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2016

FechterInnen erfolgreich!

Die Teilnahme der Gießener Fechter an den Deutschen Mannschaftshochschulmeisterschaften vergangenes Wochenende (21.-22.04.2016) in Aachen verlief außerordentlich erfolgreich.

Den Auftakt am Samstag machten die Herren im Degenfechten. Hier gingen zwei Gießener Mannschaften an den Start. Gießen I mit den Fechtern Julian Kaupe, Julian Schwarz und Tobias Durchholz (alle JLU) startete mit zwei Siegen aus zwei Gefechten in der Vorrunde. Dies bedeutete Platz sechs für den 22 Teilnehmer starken Direktentscheid. Im unvollständigen 32er K.O. sprang damit ein Freilos für die Gießener raus. Nach einer längeren Pause hieß der Gegner Aachen III. Nachdem man sich in der Vorrunde noch durchsetzen konnte, musste man sich jetzt geschlagen geben. Damit schied Gießen I im Achtelfinale aus und belegte am Ende Platz zehn.
Für Gießen II, mit den Fechtern Osman Khalil und Jonas Pfeiffer von der THM sowie Sebastian Albrecht und Dominik Itter von der JLU, die beide erst vergangenes Semester im Rahmen des Hochschulsports ihre Fechtkarriere begonnen haben, lief die Vorrunde nicht ganz so gut. Nach einer knappen 45:43 Auftaktniederlage gingen auch die beiden folgenden Vorrundengefechte verloren.  Nachdem sich die Gießener auch im anschließenden Direktentscheid gegen Halle nicht durchsetzen konnten, beendeten sie das Turnier auf Platz 19.

Als nächstes starteten die Damen in den Florettwettbewerb. Die Studentinnen Ramona Baum, Victoria Grewe und Martha Herkommer von der JLU erwischten einen perfekten Start und gewannen ihre Vorrundengefechte deutlich mit 45:2, 45:5 und 45:21. An Position eins gesetzt zogen die Damen problemlos mit einem Freilos im Achtefinale und einem deutlichen Sieg im Viertelfinale ins Halbfinale ein, bevor es ein erstes Mal spannend wurde. Im Halbfinale traten die Gießenerinnen gegen die WG Hamburg an. In einem lange Zeit ausgeglichenen Gefecht ließ Ramona Baum als Schlussfechterinnen nichts anbrennen und sorgte für einen 45:42 Sieg. Im anschließenden Finale mussten sich die Gießener Damen dann allerdings Aachen mit 34:45 geschlagen geben, konnten sich aber trotzdem über den Silberrang freuen.

Den Samstag abschließend startete der Säbelwettbewerb der Herren. Hier gingen zwei Mannschaften für Gießen an den Start.  Gießen I mit den Fechtern Maciek Chojnaki, Marlon Hirzmann (beide JLU) und  Kevin Schäfer (THM) schloss die Vorrunde souverän mit drei deutlichen Siegen aus drei Gefechten ab. Auch Gießen II mit Jonathan Evenius und Christian Endl von der JLU sowie Silas Schwabe von der THM blieb in der Vorrunde ohne Niederlage. Dabei stellte sich das Gefecht gegen die WG Kiel als sehr ausgeglichen und umkämpft dar. Am Ende konnten sich die Gießener allerdings mit 45:43 durchsetzen. Der Sieg war besonders wichtig, da sich die Gießener Teams somit auf den Plätzen eins und zwei der Rangliste für den Direktausscheid einreihten und erst im Finale aufeinander treffen konnten. Auch die Gefechte des Direktausscheids verliefen nach Plan, so dass es zum Gießener Finale kam. Hier setzte sich Gießen I gegen Gießen II mit 45:24 durch. Maciek Chojnaki, Marlon Hirzman und Kevin Schäfer gewannen somit Gold, Christian Endl, Jonathan Evenius und Silas Schwabe silber.

Am Sonntag startete zunächst der Wettbewerb im Herrenflorett. Hier gingen Christian Endl, Jonathan Evenius, Kevin Schäfer und Silas Schwabe als WG Gießen an den Start. Auch wenn teilweise knapp behielten die Gießener in der Vorrunde eine weiße Weste und schlossen die Vorrunde ohne Niederlage ab. Auf Platz sechs liegend hatten die Gießener im 32er K.O. zunächst ein Freilos. Im anschließenden Achtelfinale setzten sie sich mit 45:31 gegen die zweite Mannschaft aus Karlsruhe durch. Im Viertelfinale musste sich das Gießener Team dann 45:29 gegen die Florettfechter aus Mainz geschlagen geben und beendete das Turnier auf dem sechsten Platz.

Als letztes gingen noch Ramona Baum, Victoria Grewe, Martha Herkommer und Laura Werner (alle JLU) im Degenwettbewerb der Damen an den Start. Nach drei Siegen und Rang drei nach der Vorrunde waren die Gießener Damen erst im Halbfinale zu stoppen. In einem spannenden Gefecht gegen Aachen I übergab Victoria Grewe mit einem 35:40 Rückstand an die Schlussfechterin Martha Herkommer, die noch einmal alles versuchte und mit einer starken Aufholjagd auf 43:45 ran kam. Dennoch mussten sich die Gießenerinnen geschlagen geben und mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Somit endeten die Hochschulmeisterschaften mit eine Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille für die Fechter und Fechterinnen aus Gießen.


(Bericht: Schäfer, K.)

1x Gold 1x Silber und 2xBronze bei der DHM Karate 2016

Am Samstag, den 21.Mai 2016, war es wieder soweit, die alljährliche deutsche
Hochschulmeisterschaft im Karate fand, wie im vergangenen Jahr, in Halle an der Saale, statt. Indiesem Jahr nahmen mehr als 150 Sportler an den Wettkämpfen in den Disziplinen Kata(Form) undKumite(Zweikampf)teil und damit zählte diese DHM zu einer der größeren Veranstaltungen des Allgemeinen Hochschulsportverbands.

Für die Justus-Liebig-Universität gingen dieses Jahr vier Wettkämpfer, alle in der Disziplin Kata, an den Start. Leider waren es dieses Jahr weniger Starter als in den Vorjahren, aber dafür nicht minder erfolgreich. Für Anna-Marie Albrecht war es in diesem Jahr der erste Start in der Oberstufe (ab 3.Kyu). Aber auch hier konnte sie beweisen, dass sie sich durchaus mit den erfahreneren Sportlerinnen messen kann und errang durch zwei gewonnene Begegnungen in der Trostrunde den dritten Platz. Jonas Glaser, Ian Pocervina und Jan Urke starteten parallel in der Oberstufe bei den Herren. Leider hat es für Jonas Glaser in der zweiten Runde, trotz guter Leistung, nicht für eine Platzierung gereicht. Ian Pocervina präsentierte sich in den Vorrunden gut und ging ohne Flaggenverlust in das Halbfinale gegen Teamkollegen Jan Urke. Hier konnte sich Jan Urke durchsetzen und erreichte somit das Finale. Pocervina konnte sich aber in der Trostrunde noch einmal beweisen und errang den 3. Platz.
Jan Urke konnte trotz hervorragender Leistung im Finale die Kampfrichter nicht von sich überzeugen und landete am Ende auf Platz 2.

Zum Abschluss des Wettkampftags starteten Glaser, Pocervina und Urke noch gemeinsam im Kata-Team. Hier geht es darum eine Kata synchron und technisch perfekt zu zeigen und im Anschluss noch das Bunkai (die Anwendung) zu präsentieren. Im Finale behaupteten sich die Jungs gegen die TU Darmstadt mit einer
ausgezeichneten Leistung und gewannen mit 5-0 erneut den Titel des Deutschen Hochschulmeisters.
Die Bilanz ist 1x Gold, 1x Silber und 2xBronze, womit die vier Starter der Uni Giessen sehr zufrieden sein können.

Bericht: J. Glaser

DHM Tischtennis in Wuppertal (17.-19. Juni 2016)

Vom 17. bis 19. Juni fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften 2016 in der Uni- Halle Wuppertal statt. Für die JLU starteten Marco Specht und ich, Christian Schneider.  Wir beide starteten gut in den Einzelwettbewerb und konnten unsere Vorrundengruppen ungeschlagen gewinnen. In der mit zahlreichen 2. und 3. Bundesligaspielern stark besetzten Endrunde schied Marco in der Runde der letzten 64 und Christian in der Runde der letzten 32 aus. Da wir beide gegen deutlich höher gesetzte Spieler verloren, können wir zufrieden mit unserem Abschneiden sein. Im Doppel erreichten wir die 3. Runde des KO- Feldes.

Marco nahm auch am Mixed Wettbewerb teil und spielte hier mit Natalia Zherebina von der Uni Marburg. Nach einem Sieg mussten sich beide in der 2. Runde knapp geschlagen geben.

In den Finalspielen am Sonntag setze sich bei den Herren Arne Hölter (TU Berlin) vor Minh Tran Le (Ruhr Uni Bochum) durch. Bei den Damen siegte Huong Do Thi (Uni Leipzig) vor Anna-Marie Helbig (Uni Halle).

Unsere Erwartungen an das Turnier wurden voll erfüllt. Die Organisation durch den Uni- Sport Wuppertal,  die Bedingungen in der Uni Halle und die Stimmung unter den Teilnehmern waren sehr gut und haben zu einem gelungenen Wochenende beigetragen.

Disziplinen und Platzierungen:

Marco Specht:

  • Mixed: 2. Runde (Letzte 32)
  • Doppel: 2. Runde (Letzte 32)
  • Einzel: 2. Runde (Letzte 64)

Christian Schneider:

  • Doppel: 2. Runde (Letzte 32)
  • Einzel: 3. Runde (Letzte 32)

 

DHM Tischtennis 2016

 

Bericht & Foto: Schneider, C.

Wettkampfgemeinschaft Gießen holt Hochschulmeistertitel im Volleyball

Kassel, Essen, Paderborn, Rzeszow.
Die Volleyballer der WG Gießen haben in diesem Spieljahr nicht nur einige Kilometer zurückgelegt, sondern vor allem viele (meist erfolgreiche) Spiele absolviert. Die weiteste Reise steht jedoch noch bevor. Doch der Reihe nach.
Im Vorentscheid auf Südwest-Ebene (teilnehmende Universitäten aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) erreichte man den zweiten Platz, der die Qualifikation für die Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft bedeutete. Dort konnte Gießen die Uni Frankfurt im Tiebreak mit 15:13 besiegen und revanchierte sich damit für die Niederlage in der ersten Runde. Gleichzeitig war die Teilnahme an der DM in Paderborn gesichert.
Die Zielsetzung für diese Endrunde war nicht an eine feste Platzierung gekoppelt. Der Spaß am Spiel sollte im Vordergrund stehen, denn angesichts der Konkurrenz mit einigen Spielern aus der 2. Bundesliga und sogar dem ein oder anderen Bundesligaakteur, rechnete sich das Team aus Gießen, größtenteils zusammengesetzt aus dem TV Waldgirmes (3. Bundesliga), keine besonders große Chancen aus. Dass diese Einschätzung schnell obsolet war, zeigte sich bereits im Auftaktspiel gegen die Uni Würzburg – deren Meriten alles andere als verstaubt sind. Nach einem souveränen 2:0-Sieg gegen den amtierenden deutschen Hochschulmeister war bereits früh klar, dass mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung alles möglich ist. Das wurde auch in Spiel Nummer zwei offensichtlich, als die Mitfavoriten aus Essen mit 2:1 geschlagen werden konnte. Im abschließenden Spiel gegen Karlsruhe reichte ein Satzgewinn bereits zum Gruppensieg – doch damit gab sich das Team um Kapitän Philipp Schumann nicht zufrieden. 2:0 hieß es zum Ende des Tages. Nach einer bestmöglichen Regeneration mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr ließen die Lahnstädter auch im Halbfinale gegen die WG Potsdam keine wirkliche Spannung aufkommen. Die Satzergebnisse von 25:18 und 25:20 unterstrichen abermals die Qualität des Teams und ließ darüber hinaus die Motivation in unbekannte Höhen schießen. Jener im Turnier immer größer werdende Kampfgeist und Willen sollte auch im Finale zum Zünglein an der Waage werden, in einem Spiel, welches für jeden Buchmacher von Friedrichshafen bis Flensburg eindeutig zu bewerten gewesen wäre. So stehen nahezu alle Spieler der Universität Paderborn beim benachbarten Zweitligisten Delbrück in Lohn und Brot – besser gesagt: in Trainingsanzug und Einspielshirt. Davon war im ersten Satz nichts zu sehen: die WG überrannte die Ostwestfalen mit einer überragenden Blockarbeit und druckvollen Aufschlägen. Doch die Gastgeber fingen sich im zweiten Abschnitt, der ebenso deutlich verlief – nur in die gegenläufige Richtung. Somit musste der Tiebreak entscheiden, in den Gießen furios mit 8:2 startete, um sich beim Stand von 10:10 zu fragen, was in den letzten 10 Ballwechseln eigentlich passiert war. Da die WG Gießen jedoch ohne Trainer angereist war, konnte auch keiner diese unangenehme Frage stellen. Folge Nummer eins: das Team fing sich wieder und sicherte sich am Ende mit zwei Assen die deutsche Meisterschaft. Folge Nummer zwei: komplette Eskalation. Folge Nummer drei: im nächsten Jahr erfolgt der Angriff auf die internationalen Edelmetalle bei der EUC in Polen!


(Bericht: Max Müller)

(Foto: Bernd Mühle)

7. Platz bei DHM 10km Straßenlauf 18.06.2016

Im Rahmen des 16. Mosbacher Stadtlaufs fanden am Samstag,18.06.2016, ausgerichtet von der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) Mosbach die deutschen Hochschulmeisterschaften im 10 km Straßenlauf statt.
Auf der gut organisierten und schönen Veranstaltung führte ein 2 km Rundkurs durch die Altstadt der Fachwerkstadt Mosbach und über eine Brücke durch einen Park, der einst für die Landesgartenschau angelegt worden war. Somit war die Strecke landschaftlich sehr schön, aber nicht immer gut zu laufen, da es oft recht eng und uneben war, was zusammen mit den zahlreichen Überrundungen einen gleichmäßigen Laufrhythmus erschwerte.
Deutsche Hochschulmeisterin wurde Fabienne Amrhein von der Uni Heidelberg mit einer Siegerzeit von 37: 02,04 min.
Mit einer bisherigen persönlichen 10 km Bestzeit von 46.09 min wusste ich schon im Vorfeld des Rennens, dass ein Großteil der Läuferinnen auf einem anderen Niveau laufen würde als ich, weshalb ich es mir in erster Linie als Ziel setzte, meine persönliche Bestzeit zu verbessern und nach Möglichkeit nicht den letzten Rang zu belegen. Ich peilte somit einen Kilometerschnitt von 4.35 min an, was auf eine Endzeit von 45.50 min hinaus gelaufen wäre, war mir aber im Vorfeld nicht sicher, ob dieses Vorhaben nicht etwas zu ambitioniert sei.
Im Laufe des Rennens erwies sich dieses Tempo aber als genau richtig, und ich konnte die 5 Runden mehr oder weniger gleichmäßig laufen. Auch wenn es zum Ende hin recht hart wurde, konnte ich mich, getragen durch die gute Stimmung am Streckenrand, nach 46.03, 2 min (netto: 45:59,2) ins Ziel kämpfen, was für mich völlig überraschend den 7. Platz im 14 Läuferinnen starken Feld bedeutete. So kehrte ich sehr zufrieden mit Bestzeit und einer Top- Acht-Platzierung aus Mosbach zurück.

DHM Straßenlauf 2016 Neunzerling 

Bericht & Foto: Neunzerling, B.

Vorrunde Hochschulmeisterschaften im Volleyball der Damen

Am Freitag den 27. Mai 2016 wurde in Köln die  Vorrunde der Volleyball Hochschulmeisterschaften der Damen ausgespielt. Die beiden erstplatzierten Teams qualifizierten sich für die Endrunde in Paderborn.  Neben der WG Gießen waren Teams der Unis Köln, Marburg und Mainz vertreten.

Im ersten Spiel wartete der letztjährige deutsche Hochschulmeister Köln.  Durch starke Aufschläge und eine konstante Annahme- und Abwehrleistung konnte Gießen bis zur Mitte des Satzes auf Augenhöhe bleiben. Dann setzte sich allerdings die Klasse des Gegners durch, der mit dieser Mannschaft am Spielbetrieb in der zweiten Bundesliga teilnimmt. Starke Angriffe und Blocks führten zur 1:0 (25:18) Führung durch Köln. Im zweiten Satz musste sich Gießen 25:10 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel zeigten sich in der gießener Mannschaft Abstimmungsprobleme, sodass die erspielten Chancen nicht genutzt werden konnten. Mainz gewann das Spiel deutlich 2:0.

Im letzten Spiel des Tages traf Gießen auf die Uni Marburg. Im ersten Satz funktionierte alles das, was gegen Mainz schief ging, sodass der Satz mit 25:20 an Gießen ging. Der zweite Satz verlief deutlich enger. Am Ende hatten die Damen der Uni Marburg den längeren Atem und sicherten sich den Satzgewinn. Den Tiebreak holten sich die Marburgerinnen knapp mit 15:11.

 Köln und Mainz qualifizierten sich für die Endrunde in Paderborn und konnten sich dort den ersten (Köln) und dritten (Mainz) Platz sichern.

 

(Bericht: Teßmer, F.)

JLU-Teilnahme an der World University Equestrian Championship (WUEC) in Flyinge

Bei der 11. World University Equestrian Championship (WUEC) in Flyinge (Schweden) vom 28.06.2016 bis zum 02.07.2016 haben sich insgesamt 18 Nationen mit jeweils 3 Reitern  in den Disziplinen Dressur und  Springen gemessen. Die deutschen Farben vertraten dabei Friederike Willmers  von der Universität Münster, Till Möller von der Uni Göttingen und Daniela Graé von der Uni Gießen.  Als Ersatzreiterin war Johanna Hüttich von der Universität  Marburg nominiert. Der Wettkampf wurde auf der schönen und sehr traditionsreichen Anlage des schwedischen Nationalgestüts in Flyinge ausgetragen und wurde am Dienstagabend durch eine Eröffnungszeremonie eröffnet.

Am Mittwochmorgen startete das deutsche Team mit der Mannschaftsdressur als erstes in den internationalen Wettkampf. Jedoch erwiesen sich die zugelosten Pferde als schwierig. Trotzdem gelang es den Reitern eine gute Mannschaftsleistung abzuliefern und Daniela Graé schaffte es sogar in die nächste Runde.

Am nächsten Tag konnte sich Daniela auf einem noch jungen und unerfahrenen Pferd  souverän gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich für das Viertelfinale qualifizieren. Nachmittags stand dann noch die erste Runde im Springen auf dem Zeitplan, auf das sich das ganze Team besonders gefreut hatte. Leider wurden die Deutschen vom Pech verfolgt. Denn trotz solider Runden, konnte sich keiner aus dem Team gegen die Konkurrenten aus dem Ausland durchsetzen, da alle Reiter leider einen Abwurf zu viel geleistet hatten.

So blieb nur noch die Chance auf eine Medaille in der Einzelwertung Dressur. Am nächsten Tag traten die besten 6 Reiter im Viertelfinale gegeneinander an. Daniela Graé musste hier als erste Reiterin auf einem sehr sensiblen Pferd vorlegen. Doch auch diesmal konnte keiner der Konkurrenten an das Ergebnis heran reiten und somit sicherte sich Daniela den Einzug ins Viertelfinale.

Vom Lospech verfolgt musste Daniela Graé auch im Halbfinale der besten 4 Dressurreiter vorlegen und als erste Reiterin aufs Pferd. Doch auch dieses Pferd erwies sich als sehr sensibel und war zu dem sehr nervös und von der Atmosphäre in der Halle stark abgelenkt. Im Laufe der Prüfung gewöhnte sich das Pferd jedoch an die Atmosphäre, sodass die nachfolgende Konkurrentin einige Vorteile aus der ausgelosten Startfolge ziehen konnte.

Für Daniela Graé und das deutsche Team endete somit die Hoffnung auf eine Medaille und Katja BERG aus Dänemark konnte auf Grund einer gelasseneren Vorstellung ins Finale einziehen.

Auch das Finale entschied die Dänin für sich. Die Silbermedaille ging an Ian CASSELS aus Irland und die Bronzemedaille an Koki Nakamura aus Japan.

Im Springen konnte sich die Finnin Tuuli SOPANEN gegen den Japaner Ryoichi OKIHIRO und Clarissa Christine Luke DE LYRA aus Hong Kong durchsetzen. In der Teamwertung siegte Schweden vor Irland und Japan. Für das deutsche Team blieb der 9. Platz. Zudem sicherte sich Daniela Graé neben dem tollen 4. Platz in der Dressur noch einen 9. Platz in der kombinierten Wertung.


Bericht: Daniela Graé

 

 Foto: Britta Knaup

Ruderinnen holen bei DHM 2x Bronze und 1x Silber

Nach einem Jahr Pause konnte die Justus-Liebig-Universität am ersten Juliwochenende diesen Jahres wieder Mannschaften zu den deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern, die dieses Jahr in Bremen ausgerichtet wurden, entsenden.
Dieses Jahr waren Aline Bruchmeier und Lisa Gerß im leichten Doppelzweier am Start. Lynn Jessen und Mara Weber hatten den Frauen zweier ohne Steuermann der offenen Klasse gemeldet. Gemeinsam mischte das Quartett außerdem noch im Feld des Frauendoppelvierers mit.

Wegen des großen Meldefelds von 19 Uni-Booten mussten die Doppelvierer bereits am Freitag Abend Vorläufe bestreiten.
Da einige Mannschaften noch nicht vollzählig waren und ihre Boote zu dritt oder gar zu zweit ins Ziel rudern mussten, um für die Hoffnungsläufe zugelassen zu werden, dienten diese Rennen jedoch zu keiner ersten Standortbestimmung. Der Vorlauf mit dem gießener Boot war vollständig und versprach, ein richtiges Rennen zu werden. Das ebenfalls diesem Lauf zugeloste Boot aus Bochum mit internationalen Rudergrößen an Bord dominierte den Lauf vom Start weg. Um den zweiten Platz, der nötig war, um direkt in die Halbfinals einzuziehen, duellierten sich Gießen und Karlsruhe erbittert. Auf dem letzten Viertel der 1000m Strecke mussten sich die Gießener dann aber geschlagen geben und den Weg in die Hoffnungsläufe nehmen.
Hier lieferten die Vier Damen ihre erste überzeigende Vorstellung des Wochenendes ab und schoben sich mit einem ungefährdeten Startzielsieg weiter in den Kampf um die Plätze 1 bis 12. Im Halbfinale rächte sich die Zusatzbelastung und die Platzierung reichte nur für den Einzug in das Finale B um die Plätze 7 bis 12.
Hier musste sich die Mannschaft von der Lahn ein weiteres Mal geschlagen geben und kam leider über den Zwölften Platz nicht hinaus.
„In Anbetracht unseres immensen Krankeits- und Verletzungspechs in der Vorbereitungsphase für diese Regatta und der Doppelbelastung, der Aline und ich uns ausgesetzt sahen, ist das Ergebnis wohl akzeptabel. Die Zielsetzung bei Beginn unseres Meisterschaftsprojekts war jedoch eine andere!“ bewertet Schlagfrau Lisa Gerß das Ergebnis im starken Meldefeld der Frauenvierer.

Eine knappe Stunde vor dem Finale des Doppelvierers hatten Bruchmeier und Gerß bereits ihr Finale im leichten Doppelzweier bestritten. Da exakt 6 Boote gemeldet hatten, fand hier nur das Finalrennen statt, was zwar einerseits Kräfte schont, andererseits einen Sprung in kaltes Wasser bedeutet, da man seine Gegner vorher keines Weges einschätzen kann.
Die einzig zulässige Taktik ist es, vom Start weg das Rennen absolut kompromisslos anzugehen und zu hoffen, dass die Kraft bis zum letzten Schlag reicht. Da das leichte Duo einiges an Wettkampferfahrung mit sich bringt, sich dank regelmäßigem Triathlontraining auch fitnesstechnisch nicht verstecken muss und mit Laktatschmerz umzugehen weiß, fuhren die beiden erwartungsgemäß in die Medallienränge.
Am Ende ging der Bronzefarbene Anstecker des Hochschulsportbundes nach Gießen.
Silber holte Konstanz, Gold sicherten sich die Damen aus Leipzig.

Nachdem sie den Samstag ohne eine Medaille beenden mussten, wollten sich Jessen und Weber in ihrem Finallauf im Frauenzweier ohne Steuermann beweisen. Ähnlich wie schon im leichten Doppelzweier hatten hier nur 6 Boote gemeldet, so dass man mit allen denkbaren Überraschungen rechnen musste.
So waren die vermeintlichen Favoritinnen aus Mainz schnell abgehangen und es entwickelte sich ein Rennen zwischen Gießen, Heidelberg und Bremen um die vorderen Platzierzungen.
Der auf der ablandigen Außenbahn deutlich zu spürende Seitenwind drückte das gießener Boot immer wieder in die Bojenkette , was starke Korrekturen mit dem Fußsteuer nötig machte. So immer wieder ausgebremst, ließen sich die gießener auf den dritten Platz durchreichen.
Als Trostpflaster gilt wohl der im direkt im Anschluss erruderte Silberrang im Frauenachter in Renngemeinschaft mit Bremen, Lübeck und Bochum. Der durch vorherigen Rennverzug so knapp am Start ankam, dass schon fast die Disqualifikation drohte. Mit nicht ganz fertig eingestellten Stemmbrettern und Sitzplatzhöhen ging es ein letztes Mal auf die 1000m-Strecke. Nur der Achter der Wettkampfgemeinschaft Hamburg hatte am Ende den Bug weiter vorne. Knapp hinter der Mannschaft mit gießener Beteiligung (Lynn Hessen, Mara Weber) schob sich die von Mainz dominierte Renngemeinschaft über die Ziellinie.
„Mit einer Medaille im Zweier nach Hause zu fahren war das Mindestziel. Über den dritten Platz sind wir eher enttäuscht als glücklich. Ob wir mit Bremen um Gold hätten kämpfen können, sei dahin gestellt, aber das Rennen um Silber haben wir den Heidelbergerinnen zu einfach gemacht.“ resümiert die routinierte Zweierschlagfrau Lynn Jessen im Anschluss.
„Wir wissen, dass wir schneller sind, als wir dieses Wochenende zeigen konnten. Zielsetzung für das kommende Jahr ist es, die Leistung punktgenauer abrufen zu können“ so das gemeinsame Credo der Riemerinnen.

Bericht: Mara Weber

DHM Beachvolleyball - Gießen scheiterte knapp an der Qualifikation

Vom 20 - 22.Juni fand in Bayreuth im Rahmen des Summer Feelings 2016 die deutsche Hochschulmeisterschaft im Beachvolleyball statt.

Die Universität Gießen wurde hier gleich von zwei Teams im Damenbereich vertreten, nämlich von Amrei Smekal und ihrer Partnerin Sarah Starck, sowie das Team bestehend aus Anne Kapitel und Svenja Hemmer. Beide Teams traten am Montag in der Qualifikation an mit dem Ziel am Dienstag im Hauptfeld zu starten. Gespielt wurde in drei zugelosten 4er oder 5er Gruppen, von denen jeweils die ersten beiden Teams ins Hauptfeld vorrücken durften. Das Team Kapitel/Hemmer startete mit einem ungefährdeten 2:0 Sieg in die Quali, konnte aber im zweiten Spiel gegen die Mädels aus Leipzig nur einen Satz holen. Auch im nächsten Spiel gegen den letztendlich Gruppenersten konnte nur mitgehalten und nicht gewonnen werden, weswegen die Qualifikation leider verpasst wurde.

Beim Team Smekal/Starck war die ganze Geschichte knapper. Schon das erste Spiel gegen das Team aus Würzburg verloren sie knapp 2:1. Im zweiten Durchgang gegen die Mädels aus Darmstadt mussten sie dann richtig Nervenstärke beweisen. Nach dem ersten gewonnen Satz wurde der zweite ein Krimi, der mit 28:26 für die Darmstädterinnen ausging. Doch die Mädels aus Giessen bissen sich durch und holten sich den dritten Satz. Leider ging dann das letzte Spiel 2:1 an die Gegner aus Nürnberg und so verpasste auch das Team Smekal/Starck denkbar knapp den Einzug ins Hauptfeld. Dennoch war es ein gelungenes Turnier, das Lust auf die nächste DHM macht.

 

Bericht: Starck, S.

Fabian Lotz holt Silber auf der DHM Gerätturnen (4.-5.11.2016) in Chemnitz

Vom 04.11. bis 05.11.2016 fanden in Chemnitz die deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Die Justus-Liebig-Universität Gießen startete mit einer Frauenmannschaft sowie einem Einzelturner bei den Männern.

Fabian Lotz sicherte sich den Vizemeistertitel im Mehrkampf und schaffte den Einzug in das Pferd-, Barren- und Reckfinale. Am Pferd konnte er sich noch den Deutschen Hochschulmeisterschaftstitel sichern.

Die Frauenmannschaft mir Denise Herrmann, Liz Keiner, Juliana Neumann, Janine Trzinski und Katharina Zipp kam nach durchwachsenen Wettkampf auf einen guten sechsten Platz. Durch Verletzungen geschwächt und unklarer Regularien wurden Finalplatzierungen nur knapp verpasst.

Insgesamt war es jedoch ein tolles Wochenende gemeinsam mit Turnern und Turnerinnen aus ganz Deutschland.

(Bericht u. Foto: Katharina Zipp)

 

Hier gelangen Sie zum offiziellen adh-Bericht:

http://www.adh.de/medien/newsarchiv/news/spannende-titelkaempfe-bei-der-dhm-geraetturnen.html

 

 

 

Bericht zur DHM Crosslauf 20.11.2016

Im Rahmen  des Darmstadt-Cross fanden auch in diesem Jahr wieder die deutschen Hochschulmeisterschaften im Crosslauf statt.

Im hochklassig besetzten Feld siegte Caterina Granz von der FU Berlin vor Thea Helm von der TU München und Cornelia Griesche von der Uni Regensburg.
Wie im letzten Jahren waren 5 große Runden sowie eine Einführungsrunde auf einem Wiesenkurs mit zwei kurzen, aber steilen Bergauf- und Bergabpassagen sowie einigen Heuballenhindernissen zu absolvieren. Zudem erschwerte in diesem Jahr starker Wind das Laufen.

Für die JLU Gießen ging Brit-Christin Neunzerling an den Start.

Sie benötigte für die 6,6 km lange Strecke 31.27 min und erreichte damit den 54. Platz in der Meisterschaftswertung. Wirklich zufrieden war sie mit dem Rennverlauf und ihrem Ergebnis allerdings nicht. Um nicht von Startweg alleine hinten laufen zu müssen,  sondern Anschluss an eine Gruppe von circa vier, fünf Läuferinnen zu halten, musste sie schon in den erste beiden Runden deutlich schneller laufen als ihr lieb war, weshalb die darauf folgenden Runden ziemlich hart wurden und sie kaum Anschluss halten und ihre Zeit aus dem Vorjahr nicht erreichen konnte.

Benedikt Hehn startete auf der DHM Ju-Jutsu

Im Rahmen der deutschen Hochschulmeisterschaften im Ju-Jutsu, die am Samstag, den 03. Dezember in der Sporthalle der hessischen Schule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden stattfand, startete Benedikt Hehn für die Uni Gießen.

In seiner Wettkampfklasse, Newcomer Open Class (+85kg), startete nur ein weiterer Teilnehmer, sodass der Wettkampf zusammen mit der Klasse Professional +85kg ausgetragen wurde.
Gekämpft wurde im Poolsystem mit jeweils drei Kämpfern in beiden Pools, sowie einem Finale zwischen den beiden Gruppensiegern. Den ersten Kampf verlor er gegen einen Kämpfer aus Wiesbaden, der sich seinen Gewichtsvorteil von 20kg zunutze machte. Sein zweiter Gegner schaffte es, einen Triangle Choke anzusetzen und ihn so zu submitten.
Das Turnier verlief äußerst fair und verletzungsfrei, sodass allen Sportlern und Zuschauern ein angenehmer und spannender Wettkampftag geboten wurde. Das Ranking der Hochschulen gewann die hessische Schule für Polizei und Verwaltung, gefolgt von der Uni Würzburg und der Uni Jena auf Platz drei.

Benedikt Hehn landetet auf dem fünften Platz.

 

(Bericht: Benedikt Hehn)

Dritter Platz bei der DHM Judo 2016

Bei der diesjährigen DHM im Judo, die in Bonn ausgetragen wurde und mit einer Teilnehmeranzahl von 527 Meldungen einen neuen Melderekord verbuchen konnte, gingen für die JLU Gießen 5 Athleten an den Start.

Daniel Munder startete in der stark besetzten Gewichtsklasse -90kg. 44 Studenten versuchten hier den Titel des deutschen Hochschulmeisters zu gewinnen. Nach einem sehr engagierten ersten Kampf, musste sich Daniel jedoch knapp geschlagen geben, konnte aber seinen zweiten Kampf souverän gewinnen. Seinen dritten Kampf verlor Daniel aber knapp und war somit ausgeschieden.  Maximilian Schubert von der Uni Potsdam konnte in dieser Klasse den Titel für sich gewinnen.

Für Daniel Schmack, der in der Gewichtsklasse -73kg an den Start ging und damit in der Gewichtsklasse mit den meisten Teilnehmern (75 Starter) lief zunächst alles nach Plan. Er gewann seine ersten drei Kämpfe durch sehenswerte Würfe. In seinem vierten Kampf musste er sich geschlagen geben, konnte dann aber den 5. Kampf wieder für sich entscheiden. Im Kampf um Platz 5. verlor er gegen den letztjährigen Hochschulmeister und deutschen Meister Tobias Schirra und sicherte sich somit einen starken 7. Platz.  Hochschulmeister in der Gewichtsklasse bis 73kg wurde Martin Setz von der Uni Potsdam.

Für die Frauen gingen für die JLU Gießen Sina Hess (Gewichtsklasse -63kg) und Dschaniena Brammer (ebenfalls -63kg) an den Start.  Sina Hess konnte den ersten Kampf für sich entscheiden, verlor dann aber ihren zweiten Kampf knapp. Da auch ihre Gegnerin ihren darauffolgenden Kampf verlor, schied sie aufgrund des Doppel KO System aus. Dschaniena Brammer schied leider bereits nach ihrem ersten Kampf, den sie durch einen Hebel verlor aus. In dieser Gewichtsklasse wurde Vanessa Müller von der Uni Heidelberg Hochschulmeisterin, die sich somit unter 29 Kämpferinnen durchsetzte.

Insgesamt war es ein tolles Wochenende, an dem sich die Gießener Judokas in einem bundesweiten Turnier auf hohem Niveau messen konnten. Sogar Szaundra Dietrich (-70kg, TH Köln), die im Nationalkader ist und viele weitere Bundesligakämpfer kämpften in Bonn.

Ein großer Dank geht auch an unseren mitgereisten Betreuer Anna Müller, Harald Altenkirch und Stefan Lücker, die uns neben und auf der Matte tatkräftig unterstützen.

 

Verfasserin: Sina Hess

Bilder 2016