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Artikelaktionen

Soziale Ungleichheit und Geschlecht

 

Aktuelle Veranstaltungen


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Digitaler Küchentisch: Minna Salami (2021) "Sinnliches Wissen. Eine schwarze feministische Perspektive für alle."

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[Aus der Verlagsankündigung]:

Minna Salami (2021): Sinnliches Wissen. Eine schwarze feministische Perspektive für alle. Matthes & Seitz Berlin.


»Sinnliches Wissen ist ein forschendes, herausforderndes und fantasievolles Buch, das es wagt, den Schwarzen Feminismus als das Prisma zu positionieren, durch das wir die Welt besser erleben und verstehen können.« Bernardine Evaristo

 

In ihrem inspirierenden und ermutigenden Essay lehnt Minna Salami eine Opferhaltung ab und zeigt jenseits von Essenzialisierungen, welche ungeheure Wirkung in afrikanischen und weiblichen Sichtweisen auf die Welt verborgen liegt. Persönlich und global, analytisch und poetisch, kämpferisch und voller Emphase eröffnet sie eine schwarze feministische Perspektive für alle, die durch ihre Nähe zu Spiritualität und eine andere Art der Naturbeziehung auch progressive, westliche Positionen herausfordert. Denn Gleichberechtigung kann nicht darin bestehen, dass Frauen sich Männern, Schwarze sich Weißen angleichen. In ihrem Nachdenken über Befreiung, Dekolonisierung, Identität, Blackness und Schwesternschaft, das sich aus vielfältigen und auch unvermuteten Quellen speist, erweitert Minna Salami nicht nur unsere eingeschränkte Sicht auf die Welt, sondern preist auch das Glück, eine Frau zu sein, eine Schwarze Frau, die für nichts weniger als die Befreiung aller Menschen kämpft.


Minna Salami, 1978 in Finnland als Tochter eines Nigerianers und einer Finnin geboren, wuchs in Nigeria auf und arbeitet heute in London als Journalistin. Sie betreibt den preisgekrönten Blog msafropolitan.com, dessen Themen vom Mutterinstinkt über mediale Stereotypen über afrikanische Frauen bis hin zur Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle reichen.


Wann: 12.10.2021, 20 Uhr

digitales Treffen via MS Teams, Kontakt/Zugangslink für alle Interessierten bei tina.jung[at]sowi.uni-giessen.de


Forschungstag der Sektion Soziale Ungleichheit und Geschlecht

Bereits seit vielen Jahren hat sich das Format des Forschungstag als Plattform bewährt, auf der die Mitglieder der Sektion ihre Forschungs- und Qualifizierungsarbeiten vorstellen und mit eingeladenen Gästen diskutieren können. Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf spannende Projekte und auf den interdisziplinären Austausch!

 

Freitag, 29.10.2021

9.15 Uhr: Begrüßung

9.30-11.00 Uhr: Projektvorstellung mit Kommentar/Diskussion

Dr. Marie Reusch: „…ich will ja jetzt nicht damit überzeugen, dass ich jung und weiblich bin, sondern dass meine Kartoffeln gut schmecken.“ - Das Ringen von Frauen um den Subjektstatus in den vergeschlechtlichten Strukturen der Landwirtschaft.

Kommentar: Prof. Dr. Sandra Contzen, Berner Fachhochschule

11.00-11.15 Uhr: Pause

11.15-12.45 Uhr: Projektvorstellung mit Kommentar/Diskussion

Tanja Manthey: Bildungswege von Kindern aus Mehrkindfamilien am Beispiel der zweiten Generation mit palästinensischer Migrationsbiografie.

Kommentar: Prof. Dr. Heidi Keller

12.45-13.00 Uhr: Ausklang

13.00 Uhr: Ende


Digitaler Küchentisch: Christina Thürmer-Rohr (2019): Fremdheiten und Freundschaften. Essays.

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[Aus der Verlagsankündigung:]

 

Christina Thürmer-Rohr (2019) Fremdheiten und Freundschaften. Essays. Bielefeld: transcript Verlag.

Die Welt liegt in Scherben, so heißt es. Und sich mit einer Welt anzufreunden, die sich der Anfreundung entzieht, scheint paradox.

Christina Thürmer-Rohr kreist in ihren Essays zu Feminismus, Pluralität, Dialog, Außenseitertum, Vergänglichkeit und zum politischen Denken Hannah Arendts um den Widerstreit zwischen dem Heimatlichen und dem Unheimlichen - und um die Fiktionen vom »heilen« Geschlecht. Sie widerspricht dabei der Annahme, Fremdheit sei das Andere der Freundschaft, Freundschaft das Andere der Fremdheit. So entsteht eine Karte, auf der man sich hin- und herbewegen kann, denn die Nachbarschaft der einzelnen Texte eröffnet Türen zu Lesarten, die nicht in den gewohnten Spuren bleiben, und führt zu unerledigten Fragen, die keine Ruhe lassen.

 

Christina Thürmer-Rohr (Prof. em., Dr. phil., Dipl. Psych.), geb. 1936, lebt in Berlin. Sie lehrte an der Technischen Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Feministische Theorie/Menschenrechte und war Gastprofessorin an der Universität Fribourg (zur Politischen Theorie von Hannah Arendt) sowie an der Universität Salzburg (zur Gender-Forschung). Sie ist eine einflussreiche feministische Denkerin und war eine aktive Mitstreiterin der Zweiten Frauenbewegung, die mit ihren Analysen zur Komplizenschaft von Frauen an patriarchalen Verhältnissen maßgeblich die feministischen Debatten mitgeprägt hat. 2003 gründete sie zusammen mit Laura Gallati das forum akazie3 e.V.: Übungen im politischen und musikalischen Denken.

 

Wann: 02.11.2021, 20 Uhr

digitales Treffen via MS Teams, Kontakt/Zugangslink für alle Interessierten bei tina.jung[at]sowi.uni-giessen.de

 

 

Mission Statement


Die Sektion „Soziale Ungleichheit und Geschlecht“ bündelt die Forschungsinteressen von Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich mit Blick auf verschiedene gesellschaftliche Teilbereiche mit Fragen von sozialer Ungleichheit und Geschlechterverhältnissen beschäftigen. Dazu gehören u.a. (Sorge-)Arbeit, Bildung &Pädagogik, Gesundheit & reproduktive Rechte, Familie & Elternschaft, Demokratie, Gerechtigkeit und sozial-ökologische Transformation.

Damit stellt die Sektion zugleich einen gemeinsamen, interdisziplinären Arbeitszusammenhang für den wissenschaftlichen Austausch über die Dynamiken von Macht und Herrschaft in modernen Gesellschaften dar. 

Die Haupttätigkeitsbereiche der Sektion liegen in der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen (Tagungen, Vorträge, Workshops) sowie in der Unterstützung der wissenschaftlichen Qualifizierungsarbeiten der Sektionsmitglieder, z.B. in Form des „Forschungstags“, auf dem Sektionsmitglieder ihre Forschungsprojekte vorstellen und diskutieren können. Darüber hinaus verbindet die Mitglieder der Sektion das geteilte Interesse an der Diskussion ausgewählter wissenschaftlicher Veröffentlichungen in Form eines Lektürekreises.




 

 

Interesse an der Mitarbeit in der Sektion?

Interessierte Nachwuchsforscher*innen sind herzlich zur Mitarbeit in der Sektion eingeladen! Wenn Sie Fragen haben oder gerne bei dem nächsten Treffen die Sektion kennenlernen möchten, kontaktieren Sie die Sektion: Dr. Marie Reusch (marie.reusch-kypke@sowi.uni-giessen.de) und Dr. Tina Jung (tina.jung@sowi.uni-giessen.de).