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Artikelaktionen

Organizational Behavior & Human Resource Management

Mission Statement

Die Forschungsschwerpunkte der Sektion decken die beiden Themenbereiche Human Resource Management und Organizational Behavior breit und interdisziplinär ab. Dabei sind u.a. folgende Themen relevant: Personalführung/Leadership, Teamwork, neue teambasierte Organisationsformen, das Verhältnis von Hierarchie, Macht, Status und Einfluss, Emotionen in Organisationen, Personaldiagnostik (z.B. Bewerberauswahl, Mitarbeiterbeurteilung), Karrieremanagement und Karriereanpassungen, Bewertung und Förderung von Arbeitsleistung in verschiedenen Kontexten, Persönlichkeit und Intelligenz im Beruf, Scientist-Practitioner-Gap in Personalmanagement und Organizational Behavior.

Ziel der Sektion ist es, die Forschungsgebiete Human Resource Management und Organizational Behavior an der JLU deutlich zu stärken, das nationale und internationale Renommee der JLU in diesen Bereichen zu vergrößern, und damit die Attraktivität der JLU für Nachwuchsforschende in diesen Themengebieten zu erhöhen.

Die Sektion richtet sich an erfahrene Forschende und Nachwuchsforschende aller wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem Mensch im organisationalen Kontext und / oder organisationalen Strukturen auseinandersetzen.

 

Aktuelle Veranstaltungen

 

10. Dezember 2018

9:30 - 10:00

Raum Phil I, A5


Mitgliederversammlung

  • Direkt vor dem Brownbag Vortrag von Prof. Scheffler findet die jährliche Mitgliederversammlung der GGS Sektion Organizational Behavior and Human Resource Management statt, zu der alle Mitglieder der Sektion herzlich eingeladen sind
  • Wann: 10. Dezember (Mo) 9:30-10:00
  • TOPs: 1) Rückschau, 2) Ausblick, 3) Anregungen/Ideen/Kritik

10. Dezember 2018

10:15 - 11:45

Raum Phil I, A5


Brownbag Vortrag

  • Referent: Prof. Dr. David Scheffer (Nordakademie, Hochschule der Wirtschaft)
  • Titel

    Wie psychometrische Textanalysen und maschinelles Lernen das Personalmanagement grundlegend verändern können

  • Abstract

    Seit den 30er Jahren des letzen Jahrhunderts werden Texte mit Hilfe von Inhaltsanalysen auf implizite Motive ihrer Autoren hin untersucht. Viele Studien und auch Meta-Analysen belegen die Validität dieser Inhaltsanalysen: Menschen, die bspw. zu mehrdeutigen Bildern relativ häufig Macht-, Leistungs- oder Bindungs-bezogene Inhalte aufschreiben, zeigen im Alltag thematisch konsistente Verhaltensmuster. Mehrfach wurde dies sogar über Zeiträume von bis zu 18 Jahren nachgewiesen. Aber auch Inhaltsanalysen von Interviews und Büchern konnten mit individuellen und kollektiven Verhaltensmustern, die thematisch konsistent waren, in Zusammenhang gebracht werden. Trotz der vielversprechenden Befundlage konnte sich dieser Ansatz jedoch in der Forschung und Praxis nicht wirklich durchsetzen, da die Inhaltsanalysen sogar bei geschulten Experten mühsam und zeitaufwendig waren und zudem nicht mit perfekter Objektivität durchgeführt wurden. Aufgrund der Fortschritte im Machine Learning könnten Inhaltsanalysen jedoch automatisiert werden. Bei 40.000 Personen, die jeweils 15 Kurzgeschichten schrieben, die dann von geschulten Diplom-Psychologen ausgewertet wurden, konnten Algorithmen die Auswertungen der Experten mit einer accuracy von mehr als 85% abbilden. Dies könnte der Erforschung impliziter Motive einen neuen Schub geben und interessante Anwendungsfelder im Personalmanagement eröffnen, wobei hier die Aspekte des Datenschutzes und des Persönlichkeitsrechts kritisch diskutiert werden müssen. 

28. Januar 2019

10:15 - 11:45

Raum Phil I, F 107

Brownbag Vortrag

  • Referent: Sascha Abdel Hadi (JLU)
  • Titel: Erschöpft im Feierabend - Effekte von Arbeitsbedingungen und organisationalen Faktoren auf die körperliche Aktivität
  • Abstract

    Wie beeinflusst Arbeit unser Wohlbefinden? Dieser Vortrag fokussiert auf 1) die Effekte von Arbeit auf die Ausübung von körperlicher Aktivität in der Freizeit und 2) die vermittelnde Wirkung von körperlicher Aktivität in der Freizeit für den Zusammenhang von Arbeit und Wohlbefinden. Hierbei werde ich insbesondere über die Zusammenhänge von Arbeitscharakteristika (z.B. Arbeitsanforderungen und Handlungskontrolle) mit körperlicher Aktivität und Wohlbefinden sprechen. Zudem wird als weiterer Faktor auch die Vorhersagekraft von organisationalem Gesundheitsklima für die Ausübung körperlicher Aktivität in der Freizeit betrachtet werden. Ich werde verschiedene Untersuchungen in Feld (Ambulantes Assessment und Längsschnitt) und Labor (experimentelle Arbeitssimulationen) vorstellen. Die Befunde zeigen einen Einfluss von Arbeitsfaktoren und organisationalem Gesundheitsklima auf körperliche Aktivität in der Freizeit. Darüber hinaus konnte auch eine vermittelnde Rolle von körperlicher Aktivität für den Zusammenhang von Arbeitsanforderungen und Wohlbefinden gezeigt werden.