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Artikelaktionen

2017

adh-Open Rugy: Erfolgreiche Wettkampfgemeinschaft mit RWTH Aachen

Team Libelle Revival - Deutsche Hochschulmeisterschaften 2017 

 

Ein Traum wurde wahr, dem Team Libelle (Spielgemeinschaft Aachen/Gießen) konnte im Zuge der Deutschen Hochschulmeisterschaft noch einmal Leben eingehaucht werden. Die Meisterschaft wurde am letzten Septemberwochenende in München ausgetragen und die Libellen wollten an alte Erfolge anknüpfen. Traditionsgemäß wurde das Team von zwei Captains durch das Turnier geführt: Ronny Schneider und Sarah Biesenbach.

Dreizehn Libellen waren in München bereit alles zu geben (ob für das eigene oder die anderen Teams) und starteten stark in den Wettkampf. Ihr erstes Spiel bestritten sie gegen Augsburg und gewannen mit 22:5. Die Spielgemeinschaft dominierte das Match zwar klar, konnte aber nicht in ihr Spielsystem finden, was in den folgenden Spielen zu einem Problem werden sollte. Anstatt die Reihe auszuspielen, wurde der Kontakt gesucht und auch die Verteidigung war eher durchwachsen.

Mit dem Ziel besser in der Verteidigung zu arbeiten, die Tackles zu setzen und die Linie zu halten, zogen die Libellen in das zweite Spiel. Gegen Jena wurden die Vorsätze jedoch nicht umgesetzt und auch das Angriffsspiel blieb hinter den Erwartungen zurück. Zur Halbzeit stand es noch 5:5 und Aachen/Gießen hätte durchaus gewinnen können, musste sich schließlich aber den von Mainzerinnen unterstützten Spielerinnen aus Jena mit 27:5 geschlagen geben.

Neues Spiel, neues Glück sagt man, Glück hatten die Libellen jedoch nicht. Im dritten Spiel trafen sie auf die späteren neuen Hochschulmeisterinnen aus Potsdam und hatten große Schwierigkeiten mit der Stärke der Gegnerinnen und deren Geschwindigkeit und Kraft in den Rucks. Das Spiel endete ohne einen einzigen Versuch für die Libellen.

Als Gruppendritte trafen die Libellen im letzten Spiel des Tages auf die Studentinnen aus Göttingen. Die Libellen wollten noch einmal alles geben und die Enttäuschungen aus den vergangenen zwei Spielen mit schöner Teamarbeit vergessen machen. Diesmal wurden die Vorsätze umgesetzt: Die Reihe stand tief und spielte den Ball nach außen. In der Verteidigung wurde konzentriert und auf Linie gearbeitet. Die Versuche entstanden nach einem harten Kampf, an dem die gesamte Mannschaft beteiligt war. Bis zwanzig Sekunden vor Abfiff stand es 17:14 für die Libellen. Den Göttingenerinnen gelang es aber, in der letzten Aktion durchzubrechen und den entscheidenden Versuch zu legen, sodass sich die Libellen knapp geschlagen geben mussten.

Am zweitem Spieltag sollten die Libellen eigentlich auf die Frauen aus Bad Honnef treffen. Die hatten ihre Teilnahme am Turnier jedoch nach einigen Verletzungen am ersten Spieltag zurückziehen müssen. Daher erhielt Aachen/Gießen ein Freilos und zog ohne Mühe in das Spiel um Platz fünf gegen Tübingen ein. 
Die Libellen dominierten das Spiel zwar und schon bald stand es 10:0, doch die Tübingenerinnen zogen nach. Sie verteidigten hart und schenkten den Libellen keinen Meter. Kaum im Ballbesitz, suchten die Gegnerinnen immer wieder den Kontakt und die Libellen mussten ein Tackle nach dem anderen setzen, diesmal jedoch erfolgreich. Zuletzt konnten die Libellen das Spiel mit 20:5 für sich entscheiden und beendeten das Turnier auf dem fünften Platz. Es sollte erwähnt werden, dass die hochmotivierten Libellen auch anderen Teams aushalfen und ab und an in den Trikots aus Jena, Bad Honnef und Augsburg auf dem Platz standen.

DHM Titel im Rudern für Norma Diel und Mara Weber

DHM Rudern 23/24.9.2017 Brandenburg an der Havel, verfasst von Mara Weber

 

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Bei den dieses Jahr erst am 23/24.09 stattfindenden Hochschulmeisterschaften der Ruderer in Brandenburg an der Havel war Gießen, nachdem in den letzten Jahren regelmäßig ein Frauendoppelvierer gestellt werden konnte, dieses Jahr nur in den Kleinbooten auf der 1000m langen Strecke vertreten.

Julia Ackermann von den Mathematikern, leider im Vorfeld durch einen Infekt geschwächt, startete im Fraueneiner der Leichtgewichte. Im Frauenzweier ohne Steuerfrau trat ein neu formiertes Gießener Team mit den Medizinstudentinnen Norma Diel und Mara Weber an. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst im Boot, aber als Trainer dabei, war Johannes Birkhan aus dem Fachbereich Sport.

Das Meldefeld war in diesem Jahr so groß, dass in beiden Rennen Vorläufe gefahren werden mussten, um die Finals vorzusortieren. Acht Boote starteten im Zweier ohne der Frauen, sogar elf im leichten Fraueneiner. Bei zwei Vorläufen kommt jeweils nur das siegreiche Boot weiter, alle anderen Teilnehmer müssen über Hoffnungsläufe um den Einzug ins Finale mit 6 Startplätzen kämpfen. Im Feld der Frauenzweier wurden zwei Boote eliminiert, während die leichten Einer der Damen auch ein mit 5 Booten besetztes kleines Finale ausfuhren.

Erst am Freitag wieder genesen konnte Julia am Sonntagmorgen leider ihren Vorlauf nicht für sich entscheiden. Im Hoffnungslauf musste sie sich im Duell um Platz zwei, der zur Teilnahme am A-Finale berechtigt hätte, knapp der WM-erfahrenen Lisa Peterson von der Universität Hamburg geschlagen geben. Im Finale um die Plätze sieben bis elf startete Julia ambitioniert und konnte sich anfangs vor das Feld legen. Gegen Streckenhälfte musste sie zwei Gegnerinnen passieren lassen und beendete den Wettkampf mit dem dritten Rang im B-Finale. Die Medaillen in diesem Rennen gingen an Sina Schäfer von der Uni Würzburg, Janika Köblin aus Konstanz und Vera Spanke, die für Düsseldorf am Start war.

Norma und Mara waren ursprünglich nur in den Zweier gestiegen, um ein wenig Abwechslung vom Trainingsalltag im Einer zu bekommen. Trotz ihrer festen Verankerung im Skullbereich war nach wenigen Kilometern im Riemenboot das Potential der Crew klar. In der kurzen verbleibenden Vorbereitungszeit konnte mit Trainer Johannes noch eine deutliche Steigerung erzielt werden, die prompt mit einem klaren Vorlaufsieg belohnt wurde. „Nach den Vorläufen, war mir klar, dass die Mädels das Finale gewinnen können. Die Rennansprache lautete also, einfach das Gelernte abspulen und den Anderen das eigene Tempo aufzwingen. Der Schiebewind, der über den Tag immer stärker wurde, kam den beiden auch entgegen, da er technische Unsauberkeiten hart bestraft und wir diesbezüglich das beste Boot aufs Wasser gebracht haben.“ sagt der junge Trainer dazu.
Nach Steuerschwierigkeiten auf der ersten Streckenhälfte geschah auch genau dies und die Gießenerinnen lösten sich auf den verbleibenden 500m deutlich aus dem Feld. Vor den Kontrahentinnen aus Mainz und Hannover holten sie den deutschen Titel und die Qualifikation für die European University Games nach Mittelhessen.

DHM Sportschießen in Paderborn

DHM Sportschießen in Paderborn

 

An dem Wochenende vom 29.09 bis zum 01.10.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Sportschießen statt. Diese wurden dieses Jahr von der Universität Paderborn auf dem Schießstand des Schießsportvereins St. Hubertus Elsen e.V. ausgetragen. Geschossen wurden dabei die Gewehrdisziplinen Luftgewehr, KK liegend und KK 3x20, sowie die Pistolendisziplinen Luftpistole und Sportpistole. In den beiden Pistolendisziplinen trat für die Justus-Liebig-Universität Gießen Isabella Oberheim an.

Am Samstag wurde zunächst die Disziplin Luftpistole geschossen. Die acht besten des Vorkampfes qualifizierten sich mit ihrem Ergebnis für das anschließende Finale. Dabei konnte sich Isabella Oberheim, mit einem Vorkampfergebnis von 356 Ringen auf dem 7. Platz für das Finale qualifizieren. Im Finale konnte sie jedoch ihre Platzierung nicht weiter ausbessern, sodass sie auch als 7. platzierte aus dem Finale ausschied. Ein spannendes Finale lieferten sich jedoch die Favoriten Carina Wimmer (Vorkampfergebnis 383), Andreas Heise (Vorkampfergebnis 379) und Dietrun Laube (Vorkampfergebnis 371). Dabei konnte sich die Nationalkaderschützin Carina Wimmer als neue Deutsche Hochschulmeisterin absetzen.

Bei der Disziplin Sportpistole, bestehend aus einem Präzisions- und einem Duellteil wurde neuer Deutscher Hochschulmeister Andreas Heise mit einem überragenden Gesamtergebnis von 583 Ringen. Gefolgt von Robin Januszek mit 575 Ringen und Dietrun Laube mit 574 Ringen. Isabella Oberheim belegte hier den 5. Platz mit 549 Ringen. Ein Finale wurde in dieser Disziplin nicht ausgetragen.

DHM Beachvolleyball auf neuer Anlage in München

Bei den diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball war die JLU Gießen mit zwei Teams im Damenbereich und zwei Teams im Herrenbereich vertreten.

Für die Damenteams Smekal/Stark und Kapitel/Teßmer begann der Wettkampf mit der direkten Teilnahme am Hauptfeld. Kapitel/Teßmer trafen im ersten Spiel auf Apel/Kerger, die das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden konnten und sich am Ende Platz 5 des Turniers sicherten. Smekal/Stark verloren ihr erstes Spiel knapp gegen Bauer/Kuhrig. Auf Grund der Auslosung trafen nun beide gießener Teams in der Verliererrunde aufeinander, wobei sich Smekal/Stark durchsetzen konnten. In der folgenden Begegnung mussten sie sich Hippeli/Urbaniec geschlagen geben, die sich letztendlich Platz 7 bei der DHM erspielten.

Das Herrenteam Schulz/Willems startete am Montag in der Qualifikation, konnte sich aber nach zwei Niederlagen leider keinen Startplatz im Hauptfeld erspielen.

Krippes/Schumann, das zweite gießener Herrenteam, konnte die Qualifikation überspringen und ebenso wie die Damen direkt im Hauptfeld starten. Nach zwei Siegen trafen sie dort auf die späteren Turniersieger Wolf/Wolf und mussten sich im zweiten Satz denkbar knapp geschlagen geben. In der Verliererrunde warteten nun die auf Platz 1 gesetzten Doranth/Höfer. Der Sieg ging auch hier an das gegnerische Team, sodass Krippes/Schumann das Turnier auf dem neunten Platz beendeten.

Sensationeller Doppelsieg im Turnen

Sensationeller Doppelsieg für die Uni Gießen

DHM  Gerättturen- Würzburg

Am 7./8. Juli traf sich die Elite der Hochschulturner/innen in Würzburg. Über 400 Athleten aus ganz Deutschland waren am Start, um ihre Mannschaftsmeister und Einzelsieger zu ermitteln. Fabian Lotz und Janine Trzinski holen mit starken Leistungen jeweils einen Hochschultitel nach Gießen.

In der am Freitag stattfinden Mehrkampfentscheidung konnte sich Lotz in einem starken Feld nicht nur einen 5. Platz erturnen, sondern sich gleichzeitig auch für gleich 4 von 6 Einzelgerätefinals qualifizieren. Ein unerwarteter Sturz am Barren verhinderte das 5. Finale und eine Platz unter den Top 3 im  Mehrkampf.

Einem deutlich stärkeren Leistungsfeld, als in den letzten Jahren musste sich auch Janine Trzinski stellen. Nachdem sie letztes Jahr aufgrund von unklarer Regularien das Sprungfinale verpasst hatte, war dies nun ihr Ziel im Rahmen der Qualifikation am Freitag. Mit zwei gestandenen Sprüngen konnte sie ihre Erwartungen sogar übertreffen  und qualifizierte sich sogar der höchsten Wertung am Sprung  für das angestrebte Finale. Im Mehrkampf landete sie trotz der starken Konkurrenz auf einem guten 12. Platz.

Keine 24h später fanden dann die Finals statt. Janine musste direkt  als erste Starterin des Wettkampfes über den Sprungtisch und zeigte erneut zwei  saubere Sprünge und gab damit Ihren Konkurrentinnen eine schwere Aufgabe. Bis zur Siegerehrung musste sie zittern, doch dann stand das denkbar knappe Ergebnis fest. Mit 0,05 Punkten Vorsprung sicherte sie sich den Titel vor der ehemaligen Nationalmannschaftsturnerin Steffanie Hamann von der TU Dresden.

Das oberste Treppchen teilte sie sich mit Fabian Lotz, der sich bei seinen letzten Deutschen Hochschulmeisterschaften noch  einmal über einen Titel freuen konnte. Am Pauschenpferd siegte er souverän mit über einem Punkt Vorsprung und verwies die anderen Starter deutlich auf die Plätze. Lotz sicherte sich zudem mit  dem 3. Platz am Boden eine weitere Platzierung auf dem Treppchen. In seinem letzten DHM Finale am Königsreck ging er ebenso wie die die anderen Starter 2 „aufs Ganze“ und lieferte dem Publikum eine „Flugshow“. Leider musste er dabei einen Sturz hinnehmen und verpasste das Treppchen mit Platz 4 knapp.

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Gießener Staffel wird Deutscher Hochschulmeister

WG Gießen holt Titel bei der DHM Leichtathletik (Halle)

 

 

Am vergangenen Mittwoch, den 1. Februar 2017, wurden die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik wieder in der tollen Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach ausgetragen. Dabei war auch drei THM´ler vertreten, die hier gemeinsam mit einem Studenten der Justus-Liebig-Universität als Wettkampfgemeinschaft (WG) Gießen in einer Staffel starteten. Traditionell wird bei den Hochschulmeisterschaften die olympische Staffel ausgetragen. Die Besonderheit bei dieser Disziplin liegt darin, dass die unterschiedlichen Strecken 800m, 200m, 200m und 400m gelaufen werden müssen. Somit sind Mittelstreckler und Sprinter gefragt.

Die THM stellte mit Niklas von Weschpfennig, Julius Grau und Nikolai Schütze die Sprinter auf den 200m und 400m Strecken. Christopher Wenzel von der JLU sollte die 800m laufen. Allesamt gehören die Athleten dem Leichathletikverein LAZ Gießen an und sind aktive Leichtathleten.

Als die Läufer am 1. Februar nach Frankfurt anreisten, hatten sie sich viel vorgenommen. Anhand des eigenen Leistungsvermögens der einzelnen Athleten und durch Analyse der Ergebnislisten des Staffel-Wettkampfs der vergangenen Jahre schien eine Medaille durchaus realistisch.

Mit dem großen Ziel, eine Medaille zu holen, ging die Staffel in die Wettkampfvorbereitung und das Rennen.

Nach einer beherzten Eröffnung des Staffel-Rennens durch Christopher Wenzel über die 800m lag die WG Gießen bereits in Führung, als dieser dann auf Niklas von Weschpfennig wechselte. Diese Führung galt es also nun zu halten bzw. auszubauen. Niklas von Weschpfennig übergab das Staffelholz nach weiteren 200m an Julius Grau, der ebenfalls 200m zu laufen hatte. Beim letzten Wechsel übergab Julius Grau das Staffelholz schließlich auf Nikolai Schütze, der als Schlussläufer nun die letzten 400m vor sich hatte. Die WG Gießen gewann ihren Lauf gegen die Staffeln der WG Köln und der WG Bayreuth deutlich, wobei im Ziel eine Zeit von 3:34,57 min für die Gießener zu Buche stand. Damit war zwar der erste Lauf, doch noch nicht der Wettkampf gewonnen. Denn im zweiten und gleichberechtigten Zeitlauf standen weitere vier Staffeln am Start. Somit musste zunächst der zweite Lauf mit Spannung verfolgt und die Siegerzeit abgewartet werden, bevor für die Gießener das Ergebnis in der Gesamtwertung feststand. Den zweiten Lauf gewann die WG Karlsruhe in einem packenden Duell mit der WG Wiesbaden knapp in 3:36,62 min vor 3:37,07 min.

Dies bedeutete mit der schnellsten Gesamtzeit den Sieg für die WG Gießen. Das Team freut sich sehr über diesen sensationellen Erfolg und den Titel des Deutschen Hochschulmeisters 2017.

FechterInnen nahmen an DHM in Heidelberg teil

DHM Fechten 2017

Foto: ahs-Bildarchiv/Schäfer

 

Vom 10.02. bis 12.02.2017 traten 11 Athleten für die Justus Liebig Universität bei den Deutschen Hochschuleinzelmeisterschaften im Fechten, in Heidelberg, an. Ausgefochten wurden die Hochschulmeister und -meisterinnen in den Disziplinen Florett, Degen und Säbel. Austragungsort war zum wiederholten Male Heidelberg.

Das Wochenende begann traditionell mit dem Wettbewerb im Herrendegen. Im 74 Teilnehmer starken Starterfeld gingen mit Tobias Durchholz, Julian Kaupe, Jan-Tobias Maurer, Benjamin Grünhagel, Ralf Liebermann und Julian Schwarz die meisten Gießener Fechter an den Start. Die Vor- und Zwischenrunde beendeten die JLU’ler mit durchwachsenen Ergebnissen. Julian Kaupe, Übungsleiter beim Hochschulsport, schloss die Vorrunde mit vier Siegen aus fünf Gefechten am erfolgreichsten ab. In der Zwischenrunde reichte es etwas unglücklich nur zu zwei Siegen aus vier Gefechten. Damit reihte er sich für den Direktausscheid auf dem 24. Platz ein und musste zunächst gegen den 41. antreten. Nach einem ungefährdeten 15:10 Sieg ging es für Kaupe im Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale gegen Nikolaus Bodozci, den Deutschen Meister von 2014. Der Gießener unterlag mit 15:06 und reihte sich am Ende auf dem 25. Platz ein. Auch Ralf Liebermann und Benjamin Grünhagel starteten mit drei Siegen aus fünf Gefechten gut in das Turnier. Beide haben erst im letzten Jahr beim Hochschulsport mit dem Fechten angefangen und nahmen zum ersten Mal bei den Hochschulmeisterschaften teil. Für Grünhagel war es sogar das erste Turnier. Grünhagel konnte mit zwei Siegen in der Zwischenrunde seine Quote leider nicht halten, verlor aber zum Teil auch nur knapp mit 4:5. Für Liebermann reichte es nur noch für einen Sieg bei ähnlich knappen Niederlagen. Die beiden JLU’ler mussten sich anschließend im 64er-Direktausscheid auf den Plätzen 39 und 45 eingereiht, auch ihre Gesamtplatzierung, geschlagen geben, sammelten aber einiges an Erfahrung. Auf den weiteren Plätzen folgten Jan-Tobias Maurer (48.), Tobias Durchholz (61.) und Julian Schwarz (69.).

 

Im zweiten Wettbewerb des Tages ging Martha Herkommer mit dem Florett für die JLU an den Start. Trotz langer Trainingspause konnte sie vier ihrer sechs Vorrundengefechte gewinnen und verlor die anderen Gefechte jeweils nur knapp mit 4:5. In der Zwischenrunde bestätigte Herkommer ihre Form und behielt mit fünf Siegen in fünf Gefechten eine weiße Weste. Im anschließenden Direktausschied verließ sie mit einem deutlichen 15:02 die Bahn und zog in das Achtelfinale ein. Hier unterlag sie überraschend Charlotte Bez aus Tübingen und musste das Turnier auf dem neunten Platz beenden.

 

Auch im Herrensäbel ging nur ein Starter, Lian Saura-Mortazawi, für die JLU an den Start. Mit jeweils sechs Siegen aus sieben Gefechten reihte Saura-Mortazawi sich nach Vor- und Zwischenrunde auf dem vierten Platz ein. Nach einem Freilos im 32er-Direktausscheid musste Saura-Mortazawi gegen den ebenfalls in Madrid aufgewachsenen Miguel Garcia im Achtelfinale antreten und setzte sich mit 15:05 durch. Im darauf folgenden Viertelfinale unterlag Saura-Mortazawi in einem spannenden Gefecht Michael Berger mit 15:11 und platzierte sich am Ende auf dem 5. Rang.

 

Der Sonntag begann zunächst mit dem Florettwettbewerb der Herren. Hier ging Jonathan Evenius trotz zweier Klausuren in der Folgewoche für die JLU an den Start. Mit drei und vier Siegen aus fünf Gefechten in Vor- bzw. Zwischenrunde zog der Gießener als 19. in den Direktausscheid und blieb damit hinter seinen Erwartungen. Im 64er-Direktausscheid setzte Evenius sich mit 15:08 ungefährdet durch. Im anschließenden 32er-Direktausscheid traf er auf Peter Bitsch, den Sieger des Degenwettbewerbs. Nach dem Evenius bereits mit 0:6 hinten lag, drehte er das Gefecht und setzte sich am Ende mit 15:11 durch. Im Achtelfinale musste Evenius sich dann 11:15 dem späteren Turniersieger, Nils Müller, aus Konstanz geschlagen geben und landete auf dem 14. Platz.

Im letzten Wettbewerb mit Gießener Beteiligung gingen Martha Herkommer, Iana Bylik und Laura Werner mit dem Degen an den Start. Die Vorrunde schlossen die drei Fechterinnen mit ein, zwei bzw. drei Siegen ab. In der anschließenden Zwischenrunde verbesserte Herkommer sich auf zwei Siege, Bylik konnte nur noch eins und Werner nur noch zwei Gefechte für sich entscheiden. Sie ging damit als 19. in den 32er-Direktausscheid und besiegte hier zunächst die an 14 gesetzte Anna Wieprecht. Im Achtelfinale hieß Herkommers Gegnerin Zita Zippelius. Das Gefecht gestaltete sich sehr spannend. Kurz vor dem Ende lag die JLU’lerin gegen die dritte der Setzliste noch mit 11:13 hinten, konnte dann aber 7 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer erzielen, um dann wiederum in der Schlusssekunde den Ausgleich zu erzielen. Auch in der einminütigen Verlängerung behielt Herkommer die Nerven und konnte sich 14:13 durchsetzen. Im Viertelfinale unterlag die Gießenerin der späteren Siegerin, Lynn Strasser, mit 11:15 und beendete damit das Turnier auf dem 8. Platz. Bylik und Werner mussten sich beide im 32er-Direktausscheid geschlagen geben und landeten auf den Plätzen 21 und 20.

(Bericht: K. Schäfer)

Karate Titel geht an die JLU

Zum dritten Mal in Folge fand nun die DHM Karate in Halle an der Saale statt. So macht sich ein kleines Kontingent aus drei Sportlern der JLU auf den Weg um ihre guten Ergebnisse aus den letzten Jahren zu wiederholen. Insgesamt circa 140 Sporterlinnen und Sportler nahmen in diesem Jahr an den Wettkämpfen teil. Aus Gießen waren Anna-Maria Albrecht, Kristian Agsten und Jonas Glaser in der Disziplin Kata Einzel wie auch im Team gemeldet.

Anna-Marie hatte in der ersten Runde mit einer Landeskaderathletin aus NRW ein schweres Los gezogen. Mit einer knappen 2:3 Entscheidung gegen sich war der Wettkampf für sie somit früh beendet. Jonas ereilte ein ähnliches Schicksal. Nach einer guten ersten Runde musste er sich gegen den drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft diesen Jahres geschlagen geben.

Für Kristian, der sein Comeback nach 4-jähriger Wettkampfpause gab, lief es deutlich besser. In den ersten drei Runden konnte er sich souverän gegen seine Gegner durchsetzen. Im nachfolgenden Kampf um den Einzug ins Finale zog er gegen einen Bundeskaderathleten den Kürzeren. Über den schlussendlich  gewonnen 5. Platz zeigte sich Kristian aber hoch erfreut.

Im Team-Wettbewerb, der Paradedisziplin der Studierenden aus Gießen, gaben sie sich keine Blöße und sicherten sich den 1. Platz.

 


Foto: Jonas Glaser

Erfahrungsreiche Teilnahme an der DHM (Halb-)marathon

Am 07.05.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im (Halb-)Marathon, in Mainz, statt.

Das war mein erster Halbmarathonlauf. Vorher bin ich kleinere Strecke wie GP Morgan (5,6 km) in Frankfurt und Firmenlauf mit Eckes-granini (5 km) in Mainz mitgelaufen. Ich dachte zuerst, dass ich den Halbmarathon unter 2 Stunde schaffe, aber meine Laufzeit war 2:08:29. Ich muss sagen, dass ich mit meiner Leistung sehr zufrieden bin. Ich fand es toll, dass die Hochschulen solche Wettkämpfe für Studenten anbieten und auch die Kosten übernehmen, damit die Studenten mitlaufen und diese Erlebnisse erfahren dürfen. Die ersten drei Plätze in Halbmarathon (Frauen) haben die Hochschulen MTG Mannheim mit Laufzeit 1:13:11, HS Furtwangen mit Laufzeit 01:21:21 und Uni Bonn mit Laufzeit 1:23:12 belegt. Die Stimmung fand ich auch ganz nett und hat mich motiviert weiter und bis zu Ende zum Ziel zu laufen. Ich werde in der Zukunft an den anderen Halbmarathonläufen teilnehmen. 

(Bericht & Fotos: Samin Heravi)

Starker 6. Platz für Annika Gruber auf der DHM Schwimmen

Vom 19.05 – 21.05.2017 fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen im Darmstädter Freibad statt.

Insgesamt reisten über 500 Studenten von den verschiedensten Universitäten in Deutschland an. Darunter auch Europameister Yannick Lebherz (FU Berlin).

Die Lehramt- Studentin Annika Gruber war die einzige Teilnehmerin der Uni Gießen. Am Freitag ging die 20- jährige Schwimmerin über die 200m Freistil Distanz an den Start. Bei sehr schlechtem Wetter, mit kühlen Temperaturen und Dauerregen, gelang Annika ein gutes Rennen. Unter stark besetzter Konkurrenz mit DSV Schwimmerin Leonie Beck von der Uni Würzburg, belegte sie einen tollen 6. Platz in einer Zeit von 2:14,86 min. Insgesamt gingen 29 Damen aus ganz Deutschland über die 200m Freistil an den Start.

Annika Gruber war damit schnellste Hessin. Da sie am selben Wochenende bei den Int. Hessischen Meisterschaften in Wetzlar an den Start ging, blieb es bei dem einen Rennen bei den DHM. 

 

(Bericht: A. Gruber)

WG Gießen holt DHM Bronzemedaille im Herrensäbel

Vergangenes Wochenende (03.-04.06.2017) luden die Fechterinnen und Fechter des Karlsruher Institut für Technologie zu den Hochschulmeisterschaften Mannschaft ein. Für Gießen gingen Wettkampfgemeinschaften der Justus-Liebig-Universität und der Technischen Hochschule Mittelhessen an den Start.

 

Begonnen wurde das Wettkampfwochenende mit dem Degenwettbwerb der Herren. Hier bildeten Jonas Pfeiffer, Osman Khalil (beide THM) und Dominik Itter (JLU) eine Mannschaft. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen in der Vorrunde qualifizierte sich die Wettkampfgemeinschaft als 21. für den Direktausscheid. Hier unterlagen die Degenfechter der WG Kiel mit 29:45 und beendete das Turnier auf dem 21. Platz.

 

Am Nachmittag starteten Jonathan Evenius, Lian Saura-Mortazawi (beide JLU), Silas Schwabe und Kevin Schäfer (beide THM) als Titelverteidiger in den Säbelwettbewerb. Nach einer durchwachsenen Vorrunde reihte sich die Wettkampfgemeinschaft auf dem 5. Platz der Setzliste ein. Im Viertelfinale trafen die Gießener nun auf den Gastgeber Karlsruhe und gingen mit 45:27 als Sieger von der Planche. Im anschließenden Halbfinale trafen die Säbelfechter auf das favorisierte Team aus Bochum und unterlagen in einem spannenden Gefecht letztendlich mit 40:45. Trotz dem verlorenen Halbfinale sicherten sich die Gießener damit die Bronzemedaille.

 

Der Sonntag wurde von den Herren im Florett eröffnet. Hier gingen Jonathan Evenius (JLU), Silas Schwabe und Kevin Schäfer (beide THM) an den Start. Nach einem Fehler des Veranstalters beim Aufstellen der Setzliste erwischten die Gießener eine schwere Vorrunde. Diese schloss das Gießener Team ohne Sieg auf dem 20. Platz ab. Im unvollständigen 32er K.O. trafen die Florettfechter nun auf die WG Münster. Nach einem ungefährdeten 45:26 Sieg gegen die Münsteraner hieß der nächste Gegner TU Berlin. Die nach der Vorrunde auf dem dritten Platz liegenden Berliner mussten sich 42:45 der Gießener Mannschaft geschlagen geben. Im Viertelfinale traf die WG Gießen nun auf die WG Karlsruhe. Hier setzte sich Karlsruhe mit 45:25 durch, die Gießener beendeten das Turnier somit auf dem achten Platz.

 Als letztes Team vertraten Iana Bilyk, Martha Herkommer und Victoria Grewe Gießen im Degenwettbewerb der Damen. Nachdem Bilyk sich bereits im ersten Gefecht verletzte und sich nur noch eingeschränkt bewegen konnte schlossen die Gießenerinnen die Vorrunde mit nur einem Sieg auf dem 9. Platz ab. Im 16er K.O. trafen die Degenfechterinnen auf die WG Freiburg und siegten mit 45:35. Im darauf folgenden Viertelfinale mussten sich die Gießenerinnen den späteren Turniersiegerinnen der Uni Duisburg-Essen mit 29:45 geschlagen geben. Damit beendeten sie den Wettkampf auf dem achten Platz.

 

Bericht: K. Schäfer

Platz 10 auf DHM Leichtathletik am 25.05.2017

Aufgrund der diesjährigen Universiade waren die diesjährigen deutschen Hochschulmeisterschaften generell sehr gut besucht. Schon beim Anblick der Meldeliste war klar, dass es für mich schwierig werden würde, den Endkampf im Dreisprung zu erreichen. Also war das Ziel Spaß haben und technisch saubere Sprünge zu liefern, und dann zu schauen wofür es reicht. Bei bestem Wetter und Rückenwind startete der Wettkampf mit etwas Verzögerung. Insgesamt waren 12 Teilnehmerinnen am Start. Mit einer Leistung von 10,73m und dem 10. Platz konnte ich nicht besonders zufrieden sein, wobei für eine bessere Platzierung beziehungsweise einer Qualifikation für den Endkampf wäre eine neue Bestleistung nötig gewesen. Dennoch hätte ich mir gewünscht bei den guten Bedigungen eine Weite über 11m zu erreichen.
Die Atmosphäre während des Wettkampf war aber sehr gut und die Entscheidung des Wettkampfs war sehr spannend und hochklassig. So konnte sich Neele Eckert (Universität Göttingen) den Titel mit 14,05m sichern, was nur 5cm unter WM-Quali liegt. Die weiteren Plätze belegten Birte Damerius (13,45m/ Uni Potsdam) und Maria Purtsa (13,23m).

 

Bericht: L. Strieder

Patrick Wirth erreichte Achtelfinale auf der DHM Tennis

Mehr als 80 Tennisspieler/innen hatten sich am 30.05. auf der Tennisanlage des Marburger TC für die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Tennis eingefunden. Die Uni Marburg stellte mit 11 Teilnehmern, vor Bayreuth mit 10 Teilnehmern und Mainz mit 8 Teilnehmern die Meisten Spieler und Spielerinnen. Gespielt wurden je 2 Herren- und Damenkonkurrenzen.  
Mit Patrick Wirth war im B-Feld der Herrenkonkurrenz auch ein Student der JLU Gießen am Start.

In der ersten Runde startete ich gegen einen Local Hero aus Marburg, der nicht nur in Marburg studiert, sondern dessen Heimverein auch die DHM ausrichtete. Nach einer guten Leistung und großem Kampf, gelang mir der Sieg nach über zwei Stunden mit 5:7, 6:1, 10:8. Im Achtelfinale wartete ein vermeintlich leichterer Gegner, ebenfalls Student in Marburg, gegen den ich leider nicht das gute Tennis der 1.Runde abrufen konnte und knapp mit 4:6, 5:7 verlor.

Die Sieger der Konkurrenzen waren schließlich folgende:
Herren A-Feld: Thomas Jan Dafcik (München)
Herren B-Feld: Jerome Rup (Frankfurt)
Damen A-Feld: Vanessa Pinto (Heidelberg)
Damen B-Feld: Johanna Jahns (Augsburg)

Die Deutschen Hochschulmeisterschaften waren für mich sehr zufriedenstellend, da ich nicht erwartet hatte, ein Spiel zu gewinnen und viele neue Kontakte für Studium und Tennis knüpfen zu können.  Ich würde mich weiterhin freuen, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

 

Bericht: P. Wirth

Teilnahme an DHM Tischtennis

Vom 09.-11.06.2017 fanden die Deutschen Tischtennishochschulmeisterschaften in Hamburg statt.

Die Teamwettkämpfe wurden am Freitag ausgetragen. Samstag und Sonntag standen die Einzel-, Doppel- und Mixedkonkurrenzen auf dem Plan.

In dem mal wieder hochkarätig besetzten Feld, indem etliche Zweit- und Drittligaspieler antraten, hatte ich mir die Qualifikation in die Hauptrunde als Ziel gesetzt. Dazu musste ich in der ersten Runde mindestens zweiter in meiner Vierergruppe werden. Dies gelang durch zwei 3:0 Siege,  bei einer Niederlage.
In der Hauptrunde wurde anschließend im K.O.System gespielt. Dort traf ich auf einen zu starken Gegner und musste mich mit einer klaren Niederlage aus der Einzelkonkurrenz verabschieden.

Im Doppel bildete ich ein Duo mit David Rommelspacher (Uni Marburg). Nach einem guten Start in der ersten Runde, die wir mit 3:0 gewonnen haben, schieden wir knapp mit 1:3 in der zweiten Runde aus.

Insgesamt war es wieder mail ein gut organisiertes Turnier, indem der FairPlay-Gedanke hochgehalten wurde und eine gute Stimmung unter den Teilnehmenden herrschte.

 

Bericht: Marco Specht

8. Platz auf der DHM Ultimate Frisbee

DHM Ultimate Frisbee 2017 - München, 24.-25.06.2017
Am Freitag, den 23.06.2017 starteten 12 Gießener Richtung bayrischer Hauptstadt zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Ultimate Frisbee. Einen Spieler mussten wir verletzungsbedingt in Gießen zurücklassen.

Nach kurzfristiger Änderung des Spielplans ging es Samstagmorgen im ersten Gruppenspiel gegen Darmstadt. Die noch nicht zu 100 Prozent wachen Gießener unterlagen 8 zu 5. Die weiteren Gruppenspiele liefern wesentlich besser. Die Gießener konnten ihre Leistung deutlich steigern und nach einem 10:5 gegen Kiel sowie einem 7:4 gegen Münster mit zwei Siegen als Gruppenzweiter aus der Gruppenphase hervorgehen.
Somit mussten sich das Gießener Team im Achtelfinale gegen Ulm behaupten. Dieses Spiel entwickelte sich zum Drahtseilakt. Gießen, noch etwas träge von der Mittagspause, verschlief den Start des Spiels und Ulm konnte 5:0 in Führung gehen. Doch Gießen zeigte sich kämpferisch, riss sich zusammen und konnte auf 7:7 ausgleichen. Nach dem 8:7 für Ulm konnte unser Gegner ein Break holen und zu 9:7 ausbauen. Nach Ablauf der Zeit fiel das 9:8 für Ulm. Somit, durch Cap 1, Spiel auf 10. Gießen drehte zu Höchstform auf und konnte das Spiel im Universpoint mit 10 zu 9 für sich entscheide.

Bericht: Johannes Ebert

Baggern und Pritschen auf höchstem Niveau - WG Gießen Platz 1 und Platz 2

Fotos: Katrina Friese

Ein Highlight des studentischen Wettkampfsports fand gegen Ende des Sommersemesters in den Sporthallen der Herderschule statt: die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Volleyball 2017 der Damen und Herren.

Die Hochschulsporteinrichtungen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und der JLU richteten vom 16. bis 18. Juni die Deutsche Hochschulmeisterschafts-Endrunde im Volleyball 2017 der Damen und Herren aus. Mannschaften aus ganz Deutschland reisten nach Gießen, um den Titel des deutschen Hochschulmeisters Volleyball zu erspielen.  Beste Stimmung und sportliche Höchstleistungen waren garantiert

Für die Volleyballerinnen und Volleyballer ging es bei der Veranstaltung nicht nur um den DHM-Titel, sondern auch um die Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr. Als Titelverteidiger gingen bei den Frauen die WG Köln und bei den Männern die WG Gießen an den Start.


Nach spannenden zwei Spieltagen konnten sich beide Titelverteidiger durchsetzen. Bei den Frauen siegten die Damen der WG Köln vor der Gießener Damenmannschaft. Bronze ging an die TU Dresden.
Bei den Herren siegte der Titelverteidiger - die WG Gießen - nach einem spannenden Finale gegen die Herren der WG Konstanz. Die Herren der WG Kiel holten sich Platz 3.
Somit qualifizierten sich die Herren zum zweiten Mal für die Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) 2018 in Portugal.

Für die Teams um die Hochschulsport-Leiterinnen Dagmar Hofmann (THM) und Lena Schalski (JLU) war die Ausrichtung eine tolle Möglichkeit, studentischen Wettkampfsport vor Ort in Gießen zu erleben beziehungsweise erlebbar zu machen.

„Wir können auf zwei tolle sportliche und faire Wettkampftage in den Sporthallen der Herderschule zurückblicken“, so resümieren Dagmar Hofmann und Lena Schalski die DHM. Für die Gießener Herren-Mannschaft galt dieses Turnier zugleich als Generalprobe für die  Europäische Hochschulmeisterschaft Volleyball in Polen, für die sich das Herren-Team im vergangenen Jahr mit dem Sieg der DHM Volleyball 2016 qualifiziert hatten. „Wir wünschen dem Team viel Erfolg und erhoffen uns einen der vorderen Plätze bei der EUC“, so Hofmann und Schalski einhellig.

Um solch ein Event durchführen zu können, bedurfte es vor Ort starker Partner und Unterstützer. Bei dieser Volleyball-DHM konnten die Universitätsstadt Gießen als Unterstützer und „Santander Universitäten Deutschland“ als Hauptsponsor gewonnen werden. Auch die Techniker Krankenkasse unterstützte die DHM Volleyball 2017.

Fotos sind hier veröffentlicht

DHM Titel im Rudern

DHM Rudern 23/24.9.2017 Brandenburg an der Havel, verfasst von Mara Weber

 

Bei den dieses Jahr erst am 23/24.09 stattfindenden Hochschulmeisterschaften der Ruderer in Brandenburg an der Havel war Gießen, nachdem in den letzten Jahren regelmäßig ein Frauendoppelvierer gestellt werden konnte, dieses Jahr nur in den Kleinbooten auf der 1000m langen Strecke vertreten.

Julia Ackermann von den Mathematikern, leider im Vorfeld durch einen Infekt geschwächt, startete im Fraueneiner der Leichtgewichte. Im Frauenzweier ohne Steuerfrau trat ein neu formiertes Gießener Team mit den Medizinstudentinnen Norma Diel und Mara Weber an. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst im Boot, aber als Trainer dabei, war Johannes Birkhan aus dem Fachbereich Sport.

Das Meldefeld war in diesem Jahr so groß, dass in beiden Rennen Vorläufe gefahren werden mussten, um die Finals vorzusortieren. Acht Boote starteten im Zweier ohne der Frauen, sogar elf im leichten Fraueneiner. Bei zwei Vorläufen kommt jeweils nur das siegreiche Boot weiter, alle anderen Teilnehmer müssen über Hoffnungsläufe um den Einzug ins Finale mit 6 Startplätzen kämpfen. Im Feld der Frauenzweier wurden zwei Boote eliminiert, während die leichten Einer der Damen auch ein mit 5 Booten besetztes kleines Finale ausfuhren.

Erst am Freitag wieder genesen konnte Julia am Sonntagmorgen leider ihren Vorlauf nicht für sich entscheiden. Im Hoffnungslauf musste sie sich im Duell um Platz zwei, der zur Teilnahme am A-Finale berechtigt hätte, knapp der WM-erfahrenen Lisa Peterson von der Universität Hamburg geschlagen geben. Im Finale um die Plätze sieben bis elf startete Julia ambitioniert und konnte sich anfangs vor das Feld legen. Gegen Streckenhälfte musste sie zwei Gegnerinnen passieren lassen und beendete den Wettkampf mit dem dritten Rang im B-Finale. Die Medaillen in diesem Rennen gingen an Sina Schäfer von der Uni Würzburg, Janika Köblin aus Konstanz und Vera Spanke, die für Düsseldorf am Start war.

Norma und Mara waren ursprünglich nur in den Zweier gestiegen, um ein wenig Abwechslung vom Trainingsalltag im Einer zu bekommen. Trotz ihrer festen Verankerung im Skullbereich war nach wenigen Kilometern im Riemenboot das Potential der Crew klar. In der kurzen verbleibenden Vorbereitungszeit konnte mit Trainer Johannes noch eine deutliche Steigerung erzielt werden, die prompt mit einem klaren Vorlaufsieg belohnt wurde. „Nach den Vorläufen, war mir klar, dass die Mädels das Finale gewinnen können. Die Rennansprache lautete also, einfach das Gelernte abspulen und den Anderen das eigene Tempo aufzwingen. Der Schiebewind, der über den Tag immer stärker wurde, kam den beiden auch entgegen, da er technische Unsauberkeiten hart bestraft und wir diesbezüglich das beste Boot aufs Wasser gebracht haben.“ sagt der junge Trainer dazu.
Nach Steuerschwierigkeiten auf der ersten Streckenhälfte geschah auch genau dies und die Gießenerinnen lösten sich auf den verbleibenden 500m deutlich aus dem Feld. Vor den Kontrahentinnen aus Mainz und Hannover holten sie den deutschen Titel und die Qualifikation für die European University Games nach Mittelhessen.

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