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Ann Kathrin Linsenhoff


Alumni Service: Frau Linsenhoff, Sie haben 1987 Ihr Veterinärmedizin-Examen an der Justus-Liebig-Universität Gießen absolviert. Wie empfanden Sie das Studium und wie haben Sie das Studium mit Ihrer sportlichen Karriere vereinbart?

Ann Kathrin Linsenhoff: Das Studium war umfassend und hat meine spätere sportliche Karriere begleitet. Die Vereinbarung des Studiums und meines Reitens war nicht immer einfach. So musste ich doch an meinem Trainingsort wohnen und die Wohnung in Gießen aufgeben. Die Teilnahme an der Europameisterschaft für Junge Reiter wurde mir dennoch ermöglicht und ich konnte die anstehenden Prüfungen nachholen.

 

Alumni Service: Wie empfanden Sie die Stadt Gießen als Studienort?

Das Studium war umfassend und hat meine spätere sportliche Karriere begleitet."

Ann Kathrin Linsenhoff: Leider habe ich an dem Studentenleben in Gießen nicht teilnehmen können. Das Zeitmanagement hat es nicht zugelassen. Das ist vielleicht der Tribut, den ich aufgrund der Verbindung Studium und Sport zahlen musste. 

 

Alumni Service: Zusammen mit dem Verein der Förderer und Freunde der Veterinärmedizin in Gießen stiften Sie seit 2017 einen Förderpreis im Bereich der Pferdewissenschaften. Welches Ziel verbinden Sie mit Ihrem Engagement?

Ann Kathrin Linsenhoff: Ich möchte mit diesem Förderpreis einen Beitrag leisten und einen Ansporn zugleich geben. Ich verbinde für mich persönlich eine große Leidenschaft mit der Veterinärmedizin in Gießen und möchte mit diesem Preis etwas zurückgeben.

 

Alumni Service: Wie hilfreich war es, dass Sie neben Ihrer sportlichen Karriere zusätzlich noch eine tiermedizinische Ausbildung absolviert haben?

Ann Kathrin Linsenhoff: Es ist wichtig, neben dem Sport eine berufliche Ausbildung zu haben. Für mich fiel die Wahl auf die Tiermedizin, die ich nie bereut habe und auf die ich stolz bin.


Alumni Service: Ein Jahr nach Ihrem Examen wurden Sie in Seoul 1988 zusammen mit der deutschen Dressur-Equipe Siegerin bei den Olympischen Spielen. Was hat Ihnen dieser Sieg bedeutet?

Ann Kathrin Linsenhoff: Der Olympiasieg ist das höchste Ziel, dass man als Sportler erreichen kann. So ist es prägend und daher einmalig. Die zahlreichen Europa- und Weltmeisterschaftstitel, die ich danach noch erreichen konnte sind unvergleichbar.

 

Alumni Service: Sie engagieren sich bei UNICEF als stellvertretende Vorstandsvorsitzende beim Deutschen Komitee von UNICEF Deutschland. Bis zur Beendigung Ihrer sportlichen Laufbahn haben Sie alle Preis- und Sponsorengelder an UNICEF gestiftet. Was bedeutet Ihnen die Arbeit von UNICEF und was sind die aktuellen Ziele des Engagements?

Ann Kathrin Linsenhoff: Ich habe unter dem Dach von UNICEF 2002 eine eigene Stiftung gegründet und war 10 Jahre stellvertretende Vorsitzende und bin heute noch Mitglied des Komitees von UNICEF Deutschland. Die Arbeit ist für mich die Möglichkeit denjenigen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind. Mein Hauptanliegen ist die Bildung und da vor allen Dingen die Bildung von Mädchen. Dieses Ziel verfolge ich weltweit mit UNICEF und regional mit der Linsenhoff-Stiftung. Ich konnte schon viele Unterstützer gewinnen. So flossen fast 5 Millionen Euro in Projekte z.B. im Südsudan, im Kongo, in Kambodscha, die ich persönlich besucht habe.

 

 Ich verbinde für mich persönlich eine große Leidenschaft mit der Veterinärmedizin in Gießen und möchte mit diesem Preis etwas zurückgeben."

Alumni Service: Als Absolventin zu den aktuellen Studierenden: Welchen Rat würden Sie aktuellen Studierenden mitgeben?


Ann Kathrin Linsenhoff: Ich hoffe, dass die heutigen Absolventen der Tiermedizin Ihren gewählten Beruf mit Freude und der nötigen Individualität ausüben können.

 

 


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