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JLU Gießen untersucht, was passiert, wenn Korallen Plastik fressen

Korallenriffe zählen zu den vielfältigsten Lebensräumen unseres Planeten. Tausende Fischarten nutzen Korallen als Unterschlupf, Nahrungsquelle und Kinderstube. Doch Korallenriffe leiden zunehmend unter den Einflüssen des globalen Wandels. Neben steigenden Temperaturen setzt ihnen auch die zunehmende Verschmutzung mit Plastikmüll zu. Plastikabfälle in Form von Flaschen, Mülltüten und Verpackungen sind heutzutage in fast jedem Riff zu finden. Weniger offensichtlich, aber deshalb nicht weniger häufig und potenziell gefährlich, ist Mikroplastik - winzige Fragmente aus Plastik, die kleiner als fünf Millimeter sind. Forscher der Justus-Liebig-Universität (JLU) untersuchten nun erstmals die Auswirkungen dieser Partikel auf sechs weitverbreitete Korallenarten. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift "Environmental Pollution", teilt die Uni mit.