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Artikelaktionen

2013

Berichte aus dem Jahr 2013

Übersicht der Erfolge bei DHMs 2012-2013

PDF document icon Übersicht der Erfolge DHM 2012_13_Presse.pdf — PDF document, 154 KB (158100 bytes)

DHM Fechten am 1. und 2. Juni 2013 in Heidelberg

 

 

Am Wochenende fanden zum wiederholten Mal in Heidelberg die Deutschen Hochschulmeisterschaften Mannschaft im Fechten statt.

Im Fechten besteht eine Mannschaft aus drei Fechtern plus eventuellem Ersatzmann. Ein Mannschaftsgefecht geht insgesamt auf 45 Punkte, es fechtet jeder gegen jeden, ein einzelnes Gefecht geht auf 5 Punkte. Da kontinuierlich weiter gezählt wird, besteht also die Möglichkeit, dass einzelne Fechter einen Rückstand aufholen können.

Begonnen hat das Turnier am Samstag mit dem Herrendegen. Hier gingen für die Wettkampfgemeinschaft Giessen mit Philipp Böttner, Osman Khalil und Dustin Siewert drei Fechter der JLU an den Start. In der Vorrunde ging es zunächst gegen Münster, wo die Giessener die Planche deutlich mit 45:12 als Sieger verließen. Das nächste Gefecht gegen Dresden 2 verlief deutlich knapper, am Ende mussten sich die Giessener mit 43:45 geschlagen geben. Nach der Vorrunde waren sie als 14. gesetzt und trafen im unvollständigen 32er K.O. auf Wuppertal. Das Gefecht ging 45:25 für Giessen aus. Somit zogen die Giessener in das Achtelfinale ein, wo sie gegen den späteren 2. Karlsruhe 1 ausschieden. Damit wurden sie 14. von 25.

Mittags begann der Wettbewerb im Herrensäbel. Hier liefen für die Wettkampfgemeinschaft Giessen Jonathan Evenius und Marlon Hirzmann von der JLU sowie Kevin Schäfer und Christoph Schrod von der THM auf. Im ersten Gefecht der Vorrunde ging es gegen den Favoriten aus Aachen, die allerdings zunächst ihren besten Mann, Benedikt Beisheim, schonten. Somit gelang Giessen ein recht deutlicher 45:29 Erfolg. Leider verletzte sich Kevin Schäfer bei seinem letzten Gefecht an der Hand und musste von da an von Jonathan Evenius vertreten werden. Auch die nächsten beiden Vorrundengefechte gegen Mainz 2 und Clausthal gewannen die Gießener deutlich. Nach der Vorrunde an Platz eins gesetzt ging es im Viertelfinale gegen den achten Mainz 2. Auch dieses Gefecht entschieden die Giessener für sich. Im Halbfinale gewann Giessen danach gegen Mainz 1 mit 45:31. Im Finale ging es nun wieder gegen Aachen, diesmal von Anfang an mit Benedikt Beisheim. Außerdem rückte Kevin Schäfer wieder in das Giessener Team. In einem guten Gefecht, in dem die Giessener das Glück nicht unbedingt auf ihrer Seite hatten, mussten sie sich am Ende mit 28:45 geschlagen geben. Damit wurde die WG Gießen zweiter.

Am Sonntagmorgen ging es für die Giessener im Herrenflorett weiter. Mit Jonathan Evenius, Marlon Hirzmann und dem noch immer angeschlagenen Kevin Schäfer gingen drei der vier Säbelfechter an den Start. In der Vorrunde gewannen die Gießener zunächst deutlich gegen Freiburg und Mainz 4. Das dritte Gefecht der Vorrunde  verloren sie trotz zwischenzeitlich deutlicher Führung mit 44:45 gegen Dresden 1. An Platz 11 gesetzt ging es im ersten K.O. gegen Mainz 2, wo sich Giessen mit einem 45:32 Erfolg durchsetzte. Im Achtelfinale trafen die Giessener nun erneut auf Dresden 1. Mit einer veränderten Aufstellung sah es zunächst sehr gut für die Giessener aus, am Ende setzte sich Dresden aber dann doch noch mit 45:38 durch, was nicht zuletzt am Obmann lag. Am Ende stand Platz 10 von 29 zu Buche.

Zuletzt startete mit Larissa Jungblut, Neßrin Schmiedel und Laura Werner, alle JLU, noch ein Team im Damendegen für Giessen. In der Vorrunde waren sie zunächst Paderborn mit 40:45 unterlegen. Das zweite Gefecht gewannen sie mit 45:35 gegen Münster. Im Achtelfinale ging es dann direkt noch einmal gegen Münster. Diesmal setzten sich die Gießener mit 45:30 durch. Im darauf folgenden Viertelfinale mussten sich die Gießener mit 27:45 dem späteren zweiten Freiburg 1 geschlagen geben und landeten letzten Endes auf dem 7. Platz.

Bericht von: Kevin Schäfer (THM)

Fechten 1 DHM 2013 Fechten 2 DHM 2013 
 Fechten 3 DHM 2013  Fechten 4 DHM 2013

Vorrunde DHM Frisbee am 3. Juni in Bochum

 

 

Gestern (3.6.2013) wurde das Spiel Gießen vs Bochum ausgetragen bei schönem Wetter, guten Spirit und ohne Verletzungen. In einem hart umkämpften, fairen Spiel konnte sich Bochum mit 11: 10 durchsetzten. 

Folgende Spieler spielten für Gießen:

Robert Hamann, Carsten Schäfer, Vincent Kettnaker, David Giess, Christian Senft, Nikolaus Dittrich,
Katharina Gindler, Lena Kimmelmann, Anna-Lena Schwarz, Maximilian Fischer, Gregor Dekevic

 

 

DHM Fußball Herren

 

Am  21.05.13 fand in Frankfurt die Vorrunde Fußball der Männer auf dem Sportgelände der Uni Frankfurt statt. Unsere Mannschaft lief in diesem Jahr das erste Mal auf und wir waren dementsprechend gespannt, welches Niveau uns erwarten würde.

Das erste Spiel spielten unsere beiden Gegner Mainz und Frankfurt gegeneinander und so konnten wir schon den ersten Blick auf die beiden starken Mannschaften werfen.

Frankfurt gewann das Spiel gegen Mainz denkbar knapp mit 2:1. Unsere Mannschaft hatte ihr erstes Spiel gegen die Universität Mainz und hatte es mit einem, durch das erste Spiel, bereits müden Gegner zu tun und gewann verdient mit 3:1. Das abschließende Spiel gegen Frankfurt wurde so zu einem Endspiel, da der Gewinner die Zwischenrunde erreichen würde.

Das Spiel fand auf einem hohen Niveau statt, was durch die Anwesenheit von mehreren Hessenliga Spielern auf beiden Seiten bestätigt wurde.

Durch die bessere Chancenauswertung konnten wir das Spiel letztendlich ebenfalls mit 3:1 für uns entscheiden. Damit war uns die Teilnahme an der Zwischenrunde in Karlsruhe sicher und die Freude entsprechend groß.

 

Die Zwischenrunde auf dem Campus der Uni Karlsruhe fand am 04.06.13 statt und war zugleich der erste richtig  heiße Tag des Jahres. Nach Stau auf der Autobahn kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Anpfiff und hatten es direkt mit der Heimmannschaft als Gegner zu tun. Auf Grund einiger verletzungsbedingter und spielplanbedingter Absagen musste unsere Mannschaft auf einigen Positionen verändert werden. Das Spiel gegen Karlsruhe fand auf einem äußerst hohen Niveau mit enormem Tempo statt. Karlsruhe hatte zwar mehr Ballbesitz und auch die bessere Spielanlage, dafür konnten wir die größeren Chancen verzeichnen. Daraus resultierte auch die Enttäuschung nachdem es am ende der 70 Minuten 0:0 stand. Außerdem hatten wir bereits zwei Verletzte zu verzeichnen und somit keine Wechsler mehr für das anschließende Spiel gegen den Favoriten der Uni Stuttgart. Der Sieger hatte eine große Chance weiterzukommen.

Nach nur 10 Minuten Pause ging es weiter. Es wurde jedoch schnell klar, dass auf Grund der hohen Temperaturen und der fehlenden Wechselmöglichkeit die Kräfte bei vielen nicht mehr ausreichend waren. So war es auch nicht überraschend, als das erste Tor für die Uni Stuttgart fiel. Nach einer weiteren Verletzung und der damit verbundenen Unterzahl konnte die Uni Stuttgart schließlich einen 8:0 Kantersieg gegen uns einfahren, der leider die erbrachte Leistung in keiner Weise widerspiegelt.

So überwog dann am ende doch die Enttäuschung obwohl man eigentlich zu den besten Mannschaften bisher gehört hatte.

Nächstes Jahr soll dann mit einem verstärkten und vergrößerten Kader dann das nächste Ziel erreicht werden, nämlich die Finalrunde und vielleicht sogar mehr.

 

Flo Schraml

DHM Gerätturnen 14.-16.6.2013 in Köln

 

 

 

SiegerInnen bei der DHM Gerätturnen

 

Sebastian Spies, Fabian Lotz, Lisa Rübsamen, Nicole Althen, Denise Hermann, Ann-Katrin Remmele und Katharina Zipp nahmen vom 14.-16.6.2013 in Köln erfolgreich an der DHM Gerätturnen teil. Die Frauen belegten in der Mannschaftswertung der Frauen Platz 6.

Fabian Lotz (auf dem Bild der Herr im grünen T-Shirt) wurde neben seinem vierten Rang in der Einzelkonkurrenz auch noch Deutscher Hochschulmeister am Pauschenpferd sowie Deutscher Vizemeister am Barren und am Reck (an beiden Geräten war nur Fabian Hambüchen besser!).

Fabian Lotz war in allen sechs Gerätefinals vertreten. Das zeigt seine Leistungsstärke und seine Vielseitigkeit (4. Platz am Boden und an den Ringen, 5. Platz beim Sprung).

Darüber hinaus wird Fabian an der Universiade 2013 im Turnen teilnehmen.

Deutsche Gerätturner erfolgreich bei der Universiade in Kasan

Vierter Platz für deutsche Turner
Kurz vor Ende des heutigen Mannschaftsfinales Turnen bei der Universiade brach die Internetverbindung zusammen. Spannender hätte der Ausgang letztlich nicht sein können, denn Rang zwei und drei trennten nur 0,25 Punkte im Ergebnis. Sieger wurde die Russische Mannschaft mit 273,15 Punkten vor der Ukraine (269,95 Pkte) und Japan (269,7 Pkte).
Das deutsche Team, das im vierten von fünf Durchgängen gesetzt war, erreichte mit 260,5 Punkten Rang vier. Mit dem Start am Barren hatten die Deutschen Männer nicht die beste Ausgangsposition. Nach einem leider unsicheren Felgangang von Andreas Brettschneider und einer technisch nicht einwandfreien Übung (D-Wert 6,2/E-Wert 8,05), konnte auch Fabian Hambüchen in der Ausführung nicht so punkten, wie erhofft, trotz D-Wert von 6,1. Fabian Lotz hingegen wurde für seine gute Präsentation mit einem E-Wert von 8,8 Punkten belohnt. Helge Liebrich war der vierte an diesem Gerät, jedoch war sein Ausgangswert der niedrigste, entsprechend bildeten die anderen drei Noten das Endergebnis am Barren, Rang neun im inoffiziellen Ranking der Teams an diesem Gerät. Thomas Taranu begann am Reck (E-Wert 8,6), dann zeigte Fabian Lotz (E-Wert 8,3) eine ähnlich gute Ausführung. Das Team - unterstützt von ca. 50 SportlerInnen des adh aus den unterschiedlichsten Disziplinen - hatte so bereits einen guten Beginn am Reck gehabt, dann half aber das "Häng" beim Kovac mit 1/1 Schraube bei Andreas Brettschneider nicht. Kurzfristig stellte er danach seine Übung um (D-Wert 5,5). Letzter Turner für die Mannschaft war Fabian Hambüchen (D-Wert 6,8). Er kämpfte sich durch seine Übung mit dem Resultat, dass er sich als bester für das Gerätfinale am Mittwoch qualifiziert hat (15,5 Pkte). Einen noch höheren Schwierigkeitswert (7,0) zeigte nur Emin Garbov aus Russland an diesem Tag.
Am Boden zeigte der Schraubenspezialist Helge Liebrich den einen oder anderen Standfehler bis hin zum Verlassen der Fläche, Andreas Brettschneider beendete seine Abschlussbahn erst im Stand und dann im Sitz, Thomas Taranu, der beim Podiumstraining und selbst beim Kurzeinturnen stets mit seinem Doppeltwist haderte, bekam ihn heute in den Stand und turnte sich mit 6,5/8,5 als achter Turner unerwartet ins Finale an diesem Gerät. Fabian Hambüchen schaffte ebenfalls als drittbester Turner dank der höchsten Ausführungsnote an diesem Tag (8,95) die Qualifikation ins Finale am Boden. Mit dem Schwierigkeitswert von 6,3 Punkten liegt er deutlich hinter dem an diesem Gerät heute führenden Turner aus Russland, Denis Ablyazin (7,1 D-Wert). Insgesamt war die Mannschaftsleistung am Boden (drittbeste Teamwertung heute) für die Turner der Hauch von Vorsprung, der später gegenüber Brasilien zum besseren Resultat führte (Deutschland: 260,5/ Brasilien: 260,25). Am Pauschenpferd hatte das Team um Sven Kwiatkowski lange überlegt, wer zum Einsatz kommen sollte. Die Entscheidung fiel für den Mehrkämpfer Andreas Brettschneider. Zunächst ging Fabian Lotz ans Gerät und hatte einen Absteiger. Dann kämpfe sich Helge Liebrich durch seine Übung und wurde von den Zuschauern förmlich akustisch in den Handstand gedrückt, so dass er den Abgang letztlich doch noch präsentieren konnte und bester Turner der Mannschaft an diesem Gerät wurde. Andreas Brettschneiders Vortrag war kurz (5,0/8,4), Fabian Hambüchen konnte durch seine gute Ausführung (8,95 E-Note) punkten.
Dass das drittbeste Gerät der deutschen Männer die Ringe sein würden, war vorher nicht absehbar. Von Gerät zu Gerät steigerte sich Andreas Brettschneider, fast ins Finale wäre Fabian Hambüchen gekommen, der mit 8,9 Punkten die drittbeste Ausführungsnote von allen Turnern an den Ringen erhielt. Thomas Taranu gelang es mit seinem Vortrag (6,3/8,7), dass die Deutschen Turner am Mittwoch an den Ringen nochmals vertreten sein werden.
Beim abschließenden Sprung waren die Stützen des Teams Helge Liebrich (14,9), Andreas Brettschneider mit seinem Handstützüberschlag-Doppelsalto (14,55) sowie Thomas Taranu, der eine für ihn so unerwartet hohe zweite Flugphase zeigte, dass er nicht in den sicheren Stand kam. Weder Helge noch Fabian Hambüchen schafften es, sich mit ihren beiden unterschiedlichen Sprüngen für das Finale zu qualifizieren. Rang sieben an diesem Gerät sprach eine deutliche Sprache.
Im Resumee sagte Sven Kwiatkowski, dass sich das Team gut präsentiert habe, wenn auch die Männer ca. drei Punkte "liegen gelassen" hätten. Das Ziel der Qualifikation für Andreas und Fabian für das 24er-Mehrkampffinale haben beide erreicht mit Platz 22 bzw. Rang sieben. Vor Fabian Hambüchen liegen jeweils zwei Turner aus der Ukraine, Japan und Russland, eben von den drei erstplatzierten Teams des heutigen Mannschaftskampfes. Die jeweils zwei Chancen von Thomas Taranu und Fabian Hambüchen in den Gerätfinals werden sie gewiss nutzen.

DHM Judo 27.-28.4.2013 in Tübingen

 

 

Kampfgemeinschaft Uni und THM bei den Judo Hochschulmeisterschaften

 

Am letzten Aprilwochenende (26-28.April) fanden in Tübingen die Judo-Hochschulmeisterschaften statt.  Am Freitag fuhren alle 12 Teilnehmer gemeinsam von Gießen aus nach Tübingen. Dort angekommen fanden Anmeldung und Wiegen statt. Samstags traten 3 Starter der THM und 6 Judoka der Uni Gießen bei den Einzelmeisterschaften an. Nicole Ratkay (THM) erkämpfte sich die Bronzemedaille der +78 kg Klasse, Daniel Schmack und Christoph Schröder (beide Uni Gießen) traten in der mit 75 Kämpfern stark besetzten -73kg Klasse an und erarbeiteten sich nach sechs und fünf Kämpfen Platz sieben und neun. Adriani Botez (THM, -66kg) gewann trotz Sehbehinderung seinen ersten Kampf mit Ippon durch Uchi-mata, musste sich aber im weiteren Verlauf gegen den späteren Sieger aus Karlsruhe geschlagen geben. Des Weiteren traten Tom Skazidroga, Jens Linder, Marcel Kapahnke, Karl Hache (alle Uni Gießen) und Jens Krist (THM) an, mussten sich aber gegen die starke Konkurrenz nach jeweils einem Kampf geschlagen geben. Insgesamt traten über 500 Teilnehmer an!

Nach einer ausgelassenen gemeinsamen Sportlerparty am Abend ging es Sonntagmorgen mit den Mannschaftsmeisterschaften (26 Mannschaften) weiter. Hier bildeten die THM und Uni Gießen eine Kampfgemeinschaft. Jede Mannschaft bestand aus 5 Kämpfern, die in den Gewichtsklassen 66kg, 73kg, 81kg, 90kg und +90kg antraten. Im ersten Kampf mussten sie sich gegen den späteren Vizemeister Karlsruhe geschlagen geben. Im Kampf gegen Hamburg war ein Sieg zum greifen nahe, konnte aber nicht errungen werden, was das aus bedeutete.

Im zusätzlichen Newcommerscup konnten sich alle Neulinge, bis zum grünen Gürtel, messen. Hier traten Tom Skazidroga, Tim Helbig und Medard Vazul Solecki, der Uni Gießen, gemeinsam mit Ulrich Tankeu (THM) an. Nach guten Kämpfen, bei denen besonders Ulrich eine super Figur machte mussten sich die Jungs aber gegen Magdeburg (1.Platz) und Halle (3.Platz) geschlagen geben.

Wir hatten ein super Wochenende mit schönen Kämpfen und viel Spaß!

Wer Interesse hat kann jeden Dienstag und Donnerstag  am Kugelberg mit trainieren!

Jens Krist

 

DHM Judo 27.-28.4.2013 in Tübingen

Gold bei der EUC Karate für JLU-Starter

 

 

Europäischer Hochschulmeistertitel geht nach Gießen

Erwartungen bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft weit übertroffen

Die Europäischen Hochschulmeisterschaften im Karate fanden dieses Jahr in Budapest statt. Vom 12. bis 14. Juli hatten Jan Urke, Kristian Agsten (beide JLU), Jonas Glaser und Harris Dzigal (beide THM) die Chance sich auf europäischer Ebene zu beweisen. Als Teil einer großen Wettkampfdelegation aus Deutschland machten sie sich, mit ihrem Coach Detlef Herbst auf den Weg in die ungarische Hauptstadt. Die mehrmaligen Deutschen Hochschulmeister in allen Disziplinen des Wettkampfkarates der WG Gießen hatten sich bereits im letzten Jahr, für die in diesem Jahr zum 6. Mal statt findende, EUC qualifiziert.

Am ersten Wettkampftag stand für Jan, Kristian und Jonas der Einzelwettbewerb an. Jan und Jonas hatten es auf ihrer Seite des Wettkampftableaus mit mehreren Nationalkaderathleten, unter ihnen auf der amtierende Europäische Hochschulmeister aus der Slowakei, zu tun. Jonas setzte sich in der ersten Runde ohne Flaggenverlust gegen seinen Kontrahenten durch, verlor in Runde zwei aber ebenso deutlich gegen einen der späteren Drittplatzierten aus Montenegro. Jan kämpfte sich bärenstark und ohne seinen Gegner den Hauch einer Chance zu lassen, bis in die Runde der letzten Acht vor. Dort traf er, wie zu erwarten, auf den amtierenden Champion und es kam zur Neuauflage der Finalbegegnung der letzten EUC. Die Entscheidung der Kampfrichter war ebenso deutlich wie unverständlich. Es waren nicht nur die Mitglieder der deutschen Wettkampfgemeinschaft, die sich aufgrund des 5:0 Ergebnisses gegen Jan ungläubig anschauten. Jan war in bestechend guter Form, der Slowake dagegen gab keine wirklich überzeugende Präsentation zum Besten. Schließlich musste sich Jan mit dem für ihn etwas enttäuschenden 5. Platz begnügen. Zur gleich Zeit war Kristian in das Poolfinale Runde eingezogen, nachdem er starke Konkurrenten unter anderem aus dem polnischen und deutschen Nationalteam besiegt hatte. Sein Widersacher aus Portugal gab sich keine Blöße und gewann 5:0 gegen Kristian. Die Freude über den gewonnen dritten Platz bei seiner ersten Teilnahme an einer EUC war bei Kristian und dem deutschen Team riesengroß. Gleich im ersten Wettbewerb konnte eine Platzierung auf dem Siegertreppchen bejubelt werden.

Am darauf folgenden Samstag konnte auch endlich Harris in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Er ging wie gewohnt in der Kategorie +84 kg im Kumite an der den Start. Der Wettkampf verlief leider wenig erfreulich für den Studenten der THM. Harris musste sich in der ersten Runde seinem Gegenüber geschlagen geben.

Für Jan, Kristian und Jonas war der Wettkampf dagegen noch nicht beendet. Sie traten zusammen als WG Gießen in ihrer Parade-Disziplin, dem Teamwettbewerb, an. In der ersten Runde trafen sie auf ein Hochschulteam aus Montenegro. Sie ließen sich nicht aus ihrem Rhythmus bringen, entschieden die spannende Begegnung schließlich mit 5:0 Kampfrichterstimmen für sich und standen somit im Finale des Wettkampfs. Dort wartete diesmal das montenegrinische Nationalteam auf die drei Athleten aus Gießen. In dem nervenaufreibendem Finale zeigten Jan, Kristian und Jonas eine sehr starke Kata. Das darauf folgende Bunkai, die Anwendung der Techniken aus der zuvor gezeigten Kata, wurde für die EUC neu entwickelt und in Budapest zum ersten Mal präsentiert. Entsprechend groß war der Jubel des Publikums über die präzise ausgeführten Block-Konter-Situationen und die spektakulären Höhepunkte. Auch die Kampfrichter zeigten sich beeindruckt und stimmten mit 4:1 Flaggen für das Team der WG Gießen. Nun kannte der Jubel erst recht kein Halten mehr und die Freude über den kaum zu erwarteten Europäischen Hochschulmeistertitel musste lautstark bekundet werden.

Damit endete für die Teilnehmer der WG Gießen ein überaus erfolgreicher und schöner Wettkampf in Budapest.

8 Medaillen für die Licher Karateka auf der DHM 2013

 

 Unsere Karateka glänzten mit ihren Leistungen

Am vergangen Samstag den 04. Mai fand die 10. Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Karate statt, die in diesem Jahr von der Universität Paderborn ausgerichtet wurde.

Für die Technische Hochschule Mittelhessen und die Justus-Liebig-Universität Gießen starteten insgesamt 12 Studenten, worunter acht aus dem Karate Dojo Lich e.V. kamen. Betreut wurden die Starter von Detlef Herbst.

 

Der Wettkampf begann mit den Disziplin Kata-Einzel Herren. Auf vier Kampfflächen zeigten die Athleten der Ober- und Unterstufe ihr Können. In der Oberstufe erkämpfte sich Kristian Agsten die Bronzemedaille. Jonas Glaser belegte den fünften Platz. Damit verteidigten beide Karateka ihre Platzierungen des Vorjahres. Wolf Mühlhans, der dieses Jahr für die Universität Münster startet, erkämpfte sich den zweiten Platz. Philipp Haas, für den es sein erster Wettkampf war, startete im Pool der Unter- und Mittelstufe, in dem er sich als Sieger durchsetzte und somit die Goldmedaille errang.

 

In der gleichen Disziplin starteten nach den Herren die Damen. Für die Oberstufe traten Jutta Heselhaus und Franziska Holz an, die sich in den ersten Runden ihren Gegnerinnen geschlagen geben mussten. In der Unter- und Mittelstufe startete Laura-Katharina Beresheim, die ihre Silbermedaille des Vorjahres verteidigen konnte.

 

Im Anschluß an die Einzeldisziplinen fanden die Mannschaftskämpfe statt. Hier startete die WG Gießen mit Laura-Katharina Beresheim, Timo Brückel und Philipp Haas als Kata-Team in der Unter- und Mittelstufe. Die drei Karateka setzen sich gegen ihre Gegner durch und errangen im Finale den ersten Platz.

 

Nach Abschluß der Kata-Disziplinen begannen die Kämpfe im Bereich Kumite. Hier war die WG Gießen stärker vertreten als im Jahr zuvor. So errang das Kumite-Team der Damen mit unter anderem Franziska Holz, und Jutta Heselhaus den zweiten Platz. Das Kumite-Team der Herren unter anderem mit André Stang, Jonas Glaser und Timo Brückel belegte den dritten Platz. Zudem erkämpfte sich Timo Brückel in der Disziplin Kumite Herren Unter- und Mittelstufe den zweiten Platz und verbessert somit seine Leistung vom Vorjahr deutlich. 

 

Insgesamt errangen die Karateka des Karate Dojo Lich e.V. acht Medaillen und zeigten sich damit deutlich erfolgreicher als im Jahr zuvor. In der Gesamtwertung errang die WG Gießen zum dritten Mal in Folge den Titel „Erfolgreichste Hochschule“.

 

Im Bereich der Einzelkämpfe der Disziplin Kumite zeigten die Karateka Katharina Beitler, Sarah Bustian und Haris Dzingal gute bis sehr gute Leistungen, genauso wie Kevin Daxenberger, der in der Unter- bis Mittelstufe der Disziplin Kata-Einzel Herren den dritten Platz belegte. Mit ihren Erfolgen und durch ihre Unterstützung in den Teamdisziplinen trugen die vier Studenten ebenfalls zum Erfolg der WG Gießen bei.

Gießener Lacrosser erfolgreich bei den Hochschulmeisterschaften 2013

 

 

Hoch fliegt der Ball durch die bayrische Abendluft und wird gekonnt auf der anderen Seite gefangen – kurz abgefedert mit dem Schläger und direkt zurück zum Absender. Die Gießener Studenten haben selbst nach fünf Spielen an einem Tag nicht genug von Lacrosse, der schnellen Sportart der Ureinwohner Nordamerikas. Dieses Wochenende ist für sie auch ein besonderes. Viele nehmen zum ersten Mal an der allgemeinen deutschen Hochschulmeisterschaft für Lacrosse teil. Auf dem Sportgelände der Bundeswehr Universität in München trifft man auf 14 Damen- und 26 Herrenteams. So viele Teilnehmer gab es bislang noch nie.
Mit Lacrosse angefangen haben viele Gießener Studenten beim Hochschulsport der Universität Gießen. Für viele war es die Neugier an einer neuen Sportart, die sie zum ersten Training zog. Andere wurden kurzerhand von Freunden überzeugt. „Toll finde ich, dass es zum einen ein Mannschaftssport ist, bei dem es wichtig ist, dass man als Team aufeinander abgestimmt ist und harmoniert“, ist Trainerin Maren Seyfried fasziniert von dem Sport. „Gleichzeitig spielen die eigenen Fähigkeiten, mit dem Schläger umzugehen, eine große Rolle. Seit zwei Jahren nun leitet sie schon das Damentraining. Zusammen mit Herrentrainer Evangelos Panagioutou setzt sie auf ein gezieltes Training, bei dem der Spaß aber nicht zu kurz kommt. Auf den Hochschulmeisterschaften erspielten die Gießener Damen dadurch den siebten Platz aus ganz Deutschland. Die Herren erreichten den 16. Platz. Auch, wenn sie sich eine höhere Platzierung ausgerechnet hatten, brachte das Wochenende in München viele neue Erfahrungen.
Ursprünglich wurde der Sport von den Indianern der Großen Seen im Nordosten der USA gespielt. Große Bedeutung hatte Lacrosse als Spiel zur Kriegsvorbereitung oder als spirituelles Spiel, mit dem man versuchte Krankheiten zu vertreiben. Im 19. Jahrhundert wurde der Sport von einem französischen Missionar entdeckt. Der Schläger mit dem netzartigen Ende erinnerte ihn an einen Bischofsstab. So erhielt das Spiel nach dem französischen Wort für Bischofsstab, la crosse, seinen heutigen Namen.
„Mir gefällt an dem Sport die athletische Komponente mit Ausdauer und Schnelligkeit“, sagt Maren Seyfried. Gespielt wird dabei mit einem Tennisball großen Hartgummiball, der von den Spielern mit einem Schläger gefangen und weiter gepasst wird. Ziel ist es, die meisten Tore zu erzielen. Und schnell geht es dabei wirklich zur Sache. Nicht umsonst wird Lacrosse nachgesagt, die schnellste Mannschaftssportart auf zwei Beinen zu sein.
Über neue Spieler freut sich das Gießener Hochschulteam immer. Das Ziel: Auch bei der nächsten Hochschulmeisterschaft 2014 zu zeigen, was die Gießener Lacrosser zu bieten haben.


Von Olivia Becker und Matthias Schmitz

 

SchwimmerInnen erfolgreich bei DHM 2013

SchwimmerInnen DHM 2013 Wieder einmal
„In das Becken, in das Becken – hey, hey!!!“
hieß es für die Studentinnen und Studenten der Uni Gießen. Zusammen mit der TH Mittelhessen bildeten sie eine Wettkampfgemeinschaft bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeister-schaften in Erfurt.

Für die Uni Gießen gingen an den Start:
Isabel Marzi, Jane Weßeler, Mona Bohner, Corinna Wahl, Ann Kristin Stein, Frederic Faust, Marc Birkhölzer und Norbert Teubener.

Tobias Luh von der TH Mittelhessen komplettierte die Wettkampfgemeinschaft.


Über 500 Teilnehmer von mehr als 70 Hochschulen aus ganz Deutschland hatten sich in Thüringens Landeshauptstadt zusammengefunden, um die Besten unter Ihnen zu ermitteln. Selbst Größen wie Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer Jan-Philipp Glania oder Johannes Neumann ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Entsprechend zufrieden kann demzufolge die Wettkampfgemeinschaft Gießen sein. Mit einer kleinen Gruppe von nur 9 Schwimmern gelang es Platz 23 der Mannschaftswertung zu belegen. Sportstarke Unis wie die Uni Stuttgart, Freiburg, Göttingen oder die TU Darmstadt konnten dabei im Gesamtklassement hinter sich gelassen werden.

Den größten Anteil am hervorragenden Abschneiden hatten dieses Jahr insbesondere die Staffeln. Die 4 x 100m Freistilstaffel der Damen belegte in der Besetzung Ann Kristin Stein, Isabel Marzi, Mona Bohner und Corinna Wahl einen ausgezeichneten 6. Platz. Ebenso erfreulich lief es für die 6 x 50m Brust-Staffel Mix mit einem 7. Platz (Besetzung: Jane Weßeler, Ann Kristin Stein, Tobias Luh, Mona Bohner, Frederic Faust und Norbert Teubener).

Maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden hatte aber einmal mehr Ann Kristin Stein. Über die Delfinstrecken konnte sie wertvolle Punkte einfahren und belegte über die 200m Distanz ihre beste Platzierung mit einem 6. Rang. Über die halbe Distanz schwamm sie sogar ins Finale und konnte dort mit einem hervorragenden 7. Platz glänzen.

Nicht weniger erfolgreich lief es für Mona Bohner. Über 400m Lagen gab sie sich keine Blöße und schwamm zu einem überragenden 6. Platz.

Knapp an den Top-Ten vorbei, aber dennoch mit einer ausgezeichneten Leistung beendete Corinna Wahl die Wettkämpfe. Über 50m Freistil kam sie als 14. von 99 gestarteten Schwimmerinnen ins Ziel.
Ebenfalls knapp an den Top Ten scheiterte der etwas angeschlagene Marc Birkhölzer mit einem 11. Platz über die 400m Freistil. Wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn ihm nicht eine kleinere Erkältung in die Quere gekommen wäre…

Alles in allem zeigten sich die Gießener Studierenden also in äußerst guter Form. Mit durch die Bank vorderen Platzierungen im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes konnten alle bei diesem hochklassigen Wettkampf zufrieden sein.
Wir danken an dieser Stelle dem Allgemeinem Hochschulsport für die tatkräftige Unterstützung unseres Teams.

Gießener Ruderer waren bei der DHM Rudern 2013 sehr erfolgreich

 

 

Sechs giessener Sportler sammelten am Wochenende vom 28-30.06 in Brandenburg an der Havel neue Erfahrungen im Rudersport. Statt für den Verein ging es bei der 66. Deutschen Hochschulmeisterschaft im Rudern für die Universität in den Wettkampf.

Für die Goetheuniversität zu Frankfurt am Start waren Johannes Birkhan und Patrick Quoika im Männerdoppelzweier. Die Giessener Justus-Liebig-Universität  und die Technische Hochschule Mittelhessen schickten als Wettkampfgemeinschaft Gießen einen Frauendoppelvierer mit Lisa Gerss, Luisa Klein, Mara Weber (alle JLU) und Flora Duchow(THM) auf die Strecke.

Bis zuletzt mussten beide Boote bangen, ob ein Start möglich sein würde. Verletzungspech und Krankheit hatten bis zum Wettkampftag selbst das Training  unmöglich gemacht.

Das erklärte Ziel war es also möglichst wenige Rennen zu fahren oder anders gesagt, den Hoffnungslauf zu vermeiden.

Dem Quartett aus Gießen gelang dies in einem spannenden Vorlauf, in dem sie sich nur knapp dem favorisierten Boot aus Hamburg geschlagen geben musste. Der zweite Platz reichte für den Direkteinzug in das große Finale.

Die Männer machten es noch interessanter. Erst nach Auswertung der Zielkamera war, dass auch hier der erste Platz im Vorlauf verpasst wurde. Ärgerlich für die beiden Sportler war, dass aufgrund der Vielzahl an Meldungen nur der Vorlaufsieg zur direkten Finalqualifikation gereicht hat. Also ging es über den Hoffungslauf.

In diesem zeigte das Dou sein können und dominierte das Feld. Das A-Finale war erreicht.

Im Finale zeigte sich schließlich doch das Trainingsdefizit und der nicht ganz optimale Gesundheitszustand. Birkhan und Quoika fuhren vom Start an ein ambitioniertes Rennen, mussten aber nach 500m das spätere Siegerboot vorbei lassen. Auf der zweiten Streckenhälfte schwanden die Kräfte immer weiter und so reihten sie sich am Ende nur auf Platz 5 ein. Unter normalen Umständen wären die Chancen auf einen Podiumsplatz groß gewesen, da das Feld sehr dicht im Ziel beisammen lag.

Die Kombination der JLU und THM ging ausgeruhter an den Start. Die Damen konnten fast über das gesamte Rennen den Schwung aus dem Vorlauf mitnehmen und lagen lange Zeit an erster Position. Auf den letzten 250m direkt vor der Zuschauertribüne sorgten die Mannschaften durch ihren finalen Endspurt nochmal für Spannung. Hier zeigte sich aus Sicht der Giessener leider, dass sich die Hamburgerinnen das Rennen besser eingeteilt hatten. Dennoch war im Boot der Wettkampfgemeinschaft Giessen die Freude über den zweiten Platz immens.
Flora Duchow startete außerdem noch im Einer der Seniorfrauen. Eigentlich hatten in diesem Rennen nur fünf Frauen gemeldet, weswegen es nur zu einem Finale kam. Nach zwei Nachmeldungen wurde das Finale dann aber unter sieben Kontrahentinnen ausgemacht.

Unerklärlicherweise bekam die regulär gemeldete giessener Sportlerin die windige Außenbahn auf der Mitte des Beetzsees zugewiesen und es kam, wie es wohl kommen musste. Nach sauber gefahrenen 750m lag Flora auf Platz drei und hatte sich sogar einen nennenswerten Vorsprung herausfahren können, als ein mächtiger Windstoß sie in die Bahnbegrenzung drückte. So ausgebremst verlor Sie ihren Rhythmus und musste sich wider Erwarten mit dem schmerzlichen vierten Platz begnügen.

Trotz dieses Wehrmutstropfens, kann die 66. Deutsche Hochschulmeisterschaft im Rudern, bei der fünf von sechs unserer Sportler debütierten, von giessens Ruderern als positiver Einstieg in ein neue Wettkampfebene gesehen werden.

DHM/ adh-Open Rugby 2013 in Göttingen

 

 

Die diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften im Rugby fanden, zum Dank vieler Hundert Rugbyspieler und Rugbyspielerinnen, in Göttingen statt. Die JLU Gießen war natürlich, wie immer, mit einer Herren und einer Damenmannschaft vertreten.

Einen sensationellen 9. Platz belegte dabei das Herrenteam der JLU Gießen. Diese Leistung ist umso beachtender, da das Teilnehmerfeld mit 38 Mannschaften nie größer gewesen ist und man sich in der Vorrunde mit dem Serienfinalisten aus Potsdam herumschlagen musste.

Das erste Spiel, immer eine unangenehme Gelegenheit, da die Mannschaften in der Regel nicht eingespielt sind, konnte trotzdessen gegen starke Braunschweiger mit Zwei zu Eins Versuchen gewonnen werden. Die anschließende lange Erholungspause von fast 2,5 Stunden trug eventuell dazu bei, dass man das Spiel gegen Potsdam mit Zwei zu Vier Versuchen abgeben musste. Obwohl die Gießener auch hier eine bärenstarke Leistung boten, konnten sie sich gegen etliche ehemaliger Nationalspieler am Ende leider doch nicht ganz behaupten. Ein Sieg gegen ein unerfahrenes Team aus München musste folgen – und folgte ohne Gegenversuch, aber mit Fünf Eigenen. Das letzte und entscheidende Spiel folgte leider erst am Sonntagmorgen um 9 Uhr in der Früh. Die Auswirkungen der legendären Rugbyparty, welche immer samstagabends stattfindet, machten sich folglich sowohl bei den Gießenern als auch bei den gewohnt soliden Würzburgern bemerkbar. Trotz einer knappen Eins zu Zwei Niederlage an dieser Stelle, konnten sich die Gießener aufgrund mehr gelegter Versuche für die Endrunde qualifizieren, durften aber nur auf Außenseiterchancen gegen Heidelberg hoffen.

Leider konnten sich am Ende die Jungs aus Heidelberg In einer hart aber sehr fair geführten Partie beider Mannschaften mit Zwei zu Drei durchsetzten.

Unterm Strich war also auch diese DHM für die UNI Gießen ein voller Erfolg. Deutscher Hochschulmeister 2013 ist übrigens Heidelberg geworden, die das Finale sehr deutlich gegen Potsdam gewinnen konnten.

adh-Open Rugby Frauen 2013 in Göttingen

 

 

Über eine erfolgreiche Teilnahme an den deutschen Hochschulmeisterschaften 2013 konnten sich die Spielerinnen der Uni Gießen freuen. In diesem Jahr trat man zusammen mit den Spielerinnen der RWTH Aachen an. Unter der spielerischen Leitung von Robbie Grieveson konnte auf dem ersten großen gemeinsamen Turnier ein erfolgreicher 5. Platz erspielt werden.

Das erste Spiel der Vorrunde wurde gegen Münster deutlich gewonnen und auch gegen die Spielerinnen aus Bonn konnte die junge Mannschaft ihre spielerische Stärke unter Beweis stellen. Im letzten Spiel des ersten Turniertages traf man auf die Polizeiakademie Niedersachsen. Im bisher härtesten Spiel der Vorrunde konnten die Spielerinnen der SG Aachen- Gießen ihren Siegeswillen unter Beweis stellen, und mit Ausdauer und gutem Teamplay auch das letzte Spiel an diesem Tag für sich entscheiden und so konnte der erste Turniertag erfolgreich mit drei Siegen beendet werden.

Der zweite Turniertag startete mit dem letzten Vorrundenspiel, in dem man gegen die Mannschaft aus Bad Honnef an die gestrigen Erfolge anknüpfen wollte, musste sich jedoch zunächst mit einem Unentschieden zufrieden geben. Als Gruppensieger konnte selbstbewusst in die Endphase gestartet werden, wo man im Viertelfinale auf Mainz traf. Unglücklich musste man sich den Mainzerinnen und ihrer großen Erfahrung geschlagen geben.

Trotz dieser Niederlage kämpfte das Team weiter und ließ sich zu keiner Zeit demotivieren und so konnten anschließend die Mannschaften aus Darmstadt und Nürnberg- Erlangen geschlagen werden.

Die Spielerinnen der SG Aachen- Gießen zeigten an diesem Wochenende anschauliches Rugby und konnten durch Teamgeist und nicht zuletzt bemerkenswertem Siegeswillen aus sieben Spielen mit nur einer Niederliege und einem erfolgreichen 5. Platz das Turnier beenden.

Hochschulmeisterinnen wurden die Gastgeberinnen aus Göttingen.

Es spielten für die Uni Gießen: Caroline Mayser, Olga Berkulian, Anna Ronshausen, Anneke Wieck, Anna-Vanessa Kullanek und Anne Hoffmann.

DHM Sport- und Bogenschießen 2013 Hannover

Ernüchternd. So könnte das Fazit der diesjährigen DHM und des BHvS ausfallen, waren doch 4 wackere Krieger aus dem beschaulichen Gießen nach Hannover aufgebrochen, um zu zeigen, dass Gießen auch Schützen zu bieten hat.
Anfahrt am Donnerstag, 16. Juni, Standbegehung und freies Training. Der erste Eindruck der Anlage kein schlechter. Die 40 Stände umfassende elektronische Luftgewehranlage (Distanz für den Schützen bis zur Scheibe: 10m) ist ein wenig düster, aber an sich in Ordnung. Nach einem Trainingswettkampf ging es weiter auf den Kleinkaliberstand. Dort durften wir erst einmal warten, bis die indische Nationalmannschaft ihre Trainingseinheit beendet hatte. Es scheint, dass besagte indische Schützenschwestern und –brüder es mit der Pünktlichkeit nicht allzu genau nahmen, hatten sie doch 30 Minuten länger als geplant die Stände belegt. Nach dieser kleineren Hürde konnte dann aber doch das freie Training auf der offenen KK-Anlage beginnen, auf der die Scheiben 50m entfernt sind. Mit dieser Anlage waren wir auch zufrieden, es ist nicht sonderlich windig oder warm, insgesamt beinah optimale Bedingungen.

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Fazit des Trainingstages: Wir sind voller Optimismus und freuen uns auf die Wettkämpfe, wobei man leider sagen muss, dass die vorgegebenen Startzeiten eher suboptimal sind und auch die Konkurrenz überraschend sehr stark sein würde – Nationalkaderschützen inklusive.
Nun konnte am Freitag der Wettkampf richtig losgehen, bei für KK angenehmen Temperaturen und etwas Sonnenschein. KK 100m (stehend freihand) und KK Sportgewehr, bei denen jeweils 20 Schuss in den Anschlägen liegend, stehend, kniend zu absolvieren sind, standen für Theda Thies auf dem Programm, und am Nachmittag für Eric Kreßner und Leon Schmieder die Disziplin Luftgewehr stehend freihand. Die 30 Schuss im KK-100m verliefen nicht sehr glücklich, fand Theda doch in der ersten Wertungsserie nicht in den Wettkampfrhythmus. Auch das anschließende 3x20-Ergebnis konnte nicht so recht zufrieden stellen. Für die Herren lief es auch beim Luftgewehr eher wechselhaft. So war die Anlage aufgrund der Tageszeit und etwas suboptimalen Belüftungssituation der Halle nicht besonders angenehm zu benutzen. Es war etwas zu warm und stickig, ein Problem, welches schon in der Vergangenheit besonders auf Meisterschaften auftrat.

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So verlief der Freitag zwar nicht nach Wunsch, doch noch lag der Samstag vor uns, wo wir unsere Schokoladendisziplinen in Aussicht hatten.
Samstag morgen, 9 Uhr. Diese Startzeit hatten wir vor uns. Das bedeutete, dass wir wirklich sehr früh aufstehen mussten. Für Eric und Leon stand ein Mammutprogramm auf der Tagesordnung:
Zunächst das Sportgewehrprogramm 3x20 und dann noch 60 Schuss liegend für den KK-Liegendkampf hinterher. Es sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass es in der Nacht stark abkühlte und zudem auch noch Wind und im Laufe des Vormittags Regen aufkamen, was das Schießen auf der offenen Anlage nicht unbedingt einfacher gestaltete. Kalte Finger und Körper, eventuelles Zittern – nicht unbedingt Idealbedingungen für einen Sport, der so, wie das Schießen, auf absolute Ruhe und Konzentration auf jeden einzelnen Schuss ausgelegt ist.

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Für Theda stand an dieser Stelle zunächst der KK-Liegendkampf und später dann der Wett-kampf mit dem Luftgewehr auf dem Programm. Auch Isabell Müller hatte nun am Nachmittag ihren einzigen Start mit dem Luftgewehr. Beide blieben etwas hinter ihren Erwartungen zurück, weil sie mit der Anlage, der überaus starken Konkurrenz und der Belastung durch den Vierfachstart haderten.
Leider konnten somit keine Punkte für die Uniwertung errungen werden, bei der für eine bestimmte Platzierung Punkte erreicht werden konnten (beispielweise im Luftgewehr eine Platzierung unter den ersten 15 mit der Punktzahl von 15 bis 1 Punkten).

Das Rahmenprogramm der DHM war durchaus sehr interessant: Zunächst gab es für alle Teilnehmer bei der Anmeldung ein T-Shirt, und zudem die Möglichkeit, an einem außerhalb der Reihe laufenden Wettbewerb, dem Cross-Wettbewerb, teilzunehmen. Dabei werden in Luftgewehr und Luftpistole je 7 Schuss ohne eigene Ausrüstung abgegeben und im Bogen 12 Pfeile geschossen. Eigentlich war geplant, dass neben Isabell auch Eric, Leon und Theda daran teil nehmen, zumal sie am Freitag die Luftdruckbedingungen bereits erfüllt hatten. Jedoch hatte es Samstag unaufhörlich geregnet, sodass ein Schießen auf der komplett unüberdachten Bogenanlage nicht sehr verlockend klang.

Fazit der verlebten 3 Tage: Eine Erfahrung war das Abenteuer DHM 2013 allemal wert, doch ist bei manchen die Einsicht eingekehrt, dass man sich eventuell auf die Paradedisziplinen konzentrieren sollte, um ein für sich zufriedenstellendes Ergebnis erreichen zu können.

(Fotos und Bericht von Theda Thies)

Ergebnisse:

Name   Disziplin    Ergebnis     Platzierung DHM/BHvS
       
Eric Kreßner LG (max. 400 Ring) 378 28./ 30.
  KK Sportgewehr (max. 600 Ring) 540  
  KK Liegendkampf (max. 600 Ring) 579  
       
Isabelle Müller LG (max. 400 Ring) 378 27./29.
  Cross 81 70.
       
Leon Schmieder LG (max. 400 Ring) 362 33./ 37.
  KK Sportgewehr (max. 600 Ring) 540 ---/ 19.
  KK Liegendkampf (max. 600 Ring) 557 ---/ 31.
       
Theda Thies LG (max. 400 Ring) 379 25./ 27.
  KK Sportgewehr (max. 600 Ring) 530 ---/ 21.
  KK Liegendkampf (max. 600 Ring 563 ---/ 29.
  KK 100 m (max. 300 Ring) 275 ---/ 17.
       
Mannschaft:      
(Kreßner, Schmieder, Thies) LG (max. 1200 Ring) 1119 4./ 6.
  KK Sportgewehr (max. 1800 Ring) 1597 ---/ 6.
  KK Liegedkampf (max. 1800 Ring) 1699 ---/ 6.

Vorrunde DHM Volleyball Damen am 8. Mai 2013 in Mainz

 

Leider haben wir gestern das Wunder von Mainz nicht geschafft. Im ersten Spiel ging es direkt gegen die erst- und zweitligabesetzte Mainzerinnen. Wir konnten in jedem Satz gut mithalten aber am Ende fehlte auch das gewisse Quentchen Glück um den Satz zu zu machen. Auf jeden Fall haben sich unsere Mädels sehr gut und meiner Meinung nach auf jeden Fall über wert verkauft.

 

Das zweite Spiel waren dann die Mainzerinnen gegen eine AHS Mannschaft aus Darmstadt, die Bezirksliga-Niveau spielten. Zwei Sätze einstellig und nach 50 Minuten war die Sache zugunsten Mainz entschieden.

 

Somit war das letzte Spiel gegen Darmstadt nur noch Formsache und die B-Elf von uns konnte auch mal zeigen was sie drauf hat. Und es war dann auch ein 3:0 für Gießen.

 

Alles in allem kann man sagen, dass wirklich so Spielerinnen wie Eva oder Anni vielleicht den kleinen Unterschied ausgemacht hätten. Aber ich bin zufrieden mit der Leistung und ich hoffe wir Männer haben nächsten Mittwoch ein wenig bessere Nachrichten im Gepäck, wenn wir die Heimreise antreten.

Bericht: Marian Schürmann

Vorrunde DHM Volleyball Damen 2013 a Vorrunde DHM Volleyball Damen 2013 b

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