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Programm SoSe 2012

Wir freuen uns, Ihnen im SS 2012 ein fachbereichsübergreifendes hochschuldidaktisches Weiterbildungsprogramm zum Schwerpunkt "Präsentation und Gesprächsführung" anbieten zu können. Beachten Sie bitte auch unseren aktuellen Hinweis auf ein neues Hochschuldidaktisches Modul zur schreibintensiven Lehre, das im SS 2012 startet. Auf Anfrage organisieren wir für Sie zudem fachbereichsspezifische Veranstaltungen und individuelle Coachings.




Sie haben diese Veranstaltung leider verpasst und würden sich freuen, wenn sie erneut stattfindet? Dann informieren Sie uns. Sobald genug Interessensbekundungen vorliegen, nehmen wir sie gerne wieder in unser Programm auf.

 

 

PRÄSENTATION UND GESPRÄCHSFÜHRUNG

Der Anmeldezeitraum für die Veranstaltungen beginnt am 01.03.2012 und endet 2 Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Ihre Anmeldungen werden jeweils Donnerstags in der Reihenfolge Ihres Eingangs von uns bearbeitet. Sie erhalten dann eine Rückmeldung per e-mail.


Gesprächsführung in der Hochschullehre

KOMPETENZFELD: LEHRE UND LERNEN (8 AE)

Termin: 27. April 2012; 10-18h.

ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG! Der Workshop findet am Freitag, den 15. Juni statt! Die Anmeldefrist läuft bis 31. Mai.

Referentin: Elisabeth Sommerhoff

Ort: Rathenaustr. 8, Raum 109

Inhalte und Methoden

Gute Lehre, egal ob in der Schule oder Hochschule, basiert auf gelingender Kommunikation. Da es sich in der Lehre fast immer um komplementäre (nicht-symmetrische) Gesprächssituationen handelt, ist es Aufgabe der Lehrenden Gespräche so zu initiieren und zu leiten, dass Studierende sich in einem positiven Gesprächsklima zu Gesprächsbeiträgen ermutigt fühlen. Besonders in Seminardiskussionen können Lehrende die Studierenden durch gute Gesprächsführung zu aktiver Beteiligung anleiten und so den Lernprozess positiv unterstützen.

Wie das Initiieren, Leiten und Moderieren von Seminardiskussionen aussehen kann, das soll in dieser einführenden Veranstaltung zu Gesprächsführung in der Hochschullehre erarbeitet und – soweit in diesem Rahmen möglich - praktisch erprobt werden. Grundbedingungen gelingender Kommunikation sollen benannt und einige Modelle zur Analyse von Gesprächen vorgestellt werden.

Methoden: Analyse von Unterrichtsgesprächen, Übungen zum Zuhören, zum Initiieren und Strukturieren von Gesprächen.

Ziele: Nach dieser Veranstaltung können Sie

  • Unterrichtsgespräche analysieren
  • verschiedene Kommunikationsmodelle als Hilfe zur Analyse heranziehen
  • zwischen gelenkten und offenen Seminargesprächen unterscheiden
  • Grundbedingungen für gelingende Gespräche erkennen
  • eine kooperative Gesprächshaltung einnehmen

Rhetorik in der Hochschullehre

KOMPETENZFELD: LEHRE UND LERNEN (16 AE)

Termin: 04. Mai 2012, 10-18h und 05. Mai 2012, 9-17h

Referent: Prof. Dr. phil. habil. Michael Thiele, M. A., Sprecherzieher (DGSS)

Ort: GCSC-Gebäude, Alter Steinbacher Weg 38, Multifunktionsraum (0001)

Inhalte und Methoden

Zu einer gelungenen Lehrveranstaltung tragen eine angemessene Eigenpräsentation und der gekonnte Einsatz von Rhetorik maßgeblich bei. Sprachstil und Wortwahl, Argumentations- und Visualisierungstechniken sowie Körpersprache können, wenn sie gezielt eingesetzt werden, bei den Studierenden Interesse wecken und halten. Die nachhaltige Vermittlung von Inhalten, die Formulierung klarer Arbeitsaufträge und positiver Herausforderungen sowie das eigene überzeugende Auftreten, Präsentieren und Argumentieren schafft eine optimale Lernatmosphäre, die der Dynamik des Seminars unmittelbar förderlich ist. Im Workshop werden Grundlagen der Kommunikationstheorie erläutert und in die Praxis umgesetzt, Simulationen unterschiedlicher Sprech- und Redesituationen durchgeführt sowie Videoaufnahmen zur Selbstkontrolle eingesetzt.

Ziele: Nach dieser Veranstaltung können Sie

  • Studierende für sich und die Veranstaltung gewinnen
  • sich selbst angemessen präsentieren
  • Inhalte spannend und nachhaltig präsentieren
  • überzeugend argumentieren
  • Redehemmungen erkennen und abbauen
  • Körpersprache gezielt einsetzen

PowerPoint kreativ - in Lehrveranstaltungen anregend und klar präsentieren

KOMPETENZFELD: MEDIENKOMPETENZ (16 AE)

Termin: 01. und 22. Juni 2012; jeweils 10-18h

Referent: Torsten Rother

Ort: ZfbK, Karl-Glöckner-Str. 5A, Raum 116/117

Inhalte und Methoden

Vorlesungen und Vorträge in Seminaren nehmen heute häufig die Form von Präsentationen an. PowerPoint ist das Medium der Wahl bei der Unterstützung des gesprochenen Wortes. In dieser Veranstaltung lernen Sie, Ihren Vortrag so zu konzipieren und umzusetzen, dass Sie die bestmögliche Verständlichkeit und den größtmöglichen Lerngewinn bei Ihren Zuhörern erzielen. Sie lernen, PowerPoint so zu handhaben, dass die Visualisierung Ihren Vortrag optimal unterstützt und das Medium und das gesprochene Wort passgenau ineinander greifen. Dabei nutzen Sie die visuellen Möglichkeiten des Mediums aus. Ihre Präsentation hebt sich deutlich von der üblichen, textlastigen Gestaltung ab, und fokussiert sich auf die überzeugende, verständliche, bildhafte und grafische Darstellung der Kernaspekte.

Am ersten Tag der Fortbildung erarbeiten wir gemeinsam mit hohem Praxisanteil die verschiedenen Aspekte der Vortragsgestaltung und der Gestaltung von Präsentationen mit PowerPoint. Am zweiten Tag können Sie das Gelernte in einer zwischenzeitlich erarbeiteten Präsentation aus Ihrem Arbeits- und Lehrgebiet anwenden und erhalten ein detailliertes individuelles Feedback.

Ziele: Nach dieser Veranstaltung können Sie

  • Vortragsthemen adressatenorientiert aufbereiten
  • Vorträge klar und zielgerichtet strukturieren
  • verständlich konzipieren und formulieren
  • Interesse wecken und Sachverhalte erläutern mittels Analogien und Stories
  • kreativ und verständlich visualisieren
  • Grundlagen des Grafikdesigns bei der Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen einsetzen
  • die eigene Präsentationsgestaltung und den eigenen Vortragsstil durch Feedback besser einschätzen

Referate und Präsentationen innovieren 

KOMPETENZFELD: INNOVATION (8 AE)

Termin: 06. Juli 2012, 10-18h

Referentin: Dipl. Päd. Alexandra Bergedick

Ort: Rathenaustr. 8, Raum 109

Inhalte und Methoden

Referate und Präsentationen werden häufig im Sinne von Leistungsnachweisen als Bewertungsgrundlage eingesetzt. Lehrende wie Studierende zeigen sich allerdings unzufrieden, wenn es zu beurteilen gilt, was dabei „herum gekommen ist“. Wie lassen sich also Referate und Präsentationen so von der Lehrperson „einstielen“ und von den Studierenden umsetzen, dass sie von allen Beteiligten als gewinnbringend bewertet werden? Welche Absprachen gilt es im Vorfeld einzufordern, welche Kriterien aufzustellen und transparent zu machen, welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Geforderten? Wir wollen uns in diesem Workshop bewusst machen, welche Vorteile dieses eher „klassische“ Format bietet in Bezug auf Inhaltsvermittlung bzw. -erarbeitung, Aktivierung von Studierenden und Kompetenzentwicklung auf mehreren Ebenen. Ebenso werden wir mögliche Grenzen bei der Umsetzung unserer erarbeiteten Möglichkeiten in den Blick nehmen. Darüber hinaus werden wir uns verdeutlichen, welche Methoden mit Referaten und Präsentationen kombiniert werden können, um Studierende zu motivieren mitzudenken und so „klassisch“ und „innovativ“ zu verbinden.

Methoden: Impulsreferate, aktivierende Methoden zum Erarbeiten und Überarbeiten von Kriterien „gelungener“ Referate & Präsentationen, Nutzung innovativer Methoden zur Kombination mit Referaten & Präsentationen, Einzel-, Paar- und Teamübungen. Bitte bringen Sie alle Unterlagen mit, die Sie bisher für sich und für Studierende genutzt haben, um Kriterien zur Bewertung festzuhalten und Absprachen zu dokumentieren.

Ziele: Nach dieser Veranstaltung können Sie

  • Grundannahmen der Hochschuldidaktik verstehen, benennen & auf Referate übertragen können
  • Ziele für den Einsatz sowie Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Referaten als Form des Leistungsnachweises, der Prüfung und Bewertung definieren können
  • Bewertungskriterien und Formen der Evaluation von Referaten entwickeln können
  • Kriterien für einzuhaltende Rahmenbedingungen, die Gestaltung sowie Durchführung von Referaten formulieren können
  • Alternativen zu Referaten und Möglichkeiten der Kombination von Referaten mit aktivierenden Methoden kennen und begründen können

ZERTIFIKAT "SCHREIBBERATUNG"

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Ihre Anmeldung richten Sie bitte - unter folgenden Angaben: FB und Studiengang bzw. Betreuer/in der Promotion und Institut - bis 01. Mai 2012 an: sabine.mandler@zfbk.uni-giessen.de. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen erst nach Anmeldeschluss eine Teilnahmebestätigung zusenden können.

 

Schreibintensive Lehre. Schreiben zum Lernen-Lernen

Termine: 22./23. Juni 2012 (Workshop I), 11./12. Oktober 2012 (Workshop II), jeweils 9-18h; ggf. weitere Termine für den Erwerb des Zertifikats Schreibberatung: 26./27.10.2012, 09./10.11.2012)
Referentinnen:
Prof. Dr. Susanne Göpferich (Institut für Anglistik und ZfbK der JLU), Prof. Dr. Katrin Lehnen (Institut für Germanistik der JLU)
Ort:
Phil. I, GCSC Gebäude, Raum 001

Zielgruppe: Lehrende und DoktorandInnen der JLU aus allen Disziplinen, die Anregungen für die Gestaltung schreibintensiver Lehrveranstaltungen erhalten möchten; Master-Studierende auf Anfrage

Hinweis: Für DoktorandInnen und Master-Studierende werden zwei auf diesem Modul aufbauende weiterführende Module angeboten, mit deren Absolvierung das Zertifikat „Schreibberatung“ erworben werden kann. Doktorand/innen und Master-Studierende, die das Zertifikat „Schreibberatung“ erworben haben, können im Rahmen von Hilfskraftverträgen und Lehraufträgen in der Schreibberatung bzw. als Lehrkräfte in Study-Skills-Schreib-Workshops am ZfbK tätig werden. Hintergrund, Inhalte und Methoden

 

Schreibkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in allen Disziplinen. Sie dient im Studium nicht nur der Dokumen­tation von Gelerntem oder Erkanntem, sondern hat auch eine epistemische Funktion, die während des Schreib­prozesses idealerweise zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem behandelten Thema führt. Dieser für Lern­prozesse wichtigen Funktion des Schreibens wird der enge Raum, der der Ausbildung von Schreibkompetenzen in den Bachelor- und Masterstudiengängen eingeräumt wird, keineswegs gerecht. Die verkürzten Studienzeiten und engen Termine für die Leistungserbringung lassen den Studierenden nur wenig Zeit, sich mit Themen eingehend aus­einanderzusetzen. Vermehrt sind Formen der Wissensabfrage an die Stelle von komplexeren Textproduktions­aufgaben getreten, wobei letztere mehr Raum für umfassendere und facettenreichere Argumentationen und damit auch tiefgreifendere Erkenntnisprozesse böten. Wo längere Texte zu erstellen sind, sind diese oftmals nach Ende einer Lehrveranstaltung einzureichen und werden als finale Dokumentation eines Wissens- oder Könnensstandes benotet, nicht aber als interimistische Arbeitsgrundlage betrachtet, die den Studierenden mit entsprechendem Feedback nach dem Writing-is-Rewriting-Prinzip die Chance gäbe, das behandelte Thema durch die erneute Auseinandersetzung damit tiefer zu durchdringen und dabei ihre Schreibkompetenz und ihre Erkenntnisse stufenweise auszubauen. Der Prozess des Schreibens selbst, des Revidierens und Optimierens wird zu wenig in den Blick genommen. Darüber hinaus bleibt die Schreibaufgabe selbst oft unterspezifiziert. Den Studierenden fehlt die Orientierung beim Abfassen ihrer Texte und damit oftmals auch die Motivation; sie fühlen sich unsicher.

Diese Unsicherheit der Studierenden, die mangelnde Nutzung des epistemischen Potenzials von didaktisch sinnvollen Schreibaufgaben und die Unzufriedenheit der Lehrenden mit den Schreibleistungen ihrer Studierenden gaben den Anlass zur Konzeption des hochschuldidaktischen Moduls „Schreibintensive Lehre: Schreiben zum Lernen-Lernen“. Es besteht aus zwei 2-tägigen Workshops. Der erste Workshop vermittelt Einblicke in die kognitive Komplexität von Schreibprozessen und Schreibkompetenz sowie ihre Entwicklung und Bedeutung für den Prozess des Wissenserwerbs; stellt Konzepte vor, die bei der Planung von Texten und ihrer Bewertung Orientierung bieten, sowie Kriterien für sinn­volle Schreibaufgaben. Darüber hinaus behandelt er Möglichkeiten der Komplexitätsreduktion von Schreibaufgaben und vermittelt Anregungen dazu, wie Sie Ihre eigenen Proseminare und Seminare schreibintensiver gestalten können. Im Anschluss an den Workshop sind Sie aufgefordert, ein Konzept für eine eigene schreibintensive Lehrveranstaltung zu entwickeln. Diese Konzepte werden auf dem 2. Workshop vorgestellt und diskutiert und können dann im WS 2012/13 in die Tat umgesetzt werden.

Doktorand/innen und Master-Studierende haben die Möglichkeit, das Zertifikat „Schreibberatung“ zu erwerben. Es umfasst neben dem Modul „Schreibintensive Lehre“ das weitere Modul „Schreibberatung“, das ebenfalls aus zwei 2-tägigen Workshops besteht (26./27.10.2012 und 09./10.11.2012), sowie ein Praxismodul, das wahlweise aus 2 Hospitationen bei Schreibberatungen und 2 Supervisionen bei der eigenen Schreibberatungstätigkeit oder aber der Umsetzung eines 1-tägigen Schreibworkshops für Bachelor-Studierende besteht und mit einer 3-stündigen Reflexion hierzu abgeschlossen wird. Die Termine für diese weiteren Veranstaltungen im WS 2012/13 werden zu Beginn des Sommersemesters bekannt gegeben.

Doktorand/innen und Master-Studierende, die das Zertifikat „Schreibberatung“ erworben haben, können im Rahmen von Hilfskraftverträgen und Lehraufträgen in der Schreibberatung bzw. als Lehrkräfte in Study-Skills-Schreib-Workshops am ZfbK tätig werden.

Nähere Informationen:

Prof. Dr. Susanne Göpferich, Institut für Anglistik und ZfbK, Karl-Glöckner-Str. 5A, 35394 Gießen, Tel. 0641 / 98442-120, E-Mail: susanne.goepferich@zfbk.uni-giessen.de