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MoSAIK - Mit Rollenspielen Reflexivität fördern

Die GOL war auf der internationalen Konferenz „The Interplay of Theory and Practice in Teacher Education“ an der Universität Koblenz-Landau (20. bis 22. August 2018) vertreten, hier finden Sie eine Zusammenfassung des Beitrags.

Wenn Lehramtsstudierende mit der schulischen Praxis konfrontiert werden, fällt ihnen die Verknüpfung mit den im Studium vermittelten Theorien mitunter schwer. Ein Team von Wissenschaftlerinnen der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) hat deshalb ein Konzept entwickelt, mit dem die Reflexion dieses Wissens im Arbeitsalltag einer Lehrkraft gefördert werden kann. Auf der internationalen Konferenz „The Interplay of Theory and Practice in Teacher Education“ an der Universität Koblenz-Landau (20. bis 22. August 2018) stellten sie ihr Konzept vor. 

Ziel ist es, den Berufsalltag stärker ins Studium zu integrieren und Verknüpfungen zwischen wissenschaftlicher und schulischer Praxis aufzuzeigen. Dafür entwickelten die Wissenschaftlerinnen Dagmar Festner, Bianca Steffen und Clara Stumpf einen Workshop mit Rollenspielen zum Thema „Unterrichtsstörungen“, in dem eine Person in die Rolle der Lehrkraft schlüpft und die übrigen Teilnehmenden die Schülerinnen und Schüler mimen. Letztere erhalten Anregungen, wie sie den Unterricht stören können. Das Rollenspiel wird auf Video aufgezeichnet und anschließend in der Gruppe theoriebasiert ausgewertet.

In der Evaluation zeigte sich, dass der Workshop die Teilnehmenden dazu anregt, kritische Lehr-/Lernsituationen aus mehreren Perspektiven zu betrachten. Durch die spätere Analyse der Videos können außerdem gezielt Verknüpfungen von wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Handeln als Lehrkraft sichtbar gemacht werden. Die Studierenden schreiben dem Workshop eine hohe Relevanz für ihr zukünftiges Berufsleben zu.