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Kleine Fächerwoche

Mit dem Begriff „Kleine Fächer“ werden wissenschaftliche Disziplinen bezeichnet, die nur an einzelnen deutschen Hochschulstandorten angeboten und von vergleichsweise wenigen Professuren vertreten werden. Im Rahmen der Kleine Fächer-Wochen erhalten insgesamt 17 Projekte im Wintersemester 2019/20 die Möglichkeit, die an ihrem Hochschulstandort angebotenen Kleinen Fächer mittels unterschiedlicher Maßnahmen und Formate sichtbarer zu machen.

An der JLU beteiligen sich das GiZo mit der Osteuropäischen Geschichte, Slavistik und Turkologie sowie die  Alte Geschichte, Gräzistik, Islamische Theologie, Klassische Archäologie und Latinistik. Außeruniversitärer Partner ist  das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung. Die Gründung des GiZo und seine strategische Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut Marburg haben im hessischen Kontext eine einmalige interdisziplinäre osteuropabezogene Forschungslandschaft geschaffen, die auch im gesamtdeutschen Vergleich Ausstrahlungskraft erlangt hat und ausschlaggebend für die erfolgreiche Antragsstellung ist.

Unter dem Titel „Europa – EinBlick von den Rändern“ soll die hohe Relevanz der Kleinen Fächer in der Hochschullandschaft deutlich gemacht werden, besonders in Hinblick auf die aktuelle Diskussion um Europa und seine Zukunft. Ziel ist dabei auch, häufig als peripher wahrgenommene Phänomene zu betonen und die Leistungsfähigkeit Kleiner Fächer jenseits ihrer engeren Fachzuständigkeit herauszustellen. Die drei Cluster „Übersetzung und Kulturtransfer“, „Digitalisierung und Wissenschaftskommunikation“ und „Forschung und Gesellschaftsrelevanz“ bilden die thematische Klammer der Projektwochen. Im Zuge jedes Clusters sind unterschiedliche Veranstaltungsformate geplant: ein Film mit Alumni, Lesungen mit bekannten Schriftstellerinnen und Schriftstellern,  Filmvorführungen, öffentliche Diskussionsveranstaltungen, Abendvorlesungen, ein Workshop und eine Theateraufführung.

Cluster 1: Übersetzung und Kulturtransfer (Dieser Cluster befasst sich mit der wesentlichen und häufig unterschätzten Rolle von Übersetzungen, die dem Zweck dienen, Texte, die primär für ein bestimmtes kulturelles Umfeld verfasst wurden, einem zeitlich und räumlich stark veränderten Adressatenkreis zugänglich zu machen. )

Cluster 2: Digitalisierung und Wissenschaftskommunikation (Die Herausforderung der digitalen Transformationen ist Gegenstand dieses Clusters, und das auf folgenden Ebenen: 1. Wie können die spezifischen Qualitäten und mögliche Rollenbilder für die Kleinen Fächer in diesem Kontext identifiziert und auf eine entsprechend abgestimmte Nachwuchsförderung ausgerichtet werden? 2. Wie können die spezifischen Qualitäten und mögliche Rollenbilder in diesem Kontext an die Stakeholder der Kleinen Fächer effektiv kommuniziert sowie neue Kanäle und Interessengruppen geformt werden? 3. Welchen spezifischen Beitrag können die kleinen Fächer leisten, um im Rahmen des digitalen Wandels der Wissenschaftskommunikation interdisziplinäres Arbeiten zu unterstützen, Methodenkritik zu befördern und „blinde Winkel“ zwischen großen Disziplinen zu identifizieren und durch die Nutzung neuer Werkzeuge zugänglich zu machen?

Cluster 3: Forschung und Gesellschaftsrelevanz (Dieser Cluster nimmt Forschungsthemen in den Blick, die zu den Forschungsschwerpunkten der Gießener Kleinen Fächer gehören und gleichzeitig gesellschaftlich breit und kontrovers diskutiert werden. Es geht dabei um konfliktbeladene Themen wie Populismus, Asymmetrien in der gegenseitigen Wahrnehmung und Mehrheits-Minderheitsrelatione, die auch in mehreren interdisziplinären Verbundprojekten der Universität Gießen erforscht werden, darunter im LOEWE-Schwerpunkt „Konfliktregionen im östlichen Europa“ oder im DFGSchwerpunktprogramm „Transottomanica“.)


 

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