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Workshops

Workshops

 

Plakat: 5. Tag der Lehre (2018) - Kompetenzorientiert Prüfen
Plakat zum 5. Tag der Lehre (2018) - Kompetenzorientiert Prüfen

 



Hier finden Sie eine Übersicht unserer Workshops

des 5. Tags der Lehre.

 

Plenarvortrag: Klausuren als kompetenzorientierte Prüfung?

Wann 07.12.2018
von 09:15 bis 10:15
Wo JLU Hauptgebäude - Biologischer Hörsaal
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
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 Vortrag

Prof. Dr. Harald Rau (Ostfalia HAW, Salzgitter)

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Können wir noch Klausuren schreiben lassen, wenn wir Ernst machen mit der kompetenzorientierten Lehre? Die Antwort lautet: es kommt darauf an! Worauf? Auf das, was wir unter „Klausur“ verstehen, was wir aus ihr machen und wie wir unsere Studierenden in die Vorbereitung oder gar in die Erstellung von Klausuren einbinden. Der Vortrag zeigt Optionen für sinnvolle Kombinationen von „Klausur“ und „Kompetenzorientierung“ auf und lässt selbst Multiple-Choice-Klausuren in einem neuen Licht erscheinen.


Zunächst werden Möglichkeiten und Grenzen einer fragengeleiteten Didaktik ausgelotet. Ein konkretes Beispiel zeigt, wie Studierende über die Formulierung von Fragen selbständig und eigenverantwortlich Klausurstoff erarbeiten – aber auch wie eine aus Lehrenden-Sicht gut gemeinte Vorgehensweise scheitern kann. Darüber hinaus bietet der Vortrag Antworten darauf, wie es Lehrendensicht gelingt, klausurrelevante Diversitätsaspekte einzubinden und Ihre Studierende auf dem Weg zum Klausurerfolg (noch) besser zu begleiten.


Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Plenarvortrag in der Lage,

  • Möglichkeiten einer fragengeleiteten Didaktik für Ihre eigene Lehrveranstaltung zu bewerten
  • Nichthomogenität in Studierendengruppen als Realität und Chance zu begreifen
  • Verantwortlichkeiten im Lernprozess zu definieren

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

 

Multiple Choice Klausuren: Ja, aber wie?

Wann 07.12.2018
von 10:45 bis 11:45
Wo JLU Hauptgebäude - Gustav-Krüger-Saal
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
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 Moderation

Dr. Thomas Lerche

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Wie können Lehr-/Lernziele angemessen in MC-Fragen abgebildet werden? Mit Hilfe von richtig gestellten MC-Prüfungen können Lernergebnisse der Studierenden hochobjektiv und reliabel überprüft werden. Dafür müssen Lehre und Prüfung nicht nur inhaltlich übereinstimmen, sondern auch die in der Lehrveranstaltung angeregten Lernprozesse auf demselben Komplexitätsniveau angesiedelt sein, wie sie in der Prüfung zu leisten sind.

 

Ausgehend von den in MC-Klausuren überprüfbaren kognitiven Leistungen und kompetenzorientierter Lehre werden Frage- und Gestaltungsformen von Multiple-Choice-Prüfungen diskutiert. Die Fragengenerierung und Klausurerstellung werden hierbei ebenso beleuchtet, wie die Chancen und Grenzen von MC-Prüfungen.

 

Ziel des Workshops ist, dass Sie fundiert eigene Fragen und Klausuren erstellen können. Weiterhin werden Sie darin unterstützt, bekannte Fehler bei der Konstruktion von MC-Fragen zu vermeiden, indem sie MC-Fragen anhand vorgegebener Kriterien evaluieren und weiterentwickeln.

 

Hinweis: Rechtliche Fragen werden in diesem Workshop nur nachrangig thematisiert.



Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Besuch des Workshops in der Lage,

  •  Lehr-/Lernziele Ihrer Veranstaltung angemessen in MC-Fragen abzubilden.
  •  Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Erstellung von MC-Fragen zu benennen und zu reflektieren.
  •  MC-Fragen zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

 

Was? Wie? Wozu? – Versuchsprotokolle unter der Lupe

Wann 07.12.2018
von 11:45 bis 12:45
Wo JLU Hauptgebäude - Gustav-Krüger-Saal
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
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iCal

 Moderation:

Dr. Kai Maaß (FB08)

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Versuchsprotokolle sind ein wichtiger Teilaspekt der praktischen Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Dabei hat aber jede wissenschaftliche Disziplin ihre eigenen Vorstellungen und Traditionen bezüglich Ziel, Form, Umfang und Inhalt eines Versuchsprotokolls. Wie sieht also ein geeignetes Protokoll für Ihre Veranstaltung aus? Wie leiten Sie die Studierenden in der Verfassung der Protokolle an und wie gehen Sie damit um, wenn eingereichte Protokolle nicht Ihren Erwartungen entsprechen?


Im Forum diskutieren wir anhand von Fallbeispielen verschiedene Formen der Protokollführung sowie deren Vor- und Nachteile bezüglich der Lernprozessgestaltung. Dabei binden wir die Sicht der Protokollführenden, der Korrigierenden und der Nutzer_innen ein. Sie erhalten einen Kurzleitfaden, der Sie bei der Auswahl der geeigneten Protokollform für Ihre Lehrveranstaltung unterstützt.

Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Besuch des Forums in der Lage,

  • die in Ihrer Veranstaltung eingesetzte Protokollform hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile für die Gestaltung des Lernprozesses zu bewerten.
  • ausgehend von Vorschlägen und Beispielen ggf. Optimierungen vorzunehmen und eine geeignete(re) Protokollform für Ihre Veranstaltung zu erarbeiten.
  • den Anleitungsprozess für Ihre Studierenden zielführend zu gestalten.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Gutachten für wissenschaftliche Hausarbeiten verfassen (1. Staatsprüfung Lehramt)

Wann 07.12.2018
von 10:45 bis 12:45
Wo Ludwigstraße 21, Raum 100
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
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 Moderation:

Markus Posern und Sören Mayer
(Prüfungsstelle Hessische Lehrkräfteakademie Gießen) 

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Sie stehen vor der Aufgabe, Gutachten für die Wissenschaftliche Hausarbeit (1. Staatsprüfung) im Lehramt zu verfassen und in diesem Ihre Notengebung schriftlich zu begründen? Dann fragen Sie sich wahrscheinlich, was Sie bei der Formulierung besonders beachten müssen?

In diesem Workshop werden Sie sich mit Ihrer (rechtlichen) Rolle als Gutachter_in beschäftigen sowie grundlegende Strukturen, welche in einem Gutachten zu beachten sind, kennen lernen. Zudem beschäftigen wir uns mit gängigen Begriffen und Formulierungen, welche bestimmte Noten und Kompetenzen wiederspiegeln. Auch die Schritte, die relevant werden, wenn gegen eines Ihrer Gutachten Widerspruch eingelegt wird, werden diskutiert. Darüber hinaus stehen vor allem Ihre konkreten Fragen im Fokus. Wir erörtern gemeinsam mögliche Antworten, Handlungsoptionen und Lösungswege für die Herausforderungen, vor denen Sie stehen.

Der Workshop richtet sich sowohl an Lehrende, die Gutachten für Wissenschaftliche Hausarbeiten im Lehramt verfassen als auch an Vorgesetzte, die Ihre Mitarbeitenden beim Schreiben Ihrer Gutachten unterstützen möchten.

 

Hinweis

Falls Sie bereits Gutachten für Wissenschaftliche Hausarbeiten im Lehramt verfasst haben, bringen Sie bitte ein bis zwei anonymisierte Exemplare in Papierform mit, damit Sie an diesen die aufgezeigten Aspekte nachverfolgen können.

Intendierte Lernergebnisse

Sie sind nach dem Besuch des Workshop in der Lage,

  • ihre rechtliche Rolle im Prüfungsprozess zu reflektieren.
  • sinnvolle Strukturen eines Gutachtens zu benennen und anzuwenden.
  • relevante sprachliche Formulierungen der Notengebung zu benennen und auf Ihre Gutachten zu übertragen.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 2 AE im Themenfeld "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

 

Voneinander lernen: Kompetenzorientierung in der Prüfung für große und kleine Gruppen

Wann 07.12.2018
von 10:45 bis 12:45
Wo JLU Hauptgebäude - Seminarraum 315
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

F

Moderation

Prof. Dr. Harald Rau

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Ob kleine oder große Studierendengruppen, als Hochschullehrende stehen Sie vor der Aufgabe, Studierende auf anstehende Prüfungen vorzubereiten. Eine frühzeitige aktive Einbindung der Studierenden in diesen Vorbereitungsprozess fördert den Lern- und Prüfungserfolg. Im Workshop lernen sie Methoden dafür kennen: Mit Hilfe von Tools, wie der „Kann-Listen-Methode“ steigern Sie beispielsweise die Selbstorganisationskompetenz und die Übernahme von Verantwortlichkeiten der Studierenden in der Prüfungsvorbereitung. Die Methode der „Peer Instruction“ legt den Fokus auf die Wissensvermittlung unter den Studierenden und trägt damit zur fundierten Auseinandersetzung mit den Inhalten bei. Digitale Werkzeuge, die für die Umsetzung solcher Methoden zur Verfügung stehen, bieten Mehrwerte z.B. hinsichtlich der zeit- und ortsunabhängigen Gestaltung von Lernprozessen. Sie erfahren, wie aktuelle Webanwendungen, Bluetooth und Tablets das Lernen Ihrer Studierenden produktiv verändern helfen. Zugleich bieten Ihnen diese Prozesse die Chance, von Ihren Studierenden zu lernen: Sie erhalten frühzeitig konstruktive Rückmeldungen zum Lernstand Ihres Zielpublikums und können die Fragen, die in der Vorbereitung generiert werden, auch als Prüfungsfragen nutzen.



Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Besuch des Workshop in der Lage,

  • Lehrmethoden und digitale Werkzeuge für die Prüfungsvorbereitung zu bennenen und deren Mehrwert für den Lernerfolg der Studierenden zu reflektieren.
  • eigenverantwortliche Lernprozesse der Studierenden zu fördern.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 2 AE im Themenfeld "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

 

Blackout in der mündlichen Prüfung, und nun?

Wann 07.12.2018
von 13:30 bis 14:30
Wo JLU Hauptgebäude - Gustav-Krüger-Saal
Name
Kontakttelefon 0641- 98442149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

 Moderation:

Dr. Antonia Wunderlich
 

Veranstaltungsbeschreibung

Selbst routinierte Hochschullehrende können sich unsicher fühlen, wenn Studierende im Rahmen einer mündlichen Prüfung ängstlich oder gar sprachlos werden. Welche Verantwortung tragen Sie als Prüfer_in in diesem Kontext und wie können Sie im Rahmen Ihrer Gesprächsführung hilfreich darauf reagieren? Im Forum diskutieren wir die besonderen Herausforderungen, die mündliche Prüfungen mit sich bringen, und eruieren Stellschrauben, die im Umgang damit zur Verfügung stehen. Sie erhalten Hinweise zur Gestaltung einer angenehmen Prüfungsumgebung und lernen Wege kennen, wie Sie in Fällen von Prüfungsangst, Blockaden oder Blackout seitens der Prüflinge schnell und adäquat reagieren können. Ihre eigenen Fragen, Anliegen und Fälle spielen dabei eine zentrale Rolle.

 

Intendierte Lernergebnisse

Sie sind nach dem Besuch des Forums in der Lage,

  • Ihre Rolle als Prüfende_r zu definieren.
  • Herausforderungen im Rahmen einer mündlichen Prüfung zu benennen und Handlungsoptionen dafür aufzuzeigen.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

Alternative Prüfungsformate: E-Portfolios, Wikis und Co

Wann 07.12.2018
von 14:30 bis 15:30
Wo JLU Hauptgebäude - Gustav-Krüger-Saal
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

 Moderation:

Martin Gorgas und Dr. Maja Bärenfänger
(HRZ Gruppe Medien und E-Learning)
 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Prüfungen sind ein wichtiger Faktor für den Studienerfolg. Sie beeinflussen maßgeblich, was und wie Ihre Studierenden lernen. Mit zunehmender Digitalisierung spielen digital-gestützte Prüfungen und alternative Bewertungsmethoden eine immer zentralere Rolle.

Welches elektronische Prüfungsformat ist für Ihre Lehr-/Lernziele das Richtige? Gibt es Herausforderungen oder Hürden beim Einsatz der verschiedenen Formate? Welche Werkzeuge bieten Ihnen die an der JLU eingesetzten Lernplattformen Stud.IP und ILIAS? Welche organisatorischen Rahmenbedingungen gelten und wer hilft Ihnen bei didaktischen, technischen sowie rechtlichen Fragen weiter? Diese und weitere Punkte werden in einer thematischen Inputphase und im Diskurs mit Ihnen und Ihren Erfahrungen erörtert.

 

Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Besuch des Forums in der Lage,

  • verschiedene digitale Prüfungsformate und Bewertungsmethoden zu benennen und die didaktischen Gestaltungsspielräume in Bezug auf Ihre Lehr-/Lernziele zu eruieren.
  • wichtige technische und organisatorische Rahmenbedingungen zu benennen.
  • den zeitlichen und organisatorischen Aufwand digitaler Prüfungsformate einzuordnen.

 

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Digitalisierung" oder "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

Der Weg ist das Ziel. Hausarbeiten begleiten

Wann 07.12.2018
von 13:30 bis 14:30
Wo Ludwigstraße 21, Raum 100
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

Moderation:

Carmen Neis (ZfbK Schreibberatung)

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

Hausarbeiten sind Lerngelegenheit und Prüfungsform in einem. In dem Forum erarbeiten wir, wie Sie als Lehrende_r die Potenziale beider Seiten zielführend ausschöpfen können. Neben thematischem Input, Erfahrungsaustausch und kurzen praktischen Übungen widmen wir uns insbesondere dem Umgang mit Stolpersteinen, die beim Verfassen studentischer Hausarbeiten auftreten. Wie integrieren Sie hilfreiche Begleitmechanismen für den Schreibprozess in Ihre Lehrveranstaltung (Stichwort: schreibintensive Lehre)? Wie setzen Sie Kriterienkataloge und Bewertungsraster optimal ein? Unter welchen Bedingungen kann Peer-Feedback zu Ihrer Entlastung und zur Förderung der Schreibkompetenz gleichermaßen beitragen? Und schließlich: wie gehen Sie mit dem immer häufiger auftretenden Sonderfall von Gruppenhausarbeiten in der Begleitung und Bewertung um? Der Workshop bietet Ihnen Gelegenheit, diese und weitere Fragen, vor denen Sie aktuell in diesem Kontext stehen, zu erörtern.

Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Besuch des Forums in der Lage,

  • Bedingungen für eine gelungene Begleitung von studentischen Einzel- und Gruppen-Hausarbeiten zu benennen.
  • Methoden zur Förderung der Schreibkompetenz zu definieren (schreibintensive Lehre, Einsatz von Kriterienkatalogen und Bewertungsrastern, Peer-Feedback) und für Ihren Lehrkontext passend  auszuwählen.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Beraten und Begleiten" oder "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

Das "unliebsame" Referat. Doch besser als sein Ruf?

Wann 07.12.2018
von 14:30 bis 15:30
Wo Ludwigstraße 21, Raum 100
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

Moderation:

Michaela Müller (ZfbK Hochschuldidaktik)

 

Veranstaltungsbeschreibung

 

In vielen Studienordnungen sind Referate als mögliche Prüfungsform bzw. als verpflichtender Teil des Leistungsnachweises verankert. Sie sind daher ein wichtiger Baustein in der Lehre. Allerdings fällt es nicht immer leicht, sie zielführend in Lehrkonzepte zu integrieren, sodass sie bisweilen sowohl von Ihnen als Lehrendem/Lehrender als auch von Ihren Studierenden als unliebsamer Störfaktor für Lehr-/Lernprozesse betrachtet werden. Im Forum werden die unterschiedlichen Funktionen von Referaten sowie die damit verbundenen Herausforderungen diskutiert. Wir eruieren, welche Gestaltungsspielräume Ihnen bei der Ausgestaltung des „klassischen Referats“ zur Verfügung stehen und wie es Ihnen gelingt, die Motivation Ihrer Studierenden in diesen Lehrkontexten zu bewahren und zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Referaten als Prüfungsform. Wir diskutieren Ihre Fragen und Handlungsoptionen in diesem Bereich.

Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach dem Besuch des Forums in der Lage,

  • unterschiedliche Funktionen von Referaten in der Lehre zu benennen.
  • Gestaltungsspielräume für die lernförderliche Einbindung von Referaten in die eigene Lehre zu identifizieren.
  • die Herausforderungen, die mit dem Einsatz von Referaten als Prüfungsform einhergehen, zu benennen und Handlungsoptionen für den eigenen Lehrkontext daraus abzuleiten.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 1 AE im Themenfeld "Lehren und Lernen ermöglichen" oder "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.

 

Innovationsprojekte an der JLU: Praxiswege und deren Bedeutung für den Prüfungsalltag von Studierenden

Wann 07.12.2018
von 13:30 bis 15:30
Wo JLU Hauptgebäude - Seminarraum 315
Name
Kontakttelefon 0641/98442-149
Teilnehmer alle Lehrenden
Termin übernehmen vCal
iCal

 Veranstaltungsbeschreibung

 

Wenn Studiengänge optimiert werden, zieht dies Konsequenzen für Prüfungsprozesse nach sich – sei es durch die Etablierung neuer Module, in denen eine Prüfung abgelegt werden muss, durch die Einführung neuer Prüfungsformate, die einer Kompetenzorientierung (noch) besser gerecht werden sollen, oder durch die Schaffung zusätzlicher Angebote, die die Studierenden in ihren Lernprozessen für eine Prüfung unterstützen sollen. Fünf Innovationsprojekte der JLU gewähren Ihnen Einblicke in ihre aktuelle Arbeit.

 

„FIN³ - Fit in Inklusion“ – Melanie Knaup (FB 03) FIN³

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention (2009) gewinnt die schulische Inklusion an Bedeutung. Die Lehramtsstudiengänge an den Universitäten müssen darauf reagieren: noch werden die neuen Anforderungen nicht hinreichend im Lehr- und Prüfungsgeschehen abgebildet. In FIN³ erlernen und erfahren die Studierenden den Umgang mit Inklusion und Vielfalt – auch in realen Begegnungen. So werden sie auf das Unterrichten in inklusiven Settings und heterogenen Gruppen sowie auf das Arbeiten in multiprofessionellen Teams vorbereitet.

 

„Selbst-Lern-Werkstatt Romanistik“ – Lara Mehler (FB 05)

Das Innovationsprojekt unterstützt Studierende der romanischen Sprachen in ihrem Fremdsprachenlernen. Neben Räumlichkeiten und analogen sowie digitalen Medien zum selbständigen Sprachenlernen bietet insbesondere die individuelle Sprachlernberatung den Studierenden die Chance, ihren Spracherwerb zu reflektieren und autonom voranzutreiben. Sie werden darin unterstützt, sich intensiver mit Aspekten der sprachpraktischen Ausbildung auseinanderzusetzen. Die Integration der Sprachlernberatung in die Module der Sprachpraxis ermöglicht eine zielgerichtete Begleitung der Studierenden bei der Vorbereitung auf mündliche oder schriftliche Leistungsnachweise. Darüber hinaus können sich Studierende auch selbst zu Sprachlernberater_innen ausbilden lassen.

 

„Stressbewältigung von/für Studierende“ – Ruth Augustin (FB 06)

Psychologiestudierende werden für Peer-to-Peer-Beratungen ausgebildet, um andere Studierende bei der Bewältigung von Studienproblemen zu unterstützen. Dabei erwerben sie neben vertiefter inhaltlicher Auseinandersetzung mit den Beratungsthemen zugleich berufspraktische Kompetenzen in der Gesprächsführung. Wichtige Inhalte des Studiums werden mit Leben gefüllt und prägen sich so optimal ein. Gleichzeitig lernen die Coaching-Teilnehmer_innen auf Augenhöhe von anderen Studierenden Strategien zur Optimierung und Entwicklung ihrer Kompetenzen und bewältigen erfolgreicher ihren Studienalltag. Relevante Themen in der Beratung über 10 Wochen sind dabei z.B. die Bewältigung von Prüfungsangst sowie Entwicklung von Lern- und Prüfungsvorbereitungsstrategien.

 

Share MINT“ – Prof. Dr. Richard Göttlich (FB 08)

Müssen wir bei den tradierten Prüfungsformen bleiben? Zumindest in den Naturwissenschaften scheint man hier oftmals festgefahren zu sein. Im Vortrag werden (für die Naturwissenschaften) neue kreative Prüfungsformen vorgestellt, die zugleich die Studierenden motivieren und zum „selbstbestimmten Arbeiten“ anregen.

 

Clinical Skills Lab PETS“ – Dr. Birte Pfeiffer-Morhenn (FB 10)

Das Skills Lab ermöglicht Tiermedizinstudierenden den Erwerb von praktischen Fertigkeiten und Sicherheit, bevor sie an lebenden Tieren praktizieren. Es erhöht zugleich den Praxisbezug des Veterinärstudiums und die Studienmotivation. Studierende werden auf Prüfungssituationen mit lebenden Tieren vorbereitet und können in einem geschützten Rahmen ihre Fähigkeiten trainieren.

 

„Curriculum Medizin: Wissenschaftliches Arbeiten und Study Skills im Medizinstudium“ – Sima Shenavai, PhD (FB 11)

Die Förderung wissenschaftlicher Kompetenzen ist derzeit ein hochaktuelles, viel diskutiertes Thema an den medizinischen Fakultäten – so auch am Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Entsprechend den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums (2014) und der Zielsetzung des Masterplans 2020, wird im Rahmen des Innovationsprojekts ein longitudinales Curriculum zur Förderung wissenschaftlicher Kompetenzen im Medizinstudium entwickelt. Ziel ist, die wissenschaftlichen Kompetenzen für die praktische Tätigkeit und für die medizinische Forschung gleichermaßen zu stärken. Um optimale Voraussetzungen für das erfolgreiche Absolvieren eines wissenschaftsbasierten Medizinstudiums zu schaffen, werden im Rahmen des Projekts wichtige Schlüsselkompetenzen in Study-Skills-Kursen für Studieneinsteigerinnen und –einsteiger vermittelt.



Intendierte Lernergebnisse

 

Sie sind nach der Auseinandersetzung mit den Erfahrungsberichten in der Lage:

  • Elemente eines guten „constructive alignment“ von Studiengängen zu benennen. 
  • spezifische Herausforderungen in Prozessen der Studiengangsweiterentwicklung zu benennen.
  • ihre Rolle bezüglich der Gestaltungsspielräume von Studiengangsoptimierungen zu reflektieren.

 

Hinweis:
Diese Veranstaltung ist mit 2 AE im Themenfeld "Lehrentwicklung im System Hochschule" oder "Prüfen" auf das Zertifikat "Kompetenz für professionelle Hochschullehre" des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) anrechenbar.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts "Einstieg mit Erfolg 2020" angeboten.