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Geförderte Projekte der zweiten Vergaberunde 2013/2014

Auf dieser Seite finden Sie eine Kurzvorstellung der Projekte der zweiten Vergaberunde 2013/14.

In der zweiten Vergaberunde gingen insgesamt 23 Anträge aus 9 Fachbereichen und drei zentralen Einrichtung ein. Nach der Prüfung durch externe Gutachter und einer Tagung der Vergabekommission konnten 11 Projekte in einem Umfang von 6.000 € - 51.000 € gefördert werden.

 

Übersicht

Übersicht über die Projekte

Inhaltliche Ausrichtung

Projektvorstellungen

 

 Übersicht über die Projekte:

 

Durch Klicken auf die Projekte in der Übersichtsliste kommen Sie zu den jeweiligen Projektbeschreibungen.

Kurzbezeichnung des ProjektsProjektverantwortliche
1. Econ-Portal für Mikroökonomie I
Prof. Dr. Georg Götz (FB 02), Institut für Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung
2. FIN2 - Fit in Inklusion
Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (FB 03), Institut für Heil- und Sonderpädagogik
3. Peer - Feedback mittels SelF-LERN
Dr. Sebastian Dippelhofer, Stephan Kielblock, M.A. (FB 03), Institut für Erziehungswissenschaft
4. ALIAS - Auditives Lernen in den alten Sprachen
Prof. Dr. Peter von Möllendorf (FB 04), Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, Zentrum für Lehrerbildung
5. SLW-Rom
Prof. Dr. Hélène Martinez (FB 05), Institut für Romanistik
6. Netzwerk Literaturgeschichte Dr. Andrea Rummel, Mirjam Horn, Alexander Scherr (FB 05), Institut für Anglistik
7.Videofallbibliothek zum Schulsport
Prof. Dr. Georg Friedrich (FB 06), Institut für Sportwissenschaft, Arbeitsbereich Sportdidaktik
8. Reflexives Mathematiklernen
Prof. Dr. Katja Lengnink, Dr. Christof Schreiber (FB 07), Institut für Didaktik der Mathematik
9. Tutorenqualifikation Chemisches Nebenfachpraktikum
Prof. Dr. Siegfried Schindler, Prof. Dr. Richard Göttlich (FB 08), Chemisches Institut
10. Adaptiver Stöchiometriekurs Dr. Kai Maaß, AR Dr. Bernd Commerscheidt (FB08), Institut für Anorganische und Analytische Chemie
11. UB: Audiotour
Dr. Peter Reuter, Ltd. Direktor der Universitätsbibliothek; Claudia Martin-Konle, Bibliotheksdirektorin

 

 Inhaltliche Ausrichtung der geförderten Maßnahmen


Durch einen Klick auf das Bild erhalten Sie eine vergrößerte Darstellung.

Maßnahmenausrichtung 13/14
Maßnahmenausrichtung 13/14

 

Projektvorstellungen

1.   Kurzbezeichnung des Projektes:  Econ-Portal für Mikroökonomie I

Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Georg Götz (FB 02), Institut für Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung

Projektbeschreibung:

Die Veranstaltung "Mikroökonomie I" ist integraler Bestandteil der Studieneingangsphase und ihr Bestehen zwingende Voraussetzung für den Eintritt in die nächste Studienphase. Bei stetig steigenden Studierendenzahlen (derzeit etwa 600) ist es mit den acht Übungen, die dazu angeboten werden können, nicht mehr möglich, das für die Studierenden notwendige Maß an Interaktivität und Rückmeldung hinsichtlich des jeweiligen Leistungsstandes zu erreichen. Insbesondere die für den Lern- und Prüfungserfolg zentrale Bedingung, sich von Beginn der Veranstaltung an aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen und kontinuierlich mitzuarbeiten, kann nicht erfüllt werden. Ein bewertetes Hausaufgabensystem hat sich in anderen Veranstaltungen zwar bewährt, ist aber für einen Einführungskurs dieser Größe nicht umsetzbar. Eine optimale Alternative bietet ein blended-learning-Konzept, das die Präsenzveranstaltungen Vorlesung und Übung durch ein Online-Hausaufgaben- und Selbstlernsystem ergänzt. Das Lehrbuch, das als Grundlage der "Mikroökonomie I" dient, wird über den Verlag in Form des Econ-Portals als eBook-Version mit umfangreichen Selbstlern- und Kontrollmöglichkeiten angeboten. Das integrierte Assignment Center erlaubt es, den Studierenden Übungsaufgaben im Rahmen bestimmter Fristen zu stellen und die Bearbeitungen automatisiert auszuwerten. Auch eigene Übungsaufgaben können in dieses System eingepflegt werden. Es wird so eine semesterbegleitende Leistungskontrolle ermöglicht, die als Teil der Prüfungsleistung zählt. Studierende sind dadurch besser auf die Präsenzveranstaltungen vorbereitet, erhalten regelmäßig Feedback zu ihrem Leistungsstand und werden zu mehr Autonomie motiviert. Die Qualität der Übungen steigt und Lehrende können durch den Einblick in das Bewertungssystem feststellen, welche Fragen den Studierenden besondere Schwierigkeiten bereiten. Es dürfen dadurch bessere Klausurergebnisse und niedrigere Durchfallquoten erwartet werden. Durch den Lehrinnovationsfonds wird eine Pilotstudie finanziert, die den Lehr- und Lernerfolg des projektierten blended-learning-Konzepts prüft.

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2.   Kurzbezeichnung des Projektes:  FIN2 - Fit in Inklusion

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (FB 03), Institut für Heil- und Sonderpädagogik

Projektbeschreibung:

Die von der Bundesregierung 2009 ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention verändert das deutsche Schulsystem maßgeblich. Das Recht auf gemeinsamen Unterricht aller Kinder stellt Lehrkräfte aller Schulformen vor ungewohnte neue Aufgaben in struktureller, lern- und arbeitsorganisatorischer sowie pädagogischer Hinsicht. Dies erfordert eine Änderung der Schwerpunktsetzung im Lehramtsstudium. Das durch den Lehrinnovationsfonds geförderte Projekt vernetzt Studierende der Lehrämter an Förder- und Regelschulen: unter Anleitung konzipieren sie gemeinsam Unterrichtseinheiten für heterogene Schülergruppen und erproben diese am "Tag der Inklusion". Diese Projektphase wurde bereits in der ersten Vergaberunde gefördert  (siehe Geförderte Projekte der ersten Vergaberunde 2012/2013). Das sehr erfolgreich durchgeführte Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt und die Teilnahme soll auch Studierenden zukünftiger Jahrgänge ermöglicht werden. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema "Inklusion" in Theorie und Praxis schon zu Beginn des Studiums in Gestalt eines Projekts von Studierenden für Studierende ist bislang deutschlandweit einmalig.  FIN2 weitet die Tandems auf die weiteren Lehramts- und Pädagogik-Studiengänge aus und wird zusätzlich für weitere Wahlfächer angeboten. Damit wird gleichzeitig einer größeren Zahl Studierender die Möglichkeit eines begleiteten Einstiegs in das (Lehramts-)Studium durch Studierende höherer Semester sowie der kooperativen Auseinandersetzung mit praxisbezogenen unterrichtlichen Inhalten gegeben.

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3.   Kurzbezeichnung des Projektes: Peer-Feedback mittels SelF-LERN

Projektverantwortliche: Dr. Sebastian Dippelhofer, Stephan Kielblock, M. A. (FB 03), Institut für Erziehungswissenschaft    

Projektbeschreibung:

In der wissenschaftlichen Community ist die Feedback-Kultur ein zentraler Faktor für das wissenschaftliche Arbeiten. Die Kompetenz, kritisches Feedback einzufordern, konstruktiv zu geben und produktiv aufzunehmen, sollte daher im Studium allgemein, insbesondere aber auch gerade im Studiengang „Außerschulische Bildung“ stärker gefordert und gefördert werden. Bereits im WiSe 2011/12 konnte gezeigt werden, dass der strukturierte und angeleitete Einsatz von Peer-Feedback zu einer positiven Lehrveranstaltungsevaluation seitens der Studierenden sowie einer höheren Qualität der eingereichten studentischen Arbeiten führte. Die Umsetzung des Peer-Feedbacks im Rahmen einer Lehrveranstaltung gestaltet sich allerdings mit den herkömmlichen technischen Möglichkeiten als sehr zeitintensiv. Abhilfe soll im Rahmen des Projekts „Selbstreferentielles Feedbacksystem für Lernarbeit (SelF-LERN)“ durch eine weitgehende Automatisierung des Feedbackprozederes mit Hilfe der Lernplattform ILIAS geschaffen werden. Das zu entwickelnde ILIAS-Tool soll zum Ende der Projektlaufzeit einerseits die an der JLU bestehenden Möglichkeiten einer kreativen und studierendenzentrierten Lehre erweitern und andererseits an allen Universitätsstandorten, an denen ILIAS weltweit eingesetzt wird, zur Verfügung stehen. Neben dieser Weiterentwicklung der ILIAS Plattform ist ein weiteres wichtiges Ziel des Projekts, noch einmal differenziert mittels quantitativer und qualitativer Methodik herauszuarbeiten, inwiefern sich Studierende durch das Peer-Feedback partizipativer, solidarischer, diskursiver und damit letztlich demokratischer verhalten.

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4.   Kurzbezeichnung des Projektes:  Auditives Lernen in den alten Sprachen ALIAS

Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Peter von Möllendorf (FB 04), Institut für Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, Zentrum für Lehrerbildung

Projektbeschreibung:

Seit etwa vier Jahren werden am Gießener Institut für Altertumswissenschaften die Sprachen Griechisch und Lateinisch konsequent in historisierender Aussprache unterrichtet. Viele unterrichts- und wissenschaftsrelevante Aspekte dieser alten Sprachen lassen sich nur dann korrekt darstellen, wenn berücksichtigt wird, wie die Sprachen in der Antike ausgesprochen wurden, zumal die Produktions- und Rezeptionskultur antiker Texte primär oral konstituiert war. Das kontinuierliche Aussprachetraining muss daher in die unterschiedlichen Phasen der universitären Ausbildung implementiert und in der außeruniversitären Weiterbildung ermöglicht werden. Um einen nachhaltigen Kompetenzzuwachs zu erzielen, ist ein Konzept nötig, das Methoden und Erkenntnisse der Didaktik moderner Fremdsprachen (Hörverstehen) einbezieht und für die alten Sprachen nutzbar macht. Durch Tutorien soll die angemessene Fähigkeit des lauten Textvortrags geschult und über die Referendarsausbildung in die Schulen hinein getragen werden. Für die Qualitätssicherung ist die Pflege bereits vorhandener sowie die Erstellung weiterer Audio-Digitalisierungs-Dateien unter aktiver Einbindung von Studierenden notwendig. Durch diese Dateien wird virtuelles Lernen ermöglicht. Die JLU ist anderen Universitäten Deutschlands hinsichtlich der systematischen didaktischen Umsetzung antiker Aussprache weit voraus und kann bei der Entwicklung und Erprobung des neuartigen Lehrformates auf eine solide Basis zurückgreifen. Eine derart weitgehende Implementierung der historischen Aussprache in die Sprachausbildung an Universität und Schule ist zudem bundesweit neu.

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5.   Kurzbezeichnung des Projektes:  SLW-Rom

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hélène Martinez (FB 05), Institut für Romanistik

Projektbeschreibung:

Die universitäre Sprachpraxis setzt implizit auf das Selbstlernen von Studierenden. Die Mehrheit der Studierenden weist allerdings aufgrund der schulischen Vorbildung eine defizitäre Sprachlernkompetenz auf, wie empirische Studien belegen. Das Projekt "Selbst-Lern-Werkstatt Romanistik: Lernen - Lehren - Forschen" greift dieses Defizit auf und beabsichtigt eine stärkere Unterstützung der Romanistikstudierenden bei ihrer metakognitiven Steuerung bzw. der Beschäftigung mit Sprachlernprozessen. Es knüpft an das erfolgreiche Vorgängerprojekt "Sprachen - Lernen - Beraten" an (siehe Geförderte Projekte der ersten Vergaberunde 2012/2013) und zielt auf die Entwicklung zusätzlicher Konzepte, "Lernen durch Lehren" und "Lernen durch Forschung", ab. So sollen zum einen (Lehramts-)Studierende zu Lernberater/innen ausgebildet werden und damit eine wichtige Qualifikation für ihre zukünftige Praxis im Lehrerberuf erwerben; zum anderen sollen sich Studierende nicht nur als Lernende und Lehrende, sondern auch als Forscher/innen erfahren und angeregt werden, Einblicke in eigene und fremde Lernprozesse zu gewinnen. Es wird so ein Lernraum geschaffen, der gegenüber einem isolierten Selbststudium ein kooperatives, selbstständiges, praktisches und forschendes Handeln ermöglicht und dadurch die Qualität des Studiums insgesamt erhöht.

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6.   Kurzbezeichnung des Projektes:  Netzwerk Literaturgeschichte

Projektverantwortliche: Dr. Michael Basseler, Dr. Andrea Rummel, Alexander Scherr (FB 05), Institut für Anglistik

Projektbeschreibung:

Für den Bereich der anglophonen Literatur- und Kulturwissenschaft  lassen sich für die Studienanfänger/innen zwei zentrale  Herausforderungen benennen: eine hohe Heterogenität der  Studierendenschaft sowie ein derzeitiger Mangel an  Überblicksveranstaltungen in der grundständigen Lehre, die  literaturgeschichtliches Grundwissen vermitteln. Eine Überarbeitung  und Neuausrichtung von Modulen und Studienabschnitten soll diesem  Umstand Rechnung tragen, erster Schritt dazu ist das „Netzwerk  Literaturgeschichte“. Angelehnt an das Format einer Ringvorlesung  stellt das Netzwerk ein neues, modulspezifisches Lehr- und Lernangebot  in curricularer Verankerung im Modul „Introduction to Literary and  Cultural Studies“ dar, das auf die konkreten Bedürfnisse von  Studienanfänger_innen abzielt. Mit dem Ziel, Prozesse aktiver  Wissensaneignung zu stärken und einen nachhaltigen Lernerfolg zu  gewährleisten, ist es als blended learning Projekt mit hohen  e-learning Anteilen konzipiert. Das Lehr-/Lernformat 'Ringvorlesung',  das sich in seiner traditionellen Form oftmals durch eine  unidirektionale Wissensvermittlung sowie einen Mangel an struktureller  und inhaltlicher Kohärenz auszeichnet, wird so didaktisch  weiterentwickelt und durch Formen eigenständigen Wissenserwerbs ergänzt.

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7.   Kurzbezeichnung des Projektes: Videofallbibliothek zum Schulsport

Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Georg Friedrich (FB 06), Institut für Sportwissenschaft, Arbeitsbereich Sportdidaktik

Projektbeschreibung:

Ziel dieses Projektes ist es, durch die Bereitstellung einer Video-Fall-Bibliothek zur Verbesserung der berufsspezifischen Problemlösungskompetenzen zukünftiger Sportlehrkräfte beizutragen. In der Studieneingangsphase stellt die Wahrnehmung und Sensibilisierung für Probleme unterrichtlichen Handelns im Schulsport eine besondere Herausforderung dar, da ein Perspektivenwechsel vom Schüler zum Lehrenden vollzogen werden muss. Die Auseinandersetzung mit authentischen beruflichen Aufgaben und Problemstellungen motiviert nachweislich zur vertiefenden Auseinandersetzung mit theoretischen Konzepten und didaktischen Handlungsmodellen. Um die Studierenden in dieser Entwicklung zu unterstützen, soll eine Video-Fall-Bibliothek erstellt werden, die fallbasiertes Lernen in Gruppenarbeiten und im Seminar ermöglicht und so zu einer Qualitätssteigerung der Lehre beiträgt.

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8.   Kurzbezeichnung des Projektes: Reflexives Mathematiklernen

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Katja Lengnink, Dr. Christof Schreiber (FB 07), Institut für Didaktik der Mathematik

Projektbeschreibung:

Die Studierenden in den Lehramtsstudiengängen sind in den ersten Semestern meist irritiert, da sie meinen, die Mathematik doch genügend zu beherrschen und nur einige methodische Tipps und Tricks lernen zu müssen, um das Fach gut unterrichten zu können. Stattdessen werden sie zunächst mit fachmathematischen Lehrveranstaltungen konfrontiert und der recht hohe Abstraktionsgrad dieser Inhalte ist für Studierende teilweise nur schwer zu bewältigen. Das Projekt setzt an dieser Stelle an. In kleinen Lerngruppen sollen Studierende über mehrere Arbeits- und Analyseschritte letztlich publikationsreife mathematische Podcasts erstellen, in denen sie mathematischen Begriffe und Verfahren mündlich beschreiben. Der Produktionsprozess fördert metakognitive Aktivitäten und führt zu einem besseren Verständnis der Inhalte und zu einem nachhaltigen Lernprozess. Zudem können die Podcasts nach ihrer Fertigstellung in die Grundvorlesungen zur Mathematik integriert werden. Studierende werden auch ermutigt, eigene Untersuchungen zu entsprechenden Produkten von Schüler/innen durchzuführen und sich so auf praktische Weise mit ihrem zukünftigen Berufsfeld vertraut zu machen. Zudem können sie die Methode der Podcast-Produktion später auch im eigenen Mathematikunterricht nutzen.

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9.   Kurzbezeichnung des Projektes: Tutorenqualifikation Chemisches Nebenfachpraktikum

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Siegfried Schindler, Prof. Dr. Richard Göttlich (FB 08), Institut für Chemie

Projektbeschreibung:

Im Rahmen der Nebenfachausbildung in der Chemie absolvieren Studienanfänger/innen unterschiedlichster Studiengänge ein Chemiepraktikum von 6 CP. Ihre Vorkenntnisse variieren naturgemäß beträchtlich. Sie werden in Kleingruppen von 14-16 Personen von Tutor/innen betreut, die von Semester zu Semester zu wechseln und ihrerseits heterogene didaktische Kenntnisse und Problemlösungskompetenzen mit bringen. Unter der hohen Heterogenität der Lehrenden und Lernenden leidet die Qualität der Ausbildung. Diese Chemie-Veranstaltung ist für viele Studierende ein Grund für einen Studienabbruch oder einen Wechsel des Studiengangs. Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung einer verpflichtenden Tutorenqualifikation, die aus zwei Teilen bestehen soll: ein allgemeiner, didaktischer Teil, der über die bestehenden Angebote des ZfbK abgedeckt werden kann, sowie ein fachspezifischer Teil, der von erfahrenen Mitarbeiter/innen konzipiert und gemeinsam mit Tutor/innen erprobt und evaluiert werden soll. Das dabei erstellte Konzept nebst entsprechenden Informationsmaterialien wird nach der Erprobung und Verbesserung für zukünftige Tutorenschulungen zur Verfügung stehen und die effiziente Durchführung von regelmäßigen Blockveranstaltungen ermöglichen.

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10. Kurzbezeichnung des Projektes:  Adaptiver Stöchiometriekurs

Projektverantwortliche: Dr. Kai Maaß, AR Dr. Bernd Commerscheidt (FB08), Institut für Anorganische und Analytische Chemie

Projektbeschreibung:

Unterschiedliche chemische Vorkenntnisse führen im Bereich des stöchiometrischen Rechnens in den Einführungspraktika bei Studienanfänger/innen in den Fächern Chemie, Lebensmittelchemie und Materialwissenschaft häufig zu schlechten Lernerfolgen. Studierende sind trotz ausführlicher Vorbesprechungen nicht immer selbstständig in der Lage, ihre Versuche in Bezug auf die einzusetzenden Stoffmengen und die benötigten Konzentrationen richtig zu planen. Die Messwerte und die Richtigkeit der Ergebnisse können aber nicht zeitnah überprüft und bewertet werden. Der Fokus der Versuchsdurchführung verschiebt sich daher oft vom eigentlichen Thema des Versuchs hin zur Mängelbehebung bei der Durchführung und im engen Zeitrahmen des Praktikums ist es nicht möglich, Versuche zu wiederholen und Fehler zu beheben. Die Studierenden müssen daher ihre anschließenden Auswertungen teils mit schlechten, unvollständigen oder stark fehlerbehafteten Ergebnissen durchführen. Da die Einführungspraktika gegen Mitte des ersten Semesters beginnen, soll zu Semesterbeginn eine Fördermaßnahme in Form von Seminaren in Kombination mit betreuten, direkt evaluierten Übungen angeboten werden. Durch die Koppelung von Selbsteinstufungstests und Evaluationsbögen werden die Inhalte der einzelnen Kurstage bestimmt. Die Aufgaben zur Stöchiometrie sollen dabei in Absprache mit den Praktikumsleiter/innen so praxisnah gewählt werden, dass ein hoher Wiedererkennungswert in den Einführungspraktika auftritt. Die Evaluationsergebnisse dieses Projekts werden den Prüfungsausschüssen der beteiligten Studiengänge im Anschluss an die erste Durchfürung vorgelegt und die Integration in die Module des 1. Semesters oder alternativ die Etablierung eines Vorkurses angestrebt.

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11. Kurzbezeichnung des Projektes: UB: Audiotour

Projektverantwortliche: Dr. Peter Reuter, Ltd. Direktor der Universitätsbibliothek; Claudia Martin-Konle, Bibliotheksdirektorin

Projektbeschreibung:

Studierende im ersten Semester können aus Zeitgründen nicht immer an Schulungen bzw. Führungen durch die Bibliothek teilnehmen. Daher fällt ihnen die Orientierung schwer und sie erhalten nur lückenhaft Kenntnis über das Dienstleistungsspektrum desBibliothessystems. Diese Kenntnisse sind für den erfolgreichen Einstieg in das wissenschaftliche Studium aber unabdingbar. Zudem werden die Bibliotheksführungen i.d.R. in deutscher und nur auf Anfrage in englischer Sprache angeboten. Nicht muttersprachlich deutsche Studierende sowie Gastwissenschaftler/innen, Austauschstudent/innen und Besuchergruppen können so nicht optimal mit Informationen versorgt werden. Eine Audiotour, die in unterschiedlichen Sprachen angeboten wird und die zeitunabhängige, selbstständige Orientierung in der Bibliothek ermöglicht, kann diesen Problemen Abhilfe schaffen. Die Tour wird als Audiodatei zum Download für z.B. MP3-Player auf der Webseite angeboten werden. Nach Projektablauf können auf der Grundlage dieser Tour weitere Module, z.B. fachspezifische Touren, hinzugefügt werden.

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