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Mein Geburtsbeginn - Pilotstudie über Geburtsbeginnsymptome und ihre zeitliche Reihenfolge bei Erstgebärenden im Geburtshaus und in der Klinik

Allgemeine Informationen
  • Bearbeiterin: Hanna Gehling, Hebamme/Hebammenwissenschaftlerin
  • Institut / Universität: Medizinische Hochschule Hannover, Frauenklinik
  • Erst- und Zweitbetreuer*innen: Prof. Dr. M.M. Groß, Zweitbetreuung steht noch aus 
  • Art des Qualifikationsprojekts: Promotion, Pilotstudie
Einleitung

Wann und wie der Übergang von der Schwangerschaft zur Geburt stattfindet wird oft unterschiedlich definiert. Zeichen für einen Geburtsbeginn reichen von Flüssigkeitsabgang über Unterleibs- und/oder Rückenschmerzen, Magen-Darm-Probleme und Erbrechen bis hin zu Rastlosigkeit und Schlafstörungen. Schwangere, insbesondere Erstgebärende, definieren den Beginn der Geburt oft früher als Hebammen, die ihn ausschließlich nach klinischen Symptomen, wie Wehen, Muttermundserweiterung und einem Tiefertreten des Kindes definieren. 

Bisher wurde noch nicht erforscht, in wie weit die von der Frau empfundenen Symptome in einem zeitlichen Zusammenhang stehen und in welcher Reihenfolge sie bei Erstgebärenden auftreten. Ziel der Studie ist die prospektive Analyse des Zeitpunktes und der Beziehung zwischen einzelnen Symptomen des Geburtsbeginns, die von Frauen selbst wahrgenommen werden. 

Geplante Untersuchungen

Geplant ist die Abfrage von Geburtsbeginn-Symptomen, die bereits mehrfach seit 2003 von Prof. Dr. Mechthild M. Groß erarbeitet wurden, mit Angabe des Zeitpunktes mittels eines täglichen Fragebogens bei gesunden Erstgebärenden ab der 37+0 Schwangerschaftswoche bis zum Eintritt in die aktive Phase der Eröffnungsperiode (6cm Muttermundserweiterung).

Methodik der Arbeit

Die Zielgruppe der Studie beschränkt sich auf gesunde Erstgebärende ab der 37+0 Schwangerschaftswoche bis zur aktiven Phase der Eröffnungsperiode, mit einer Einlingsschwangerschaft in Schädellage. 

Die Ansprache der Schwangeren erfolgt während der Informationsveranstaltung über die Geburtsabteilung der MHH als auch des Geburtshauses Eilenriede. Dabei sollen 20-50 Probanden rekrutiert werden. 

Die Datenerhebung der Pilotphase soll bis Juli 2017 erfolgen. 

Die Daten werden mit SPSS 25 analysiert. Die Datenanalyse beinhaltet eine univariate deskriptive Statistik sowie eine bivariate und multivariate Analyse, um die Zusammenhänge der unterschiedlichen Schwangerschaftssymptome zu ermitteln. 

Zu erwartende neue wissenschaftlichen Erkenntnisse

Die gewonnenen Erkenntnisse der Pilotphase dienen der Optimierung des Erhebungstools. In einem zweiten Schritt sollen Gebärende im Geburtshaus mit Gebärenden in der Klinik hinsichtlich der Wahrnehmung der Geburtsbeginnsymptome und des Geburtsverlaufs verglichen werden. Dadurch wird es möglich sein Zusammenhänge zwischen Geburtsbeginn und der daraus resultierenden Versorgung besser nach zu vollziehen, als auch die Verfügbarkeit der Betreuung während der latenten Geburtsphase der Eröffnungsperiode zu verbessern. Kann die Betreuung während dieser ersten Phase verbessert werden, wurde gezeigt, dass sowie die Anzahl an Interventionen in dieser Zeit als auch Folge-Interventionen während des Geburtsprozesses reduziert werden können. Dazu zählen Interventionen wie Epiduralanaesthesie, (kontinuierliche) Cardiotokographie, Mikroblutuntersuchung, Kaiserschnitt und vaginal-operative Entbindung. Durch eine Reduktion dieser Interventionen ist es außerdem möglich, sowie physische und psychische Langzeitschäden der Mutter und des Kindes als auch Komplikationen bei folgenden Schwangerschaften und Geburten zu reduzieren.