen Starterfeld von insegsamt 87 Hochschulen und 484 Startern konnte sich unsere Uni (die zusammen mit der THM eine Wettkampfgemeinschaft bildete) einen ausgezeichneten 16. Platz in der Mannschaftswertung erkämpfen. Dabei konnten wir namhafte "Schwimm- und Sportunis" wie die Uni Heidelberg, Uni Magdeburg und auch die DSHS Köln im Gesamtklassement hinter uns lassen!
Selbst Profisportler, wie Jenny Mensing oder Johannes Neumann, die sich in der Vergangenheit bereits bei Welt- und Europameisterschaften beweisen konnten, gaben sich am vergangenen Wochenende dabei die Ehre.
Besonderen Anteil am guten Abschneiden unserer Mannschaft hatte wieder einmal Ann Kristin Stein. Zwar konnte sie dieses Jahr nicht ihre Medaille von der letztjährigen Meisterschaft verteidigen. Dennoch schaffte sie es, sich zweimal auf ihren Paradestrecken, den 50 und 100m Schmetterling, ins Finale zu schwimmen und dort je einen hervorragenden 5. Platz zu belegen. Einen weiteren 5. Rang erzielte sie über die 200m Schmetterling.
Nicht minder erfolgreich präsentierte sich die Rückenspezialistin Karoline Fry. Sie belegte im 100m Finale den 6. Platz und krönte ihre Leistung mit einem 5. Platz über die doppelte Rückendistanz.
Auch Mona Bohner steuerte einige Punkte in die Mannschaftskasse. Mit Platz 7 und 8 über die 400m Lagen und 200m Schmetterling brachte sie wichtige Punkte in die Gesamtwertung ein und bestach einmal mehr durch ihre Vielseitigkeit.
Des weiteren schnitten dieses Mal besonders gut unsere Staffeln ab. Unser bestes Ergebnis erzielte die Frauenstaffel über 4 x 100m Lagen in der Besetzung Karoline Fry, Mona Bohner, Ann Kristin Stein und Isabel Marzi mit einem ausgezeichnten 4. Platz. Zudem gelang es auch der prestigeträchtigen 8 x 50m Lagen-Mixstaffel mit Platz 7 in die Punkte zu schwimmen.
Alles in allem verlief der Wettkampf für die Gießener Schwimmer äußerst erfolgreich. Es wurden zahlreiche neue persönliche Bestzeiten geschwommen und alle Schwimmer platzierten sich meist - bei bis zu über 80 Teilnehmern pro Schwimmstrecke - im vorderen Drittel. Zudem zeichnete sich unser Team durch einen geschlossenen Mannschaftsgeist und eine außerordentlich gute Stimmung aus.
Wir möchten uns auf diesem Weg auch noch einmal bei der Hochschulsportleitung für das reibungslose Ermöglichen dieses Wettkampfs bedanken.

 

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Für die Wettkampfgemeinschaft Gießen starteten:
Mona Bohner, Ann Kristin Stein, Karoline Fry, Isabel Marzi, Nadine Rackl, Tobias Luh, Lukas Stein, Frederic Faust, Marc Birkhölzer und Norbert Teubener

Schwimmer überzeugen bei Karlsruher Sprintnacht

Schwimmer überzeugen bei Karlsruher Sprintnacht

 
Auch außerhalb der Hochschulmeisterschaften verzeichnen die Gießener Schwimmer Erfolge.

Zum nun mehr 11. Mal jährte sich am vergangenen Freitag die Sprintnacht der Uni Karlsruhe. Die mittlerweile mit internationalen Schwimmern top besetzte Veranstaltung avanciert nach und nach zu einem traditionsreichen Wettkampf im deutschen Hochschulsport. Mehr als 400 Sportler traten gegeneinander an und auch die Uni Gießen stellte zusammen mit der TH Mittelhessen eine Wettkampfgemeinschaft.
Die kleine Gießener Gruppe schlug sich äußerst achtbar und konnte durch den Gewinn der Bronzemedaille von Ann Kristin Stein über 50m Schmetterling ihren größten Erfolg verbuchen. Ebenso stark präsentierte sich die neu zum Team gestoßene Corinna Wahl. Neben ihrem 4. Platz über 50m Schmetterling, erreichte sie über 50m Rücken das Viertelfinale der besten 8 Schwimmerinnen und zeigte über 50m Freistil ihre stärkste Leistung. Hier kämpfte sie sich in einem Starterfeld von 86 Frauen bis ins Halbfinale der besten 4 Schwimmerinnen vor und musste sich dort im direkten Duell der späteren Siegerin nur knapp geschlagen geben.
Eine ebenso überzeugende Leistung bot weiterhin die 6 x 50m Freistilstaffel. In der Besetzung Ann Kristin Stein, Marc Birkhölzer, Corinna Wahl, Norbert Teubener, Isabel Marzi und Sebastian Kolbe kämpfte die Gießener Delegation bis zuletzt verbissen um die Medaillen mit, musste sich aber trotz eines überragenden Schlussspurts von Sebastian nur knapp geschlagen geben. Die Staffel wurde in einem Abstand von 0,5 sec. undankbarer Vierter (von 27 Mannschaften).
Desweitern konnten auch die beiden 4 x 50m Lagenstaffeln ein Ausrufezeichen setzen. Hierbei belegte Gießen 1 den sechsten und Gießen 2 den 16. Platz (von 38 Mannschaften).
Alles in allem verlief der Wettkampf also aus Gießener Sicht recht erfolgreich. Der Trainingsfleiß der letzten Wochen wurde belohnt und neben den sehr guten Platzierungen überzeugten die Studenten auch mit neuen Bestzeiten und ansehnlichen Leistungen.
Großer Dank gilt dabei natürlich dem AHS der Uni Gießen und der THM für die Unterstützung sowie dem Veranstalter der Uni Karlsruhe für einen reibungslosen Ablauf und schönen Wettkampf.

 

(Bericht Norbert Teubener)

Vizemeistertitel im Herrensäbel für Marlon Hirzmann bei der DHM Fechten

Vizemeistertitel im Herrensäbel für Marlon Hirzmann bei der DHM Fechten am 15. und 16. Dezember 2012 in Heidelberg

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Bei dem mit 310 Starterinnen und Startern größten deutschen Fechtturnier trafen auch wieder 2012 Spitzenathletinnen und -athleten auf Hobbysportlerinnen und –sportler und trugen spannende Gefechte aus. Die JLU war mit insgesamt 12 studentischen Athletinnen und Athleten unter der Leitung von ahs-Fecht-Obfrau Larissa Novikov am Start. Letztlich konnte sich unter dem starken Bewerberfeld nur Marlon Hirzmann den 2. Platz im Herrensäbel sichern und wurde somit Vizehochschulmeister 2012.

Sportlerehrung am 01.02.2013

 Gruppenfoto Sportlerehrung 2013
Foto: ahs-Bildarchiv/ Franz Möller

Der Allgemeine Hochschulsport (ahs) der Justus-Liebig-Universität Gießen ehrte am 1. Februar 2013 gemeinsam mit dem Hochschulsport der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler auf den deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) der vergangenen Monate (Juni 2012 bis Januar 2013). Die SportlerInnen-Ehrung fand erstmals in einem neuen festlichen Rahmen, dem Neujahrsempfang des Hochschulsports, in Räumlichkeiten der THM statt. Zukünftig wird die Sportlerehrung losgelöst vom Sport Dies der JLU im Wintersemester abwechselnd an der THM und an der JLU stattfinden.

Neben der Ehrung der erfolgreichen SportlerInnen durch die Vizepräsidenten Prof. Dr. Peter Winker (JLU) und Prof. Dr. Klaus Behler (THM) konnten die Gäste vorab ihre sportlichen Fähigkeiten bei Jonglage und Hula Hoop Dance ausprobieren. Durch das Programm führten Dagmar Hofmann, Leiterin des Hochschulsports der THM, und Lena Schalski, Leiterin des Allgemeinen Hochschulsports der JLU. Aus den Händen von Prof. Dr. Behler und Prof. Dr. Winker erhielten die erfolgreichen Athletinnen und Athleten Präsente für ihre außerordentlichen Leistungen bei den deutschen und internationalen Hochschulmeisterschaften:

Ferner berichteten einige ahs-ÜbungsleiterInnen beider Hochschulsporteinrichtungen in Form einer „Talkrunde“ von ihrer Arbeit beim ahs. Die LeistungsportlerInnen Jan Urke (Karate), Student der JLU, und Carolin Stahl (Taekwondo), Studentin der THM, berichteten zudem von ihren internationalen sportlichen Einsätzen und dem Spagat zwischen Leistungssport und Studium. Musikalisch wurde die Ehrung durch das arando-Quartett, das Streichquartett des JLU-Uniorchesters, begleitet.

Nach dem offiziellen Teil konnten alle Gäste bei einem Imbiss und Umtrunk die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler feiern. Der THM Hochschulsport und der ahs der JLU Gießen bedanken sich bei allen Gästen für einen gelungenen Abend und freuen sich auf die nächste Sportlerehrung, die dann in den Räumlichkeiten der JLU stattfinden wird.

 

Übersicht der Erfolge bei DHMs 2012-2013

Weitere Fotos von der Sportlerehrung finden Sie hier

 

Erfolgreich bei Hochschulmeisterschaften

Erfolgreich bei Hochschmeisterschaften

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Hier findet ihr die Platzierungen von Starterinnen und Startern der Wettkampfgemeinschaft (WG) Gießen mit Sportlerinnen und Sportlern von der JLU und der Technischen Hochschule Mittelhessen bei Hochschulmeisterschaften im Zeitraum von Juni 2011 bis Juni 2012.

Europäische Hochschulmeisterschaften in Sarajevo:

Karate: 2. Platz: Jan Urke (Kata Einzel), 3. Platz: Jan Urke, Jonas Glaser und André Stang (Kata Team)

Deutsche Hochschulmeisterschaften:

Badminton: 5. Platz: Juliane Peters und Lena Riepl (Doppel).

Basketball Frauen: 4. Platz: Elke Henning, Nadine Hutterer, Hicran Özen, Marlena Schön, Inken Scholl, Sara Simon, Laura Steuber, Juliane Strack, Stefanie Vopel, Trainer Stefan Altemüller.

Boxen: 1. Platz B-Turnier: Zanjesh Kapoor (Halbschwergewicht).

Fechten: 1. Platz: Marlon Hirzmann (Säbel).

Judo: 3. Platz: Nicole Ratkay (78 kg plus).

Leichtathletik: 1. Platz: Beatrice Marscheck (Weitsprung), 2. Platz: Daniel Rabstein (400 m Halle), 3. Platz: Patrick Wagner (100 m), Daniel Rabstein (400 m Hürden), Marcel Breitkopf (Stabhochsprung), 3. Platz B-Finale: Alina Schneider (100 m), 4. Platz: Sven Medenbach (60 m Hürden Halle), 5. Platz: Daniel Rabstein, Yannick Hoos, Sven Medenbach, Niklas Wagner (Hallen-Staffel), Nico Althenn (Speer), Jonas Klinger (Weitsprung), 6. Platz: Niklas Wagner (400 m Hürden).

Lacrosse Frauen: 5. Platz: Vanessa Tippmann, Levke Harenberg, Stefanie Franek, Sarah Tarner, Jana Rinkewitz, Annesuse Schmidt, Maren Seyfried, Nele Raasch, Monika Franzen (Uni Ulm), Trainer Vincent Umathum.

Rugby Frauen: 4. Platz: Anneke Wiek, Sarah Sonnenschein, Cilia Kronenberg, Anne Hoffmann, Anna Kullanek, Johanna Nürk, Ann-Kathrin Rudolph, Trainer Dominik Stauber.

Volleyball Frauen: 4. Platz: Mirja Hänisch, Ann-Katrin Dell, Eva-Maria Friedrich, Tina Gerhardt, Franziska Klein, Kristin Prittig, Frauke Teßmer, Doro Wagner, Judith Gronbach, Trainer- und Physio-Team Marian Schürmann, Roland Metsch, Timo Otto.

Archiv 2012

Erfolgreich bei Hochschulmeisterschaften
Platzierungen Gießener Studenten bei den Hochschulmeisterschaften von Juni 2011- Juni 2012
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Schwimmer überzeugen bei Karlsruher Sprintnacht
Auch außerhalb der Hochschulmeisterschaften verzeichnen die Gießener Schwimmer Erfolge.
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Erfolgreiche Sportler/innen von Juni 2011 - Juni 2012