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Selbstverständnis

Die Lehrerbildung ist ein fächerübergreifendes Profilmerkmal der JLU, verbindet neun der elf Fachbereiche und umfasst damit das Portfolio der JLU nahezu vollständig. Die JLU bietet alle fünf Lehramtsstudiengänge an (Lehramt an Grundschulen (L1), an Haupt- und Realschulen (L2), an Gymnasien (L3), an Förderschulen (L5) und an Beruflichen Schulen (B. Ed./M. Ed.)). Mehr als 20% aller Studierenden an der JLU sind Lehramtsstudierende. Beides, das breitestmögliche Angebot an Studiengängen sowie der hohe Anteil an Lehramtsstudierenden, verdeutlicht die zentrale Rolle, die der Lehrerbildung an der JLU zukommt. Hierbei nimmt das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) entscheidende Aufgaben wahr.

Das Zentrum für Lehrerbildung, neu eingerichtet im Jahr 2005 (auf der Grundlage des § 48 des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG)), sieht sein oberstes Ziel in der Sicherung einer qualitativ hochwertigen Forschung und Lehre in der Lehrerbildung. Es versteht sich als verantwortlicher Gestalter der Lehramtsstudiengänge in ihrer modularisierten Struktur und fördert die Weiterentwicklung ihrer Struktur und Qualität. Ziel ist es, den Schulbezug der beteiligten Fächer und Studienbereiche zu stärken und die Schulpraktischen Studien (SPS) auszubauen. Hinzu kommen die Koordination und der Ausbau der universitären Lehrerfort- und Lehrerweiterbildung. Sein Handlungsfeld sieht das ZfL in diesem Sinne sowohl in wissenschaftlicher als auch in schulischer Praxis, die immer als Verbindung von Theorie und Handeln zu verstehen sind.

Das Zentrum betreibt die Vernetzung und Schwerpunktbildung der Forschung über Bildung, Schule, Unterricht und sorgt in Kooperation mit den Fachbereichen für die Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Bereich. Es strebt einen intensiven internationalen Austausch zu Fragen der Lehrerbildung und der Ausbildungs- und Professionalisierungsforschung an.

Im Anschluss an Kerngedanken der wissenschaftlichen Arbeit Justus Liebigs verfolgt die JLU die Leitidee Translating Science (Entwicklungsplan „JLU 2020.2“) kommt der Gießener Lehrerbildung eine besondere Verantwortung zu. Sie ist elementarer Bestandteil der „Translation“, verstanden als „Übersetzung“, „Vermittlung“, „Austausch“ bzw. „Übertragung“. Darauf arbeitet sie durch stetige Weiterentwicklung des grundständigen Studienangebots sowie durch Angebote im Bereich der Fort- und Weiterbildung hin: Die Übersetzung gesellschaftlich relevanter Problemstellungen in wissenschaftliche, interdisziplinäre Fragestellungen, ein forschungsintensives und kompetenzorientiertes Studium und die Übertragung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Gesellschaft. Ganz in diesem Sinne ist die Lehrerbildung an der JLU wissenschaftsfundiert ausgerichtet, weshalb die zahlreichen Fachdidaktiken explizit in den Fachbereichen gemeinsam mit den Fachwissenschaften angesiedelt sind. Dies erlaubt Polyvalenzen und Lehramtsspezifik in den verschiedenen Bereichen. Die JLU bekennt sich bewusst zu diesen gemeinsamen synergetischen Strukturen in Abgrenzung zu einer separaten School of Education. Gleichzeitig gehört zur Sicherung der Praxisnähe die phasenübergreifende Vernetzung zum Grundverständnis einer ganzheitlichen Lehrerbildung. Verwirklicht wird diese u. a. durch die Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL).

 

Die Leitlinien der Gießener Lehrerbildung sind folglich:

  • Wissenschaftliche Praxis
  • Schulische Praxis
  • Reflexion
  • Phasenvernetzung
  • Förderung und Gestaltung von Potenzial und Diversität

 

Aufgaben des Zentrums nach § 48 Abs. 2 des HHG

Das Zentrum für Lehrerbildung hat gemäß Hessischem Hochschulgesetz folgende Aufgaben:

  1. Es beschließt über die Lehramtsstudienordnungen im Benehmen mit den Fachbereichen, koordiniert und fördert das Lehrangebot im Lehramtsbereich. Es ist für die Evaluierung dieses Lehrangebotes verantwortlich. Es erarbeitet im Zusammenwirken mit den Fachbereichen für die Lehramtsstudiengänge Strukturpläne, die angeben, in welcher Weise das Lehrangebot gesichert wird und welche Personal- und Sachmittel zur Verfügung stehen. Es vergewissert sich zu Beginn der Vorlesungszeit, in welcher Weise das Lehrangebot gesichert wird, und berichtet dem Präsidium,

  2. Es ist zuständig für die Planung und Koordinierung der schulpraktischen Studien sowie für den Erlass der Praktikumsordnung,

  3. Es ist zuständig für die Studienberatung der Lehramtsstudierenden,

  4. Es ist an einem Berufungsverfahren zur Besetzung einer Professur mit Aufgaben in der Lehrerbildung zu beteiligen, wobei es mit zwei Mitgliedern in der Berufungskommission vertreten ist,

  5. Es fördert die Forschung über Lehren und Lernen, insbesondere die Schul- und Unterrichtsforschung sowie die Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesen Bereichen in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen,

  6. Es fördert die Verbindung der universitären Lehrerbildung mit den anderen Phasen der Lehrerbildung. Es berät und beschließt über die universitären Angebote zur Lehrerfort- und -weiterbildung.

Ausgeführt werden diese Aufgaben durch das Direktorium des Zentrums, die Geschäftsführung, die Mitgliederversammlung, das Referat Schulpraktische Studien, das Referat für Lehrerfortbildung sowie das Prüfungsamt. Der Beratungsauftrag wird - neben den spezifischen Fragen im Referat Schulpraktische Studien und im Prüfungsamt - durch die Zentrale Studienberatung ausgeführt.