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Erfolg im LOEWE-Programm: Landesförderung für ZfM-Forscher*innen

Aus der Pressemitteilung der JLU:

Groß ist die Freude an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) über einen weiteren Doppelerfolg in der 13. Förderstaffel der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE). Zwei vielversprechende Schwerpunkte unter JLU-Federführung und mit Beteiligung der Philipps-Universität Marburg (UMR) haben den Zuschlag erhalten und werden ab Januar 2021 für vier Jahre vom Land Hessen gefördert: [...] Für das Projekt: PriOSS – Prinzipien oberflächengestützter Synthesestrategien wurden 4,2 Millionen Euro bewilligt.


Projekt: PriOSS - Prinzipien oberflächengestützter Synthesestrategien


Beteiligte Institutionen: JLU, UMR
Wissenschaftlicher Koordinator: Prof. Dr. André Schirmeisen, Institut für Angewandte Physik, JLU
Stellvertretender Koordinator: Prof. Dr. Herrmann A. Wegner, Institut für Organische Chemie, JLU

„Unser Team hat in den letzten Jahren intensiv an den physikalischen Grundlagen gearbeitet, Moleküle und deren Reaktionen auf Oberflächen mit speziellen Mikroskopen zu visualisieren. Es ist eine unglaubliche Faszination, einzelnen Molekülen bei ihrer ,Arbeit' direkt zuschauen zu können. Es freut mich deshalb besonders, dass wir im Rahmen von PriOSS zusammen mit den Experten in der Chemie dieses Know-how einsetzen können, um bisher unbekannte Reaktionen auf Oberflächen zu entschlüsseln“, erklärt der wissenschaftliche Koordinator Prof. Dr. André Schirmeisen vom Institut für Angewandte Physik der JLU. Er sieht das Projekt als einen weiteren Brückenschlag auch für die Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen der Universität Marburg, die an drei von sechs Teilprojekten beteiligt sein werden.

Der Aufbau komplexer, funktionaler Moleküle und die atomare Kontrolle der molekularen Struktur erlaubt eine direkte Einflussnahme auf die Eigenschaften eines Materials. Insbesondere Funktionsmaterialien auf Oberflächen bieten einen Zugang zu molekülbasierten Funktionsbauteilen sowie Quantenstrukturen und topologische Isolatoren. Weil das Aufbringen und die Positionierung von Molekülstrukturen schwierig ist, werden heutzutage Nanostrukturen zunehmend erfolgreich direkt auf Oberflächen hergestellt. Man spricht von der „oberflächengestützten Synthese“.

Während man bei der klassischen Synthese in Lösung auf eine fast 200 Jahre lange Erfahrung und ausgereifte Methoden zurückgreifen kann, stecken die Konzepte der oberflächengestützten Synthese noch in den Kinderschuhen. Die zweidimensionale (2D) Natur der Oberfläche eröffnet für die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besondere Chancen, Reaktionsverläufe zu kontrollieren und bietet zusätzliches Potenzial, um Nanoarchitekturen aus atomaren Elementen selektiv aufzubauen. Im LOEWE-Schwerpunkt „PriOSS – Prinzipien oberflächengestützter Synthesestrategien“ haben es sich die beteiligten Forschrenden aus der Physik und der Chemie zum Ziel gesetzt, grundlegende mechanistische Modelle der oberflächengestützten Synthese zu entwickeln. Damit soll letztlich ein Werkzeugkasten für diese neuartige Methodik geschaffen werden, wie er für die klassische Synthese in Lösung bereits seit Jahrhunderten existiert.

 
, Institut für Angewandte Physik der JLU
Heinrich-Buff-Ring 16, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-33410