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Multiprofessionalität als Kernkonzept der Lehrerbildung

Ohne die Bereitschaft, in multiprofessionellen Teams die eigenen Kompetenzen zum Einsatz zu bringen, geht es nicht. Das muss - wie alles andere auch - im Rahmen des Professionalisierungsprozesses eingeübt werden.

Ganztagsschulen werden in Deutschland zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Dies bedeutet gleichzeitig eine veränderte Rolle der Lehrkraft: So ist es mehr denn je erforderlich, dass diese mit anderen Professionen (zum Beispiel Förder- oder Sozialpädagogen und -pädagoginnen) zusammenarbeiten. Geleitet von der Idee, dass die Entwicklung von Multiprofessionalität bereits im Studium beginnen muss, hat die GOL das studiengangübergreifende Modul „Arbeiten in multiprofessionellen Teams (AMT)“ entwickelt, das auf der „Tagung Partnerschulen 2018 – Lehrpersonenbildung gemeinsam gestalten“ in Brugg-Windisch (Schweiz) vorgestellt wurde (4. und 5. Juni 2018).

 

Konkret bedeutet dies, dass Lehramtsstudierende sowie Studierende weiterer pädagogischer und nicht-pädagogischer Studiengänge im Sinne eines „didaktischen Doppeldeckers“ in gemeinsamen Lehrveranstaltungen zusammengeführt werden. Ziel ist es, Studierende für die Potenziale von Kooperationen zu sensibilisieren und sie sowohl in der reflexiven Wahrnehmung ihrer eigenen Professionalität als auch in der Wertschätzung anderer Professionen zu stärken. Ein zweites Merkmal des Moduls bildet der hochschuldidaktische Ansatz des forschenden Lernens: So verbleiben die Studierenden nicht auf der Ebene eines diskursiven Austauschs, sondern entwickeln in gemischten Tandems Forschungsfragen zur Kooperationsthematik, die im Rahmen von selbständig durchgeführten Leitfadeninterviews mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich ganztägiger Bildung bearbeitet werden. Erste Evaluationsergebnisse zeigen, dass Studierende zum Beispiel Konfliktlinien identifizieren konnten, die in bisherigen Studien häufig ausgeklammert bleiben.

 

Weiterführende Informationen:

Posterbeitrag in Brugg-Windisch (Schweiz) „Tagung Partnerschulen 2018 – Lehrpersonenbildung gemeinsam gestalten“