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Artikelaktionen

@Doktorand/innen & Masterstudierende: Schreibintensive Lehre. Schreiben zum Lernen-Lernen II (11. und 12.10.2012)

Modul I im Zertifikat "Schreibberater/in".
Wann 11.10.2012 um 09:00 bis
12.10.2012 um 18:00
Wo GCSC, Alter Steinbacher Weg 38, Multifunktionsraum
Termin übernehmen vCal
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Sie haben diese Veranstaltung leider verpasst und würden sich freuen, wenn sie erneut stattfindet? Dann informieren Sie uns. Sobald genug Interessensbekundungen vorliegen, nehmen wir sie gerne wieder in unser Programm auf.

 

 


Der erste Workshop hat Einblicke in die kognitive Komplexität von Schreibprozessen und Schreibkompetenz sowie ihre Entwicklung und Bedeutung für den Prozess des Wissenserwerbs vermittelt. Es wurden Konzepte vorgestellt, die bei der Planung von Texten und ihrer Bewertung Orientierung bieten, sowie Kriterien für sinn­volle Schreibaufgaben. Darüber hinaus behandelte der Workshop Möglichkeiten der Komplexitätsreduktion von Schreibaufgaben und vermittelte Anregungen dazu, wie Sie Ihre eigenen Proseminare und Seminare schreibintensiver gestalten können. Im Anschluss an den Workshop haben die Teilnehmer/innen ein Konzept für eine eigene schreibintensive Lehrveranstaltung entwickelt. Diese Konzepte werden auf dem 2. Workshop vorgestellt und diskutiert und können dann im WS 2012/13 in die Tat umgesetzt werden.


Referentinnen: Prof. Dr. Susanne Göpferich (Institut für Anglistik und ZfbK der JLU), Prof. Dr. Katrin Lehnen (Institut für Germanistik der JLU)

Hinweis: Für DoktorandInnen und Master-Studierende werden zwei auf diesem Modul aufbauende weiterführende Module angeboten, mit deren Absolvierung das Zertifikat „Schreibberatung“ erworben werden kann. Doktorand/innen und Master-Studierende, die das Zertifikat „Schreibberatung“ erworben haben, können im Rahmen von Hilfskraftverträgen und Lehraufträgen in der Schreibberatung bzw. als Lehrkräfte in Study-Skills-Schreib-Workshops am ZfbK tätig werden.

 

Inhalte und Methoden: Schreibkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in allen Disziplinen. Sie dient im Studium nicht nur der Dokumen­tation von Gelerntem oder Erkanntem, sondern hat auch eine epistemische Funktion, die während des Schreib­prozesses idealerweise zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem behandelten Thema führt. Dieser für Lern­prozesse wichtigen Funktion des Schreibens wird der enge Raum, der der Ausbildung von Schreibkompetenzen in den Bachelor- und Masterstudiengängen eingeräumt wird, keineswegs gerecht. Die verkürzten Studienzeiten und engen Termine für die Leistungserbringung lassen den Studierenden nur wenig Zeit, sich mit Themen eingehend aus­einanderzusetzen. Vermehrt sind Formen der Wissensabfrage an die Stelle von komplexeren Textproduktions­aufgaben getreten, wobei letztere mehr Raum für umfassendere und facettenreichere Argumentationen und damit auch tiefgreifendere Erkenntnisprozesse böten. Wo längere Texte zu erstellen sind, sind diese oftmals nach Ende einer Lehrveranstaltung einzureichen und werden als finale Dokumentation eines Wissens- oder Könnensstandes benotet, nicht aber als interimistische Arbeitsgrundlage betrachtet, die den Studierenden mit entsprechendem Feedback nach dem Writing-is-Rewriting-Prinzip die Chance gäbe, das behandelte Thema durch die erneute Auseinandersetzung damit tiefer zu durchdringen und dabei ihre Schreibkompetenz und ihre Erkenntnisse stufenweise auszubauen. Der Prozess des Schreibens selbst, des Revidierens und Optimierens wird zu wenig in den Blick genommen. Darüber hinaus bleibt die Schreibaufgabe selbst oft unterspezifiziert. Den Studierenden fehlt die Orientierung beim Abfassen ihrer Texte und damit oftmals auch die Motivation; sie fühlen sich unsicher. Diese Unsicherheit der Studierenden, die mangelnde Nutzung des epistemischen Potenzials von didaktisch sinnvollen Schreibaufgaben und die Unzufriedenheit der Lehrenden mit den Schreibleistungen ihrer Studierenden gaben den Anlass zur Konzeption des hochschuldidaktischen Moduls „Schreibintensive Lehre: Schreiben zum Lernen-Lernen“. Es besteht aus zwei 2-tägigen Workshops. Der erste Workshop vermittelt Einblicke in die kognitive Komplexität von Schreibprozessen und Schreibkompetenz sowie ihre Entwicklung und Bedeutung für den Prozess des Wissenserwerbs; stellt Konzepte vor, die bei der Planung von Texten und ihrer Bewertung Orientierung bieten, sowie Kriterien für sinn­volle Schreibaufgaben. Darüber hinaus behandelt er Möglichkeiten der Komplexitätsreduktion von Schreibaufgaben und vermittelt Anregungen dazu, wie Sie Ihre eigenen Proseminare und Seminare schreibintensiver gestalten können. Im Anschluss an den Workshop sind Sie aufgefordert, ein Konzept für eine eigene schreibintensive Lehrveranstaltung zu entwickeln. Diese Konzepte werden auf dem 2. Workshop vorgestellt und diskutiert und können dann im WS 2012/13 in die Tat umgesetzt werden. Doktorand/innen und Master-Studierende haben die Möglichkeit, das Zertifikat „Schreibberatung“ zu erwerben. Es umfasst neben dem Modul „Schreibintensive Lehre“ das weitere Modul „Schreibberatung“, das ebenfalls aus zwei 2-tägigen Workshops besteht (26./27.10.2012 und 09./10.11.2012), sowie ein Praxismodul, das wahlweise aus 2 Hospitationen bei Schreibberatungen und 2 Supervisionen bei der eigenen Schreibberatungstätigkeit oder aber der Umsetzung eines 1-tägigen Schreibworkshops für Bachelor-Studierende besteht und mit einer 3-stündigen Reflexion hierzu abgeschlossen wird. Doktorand/innen und Master-Studierende, die das Zertifikat „Schreibberatung“ erworben haben, können im Rahmen von Hilfskraftverträgen und Lehraufträgen in der Schreibberatung bzw. als Lehrkräfte in Study-Skills-Schreib-Workshops am ZfbK tätig werden.

Nähere Informationen: Prof. Dr. Susanne Göpferich, Institut für Anglistik und ZfbK, Karl-Glöckner-Str. 5A, 35394 Gießen, Tel. 0641 / 98442-120, E-Mail: susanne.goepferich@zfbk.uni-giessen.de

abgelegt unter: Workshop