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DHM Fechten - Titelverteidigung im Herrensäbel

Am Pfingstwochenende (23.-24.05.2015) fanden in Heidelberg die Hochschulmeisterschaften im Fechten statt. Auf Grund organisatorischer Probleme fanden dieses Mal die Einzel- und Mannschaftswettbewerbe zusammen statt.

Eröffnet wurden die Hochschulmeisterschaften mit dem Florettwettbewerb der Herren. Hier vertrat Jonathan Evenius die JLU. Nach einer erfolgreichen Vorrunde mit drei Siegen und einer knappen Niederlage platzierte sich Evenius auf Rang 26. Damit sicherte er sich im 128er K.O. ein Freilos. Im anschließenden 64er K.O. traf der Gießener auf Fabian Sälzer aus Marburg. Trotz starker Aufholjagd musste sich Jonathan Evenius mit 09:15 geschlagen geben und landete am Ende auf dem etwas enttäuschenden 35. Platz.

Weiter ging es mit dem Teamwettbewerb im Damendegen. Für die JLU Gießen gingen Ramona Baum, Victoria Grewe, Martha Herkommer und Laura Werner zusammen an den Start. Die Vorrunde verlief besser als erwartet, sodass sich das Team auf Platz 5 der Setzliste einordnete. Im folgenden 16er-KO konnten sich die Gießenerinnen deutlich mit 45:31 gegen die Fechterinnen aus Osnabrück durchsetzen. In einem spannenden letzten Gefecht im Viertelfinale behielt Grewe die Nerven und sicherte dem Team mit einem 45:44 Sieg gegen die Uni des Saarlandes den Einzug ins Halbfinale. Dort waren die favorisierten Fechterinnen aus Münster dann allerdings eine Nummer zu groß, das Gefecht endete 45:30 für die Fechterinnen aus Münster und Gießen gewann die Bronzemedaille.

Im Anschluss ging es für Laura Werner und Martha Herkommer um die Entscheidung des Einzelwettbewerbes im Degen. Während Herkommer in der Vorrunde vier Gefechte für sich entscheiden konnte, reichte es bei Laura nur für einen Sieg. Beide erkämpften sich ein Freilos für den folgenden 128er K.O. Laura traf im 64er K.O. auf Marie-Louise Klare und unterlag 06:15 und erreichte so den 52. Platz. Martha Herkommer setzte sich  im 64er K.O. souverän mit 15:06 durch und qualifizierte sich damit für den 32er K.O., der am Sonntagmorgen fortgeführt wurde. In einem nervenstarken Gefecht konnte sie sich trotz eines 12:14 Rückstandes 15:14 gegen  Lena Lärm aus Halle durchsetzen und so in das Achtelfinale einziehen. Hier musste sie sich 13:15 Anne Lea Engel aus Freiburg geschlagen geben und beendete den Einzelwettbewerb auf Platz  15 von 67.

Am Sonntag begannen zunächst die Säbelfechter mit ihren Mannschaften. Jonathan Evenius, Marlon Hirzmann und Norman Hirzmann von der JLU bildeten zusammen mit Kevin Schäfer von der THM eine Startgemeinschaft. Nach einer souveränen Vorrunde mit drei deutlichen Siegen platzierte sich die Mannschaft auf dem ersten Platz der Setzliste. Im Viertelfinale kam es zu einem verdienten 45:13 gegen Tübingens dritte Mannschaft. Das anschließende Halbfinale gegen Koblenz gestaltete sich deutlich spannender. Nach dem sechsten Gefecht führte Koblenz noch mit 30:28, Kevin Schäfer konnte aber nach einem starken Auftritt mit 35:30 an Norman Hirzmann übergeben. Dieser konnte den Vorsprung halten und sogar ein bisschen ausbauen, so dass Marlon Hirzmann den Sieg perfekt machen konnte. Im Finale kam es nun zum dritten Mal hintereinander zum Aufeinandertreffen von Gießen und Aachen. Auch diesmal verlief das Mannschaftsgefecht sehr spannend. Die Führung wechselte mehrmals. In den letzten drei Gefechten konnten dann aber zunächst Kevin Schäfer und Norman Hirzmann die vorher erarbeitete Führung halten und ausbauen, bevor Marlon Hirzmann gegen den stärksten Fechter im Turnier, Benedikt Beisheim, die Führung ins Ziel rettete. Gießen glückte somit mit einem 45:39 Sieg die Titelverteidigung im Herrensäbel.

In der zweiten Gießener Startgemeinschaft startete neben Christian Endl und Silas Schwabe von der JLU auch noch Christoph Schrod von der THM. Auch die zweite Mannschaft startete gut ins Turnier und musste sich in der Vorrunde nur Aachen geschlagen geben, so dass sie auf Platz drei gesetzt wurde. Das Viertelfinale verlief nach Plan, Gießen II besiegte Karlsruhe mit 45:29. Im Halbfinale hieß der Gegner erneut Aachen. Nach zwei schönen Gefechten von Silas Schwabe und Christian Endl ging Christoph Schrod mit einer 45:38 Führung in das letzte Gefecht, in dem er sich dann allerdings Benedikt Beisheim deutlich geschlagen geben musste. Der Mannschaftskampf endete mit 45:41 für Aachen, damit errang Gießen II den dritten Platz.

Anschließend begann die Entscheidung im Einzel der Florettfechterinnen. Hier starteten für die JLU im 54 Teilnehmerinnen starken Feld Ramona Baum und Martha Herkommer. Ramona Baum musste sich in der Vorrunde nur einmal geschlagen geben und ordnete sich auf Platz 9 ein und erhielt damit ein Freilos für den 64er K.O. Im 32er K.O. traf sie auf Susanne Maurer aus Freiburg und setzte sich mit 15:02 durch. Im Kampf um den Einzug ins 8er Finale fand sie leider zu spät ins Gefecht und musste sich wie im Vorjahr der Mainzerin Sophie Renz 15:11 geschlagen geben. Damit beendete Ramona Baum den Wettkampf mit dem 13. Platz. Herkommer erreichte in der Vorrunde zwei Siege und platzierte sich auf Rang 27. Im 64er K.O. besiegt sie Sarah Link aus Freiburg 15:05. Im folgenden 32er K.O. scheiterte sie knapp mit 12:15 an Sophie Böhm aus Aachen und beendete den Wettbewerb auf dem 25. Platz.

Im letzten Wettbewerb am Sonntag betraten für Gießen Philipp Böttner, Tobias Durchholz, Julian Kaupe und Johannes Schrod die Planche. Philipp Böttner belegte nach einer guten Vorrunde mit vier Siegen und einer Niederlage den 19. Platz. Sein Gefecht im 128er K.O. verlief dementsprechend einfach, er gewann ungefährdet 15:02. Auch im nächsten Gefecht behielt er mit 15:12 gegen Marcus Hempel die Oberhand. Das Gefecht um den Einzug in das Achtelfinale verlief nicht nach Plan. Böttner musste sich in einem spannenden Gefecht 14:15 Moritz Weitbrecht geschlagen geben. Am Ende belegte der Gießener den 19. Platz. Bei Tobias Durchholz verlief die Vorrunde nicht so erfolgreich. Er konnte nur eins seiner Vorrundengefechte gewinnen, reihte sich auf  dem 90. Platz ein und musste sich im anschließenden 128er K.O. Jens Kientzle geschlagen geben. Damit sprang für ihn der 91. Platz heraus. Der nächste Gießener, Julian Kaupe, konnte die Hälfte seiner Vorrundengefechte gewinnen und platzierte sich damit auf dem 62. Rang. Sein 128er K.O. meisterte er ohne Probleme und gewann 15:08. Im darauf folgenden 64er K.O. zog  er dann aber gegen den späteren dritten, Toni Kneist, den Kürzeren und beendete das Turnier auf dem 57. Platz. Johannes Schrod begann das Turnier mit einer starken Vorrunde und reihte sich dank vier Siegen und einer Niederlage auf dem 22. Platz ein. Der 128er K.O. stellte ihn vor keine Probleme, er sicherte sich den Einzug in den 64er K.O. mit einem 15:03 Sieg über Julian Donner. Im 64er K.O. verlor er dann allerdings sehr unglücklich mit 13:15 gegen Jens Keller. Das bedeutete für Johannes Schrod den 38. Platz in der Ergebnisliste.

Am Pfingstmontag starteten Martha Herkommer, Victoria Grewe und Ramona Baum noch einmal für die JLU als Team im Wettbewerb der Florettfechterinnen. Ohne große Erwartungen starteten die drei in die Kämpfe. In der Vorrunde wurden Clausthal und Köln I jeweils 45:39 besiegt, lediglich Tübingen behielt mit 36:45  die Oberhand. Nach der Vorrunde platzierten sich die drei auf Rang 5, so dass sie im 16er K.O. gegen die zwölftplatzierte Mannschaft Köln II fechten mussten. Souverän lösten Baum, Grewe und  Herkommer ihre Aufgaben und besiegten Köln II 45:2. Im Viertelfinale ging es nun darum sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Im Kampf gegen Freiburg 1 konnte Baum mit einem fehlerfreien letzten Gefecht den 45:32 Sieg sichern. Im Halbfinale gegen die erstplatzierten Hamburgerinnen wechselte die Führung im Laufe des Gefechts mehrmals. Mit konzentrierten Gefechten schafften Baum, Grewe und Herkommer eine Überraschung und entschieden das Gefecht 45:38 für sich und zogen ins Finale ein. Der Finalgegner lautete Tübingen. Nachdem in der Vorrunde das Gefecht verloren ging, wollten die drei nun die Möglichkeit zur Revanche nutzen. Nach einem ausgeglichen Start fehlten zum Schluss die Kräfte, so dass sich Tübingen mit 45:39 durchsetzte. Gießen belegte somit den Silberrang.

Im zweiten Wettbewerb des Tages ging es für die Säbelfechter Christian Endl, Jonathan Evenius und Silas Schwabe um den Titel. Vor allem Christian Endl startete gut ins Turnier und behielt nach der Vorrunde mit vier Siegen aus vier Gefechten eine weiße Weste. An Platz drei gesetzt erhielt er im 32er K.O. ein Freilos, anschließend konnte er sich im 16er K.O. problemlos 15:02 gegen Hellfried Hoffmann durchsetzen. Im Viertelfinale musste er sich 12:15 Lukas Rüller geschlagen geben und belegte am Ende den fünften Platz. Nicht ganz so gut lief es für die anderen beiden Gießener Starter. Evenius und Schwabe gewannen jeweils zwei ihrer vier Gefechte in der Vorrunde. An Platz 10 und 12 gesetzt ging es in den 32er K.O. Hier konnten sich Jonathan Evenius 15:07 gegen Linus Stoll und Silas Schwabe 15:11 gegen Kai Klärner behaupten. Eine Runde später verabschiedete sich Jonathan Evenius dann mit einem 06:15 gegen Christoph Rünz und dem 10. Platz aus dem Turnier. Auch für Schwabe lief es nicht viel besser. Er unterlag Adrian Nolte 08:15 und beendete das Turnier auf dem 12. Platz.

Im Herrendegen gingen zwei Gießener Mannschaften an den Start. Philipp Böttner, Julian Kaupe und Johannes Schrod bildeten die erste Mannschaft. Nach zwei ungefährdeten Siegen in der Vorrunde und Platz sechs auf der Setzliste gab es zunächst ein Freilos im 32er K.O. Im 16er K.O. hieß der Gegner Stuttgart. Nach einem etwas verschlafenen Start und einem deutlich Rückstand, konnten die Gießener noch einmal aufholen, am Ende mussten sie sich allerdings 39:45 geschlagen geben und landeten auf dem neunten Platz. In der zweiten Degenmannschaft gingen Tobias Durchholz und Julian Schwarz von der JLU zusammen mit Jonas Pfeiffer von der THM an den Start und besiegten in der Vorrunde nur das Team aus Halle. An Platz 17 gesetzt ging es in das 32er K.O. In einem umkämpften Gefecht gelang ein 45:40 Sieg gegen Dresden. Im 16er K.O. war dann der spätere Sieger Aachen eine Nummer zu groß, so dass die Gießener sich mit dem 16. Platz zufrieden geben mussten.

(Bericht: K. Schäfer)