Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Behinderung als gesellschaftliche Kontroverse. Eine Studie über die Mechanismen und Folgen von Wertekonflikten am Beispiel von Pränataldiagnostik und Inklusion.

Allgemeine Informationen
  • Bearbeiterin: Victoria Fischer
  • Institut / Universität: 

    Universität Erfurt, Staatswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung

  • Erst- und Zweitbetreuer*innen: Prof. Dr. Guido Mehlkop, Staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Erfurt
  • Art des Qualifikationsprojekts: Promotion
Abstract

Einerseits wird die Technologie zur Identifikation von Behinderungen vor der Geburt stetig vorangetrieben. Zudem gibt es immer wieder Reformen über den rechtlichen Status von Schwangerschaftsabbrüchen. Derzeit ist es mit der medizinischen Indikation (§ 218a Abs. 2 StGB) möglich, behindertes Leben auch nach der 12. Schwangerschaftswoche zu verhindern.  

Andererseits wächst der politische Einfluss der Menschen mit Behinderung und der Staat stellt große Bemühungen an, die gleichberechtigte Teilhabe dieser Personengruppe zu ermöglichen. 

Damit entsteht ein Paradoxon hinsichtlich der Wertung behinderten Lebens in unserer Gesellschaft. Die konkurrierenden sozialen Handlungen in den Bereichen Pränataldiagnostik und Inklusion können zu sozialen Konflikte und sogar zu Desintegrationsprozessen in der Gesellschaft führen.   

Um den Status (latent oder offen) des sozialen Konfliktes zu beschreiben, werden empirische Daten erhoben: 

a)    halb-standardisierte Experimente mit semi-realen Dilemmata zur individuellen Entscheidungsfindung in der Schwangerenvorsorge und 

b)   qualitative Fokusinterviews mit Experten und Betroffenen an den Schnittmengen der Themenfelder.