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Arne Reis

 

Steckbrief_AR

Ich heiße Arne Reis und ich habe von 2007 bis 2010 den Bachelorstudiengang Business Administration und von 2010 bis 2013 den gleichnamigen Masterstudiengang an der JLU Gießen studiert. Meine Schwerpunkte im Bachelorstudium waren „Geld, Banken und Versicherungen“ und im Masterstudium „Financial Markets and Institutions.“

Nach meinem Studium habe ich eine Tätigkeit als Berater in der Formaxx AG aufgenommen und war dort über zwei Jahre für verschiedene Aufgabengebiete, wie z.B. Finanzberatung zuständig. Im Januar 2016 habe ich zu der mitNorm GmbH gewechselt. Als Finanzmakler und Partner der mitNORM GmbH betreue ich heute meinen Kundenstamm in den Themen der Finanzen (Sach- und Krankenversicherungen, Altersvorsorge, Kapitalanlagen, Sparprozesse, Raten- und Studienkredite und Baufinanzierung). Gleichzeitig bilde ich junge Berater in der Kundenberatung aus und helfe ihnen, ihren eigenen Kundenstamm zu betreuen und auszubauen. 
 


Herr Reis, Sie haben erst Ihr Bachelorstudium in Business Administration und dann Ihr gleichnamiges Masterstudium mit dem Schwerpunkt „Financial Markets and Institutions“ erfolgreich an der JLU Gießen absolviert. Was hat Sie dazu bewegt, sich für diese Studienrichtung zu entschieden?

 

Arne Reis: Schon während des Abiturs habe ich mich für wirtschaftliche Themen interessiert. Während des BWL Studiums wurde mir dann schnell klar, dass mein Schwerpunkt in den Finanzthemen liegt. Sowohl Kapitalanlagen als auch Vermögensverwaltung waren meine Lieblingsthemen. Am Ende des Studiums hat mich jedoch immer der Gedanke umgetrieben - Wie setze ich das Wissen jetzt für mich ein? - und - Gibt es nicht noch Schnittmengen, mit den typischen Verträgen die in fast jedem Haushalt vorkommen?

 

Wie bewerten Sie Gießen als Studienort?
Gießen ist meines Erachtens ein herausragender Studienstandort und an kaum einer weiteren Stadt, kann man auf eine so hohe Studentendichte treffen.

 

Reis: Gießen ist meines Erachtens nach ein herausragender Studienstandort und in kaum einer anderen Stadt kann man auf eine so hohe Studentendichte treffen. Dies äußert sich auch im Freizeit- und Abendangebot, dass für junge Leute wirklich hervorragend ist. Nach dem ersten Sommer in Gießen kennt man dann natürlich die schönsten Plätze, wie den Schwanenteich und das Lahnufer.

Hatten Sie bereits im Studium ein konkretes berufliches Ziel?

 

Reis: Während meines Studiums wurde mir klar, in welche Richtung es gehen soll. Für mich stand fest, dass es die Finanzthemen sind, die mich bewegen. Ich konnte mir vorstellen, mich ein Leben lang beruflich damit zu beschäftigen. Für mich war es immer sehr wichtig, beruflich das zu machen, was mir auch wirklich Spaß macht. Glücklicherweise habe ich genau die Mischung aus einem Job gefunden, der mir viel Spaß macht und indem ich gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten habe.

 

Inwiefern haben Ihre absolvierten Praktika und sonstige Nebentätigkeiten während des Studiums Sie auf Ihre aktuelle Tätigkeit vorbereiten können?

 

Reis: Meine Praktika und meine nebenberufliche Tätigkeit haben mir unheimlich bei meiner Berufswahl geholfen. In meinen Praktika habe ich immer Stellen im Finanzsektor gesucht, der Unterschied hierbei war, dass ich quasi alle Arbeitgeberformen kennengelernt habe. Ich habe sowohl ein privates Unternehmen, als auch eine Bundesbehörde, sowie auch die Arbeit an einem Lehrstuhl kennen gelernt. Letztendlich aber, habe ich für mich festgestellt, dass ich meine Stärken in einem Team aus selbstständigen Unternehmern am besten einbringen kann.

 

Wie haben Sie Ihre aktuelle Stelle gefunden und wie war der Bewerbungsablauf?

 

Reis: Ich habe den Weg in die Finanzdienstleistungsbranche über den Career Day am Fachbereich WiWi gefunden. Nach zwei Jahren Praxiserfahrung bin ich nun seit dem 01.01.2016 Partner der mitNORM GmbH und wir besitzen ein Büro in Linden mit einem jungen und ehrgeizigen Team. Aus meiner persönlichen Erfahrung im Umgang mit jungen Bewerbern kann ich nur jedem raten authentisch zu sein. Wir wollen viel mehr den Menschen hinter den Bewerbungsunterlagen kennenlernen, statt auf die Nachkommastelle bei der Abschlussnote zu achten.

 

Welche persönlichen Herausforderungen ergaben sich bei Ihnen auf dem Weg zum selbstständigen Berater?

 

Reis: Rückblickend kann ich sagen, dass ich mit keinen großen Hindernissen zu kämpfen hatte. In einem sehr kollegialen Umfeld hat der Einstieg in die Branche wunderbar funktioniert. Bestimmt hatte ich in den vergangenen drei Jahren auch mal den einen oder anderen Tag, an dem ich mich fragte, wie ich das nur hinbekommen soll. Die Tage waren aber so selten oder sind mir wenig in Erinnerung geblieben, dass ich kein konkretes Beispiel nennen kann.


 

Wie kann man sich Ihren Arbeitstag als Finanzmakler/Partner vorstellen?

 

Reis: Ein normaler Arbeitstag beginnt für mich um 9 Uhr im Büro. Die aktuellen Fälle werden gesichtet und bearbeitet, wobei mich meine Assistenz tatkräftig unterstützt. Häufig muss hier Rücksprache mit Partnergesellschaften gehalten werden. Für mich ist es ein typischer Organisationsblock. Ab nachmittags habe ich meistens Kundentermine, das ist der Teil der Arbeit, der mir am meisten Spaß macht. Hier lernt man sehr viele interessante Menschen kennen. Häufig können die Termine auch in die späten Arbeitsstunden gehen, da natürlich nicht jedermann um 17 Uhr Zeit hat.

 

Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind für Ihre Tätigkeit nötig?

 

Reis: Wir achten speziell darauf, dass unsere Bewerber authentisch sind und mit einem guten persönlichen Auftritt überzeugen. Wie schon erwähnt, wollen wir den Menschen hinter der ersten Fassade kennenlernen. Da wir die fachlichen Qualifikationen in unserer hauseigenen Akademie schulen, sind Hard Skills eher zweitrangig. Einem Bewerber, der Spaß an der Arbeit hat, wird die fachliche Kompetenz ohnehin sehr schnell ins Blut übergehen. Auf der anderen Seite müssen unsere Bewerber natürlich kommunikativ sein und charakterlich ins Team passen, denn in unserem Team gibt es Spezialisten für jeden Bereich, mit denen die Arbeit Hand in Hand läuft.

 

Welchen persönlichen Rat zum Berufseinstieg haben Sie für die Gießener Studierenden?

 

Macht das, was euch wirklich Spaß macht!

Reis: Mein persönlicher Rat ist: Macht das, was euch wirklich Spaß macht! Findet einen Beruf, zu dem ihr morgens gerne geht und habt Freude an der Arbeit!

Für mich wäre es grauenvoll morgens aufzuwachen und mir Tag für Tag zu denken "Schon wieder Arbeit", der Stress würde dabei zur Qual werden.


 


Herr Reis, wir bedanken uns für das Gespräch!

(Das Interview wurde im Dezember 2016 geführt)