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FechterInnen nahmen an DHM in Heidelberg teil

DHM Fechten 2017

Foto: ahs-Bildarchiv/Schäfer

 

Vom 10.02. bis 12.02.2017 traten 11 Athleten für die Justus Liebig Universität bei den Deutschen Hochschuleinzelmeisterschaften im Fechten, in Heidelberg, an. Ausgefochten wurden die Hochschulmeister und -meisterinnen in den Disziplinen Florett, Degen und Säbel. Austragungsort war zum wiederholten Male Heidelberg.

Das Wochenende begann traditionell mit dem Wettbewerb im Herrendegen. Im 74 Teilnehmer starken Starterfeld gingen mit Tobias Durchholz, Julian Kaupe, Jan-Tobias Maurer, Benjamin Grünhagel, Ralf Liebermann und Julian Schwarz die meisten Gießener Fechter an den Start. Die Vor- und Zwischenrunde beendeten die JLU’ler mit durchwachsenen Ergebnissen. Julian Kaupe, Übungsleiter beim Hochschulsport, schloss die Vorrunde mit vier Siegen aus fünf Gefechten am erfolgreichsten ab. In der Zwischenrunde reichte es etwas unglücklich nur zu zwei Siegen aus vier Gefechten. Damit reihte er sich für den Direktausscheid auf dem 24. Platz ein und musste zunächst gegen den 41. antreten. Nach einem ungefährdeten 15:10 Sieg ging es für Kaupe im Gefecht um den Einzug ins Achtelfinale gegen Nikolaus Bodozci, den Deutschen Meister von 2014. Der Gießener unterlag mit 15:06 und reihte sich am Ende auf dem 25. Platz ein. Auch Ralf Liebermann und Benjamin Grünhagel starteten mit drei Siegen aus fünf Gefechten gut in das Turnier. Beide haben erst im letzten Jahr beim Hochschulsport mit dem Fechten angefangen und nahmen zum ersten Mal bei den Hochschulmeisterschaften teil. Für Grünhagel war es sogar das erste Turnier. Grünhagel konnte mit zwei Siegen in der Zwischenrunde seine Quote leider nicht halten, verlor aber zum Teil auch nur knapp mit 4:5. Für Liebermann reichte es nur noch für einen Sieg bei ähnlich knappen Niederlagen. Die beiden JLU’ler mussten sich anschließend im 64er-Direktausscheid auf den Plätzen 39 und 45 eingereiht, auch ihre Gesamtplatzierung, geschlagen geben, sammelten aber einiges an Erfahrung. Auf den weiteren Plätzen folgten Jan-Tobias Maurer (48.), Tobias Durchholz (61.) und Julian Schwarz (69.).

 

Im zweiten Wettbewerb des Tages ging Martha Herkommer mit dem Florett für die JLU an den Start. Trotz langer Trainingspause konnte sie vier ihrer sechs Vorrundengefechte gewinnen und verlor die anderen Gefechte jeweils nur knapp mit 4:5. In der Zwischenrunde bestätigte Herkommer ihre Form und behielt mit fünf Siegen in fünf Gefechten eine weiße Weste. Im anschließenden Direktausschied verließ sie mit einem deutlichen 15:02 die Bahn und zog in das Achtelfinale ein. Hier unterlag sie überraschend Charlotte Bez aus Tübingen und musste das Turnier auf dem neunten Platz beenden.

 

Auch im Herrensäbel ging nur ein Starter, Lian Saura-Mortazawi, für die JLU an den Start. Mit jeweils sechs Siegen aus sieben Gefechten reihte Saura-Mortazawi sich nach Vor- und Zwischenrunde auf dem vierten Platz ein. Nach einem Freilos im 32er-Direktausscheid musste Saura-Mortazawi gegen den ebenfalls in Madrid aufgewachsenen Miguel Garcia im Achtelfinale antreten und setzte sich mit 15:05 durch. Im darauf folgenden Viertelfinale unterlag Saura-Mortazawi in einem spannenden Gefecht Michael Berger mit 15:11 und platzierte sich am Ende auf dem 5. Rang.

 

Der Sonntag begann zunächst mit dem Florettwettbewerb der Herren. Hier ging Jonathan Evenius trotz zweier Klausuren in der Folgewoche für die JLU an den Start. Mit drei und vier Siegen aus fünf Gefechten in Vor- bzw. Zwischenrunde zog der Gießener als 19. in den Direktausscheid und blieb damit hinter seinen Erwartungen. Im 64er-Direktausscheid setzte Evenius sich mit 15:08 ungefährdet durch. Im anschließenden 32er-Direktausscheid traf er auf Peter Bitsch, den Sieger des Degenwettbewerbs. Nach dem Evenius bereits mit 0:6 hinten lag, drehte er das Gefecht und setzte sich am Ende mit 15:11 durch. Im Achtelfinale musste Evenius sich dann 11:15 dem späteren Turniersieger, Nils Müller, aus Konstanz geschlagen geben und landete auf dem 14. Platz.

Im letzten Wettbewerb mit Gießener Beteiligung gingen Martha Herkommer, Iana Bylik und Laura Werner mit dem Degen an den Start. Die Vorrunde schlossen die drei Fechterinnen mit ein, zwei bzw. drei Siegen ab. In der anschließenden Zwischenrunde verbesserte Herkommer sich auf zwei Siege, Bylik konnte nur noch eins und Werner nur noch zwei Gefechte für sich entscheiden. Sie ging damit als 19. in den 32er-Direktausscheid und besiegte hier zunächst die an 14 gesetzte Anna Wieprecht. Im Achtelfinale hieß Herkommers Gegnerin Zita Zippelius. Das Gefecht gestaltete sich sehr spannend. Kurz vor dem Ende lag die JLU’lerin gegen die dritte der Setzliste noch mit 11:13 hinten, konnte dann aber 7 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer erzielen, um dann wiederum in der Schlusssekunde den Ausgleich zu erzielen. Auch in der einminütigen Verlängerung behielt Herkommer die Nerven und konnte sich 14:13 durchsetzen. Im Viertelfinale unterlag die Gießenerin der späteren Siegerin, Lynn Strasser, mit 11:15 und beendete damit das Turnier auf dem 8. Platz. Bylik und Werner mussten sich beide im 32er-Direktausscheid geschlagen geben und landeten auf den Plätzen 21 und 20.

(Bericht: K. Schäfer)