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Bernhard Blättel

 

Sie haben einige Jahre Ihres Lebens an der JLU verbracht. Was haben Sie für sich persönlich mitgenommen?

Die zehn Jahre an der JLU waren ein toller Lebensabschnitt, geprägt vom Physikstudium, viel Sport und viel Spaß mit Freunden.
Am Institut für theoretische Physik herrschte eine sehr gute Atmosphäre aus harter und konzentrierter Arbeit an spanenden Themen und gleichzeitig eine gute Gemeinschaft unter den Institutsmitgliedern, die weit über das Fachliche hinausreichte.
Gleichzeitig gab es die Gelegenheit in andere Fachgebiete hineinzuschauen, insbesondere die Philosophie-Vorlesungen von Prof. Odo Marquard sind mir in guter Erinnerung geblieben.


Was verbindet Sie heute mit der JLU? Stehen Sie noch in Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen?

Viele Freundschaften, die über das Studium hinaus halten.
Letztes Jahr durfte ich im Rahmen eines Workshops zur Kernphysik einen Vortrag zu Ehren meines Doktorvaters Prof. Mosel halten. Das Treffen mit Prof. Mosel und den vielen Wissenschaftler und Ehemaligen des Instituts war fast wie ein Familientreffen und zeigt, wie gut die Beziehungen aus der Zeit an der JLU halten.


Gibt es aus Ihrer Studienzeit eine interessante Geschichte, die Ihnen einfällt, wenn Sie an Ihre Zeit an der JLU zurückdenken?

Im Rahmen eines Spiels der Tischtennis-Uni-Mannschaft gegen die Uni Hamburg hatte einer der Gießener Spieler den „Hinterländer Anzeiger“ dabei. Als ein Hamburger Spieler die Zeitung sah, rief er gleich seine Mannschaftskollegen mit den Worten: „Schaut mal, die haben hier sogar eine satirische Tageszeitung“, herbei.

 

Wo waren Sie in Gießen, wenn Sie nicht an der Uni waren?

Beim Tischtennis-Training im Uni-Sportzentrum, sowie bei verschiedenen Vereinen der Umgebung. Im Sommer an den Heuchelheimer Seen. Zur Entspannung von der Physik war abends auch die „Zwibbel“ oder der „Ausweg“ immer eine gute Möglichkeit.

 

Gab es während Ihrer Zeit an der JLU eine Veranstaltung, die Sie - im Nachhinein betrachtet - als besonders wertvoll für Ihren Werdegang erachten?

Die wichtigste Initiative war das von Prof. Mosel initiierte Austauschprogramm mit dem Physik-Departement der University of Washington in Seattle. Das einjährige Studium in den USA hat meinen Horizont entscheiden erweitert.
Während der Arbeit am Institut war das Netzwerk mit vielen internationalen Wissenschaftler und die Möglichkeit zur Teilnahme an vielen Konferenzen und weiteren Auslandsaufenthalten sehr wertvoll.


Was würden Sie heute in Ihrem Studium anders machen?

Ich würde mich früher mit den Möglichkeiten als Physiker in der Industrie oder als Unternehmer beschäftigen.

 

Womit konnte man Sie vom Lernen abhalten?

Sport, Feten und Diskussion mit Kommilitonen über Gott und die Welt

 

Besitzen Sie noch Erinnerungsstücke aus Ihrer Studienzeit?

Diplom- und Promotionsurkunde

 

Sehen Sie einen Unterschied zwischen Ihrer Studentengeneration und der heutigen?

Fragen sie mich nochmal wenn meine Kinder im Studium sind.

 

Von Alumnus zu Student/in: Was raten Sie angehenden Akademikerinnen und Akademikern?

Studieren was Spaß macht und neugierig sein. In der Forschung zu den Lehrstühlen gehen, die zu den weltbesten in ihrem Fachgebiet gehören.
Mit anderen Kommilitonen zusammenarbeiten, Einzelkämpfertum bringt einem auf die Dauer nicht weiter.


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